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    <title>Emaloca segelt - meist auf der Ostsee</title>
    <link>https://www.emaloca-segelt.de</link>
    <description>Wir,  Skipper Gerd und Smutje / Leichtmatrosin Anke haben die ganze Ostsee für uns als Segelrevier auserkoren. Manchmal machen wir aber auch einen Abstecher in die Nordsee, wenn wir z.B. nach Norwegen wollen. Unsere alte Schwedenlady Emaloca ist eine  Malö 40 (30 Fuß) und mit dem Baujahr 1978 etwas über 20 Jahre jünger als wir. Wir lieben das Segeln, sind neugierig auf Land und Leute (daher sind unserer Klappräder mit an Bord), Natur, Kunst und Kultur.  Unsere Erfahrung: Bloß nicht zu viel planen! Sich treiben lassen ist die beste Voraussetzung für interessante Begegnungen, beeindruckende Natur- und Kuturerlebnisse und vieles Meer.</description>
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      <title>Emaloca segelt - meist auf der Ostsee</title>
      <url>https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/titelb.jpg</url>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Wir haben Emaloca verkauft!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/wir-verkaufen-emaloca</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören.“ Wir beherzigen dieses Motto, nachdem wir 2025 einen viermonatigen Törn rund um die Ostsee gemacht haben. Ein großartiges Finale finden wir - aber der Schritt uns von Emaloca zu trennen und wieder Landratten zu werden, fällt uns auch unendlich schwer. Wir möchten Emaloca nach 13 Jahren in gute Hände weitergeben.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emaloca.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Malö40 H (31 Fuß!) ist zwar eine alte Schwedenlady von 1978, hat aber ein relativ junges Herz. 2016 wurde ihr ein neuer Volvo Penta, D2 40 eingepflanzt. Sprayhood und Kuchenbude sind fast taufrisch von 2024, noch heller strahlt die Genua (2025) . Einen Spibaum zum Ausbaumen der Genua gibt es natürlich auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emmasegelschlapp.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie im Salon können Menschen mit einer Größe von 1.90 m auch in der Kuchenbude locker stehen und bei Schietwetter auch mal trocken steuern. Auf dem Navytisch geschützt unter der Sprayhood stand unter Tablet (Navigation mit Navionics und Karten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter-a3e8c9fc.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Vorwindkursen ist sie nicht sehr motiviert ihre 5 Tonnen zu bewegen. Aber wenn der schöne Bunte (Gennaker, ca 60 qm von 2021) hochgezogen wird, gleitet sie durch die See, dass es eine reine Freude ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/IMG-20210823-WA0002.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei frischem Wind lebt sie richtig auf. Sie knallt nicht in die Wellen, sondern taucht sanft ein, hat sie doch einen S-Spant. Ein Langkiel sorgt für Spurtreue – ein Sonnenschuss ist ihr unbekannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/IMG-20240514-WA0003.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Starkwind beeindruckt sie nicht. Steuermann/frau (letztere ist schon eher beeindruckt) sitzt bequem und mit guter Übersicht hinter dem hydraulischen Ruder und auch die Crew kann sich im Mittelcockpit sicher fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+keine+Panik-5dae8f43.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Achterkajüte ‚schliefen‘ dort z.B. unsere Klappfahrräder und aufpumpbares Kanu, aber der Platz ist natürlich ideal für zwei Kinder oder nicht allzu korpulente Gäste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/P1860905.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gern tummelt Emaloca sich mit ihrem 1,35 m Tiefgang in den Schärengewässern. Ein stabiler Bugsprit mit Leiter ermöglicht bequemes Anlanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gilt natürlich auch für eine Box im Hafen. Mit 3,05 m Breite findet sie noch einen Platz - wo bei anderen Booten das stärkste Pfähledrücken nichts nützt. Ein Fäkalientank ermöglicht entspanntere Hafentage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emalcoa-anker-abend-82646ef2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als idealer Fahrtensegler hat unsere Emaloca natürlich 2 gute Anker: Bug: Bügelanker 16 kg, 50 Meter Bleileine. Heck: 11 Kilo Bügelanker, 30 Meter Leine und 8 Meter Kettenvorlauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen festen Liegeplatz im Hafen hatte Emaloca seit einigen Jahren nicht mehr, unsere Sommertörns waren einfach zu lang, ihr Winterhallenplatz in Orth auf Fehmarn kann aber bei Bedarf übernommen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daten und Fakten im Überblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20260308_100926-8fa0892f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Malö 40 H, Baujahr 1978, Nr 185, 9,55 Länge über alles, Breite 3,05, Tiefgang 1,35, Verdrängung 4600 kg
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Motor
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Volvo Penta D2 40, neu, ca 900 Motorstunden  2016
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Propeller
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dreiblatt fest  2016
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Genua
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            neu (Jan-Segel) ca. 27 qm, UV-Schutz auf Achter- und Unterliek, Vorsegelpersenning mit Reißverschluss und Zurrleinen (2014)  2025
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sprayhood, Kuchenbude
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            neu (Overdieck und Heinritz)  2024
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               2 neue
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Winschen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vorhanden, noch nicht eingebaut (Andersen 34 ST)  2025
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gennaker
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ca 60 qm (Jan-Segel)  2021
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Baum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selden neu (Persenning)  2020
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gasherd
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eno 3 flammig mit Backofen  2019
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bilgepumpe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Whale,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Handpumpe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gusher 10  2019
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kühlschrank
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            neu  2019
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Furlex
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            S 2 neu  2018
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Polster
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            neu  2016
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stehendes Gut
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Thiele, Rick und Deck) (Durchmesser 7 mm) neu  2014
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Großsegel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (ca 18 qm)  (Jan Segel)  2014
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bugspriet, Bugleiter
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Klemens-Werft)  2014
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sturm/Arbeitsfock
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , 17,8 qm, so gut wie nie benutzt  2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rettungsinsel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 Personen, nächste Wartung Anfang 2026  2014
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Unterwasserschiff
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von Wrede neu aufgebaut, Gelschield neu, keine Osmose,  2004
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bug: Bügelanker
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            16 kg, 50 Meter Bleileine.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heck:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bügelanker
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            11 kg
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            30 m Leine und 8 m Kettenvorlauf
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Technische Ausrüstung:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Motorpaneel mit Drehzahlmesser, Hydrauliksteuerung mit Rad, einstellbare Radumdrehungen, Instrumente: Logge, Lot (Autohelm Tridata) im Cockpit, Raymarine ST 60 Wind, 2x Kompass im Cockpit, Furono GPS mit tochtergerät C Trek, 2 Winschen am Mast, 220 V Steckdosen, 220 V Landanschluss (Landstromkabel 25 mr und 50 m Kabeltrommel), Ladegerät, Starterbatterie (neu in 2025), 2 Servicebatterien Blei 70 Amperestunden, 200 l Dieseltank, 300 Liter (Druckwasser) und 50 Liter Wassertank (Handpumpe), Fäkalientank 50 Liter (seeseitige Entleerung), Radio mit CD-Wechsler, DSC Funkgerät, Hauptschalter für Motor und Service, 4 x 2,9 Kilo Campinggas (Gasfach im vorderen Ankerkasten), Mastelektrik auf Deck trennbar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonstiges:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diverse Seekarten und Handbücher (Ostsee und Norwegen verschiedenen Alters) Pütt und Pann, tragbare Petroleumheizung, Faltbares Solarpaneel 120 Watt, Angelgerät, Staubsauger, Heizlüfter, Flaggensatz komplett und Ostsee, Sicherungsleine 11 m (Lyf Safe) 2 Stück auf dem Laufdeck, 6 Fender + 2 Kugelfender, diverses Werkzeug einschl. Wantenschneider, Lazy Jack-System (Pfeiffer 30 F), mobiler Radarreflektor Echomax 230 MIDI nicht fest montiert (2014)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/flaggen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 08:51:15 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Ostseerunde</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/eine-ostseerunde</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (12-25) Eine große Reise neigt sich dem Ende zu. Wir haben 7 Länder und eine autonome Zone besucht und rund 1600 Seemeilen auf dem Buckel. Keine 100 Seemeilen liegen noch vor uns. Doch wir haben im Hafen von Vordingborg Schutz gesucht vor dem starken Südwind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/flaggen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Planungen Anfang September auf Fehmarn zu sein, sind verweht worden oder haben sich in Flauten aufgelöst. Aber eines haben wir auf unseren Segeltörns gelernt: Anzunehmen was kommt – und das ist nicht immer das Schlechteste, wenn manchmal auch etwas schräg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+luft+2.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Nächte lagen wir im kleinen Schlosshafen von Kalmar. Wer hat abends von seinem Wohnzimmer (unserer Kuchenbude) aus schon so einen Anblick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+schloss+kalmar.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstörend schräg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Videos im dortigen Kunstmuseum gaben uns ausreichend Gesprächsstoff. Es ging um einen erfahrenen Mißbrauch der Künstlerin Anna Odell in der Psychiatrie und um das Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern. Letzteres ein Video, das sie mit ihren ca 6 Jahre alten Sohn gedreht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+anna+odell.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lieber weiter (unter Segeln) nach Karlskrona und von dort (mit dem Motor) an die Mjölkebrygga auf Arpö. Dort lagen wir zusammen mit ein paar Schweden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erzählten uns, dass ein Einheimischer die Insel für 600.000 Euro gekauft hätte. Da sie unter Naturschutz stünde, dürfe er aber nur das einzige Haus dort renovieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+mj%C3%B6lkebr%C3%BCgga.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schräges Hobby
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Jahren waren wir einmal in dem alten Holzhaus. Ein Deutscher hatte es seit mehreren Sommern gepachtet, dort Gänseeier ausgebrütet und den Gänsevater Konrad Lorenz gespielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Haus gab es überall Hinterlassenschaften von seinen Gänsen, aber auch etwas anderes: Wunderbare Wandgemälde in einem Zimmer. Wir schätzten sie so aus den 30er Jahren, für die er überhaupt keinen Blick hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fanden wir die Gänsenummer noch schräg, waren wir nur noch entsetzt als der Gänsevater sich als Holocaustleugner entpuppte. Aber nun war dieser Typ weg und das Haus schön renoviert. Hoffentlich haben die Wandgemälde alles überstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+alte+eiche.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer beobachtet wen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während wir schweißgebadet auf den Trampelpfaden von Kühen und Schafen die alte Kulturlandschaft auf Arpö erkundeten, beschränkte sich der Bewegungshorizont der Schweden auf den Steg. Auf Klappstühlen ließen sie sich von der Sonne braten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+k%C3%BChe.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+schafe.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir abends an Land Gemüse und Käse grillten, deckten sie einen Tisch gegenüber und setzten bunte Papphüte auf. Gegenseitig schielten wir zueinander rüber und lächelten uns freundlich an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+krebsgrillen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schweden sangen ab und zu ein kurzes Trinklied, kippten dann einen Schnaps und knabberten Süsswasserkrebse. So lernten wir die alte schwedische Tradition des Krebsfestes „Kräftskiva“ kennen. Jedes Jahr im August feiern sie in fröhlicher Runde damit den Abschied vom Sommer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+landschaftspark.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für unser Ablegemanöver nächsten Morgen Richtung Hanö, waren alle Klappstühle auf uns ausgerichtet. Unser Manöver wurde, begleitet von fröhlichem Abschiedswinken, genauestens beobachtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geradeaus nach Simrishamn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Hanö – eine unserer Liebingsinseln -glaubten wir immer noch, unseren Zeitplan einigermaßen einhalten zu können und verließen sie gleich am nächsten Morgen Richtung Simrishamn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+rehe.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider hatte der angesagte Wind uns auch verlassen und kam erst, als wir schon die Hälfte der Strecke motort hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+k%C3%A4lteinbruch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manch magischer Morgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Licht und die Stimmung, wenn der Nebel sich lichtet, die Sonne durchkommt und der Blick immer weiter schweifen kann, sind unbeschreiblich schön - wenngleich Nebel nicht gerade förderlich ist, in der Frühe aufzubrechen und Strecke zu machen. So langsam gaben wir unseren Zeitplan auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+nebel+gelichtet.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich schafften wir dann aber den Sprung vom kleinen schwedischen Hafen Skare (westlich von Trelleborg) nach Rödvig, Dänemark.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vohergesagten Windspitzen kamen zum Glück nicht. Wir hatten eine Rauschefahrt mit Halbwind und waren schon am Vormittag im Hafen, bevor der Wind dann doch zulegte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirklich schräg: Rattenart als Vorfahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit also das Museum von dem UNESCO-Welterbe Stevens Klint zu besuchen. Hier wird sehr anschaulich erklärt, wie Forscher im sogenannten „Fischton“ ihre Theorie bekräftigen konnten, dass die Dinosaurier durch einen riesigen Meteoriteneinschlag vor 66 Millionen Jahren ausgestorben sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+stevensklint.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der „Fischton“ ist eine dünne Schicht zwischen der Kreide und dem Kalkstein. 60 % aller Lebewesen sind damals ausgestorben, die Katastrophe überlebt hat u. a. eine Art Ratte, von der alle Säugetiere abstammen, also auch wir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+ratte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magische Nächte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kleine Insel Nyord nördlich von Mön, ist noch so eine Lieblingsinsel von uns. Wir nähern uns ihr durch ein schmales, relativ flaches Fahrwasser, der Grund bewachsen mit Seegras.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stare tanzen in Schwärmen in der Luft und am nächsten Morgen ist unser Boot von mindestens 50 Schwalben gekapert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kormoran.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie auf Arpö, sind auch hier die Nächte magisch, da es keine Lichtverschmutzung gibt und der Sternenhimmel nicht schöner sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+dunkelheut.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders an diesem Ort macht sich eine leichte Melancholie breit, weil unsere Reise nun bald zu Ende ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gerüche des Meeres, das besondere Licht, dieses in der Natur mit den Elementen sein, werden uns fehlen. Aber wir freuen uns auch auf zu Hause, auf unsere Freunde und Bekannten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute in langen Kreuzschlägen in den Guldborgsund gekommen, wieder ein Stück näher – und wir werden von zwei Schweinswalen begrüßt. Hoffentlich bringt uns der Wind am Wochenende nach Fehmarn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kormoran.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 14:29:02 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schwedenhappen</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (11-25) In diesem Blog erzählen wir unter anderem von Stichen die atmen, magischen Nächten, Rod Stuart aus Södertälje, die Mahnung, sich etwas Wildheit zu bewahren, einem Überläufer, einem Bruch und einem segelnden Kopfkissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Stich atmet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein schon die Museen in Stockholm sind eine Reise wert, auch wenn die Stadt viel hochtouriger zu laufen scheint als z.B. Tallinn, das uns eher gemächlich daherkam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+stockholm-15316909.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Moderna Museet hatten wir das große Glück, die fantastische Sonderausstellung „Wo jeder Stich atmet“ mit Werken der samischen Künstlerin Britta Marakatt-Labba zu erleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie stickt bezaubernde, berührende, poetische und politische Bilder über das Leben der Samen mit ihren Rentieren und über die Bedrohung ihrer nomadischen Kultur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+samin.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer schwieriger ist es mit den Tieren frei über Ländergrenzen hinweg ziehen zu können, immer mehr Land ist in Privatbesitz und die Ausbeutung von Bodenschätzen zerstört ihre traditionellen Wanderwege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+ausschnitt1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag dann noch der Besuch des Nordiska Museet mit einer informativen Ausstellung über das Leben im Norden in den letzten 500 Jahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+nordiska+museum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vielen Eindrücke ließen wir an ruhigen Stegen und Ankerplätzen im Mälaren sacken. Der See mit vielen Schären und Fjorden ist das Trinkwasserreservoir von Stockholm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+Magische+N%C3%A4chte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+doppelmond.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+hauslichter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein anderes Schweden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über eine Schleuse, die uns einen halben Meter tiefer wieder in die Ostsee brachte, landeten wir in Södertälje. Beim Schlendern durch die Fußgängerzone war leicht erkennbar: das ist hier kein Ort der Schönen und der Reichen. Wir sehen viele Migranten, die bei Scania (LKWs und Busse) oder Astra Zeneca arbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Preise waren ‚moderater‘: Hier gäbe es einen Aperol Spritz für rund 9 statt sonst 13 Euro.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oldies but Goldies
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Lass uns prassen und im Hafen ein Bier trinken gehen, da gibt es Life-Musik.“ Gesagt, getan! Schon das Aussehen des Sängers ist ein echter Hingucker: Hemd im Leopardenmuster, ein Haifischzahn (oder Bärenklaue?) als Kette, auf dem Hut eine verspiegelte Sonnenbrille und Stiefel schwarz weiß kariert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+rodstuart.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musik und Backroundgesang kommen vom Band. Er singt alles, was wir in jüngeren Jahren gehört haben: von den Doors, Leonard Cohen, Creedance Clearwater Revival bis hin zu Henry Belafonte. Sein timing perfekt, seine Stimme wie die von Rod Stuart.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Tischnachbarin erzählt mir, er sei 76 Jahre alt. „Schon als Kind hatte er eine Band, seit der Zeit kenne ich ihn, weil ich immer zu den Auftritten gegangen bin.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie lacht: „Ohne singen kann er nicht leben. Als Corona war und er keine Auftritte hatte, ist er mit dem Auto los und hat vor den Häusern von uns Freunden und Bekannten gesungen, 2 Jahre lang!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+rod.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann zeigt sie mir unvermittelt ein Handyfoto mit Puppen. „Das ist mein Hobby, die sammle ich und kleide sie schön ein. Jetzt habe ich wieder 15 zusammen. Ich bringe sie dann immer Kindern auf der Krebsstation im Krankenhaus. Du glaubst nicht, wie die sich darüber freuen und sich an den Puppen festhalten!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wild bleiben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Rod Stuart von Södertälje dann „Born to be wild“ singt, fragt sie mich: „Bist du auch noch wild?“ „Oh, ich war wild so bis um die 30!“ Sie guckt mir in die Augen: „Man muss immer ein bisschen wild bleiben!“ Wir grinsen uns an, swingen sitzend zur Musik und singen lauthals mit. Sie trägt ihr langes graues Haar offen, eine mit Blumen bestickte Stola und ist 78 Jahre alt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+umhang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extra für uns gibt es „I am sailing!“ ‚Rod Stuart‘ kommt kurz zu uns an den Tisch, entschuldigt sich, dass er kein Deutsch kann: „Ich habe es in der Schule gehabt. Es ist mir peinlich, aber die Lehrerin hatte eine Warze auf der Nase und ich musste sie immer anstarren. Deshalb habe ich nichts gelernt!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um 22 Uhr ist Schluss. Die immer noch ein bisschen „Wilde“ streichelt meinen Arm: „Das war ein schöner Abend, ich mag euch!“ Sie geht zum Bus, wir zum Boot. Wunderbar! Wieder so eine Perle, die wir nicht gesucht, aber gefunden haben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+seerose.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überläufer und Bruch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir segeln durch das enge Fahrwasser südlich von Västervik. Der Wind weht kräftig, aber zwischen den Schären baut sich keine Welle auf. Wir wollen zu einer Ankerboje vom schwedischen Kreuzerverein, in dem wir Mitglied sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Gerd dabei ist, das Vorsegel einzurollen, kommt aus dem Nichts eine 30er Böe und die Reffleine verklemmt sich. So einen Überläufer braucht man nun wirklich nicht. Während Gerd nach vorne geht, das Segel mit Hand einrollt, fallen immer wieder Böen über uns her. Ich bin ich am Ruder und fluche vor mich hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+urlaubsvarianten.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Glück können wir später an der Boje, als der Wind nachgelassen hat, alles wieder gängig machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Tag segeln wir weiter Richtung Kalmarsund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Trimmen des Vorsegels knackt es merkwürdig in der Backbordwinsch! Der obere Teil hat sich angehoben. Das sieht nicht gut aus! Frustriert laufen wir unter Motor einen Hafen bei Oskarshamn an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+aatomkraftwerk.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei sind die Windverhältnisse optimal und wir hätten richtig Strecke machen können. Aber neben dem Hafen gibt es eine Werft – leider ist Sonntag!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+winsch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper schraubt die 48 Jahre alte Winsch auseinander: Die Klemmscheibe ist gebrochen. In seinen Werkzeugkästen und Ersatzteillagern findet Gerd eine fast passende Scheibe - aber eben nur fast!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er denkt, schmirgelt, feilt und irgendwann hat er ein Zwischenteil zurechtgebastelt. Hoffentlich hält alles bis zum Heimathafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Flucht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeit der Reparatur nutzt allerdings sein Kopfkissen, das eigentlich auslüften sollte, um sich davonzumachen. Schwanengleich segelt es schon mitten im Hafenbecken, ehe Gerd die Flucht bemerkt, sofort hinterherschwimmt und es wieder einfängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+kopfkissen+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hafenkino vom Feinsten! Aber wir sind das einzige bewohnte Boot im Hafen und so habe ich den Spaß ganz für mich alleine!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+kopfkissen+2.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 15:54:49 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Über den Turkoschärengarten und die Alandinseln nach Schweden</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/ueber-den-turkoschaerengarten-und-die-alandinseln-nach-schweden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (10-25) Morgens um 6 Uhr. Es heult und jault im Hafen, Regen prasselt auf Emaloca. Mein Skipper und ich öffnen gleichzeitig die Augen, schauen uns an und wissen, dass wir beide das Gleiche denken: Gut, dass wir im (zu teuren) Wasa-Hafen von Stockholm liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+stockholm.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die unsteten Wind- und Wettervorhersagen in diesem Sommer bringen unsere eigentlichen Reisepläne immer wieder durcheinander.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja mach nur einen Plan …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem „Erlebnis“ mit dem russischen U-Boot und diversen Starkwind- und Sturmerfahrungen haben wir uns entschieden, einen längeren Rückweg zu nehmen. Eigentlich wollten wir von Tallinn zurück nach Ventspils (Lettland) segeln, um von dort den Sprung nach Gotland zu machen - knapp 100 Seemeilen und ca. 19 Stunden auf See.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-575c3003.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kürzere Schläge in geschützten Schärengewässern mit mehr Häfen und Ankermöglichkeiten erschien uns die wesentlich entspanntere Variante zu sein. In kleinen Etappen zogen wir durch die finnischen Turkoschären (siehe 9-25) und entlang der Alandinseln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+sch%C3%B6ne+aussicht.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+sch%C3%A4renwelt+turku+nord.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Alandinseln – ein Vorbild?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Alandinseln mit gut 30 000 Einwohnern gehören zu Finnland, das 1917 seine Unabhängigkeit von Russland erklärt hat. Die Alandinseln gehörten davor lange Zeit zu Schweden und wollten wieder schwedisch werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+aland.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde ein Kompromiss ausgehandelt, bei dem ihnen große Autonomie zugestanden wurde. Sie haben ein eigenes Parlament, die Amtssprache ist schwedisch und sie können z.B. über ihr Schulsystem, Kultur, Industrieförderung oder Umweltschutz allein entscheiden. 1921 wurde ein Abkommen über die Demilitarisierung und Neutralität der Alandinseln geschlossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Könnte dieser Alandansatz nicht auch ein Modell sein für andere Regionen mit Minderheiten, die so ihre Sprache und Kultur bewahren könnten? Es gibt auf den Alandinseln ein Friedensinstitut, das sich mit solchen Themen auseinandersetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+sch%C3%A4renmotoren.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders als der eher touristische und besiedelte Süden, ist der Norden der Alandinseln viel unberührter. Wir waren begeistert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom geschützten, sehr angenehmen Hafen Käringsund ging es dann 35 sm nach Grisslehamn, Schweden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+k%C3%A4ringsund+und+emma.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+alte+bootsh%C3%A4user+k%C3%A4ringsund.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfe! Ewig gestrige Deutsche als Nachbarn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Tag später liegen wir im kleinen Hafen Älmsta, kurz vor der Brücke in den Väddö-Kanal. Neben uns macht ein Boot fest. Das Paar fängt ein typisches Segler-Gespräch an: „Woher kommt ihr, wohin soll es gehen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd erklärt unsere Route entlang der polnischen Küste und schon wird er korrigiert: „Das ist ja Pommern!“ In der Folge wird jeder polnische Ortsname den Gerd erwähnt, von ihnen mit dem alten deutschen Namen genannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+balanceakt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei mir stellen sich schon die Haare auf, Gerd bleibt ruhig. Als er dann von unserem unangenehmen Erlebnis mit dem russischen U-Boot erzählt, jubeln sie regelrecht los: „Gut, dass die Russen sich wehren können! Was soll Putin denn machen, wenn er von Feinden umstellt ist?! Gut, dass Putin Waffen hat.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8a+fundamente.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Asyl, bitte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als dann noch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine als Notwehr erklärt wird, verlasse ich fluchtartig das Boot. Gerd hält es nicht aus und versucht - natürlich vergeblich - argumentativ dagegenzuhalten. Und was sagen diese Typen? Er solle man nicht so viel Fernsehen gucken und Zeitung lesen, sondern andere Medien nutzen: „Putin tut wenigstens noch was für sein Volk!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+bootsname+spricht+B%C3%A4nde.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich treffe den Hafenmeister am Steg, gebe eine kurze Erklärung ab und bitte um Asyl, dann gehe ich spazieren. Als ich wiederkomme, legt der Hafenmeister seine Hand auf meine Schulter und sagt: „Take it easy!“ Ich sage: „Nein, das geht nicht. Wir sind Deutsche und haben aufgrund unserer Geschichte eine große Verantwortung.“ Er senkt den Blick und sagt leise: „Ja!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Petersburg zurück nach Schweden!?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen machen wir eine kleine Fahrradtour am Väddö-Kanal entlang. Als wir wiederkommen ist: (Achtung, jetzt kommt der O-Ton meines Skippers) „Die Hybridinkarnation von Alice Weidel, Erika Steinbach und Prinz Reuss – eine widerlich gequirlte Scheisse!“ weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+anke+gerd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafenmeister fragt noch einmal bei Gerd nach. Ein anderer Schwede hört zu und sagt nur kopfschüttelnd: „Dann könnten wir ja auch Sankt Petersburg von den Russen zurückfordern!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir den Hafen verlassen, kommt das Hafenmeisterpaar extra auf den Steg und winkt uns zu. Wir erwidern ihr Winken herzlich - ein schöner, versöhnlicher Abschluss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+v%C3%A4dd%C3%B6+enge.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+v%C3%A4d%C3%B6kanal+fahrrad.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+regen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Norrtälje, ein schönes kleines Städtchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas abseits der Route, aber den Windbedingungen angemessen, segeln wir nach Norrtälje, eine kleine Stadt mit ca 20 000 Einwohnern. Uns begeistert, wie der Fluss in die Stadt eingebettet ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+fluss+norrt.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wochenende bedeutet in der Saison natürlich Hafenfest – auch mal eine nette Abwechselung. Die Band war um einiges älter als mein Skipper, hatte aber den Blues im Blut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+oldies+but+goldies.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Nachbarn?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Nazis, nur ein Paar mit 4 (!) nicht gerade kleinen Hunden an Bord. Das Boot ist kleiner als unseres und sie schlafen alle in der Kajüte bei geschlossenen Luken. Wir strengen uns an, uns nicht vorzustellen, wie es da riechen mag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf unserer anderen Seite liegen unsere holländischen Segelfreunde, die der Wind auch hierher geblasen hat. Mit Blick auf das Hunde-Segelboot meinen sie nur grinsend: „Und, wie riecht es?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stockholm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir überhaupt nicht nach Stockholm und haben die Stadt nur wegen der für uns widrigen Winde angelaufen, aber nun sind wir wieder - wie jedes Mal - vollauf begeistert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+tivoli.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und die Nachbarn hier?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir liegen neben einem schottischen Boot. Sie lagen auch in Tallinn, als ein großer Sturm durch den Hafen tobte. Wir erinnern uns, schwärmen dann aber lieber gemeinsam von der Stockholmer Museumslandschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+alte+bootsh%C3%A4user+k%C3%A4ringsund.JPG" length="288085" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 18:38:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/ueber-den-turkoschaerengarten-und-die-alandinseln-nach-schweden</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Estland in die finnische Schärenwelt – dann endlich Sommer</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-estland-in-die-finnische-schaerenwelt-dann-endlich-sommer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (9-25) Von Tallin segelten wir auf die Insel Naissare, nur 8 Seemeilen von der spannenden Hauptstadt Estlands entfernt. Hier sollte am nächsten Morgen unser Absprunghafen nach Finnland sein. Wieder einmal machte zu starker Wind uns einen Strich durch die Rechnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+tallin.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch die Insel Naissaire entschädigte uns mit einer wunderschönen Natur, verblüffte uns mit skurrilen, alten russischen Militärfahrzeugen und beschenkte uns mit Unmengen an Pfifferlingen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+laster.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+wasserminenkunst.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+pfifferlinge.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst am dritten Morgen, obwohl Wind und Wellen noch keinen gemütlichen Törn versprachen, segelten wir um halb 5 los. Denn mittags sollte Seenebel kommen und da wollten wir nicht gerade auf dem viel befahrenen finnischem Meerbusen herumschippern, dann lieber eine etwas ruppige Überfahrt in Kauf nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+morgens+halb+5.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Kaum zu glauben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir nach 5 Stunden in die finnische Schärenwelt westlich von Helsinki eintauchten, waren die Wellen weg und im kleinen Hafen Porkalla trafen wir unsere holländischen Segelfreunde Tom und Marie Claire wieder. Wir standen auf dem Steg, breiteten die Arme aus, strahlten um die Wette und konnten es nicht glauben: endlich SOMMER!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+kormoran.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier in den Schären gibt es keine durch Kaimauern geschützte Häfen, sondern nur einfache Stege. Man macht mit dem Heck an Mooringbojen fest und mit dem Bug an dem Steg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+hamnensundet.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn in der Saison alle Bojen belegt sind, aber immer noch Boote kommen, hängen diese sich mit an eine Boje und quetschen sich noch in die Bootsreihe, das „Fenderknutschen“ beginnt, da die Boote immer enger aneinander geschoben werden. Das muss man mögen. Wir laufen einen Hafen möglichst nur an um Lebensmittel zu bunkern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+sch%C3%A4renanleger.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfach die Seele baumeln lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit zwei Wochen tingeln wir hier nun durch den Turku Schärengarten und sind im Alandarchipel angekommen. Es ist wenig Wind aber wenn es geht, nutzen wir unseren schönen Bunten und lassen uns ein paar Seemeilen bis zu unserem nächsten Felsenplatz ziehen - manchmal nur mit 2,5 Knoten (ca 5 Kilometer die Stunde).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+nachts+halb+eins.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lesen, träumen, Gedanken schweifen lassen, baden, paddeln, kochen, den eleganten Flug der Seeschwalben und natürlich die Sonnenuntergänge bewundern … dankbar sein. Und wieder sind wir aus der Zeit gefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+paddeln+anke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+lesen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chantarelle oder Blaubeeren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind auf der Suche nach Blaubeeren. Ein Junge auf dem Fahrrad hält an und fragt, ob wir Chantarelle (Pfifferlinge) suchen. Wir verneinen und sagen, dass wir Blaubeeren suchen. „Aber hier gibt es viele Chantarelle!“ versucht er uns zu überzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+gerd+sch%C3%A4re.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erzählen, dass wir gerade von der estnischen Insel Naissare kommen und dort viele Chantarelle gesammelt und gegessen hätten. „Ja, oft findet man Chantarelle, aber sie sind sehr klein! Bestimmt gibt es in Estland auch Chantarelle – aber hier gibt es richtig große!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+steine.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als er merkt, dass er uns nicht überzeugen kann, verabschiedet er sich freundlich, aber achselzuckend und fährt weiter. Wir haben fast ein schlechtes Gewissen, aber der Blaubeerpfannekuchen schmeckt uns trotzdem ausgezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+walderdbeere.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leben genießen in der Großstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Beine vertreten treffen wir eine Finnin. Ihr Boot hat auf der anderen Seite festgemacht. Sie fragt, wo wir herkommen und als wir Deutschland sagen, strahlt sie über das ganze Gesicht und erzählt begeistert: „Im September geht meine Tochter nach Berlin, um dort ein Semester zu studieren!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+ausblick.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd erwähnt, dass er mal in Berlin gelebt hat, es dort viel zu erleben gäbe und es bestimmt nicht einfach sei, sich auf das Studium zu konzentrieren. „Ja, ich weiß genau, was dort los ist. Aber meine Tochter ist jung, sie soll doch auch leben!“ strahlt sie uns an und macht sich weiter auf den Weg zur Badestelle, wo schon ein paar junge Leute auf sie warten. Was für eine tolle Mutter, denken wir!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+schwimmen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brexit und Helgoland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sitzen auf dem höchsten Punkt einer Schäre, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Da kommt ein Trupp englischer Studenten dazu, die mit einem Segelboot ihrer Uni gekommen sind. Ein lockeres, chaotisches Gespräch entsteht. Brexit ist großer Mist, sind sich alle einig!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+sonnenuntergang.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Student kann es gar nicht fassen, und ist begeistert darüber, dass es so etwas wie die Schärenwelt gibt. „Hier ist ja nichts, gar nichts, das habe ich mir in England nicht vorstellen können!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+kummel.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein anderer Student, der neben mir auf dem warmen Felsen sitzt, erzählt mir von Helgoland. „Da dürfen nur Kinder Fahrrad fahren, Erwachsenen ist es nicht erlaubt!“ Dann scrollt er wie wild auf seinem Handy, um mir ein Foto zu zeigen, was die Erwachsenen machen: Tretroller fahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Und wenn man dann einen Alten den Berg hochrollern sieht!“ ahmt er die angestrengten Bewegungen und den keuchenden Atem nach und amüsiert sich darüber offensichtlich immer noch. Und ich amüsiere mich mit meinen 70 Jahren, dass er unser Alter offensichtlich gar nicht registriert hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+gerd+grill.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Übrigen berichten uns alle Finnen, wie schrecklich der Sommer bisher war. Nun, das braucht man uns nicht zu erzählen, wir waren ja live dabei!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 17:03:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/von-estland-in-die-finnische-schaerenwelt-dann-endlich-sommer</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+sch%C3%A4renanleger.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tallinn – Sängerfest und noch viel mehr</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/tallinn-saengerfest-und-noch-viel-mehr</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (8-25) Über eine Woche waren wir in Tallinn. Unbestritten war das Sängerfest der Höhepunkt, aber auch sonst sind wir von der Stadt, ihren Museen und der Atmosphäre begeistert – trotz richtigem Schietwetter. Tallinn hat viel mehr zu bieten als „nur“ eine Weltkulturerbe-Altstadt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+kadriorg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           abamu - Museum der Besatzungen und der Freiheit“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittels einem hervorragendem Audio-Guide wird uns „die jüngere Geschichte Estlands von 1940 bis 1991 nahegebracht. Die Ausstellung zeigt den unbändigen Freiheitswillen der Esten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+vabamu.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Auseinandersetzung der nach Sibirien deportierten Menschen oder der geflüchteten Esten mit der Frage „Was ist Heimat“ werden aufgeworfen. Und immer wieder die Frage an die Besucher: „Wie würdest du entscheiden? Bleiben oder fliehen? Kämpfen oder anpassen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+freiheit.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kunstmuseum - Kumu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wird so viel angeboten, dass man dort einen ganzen Tag verbringen könnte. Uns hat eine Videoinstallation eines isländischen Künstlers begeistert. Gitarre spielende Tänzerinnen, die ihre Choreografie entlang mehrerer, im Kreis aufgehängter Leinwände vorführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+T%C3%A4nzerinnen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Abteilung über die Kunst während der Besatzung und die nachfolgende Auseinandersetzung nach 1989 ist sehenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+Lauschangriff.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+lenin.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das unglaubliche Sängerfest - Samstag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellt euch vor, es ist Samstag, es regnet bisweilen in Strömen. Ca. 40.000 Akteure – SängerInnen und TänzerInnen - lassen sich davon nicht abhalten. Lachende Gesichter, Fahnen schwenkend, mal singend, mal tanzend, ziehen sie kilometerweit bis zur Sängerbühne (Laululava).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+tanz+mit+gummistiefeln.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+portrait.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+regenschuhe.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+t%C3%A4nzerin.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/s%C3%A4ngerfest.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die Liedermuschel sich mit den SängerInnen gefüllt hat, erklingen Trompetenklänge von einem hohen Turm an der Seite. Wir blicken hoch, eine Flamme wird angezündet. In genau diesem Moment fängt der Riesenchor an zu singen. Gänsehaut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+s%C3%A4ngerb%C3%BChne.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab 19:00 großes Konzert im Regen. Wir bekommen sehr anspruchsvolle Orchestermusik und Chorwerke in unterschiedlicher Zusammensetzung geboten. Die Zuhörerschaft ist bewegt, gesammelt und fokussiert – trotz 13 Grad und Dauerregen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir um 23:00 wieder an Bord sind, schlafen wir noch lange nicht. Wir wärmen uns mit Grog und können noch gar nicht fassen, woran wir teilhaben durften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das unglaubliche Sängerfest - Sonntag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Sonntag geht es weiter. Es sind noch viel mehr Besucher (rund 100.000) als Samstag da. Wir haben dieses Mal keine Sitzplatzkarten, sondern stehen inmitten einer großen Menschenmenge am Hang. Manche haben Sitzdecken ausgebreitet, obwohl es immer wieder nieselt oder schauert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+Estnische+Fahnen+%C3%BCberall.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+jugendchor.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele schwenken die estnische Flagge. Nach Kinder-, Frauen-, und Männerchören kommt dann wieder der große gemischte Chor. Die Melodien scheinen vielen bekannt zu sein, einige Besucher singen mit. Die Stimmung erscheint uns noch gelöster und beschwingter als am Samstag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15-6f4bff18.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sänger und Dirigenten werden enthusiastisch gefeiert. Bei den letzten Liedern leuchten unzählige Handys auf und untermalen die feierliche Stimmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz am Schluss kommt der 88 jährige Dirigent Neeme Järvi auf das Podium. Verschmitzt stimmt er einen fröhlichen Marsch an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+j%C3%A4rwi.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie auf ein Kommando werden die unzähligen estnischen Fahnen jetzt nicht mehr geschwenkt, sondern in die Luft gestoßen. Doch es hat nichts militaristisches an sich. Es sieht aus, als ob die Fahnen und ihre Besitzer hüpfen würden. Reich beschenkt verlassen wir das Stadion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18-14d16f06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1869 gab es das erste Sängerfest, wir waren beim 28. Mal dabei. In diesem Stadion haben im Jahr 1988 300.000 Esten die von den Sowjets verbotenen Lieder, vor allem auch die Nationalhymne, gesungen. (Es gibt 1,3 Millionen Esten.) Eine singende Revolution - das wundert uns nach diesem Erlebnis gar nicht mehr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18-14d16f06.jpg" length="387905" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 13:35:35 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18-14d16f06.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Weg nach Tallinn – hart erkämpft</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/der-weg-nach-tallinn-hart-erkaempft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (7-25) „Oh nee, wir kommen hier nicht weg. Zu viel Welle, zu wenig Wind!“ verkündet mein Skipper morgens um drei. Wir rucken im Hafen Dirham hin und her. Dabei wird der richtige Starkwind erst noch kommen, nicht auszumalen, was dann hier abgeht. Der Wind kommt von Nordwest und dagegen bietet der Hafen keinen Schutz. Morgens kurz nach fünf ist seine Ansage: „Lass uns fahren, es ist jetzt doch schon mehr Wind! Was meinst du?“. 46 Seemeilen sind es noch bis nach Tallinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+windfahne.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pest oder Cholera
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würden wir bleiben, hieße das für die nächsten Tage überhaupt kein Fortkommen und Pogo tanzen in dem Hafen, wahrscheinlich schlimmer als in Ventspils. Würden wir fahren hieße das: hohe Wellen, Windspitzen um die 6 Beaufort, Halbwindkurs. Wir entscheiden uns für Cholera.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schietwetter-a9fd784b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnelles Frühstück, Wasser für die Thermoskannen kochen, Brote schmieren, Boot aufklarieren …. kurz nach halb sieben sind wir bereit. Wir können das Segel schon im Hafen setzen und gleich ein Reff einbinden. Dann geht es los!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+ohne+vorsegel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten drei Stunden sind wirklich heftig. Wind und Welle schütteln uns durch, dazu kommt auch noch Nieselregen, der ständig die Brille beschlägt. Bei manchen Wellen höre ich mich nur sagen: hui - und dann gucke ich lieber weg. Emaloca ist wunderbar verlässlich, mein Skipper auch. Ich summe vor mich hin, um ja nicht in Panik zu verfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+keine+Panik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durchalten oder Hafen anlaufen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So einen derben Törn hatten wir in unserer ganzen Segelkarriere noch nie. Bis 27 Knoten bei anderthalb Meter Welle, als wir nach der halben Strecke entscheiden können, ob wir einen Hafen vor Tallinn anlaufen oder weitersegeln, entscheiden wir uns: wir machen weiter. Wellen und Wind haben sich auch wenigstens etwas ‚beruhigt‘.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+gerd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vorstellung, den aufziehenden Sturm in Tallinn abzuwettern und die Stadt in Ruhe zu entdecken sind unser Ansporn und endlich mal nicht immer das Seewetter im Blick zu haben: „Kommen wir weiter, kommen wir nicht weiter…“. Außerdem steht auf meinem Teebeutel: Der Weg ist das Ziel!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+lifebelt+im+HAfen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 8 Stunden Kampf sind wir im Seaplaneharbour (Lennusadam) angekommen, ein netter Hafenmeister empfängt uns. Ich erzähle ihm mindestes dreimal, wie froh ich bin, im Hafen zu sein. Er lacht und schenkt Gerd ein Dosenbier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stolz oder was
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bist du nicht stolz, was wir gemeistert haben?“ fragt mein Skipper ganz aufgedreht, während er kocht, das Schiff aufräumt und die Leinen sortiert. Ich habe nur drei Fragezeichen im Gesicht, lege mich auf die Seite und schlafe eine Runde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+erinnerungshaus+der+zeitlosigkeit.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muskelkater in den Oberschenkeln zeigen mir am nächsten Tag, dass der Törn nicht nur mental anstrengend, sondern auch körperlich fordernd war. Aber ja, jetzt bin ich auch etwas stolz - nur nach Wiederholung schreit bei mir nichts!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+moderne+skyline.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tallinn und eine Teebeutelweisheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind gerade zwei Tage in Tallinn als Gerd teebeutelmäßig philosophiert: „Das Ziel hat den Weg gelohnt!“ Ich muss ihm rechtgeben. Da wir mein Fahrrad zur Reparatur bringen müssen, entdecken wir zufällig das spannende Stadtviertel Telliskivi. Streetart, umgenutzte Industriegebäude, nun mit Cafés, Ateliers, Bars, Läden, Ausstellungen ausgefüllt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+streetart.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+kreativit%C3%A4t.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hat den Eindruck, überall entsteht was Neues. Hoffentlich wird diese Kreativität nicht irgendwann zu sehr kommerzialisiert. Hier ist auch das Museum Fotografiska mit spannenden Ausstellungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotografiska Museum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+PAris.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+fotogr.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+schuhputzer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+gesichter.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste Eindrücke von der Altstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann schaffen wir doch tatsächlich nach zwei Tagen Tallinn, einen ersten Gang durch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Altstadt zu machen, ein beeindruckendes Ensemble von gotischen Hansebauten, Kirchen und Palästen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+altstadt.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+deutsche+botschaft.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17russ+orthodox.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist der richtige Umgang mit der Geschichte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus“ ist „allen Opfern des kommunistischen Terrorregimes gewidmet, die zwischen 1940 und 1991 ermordet, inhaftiert oder deportiert wurden!“ Mehr als 90.000 erlitten dieses Schicksal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+denkmal+opfer.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein leicht ansteigender Betonweg ist rechts und links von hohen, schwarzen Mauern eingefasst. In die Platten eingraviert die Namen der Opfer. Dann kommt man ins Freie, eine mit Obstbäumen bestandene Wiese als Symbol für das verlorene Zuhause. Gewaltig und bedrückend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+ausblickgarten.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht weit davon entfernt eine ältere Gedenkstätte, ohne Beschriftung. Die Wegeplatten gebrochen, Warnungen wegen der Baufälligkeit, hier wird nichts instandgehalten, alles wird dem Verfall überlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+sowjetdenkm1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein in den 60er Jahren errichtetes Denkmal für gefallene sowjetische Soldaten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+sowjetdenkmal.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den beiden Gedenkstätten liegt ein deutscher Soldatenfriedhof aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, der Rasen frisch gemäht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt unsere deutsche Vergangenheit, es gibt die estnische Geschichte und es gibt nun wieder den Terror Putins in der Ukraine und sonst wo. Etwas beklommen fahren wir zum Hafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meistens Hafenrodeo
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhig ist es selten im Hafen. Immer noch zieht eine Starkwindfront nach der anderen durch, immer nur kurz von einem Tag Windstille unterbrochen. Aber es wird langsam wärmer. Bei 20 Grad in der Sonne und im Windschatten fangen wir schon an zu schnaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen-06783d32.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir freuen uns auf das Sängerfestival.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 06:08:22 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Estland – und noch kein Sommer in Sicht</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/estland-und-noch-kein-sommer-in-sicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (6-25) So eine von Extremen geprägte Segelsaison hatten wir noch nie. Ein Sturmtief jagt das nächste. Die dazwischen liegenden kurzen Pausen reichen kaum aus, um die Seele baumeln und ‚den lieben Gott einen guten Mann‘ sein zu lassen. Es ist Mitte/Ende Juni, aber Regen, Stürme und Kälte signalisieren: es ist Herbst. Wir segeln, wenn es denn mal geht, meist mit dem vollen Merino-Ganzkörperanzug und Handschuhen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+wollunterhosen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emaloca mitten zwischen Millionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Tage hingen wir in dem Hafen von Kuressare fest. 36 Euro/Nacht für unser 30 Fuß- Boot, zu teuer! Um uns herum lagen 6 Saare-Boote, die alle eine gute eine halbe Million gekostet haben. Dann kam auch noch der Eigner der Saare-Werft mit einem Boot, so um eine Million.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+no+spa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Menschen waren alle mit sich und ihren Booten beschäftigt. Auch das Restaurant/die Bar am Hafen passte nicht so recht zu uns. Wir fuhren ins Naturschutzgebiet und fanden: 6 verschiedene Orchideensorten schon am Straßenrand, eine Kreuzotter und einen Seeadler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+gerd+naturschutz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+gute+geister.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Arensburg (und bei Wikipedia) lernen wir etwas über die sehr wechselhafte Geschichte des Landes. Wer daran Interesse hat, findet eine Zusammenfassung am Ende des Blogs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+arensburg.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier nur ein paar Ausschnitte, auf Treppenstufen in der Arensburg, die die Zeit der sowjetischen Besetzung ironisch beleuchten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es ist nicht wichtig was man wählt, sondern wie man die Stimmen auszählt!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was bedeutet Glasnost? Es ist dir erlaubt, deinen Mund aufzumachen. Aber es gibt nichts, was du da reintun kannst!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‚Normale‘ Menschen in Lourannana
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Froh, den Hafen von Kuressare verlassen zu können, segeln wir zum kleinen Hafen Lounaranna. Es gibt dort ein einfaches Restaurant, einfache Biertische stehen auf dem Rasen. Kinder und Hunde wuseln durch die Gegend, Familien und Freunde sitzen zusammen. Das lange Midsommerwochenende deutet sich an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+lourannana+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sofort kommen wir mit einer Estin ins Gespräch. Als wir erzählen, dass wir zum Sängerfest wollen, erfahren wir, dass sie auch schon dort mitgesungen hat. Dann guckt sie mich an und sagt: „Ich garantiere dir, du wirst weinen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+vogelinsel.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei ihnen wohnt ein Japaner, der in Estland studiert. Sie und ihr Mann haben entschieden, ihm nicht estnisch beizubringen – „denn was soll er mit der Sprache in der Welt anfangen“ – sondern englisch. Auch der Japaner ist in einem Chor und auf dem Sängerfest dabei. „Wir haben ihm alle estnischen Texte beigebracht. Er kann sie perfekt, weiß aber nicht, was er dort singt!“ lacht sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gutes Brot
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Brot auf der Insel Muhu ist berühmt und wird sogar im Reiseführer angepriesen. Wir radeln in den Ort, eine große Schlange vor der Bäckerei. Kurz bevor wir dran kommen wird uns erklärt.“ Das Brot ist aus! Aber in einer viertel Stunde gibt es wieder welches!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+brot.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frau, die vor mir steht, erklärt uns: „Hier muss man immer warten. Ich lebe in Tallinn, dort backen sie auch so ein Brot, aber hier ist es einfach unvergleichlich!“ Dann spricht uns eine Frau in perfektem Deutsch an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hat ein Jahr lang in Heidelberg studiert und schwärmt genauso von dem besonderen Brot. Sie singt dieses Jahr auch auf dem Sängerfest und sagt lächelnd: „Wenn wir in das Stadium kommen, weinen wir und wenn wir wieder hinausgehen auch!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+chor.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann endlich können wir zwei Brote kaufen (wirklich lecker) und die Frau verabschiedet sich lachend von uns: „Wir sehen uns auf dem Sängerfest!“ Unsere Vorfreude steigt natürlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‚Schicksalsgemeinschaft tröstet‘
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens um halb vier heisst es ‚Leinen los‘. Dunkel wird es hier nicht und die Morgenstimmung ist grandios – so 2,5 Stunden, dann bewölkt sich der Himmel und verkündet, was wir vom Wetterbericht schon wissen: es wird ungemütlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+morgenstimmung.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+sonnenaufgang.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir werden zum Motorsegler (Vorsegel raus, Motor fungiert als Dieselwind), um spätestens mittags im Hafen zu sein. Das schaffen wir und meine inzwischen doch arg empfindlichen Nerven beruhigen sich wieder. In Heltermaa treffen wir Charly und Steffi aus Flensburg wieder, die wir seit Polen immer mal wieder gesehen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich hatten wir uns schon in Lettland verabschiedet. Ihr Boot ist größer und schneller als unseres – aber ihre Pläne haben sich geändert und das Wetter hat auch sie ausgebremst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+f%C3%A4hre.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam nehmen wir die Fähre aufs Festland und radeln nach Haapsalu. „Segeln wird im Allgemeinen überbewertet!“ meint Steffi. Gerd: „Wenn ich in Island segeln will, dann fahre ich da auch hin!“ Der Galgenhumor nimmt zu, aber mit anderen netten Menschen sind die Tiefdruckmonster leichter zu ertragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+kursal+haapsalu.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Haapsalu erleben wir dann den berührenden Auftritt von Tanzgruppen aus der Region, welch Balsam für unsere Seglerherzen! Wieder etwas, was unsere Vorfreude auf das Sängerfest steigen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14-1857f52c.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tallinn – nur noch 75 Seemeilen entfernt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Finne liegt neben uns im Hafen. Gerd sagt zu ihm, als für einen Moment die Sonne hervorkommt: „Morgen wird es Sommer!“ Seine Antwort: „Sagen wir lieber, heute ist Sommer, dann sind wir morgen nicht enttäuscht, falls es anders kommt!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir morgen weiterfahren würden, müssten wir erst gegen den Wind motoren und wenn wir dann segeln könnten, wäre der Wind weg. Was tun? Werden wir wohl es morgen entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+wetter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Estnische Geschichte der letzten 100 Jahre in Kurzform
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1918 erlangt Estland seine Unabhängigkeit, auch die Sowjets erkennen Estland an. 1939 schließt Estland einen Nichtangriffspakt mit dem Deutschen Reich. Doch in dem Hitler-Stalin-Pakt, einem Geheimabkommen, werden die baltischen Staaten der Sowjetunion zugeschlagen und 1940 annektiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Esten kämpfen auf Seiten der Nazis in der vergeblichen Hoffnung von den Sowjets befreit zu werden. Andere wiederum kämpfen auf der Seite der Sowjetunion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es folgen Ermordungen und Massendeportationen von Esten, Verschleppungen in die Straflager der Gulags. Die Sowjetunion ist bestrebt, das estnische Nationalbewusstsein und die traditionellen Strukturen zu zerstören. Deshalb werden auch von 1945 an nichtestnische Sowjetbürger angesiedelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+sowjetsoldat.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Rahmen von Perestroika und Glasnost erlangt Estland nach und nach seine Unabhängigkeit wieder. 1988 kommen 300000 Esten (Estland hat gerade einmal rund 1,3 Millionen Einwohner!) auf dem Sängerfestplatz in Tallinn zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+fahnen+D+E.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie singen die verbotenen Lieder, die die Liebe zur estnischen Heimat als Thema haben und die verbotene estnische Nationalhymne. Diese Zeit wird als die ‚Singende Revolution‘ bezeichnet. 1991 erkennt die Sowjetunion die Unabhängigkeit Estlands an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 18:03:43 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Unter Segeln von Litauen nach Lettland</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (5-25) „Lass uns noch bleiben, lass uns nach Nida fahren!“ Noch erschöpft von den Erlebnissen mit dem russischen U-Boot und der anstrengenden Nachtfahrt stimme ich sofort zu. Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen weiter, den Wind nutzen. Aber es ist uns beiden unmöglich, nicht in das Haff zu segeln und die kurische Nehrung zu ignorieren. Die Heimat meines Vaters steckt wohl doch tief in mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+nidakahn.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+d%C3%BCne.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Wehmut nehmen wir die Veränderungen und vor allen Dingen das Bauvorhaben am Hafen wahr. Der alte, kleine Fischerhafen wird jetzt auch zur Marina umgebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+nida+neu.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Größere Bauten - vermutlich für luxuriöse Ferienappartements - sind im Werden. So wie die Dünen, die jetzt langsam von Gräsern bewachsen werden, verändert sich auch der Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+tal+schweigens.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch, als der Regen vorbei ist und sich endlich einmal für einen halben Tag die Sonne hervorwagt, ist es wieder da: das unvergleichliche Licht der Nehrung und die besondere Stimmung, als wir durch das „Tal der Stille“ zum Meer wandern. Ob wir nicht doch noch einmal wiederkommen müssen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+grenze.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sommer? Nirgends in Sicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das nieselige Herbstwetter, begleitet uns bis nach Liepaja, Lettland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+holz+pilot+liepaja.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+engstelle.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bleiben einen Tag, Starkwind hält uns fest. Als wir eine Regenpause nutzen und eine kleine Fahrradrunde drehen, knirscht uns schon der Sand zwischen den Zähnen, noch lange bevor wir in Strandnähe sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+liepaja+verweht.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Pavilosta, unserem nächsten Ziel, sind es zum Glück nur ca. 25 Seemeilen. Hohe Wellen, das Segeln gleicht teilweise eher Fahrstuhl- oder Karusselfahren. Gerd refft das Großsegel. Als er fertig ist und das Fall aufschießt, ist er einen Moment unachtsam, rutscht leicht weg und peng, der Baum...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+try.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Jetzt weiß ich, wie es sich anfühlen muss, wenn ein Boxer einen auf die Nase bekommt,“ kommentiert mein Skipper trocken, als er wieder im Cockpit sitzt und sein Nasenbluten stillt. Uff, Glück gehabt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+Gerd+see.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird wieder Starkwind kommen mit Wellen bis zu 3 Metern und Windstärke 7. Das wollen wir in Ventspils abwettern. Der Törn dahin ist von der Farbe grau bestimmt: graues Meer, grauer Himmel und grau um uns herum. Dann auch noch mal eine Nebelbank dazwischen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+nebel.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Emaloca im Spinnennetz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen bei Regen im Hafen an und stellen fest: Der ist voll! Das haben wir hier noch nie erlebt. Alle Mooringbojen sind belegt. Für uns bleibt als einzige Stelle ein Platz zwischen zwei viel zu kurzen Fingerstegen. Und nachts wird der Starkwind kommen. Und wir wissen: die Wellen werden sich an den Wänden aufschaukeln im Hafenbecken und verrückt spielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+matrosenkuh.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich sind wir an 3 Stegen und an der Mole mit insgesamt 9 Leinen festgemacht. Emaloca hängt darin wie eine Spinne im Netz. Trotzdem ruckt das Boot immer wieder mal heftig ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+ema+spinne.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zen – oder die Kunst des Aushaltens
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Gerd, was ist das?“ frage ich ihn als wir morgens in der Koje hin- und hergeschüttelt werden und das Knarzen der Leinen uns den Schlaf raubt. „Erst das U-Boot, dann der Nasenstüber und ständig dieses kalte Nieselwetter…“ Seine Antwort: „Zen! Sich im Annehmen und Aushalten üben!“ Das Lachen ist uns wenigstens noch nicht abhanden gekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sturm und Welle nehmen tagsüber noch zu. Erst in den nächsten Morgenstunden beruhigt sich das Wetter. Von drei Booten sind Leinen gebrochen bzw. durchgescheuert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+vom+Strand+aus+sch%C3%B6n.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir machen eine Fahrradtour, um unsere Beine wieder in Schwung zu bekommen. Ich hatte 2 Tage das Boot nicht verlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kuh.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das andere Lettland
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus nach Kuldiga. Die Altstadt des kleinen Städtchens gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Aber in dem restlos überfüllten Kleinbus bekommen wir erst einmal ein anderes Bild von Lettland vermittelt: Armut, Elend und Alkoholismus. Das Land gehört zu den Spitzenreitern im Alkoholkonsum mit all den dazugehörenden Folgewirkungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+wandbild.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe noch einen Sitzplatz ergattert, starre aus dem Fenster und versuche mich vom Gepöbel und von den Alkohol- und weit unangenehmeren Gerüchen abzulenken. Störche sind meine Rettung: ich sehe Storchennester, klappernde Störche, fliegende Störche und durch die Wiesen stakende Störche. Erinnerungen an meine Kindheit werden wach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+st%C3%B6rche.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Gegensatz dazu scheint in den Marinas und auf touristischen Pfaden eine heile Welt zu herrschen. Ein Stück daneben und alles ist nicht mehr so rosig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           In der Altstadt von Kuldiga wieder ein anderes Bild als im Bus: Schon mittags sitzen Menschen beim Italiener, essen und trinken Aperol Spritz – alles zu Preisen wie bei uns. Nur beträgt in Lettland der gesetzliche Mindestlohn 740 Euro/Monat, das macht einen Stundenlohn von knapp 4,40 Euro.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+kuldig+lebt+vom+Tourismus.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+kuldiga.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Altstadtensemble ist wirklich außergewöhnlich. Man fühlt sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Wir schlendern durch die Gassen, bewundern den natürlichen Flusslauf der Venta und genießen unseren ersten Sommertag! 23 Grad!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wasserfall.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen geht es weiter nach Estland. Es ist kaum zu glauben, aber wieder scheint die Sonne und wir brauchen weder Handschuhe noch Wollsachen. Gemächlich segeln wir mit dem Genakker, unserem schönen Bunten, nach Montu - denn auch die Welle ist moderat. Wir sind regelrecht euphorisch, so schön kann segeln sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der windstillen Nacht schlafen wir 9,5 Stunden am Stück. Die Anspannungen der letzten Tage erscheinen uns wie aus einer anderen Zeit. Zen hat gewirkt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+richtung+estland.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 06:54:59 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vorbei an der russischen Enklave Kaliningrad – das braucht keiner!</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (3 + 4 - 25) „Gerd, guck mal. Ist das da eine Plattform oder ein Boot? Fährt das Ding?“ Wir gucken abwechselnd durch das Fernglas. „Das ist ein U-Boot!“ Einige Zeit später: „Es kommt auf uns zu und wird unseren Kurs kreuzen!“ Wir sind leicht angespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+wladyslaw.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als wir das U-Boot sichten, sind wir bereits seit 6 Stunden auf See. Eigentlich wollten wir um 11:00 Uhr ablegen, aber irgendwie waren wir früher „klar Schiff“ und haben den Hafen Wladyslawowo schon um kurz nach 9 Uhr verlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           110 Seemeilen und ca 22 Stunden Segeln liegen vor uns, wir werden also am frühen Morgen in Klaipeda, Litauen ankommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir werden weit außerhalb der 12-Meilen-Zone an der russischen Enklave vorbeisegeln. So eine Zone gehört zum Staatsgebiet des jeweiligen Landes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Entspanntes Segeln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den ersten Stunden ist perfektes Segelwetter, wenig Welle bei einem Amwindkurs, 5 bis 5 ,5 Knoten. Herrlich - und Emaloca segelt von allein, wir brauchen kaum zu steuern. So kann es weitergehen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+anfang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ungefähr 6 Stunden kommen wir in die russische Wirtschaftszone. Hier hat Russland die alleinigen Rechte für eine wirtschaftliche Nutzung (z.B. Fischerei, Öl). Die Zone ist aber auch ein internationales Gewässer, das von allen befahren werden darf – auch von Emaloca!!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+freiwache.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was will das russische U-Boot von uns?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kanonendonner vom Land stört uns nicht weiter, Schießgebiete gibt es auch bei uns und wir sind über 20 Seemeilen vom Land entfernt. Das U-Boot sichten wir 2 Stunden später gegen 17:00 Uhr. Es nähert sich uns in einem spitzen Winkel und gleicht sich exakt unserer Geschwindigkeit an. Deswegen können wir weder vor noch hinter ihm durchgehen. Unser Adrenalinspiegel steigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich steuere, versucht Gerd per Funk Kontakt aufzunehmen. Seine Stimme ist fest und klar, jetzt bloß keine Unsicherheit zeigen. Wie zu erwarten, reagieren sie nicht. Meine Knie fangen unkontrolliert an zu zittern und mein Mund ist ausgetrocknet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+karte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wage es nicht, ein Foto zu machen. Es ist so unheimlich, keinen einzigen Menschen, nur den Turm vom U-Boot mit den Rohren zu sehen und zu wissen, dass wir genau beobachtet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir müssen wenden, sonst stoßen wir zusammen. Dabei haben wir unter Segeln „Vorfahrt“! Das U-Boot reagiert auf unsere Wende, es stoppt auf. Warum fahren sie nicht einfach weiter?! Wollen sie uns zwingen, zurück nach Polen zu segeln?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir wieder etwas mehr Abstand gewonnen haben, machen wir eine weitere Wende und nehmen unseren Kurs wieder auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Nerven liegen blank
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Gerd verdammt, sie kommen wieder!“ „Tja, was können wir tun?! Die wollen anscheinend mit uns spielen. Dann müssen wir wohl immer wieder wenden, die halbe Nacht durch!“ Er hat recht, wir können nichts tun. Ich rede mit mir: Anke, durchatmen, ruhig bleiben, Nerven bewahren. Gerd und ich sind ein gutes Team, wir werden es schon schaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das U-Boot fährt jetzt parallel zu uns, kommt aber nicht mehr näher. Irgendwann lässt es von uns ab. Immer wieder gucke ich durchs Fernglas, ob sie nicht doch zurückkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerade, als unsere Anspannung langsam etwas nachlässt und Gerd etwas schlafen will, sehe ich 2 weitere Objekte an Steuerbord. Wieder starren wir durch das Fernglas. Es sind keine U-Boote, sondern kleinere Fregatten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Bange Minuten, ob die auch zu uns kommen. Nein, wir interessieren sie offensichtlich nicht. Sie fahren in hoher Geschwindigkeit und großem Abstand an uns vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+schietwetter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Per Funk hören wir, wie ein polnischer Segler auf dem internationalen Kanal 16 „All ships, all ships, all ships“ ruft und vor einem russischen Kriegsschiff warnt, das ihn wohl abdrängen wollte. Das Boot muss sehr weit weg sein, denn wir können nicht alles verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd geht in den Salon, um etwas Energie für die Nacht zu tanken, denn da wird der Wind aufbrisen, Schauerböen sind angekündigt. Und schon sehe ich wieder ein Boot kommen, diesmal von Backbord. Russische Küstenwache? Wieder beobachten wir genau, was es macht. Aufatmen. Auch dieses Boot lässt uns in Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+tablett.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Russen weg, Wind und Welle da
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um 23 Uhr sind wir endlich raus aus der russischen Wirtschaftszone. Wind und Wellen nehmen zu. Letztlich haben wir das Groß gerefft und im Lauf der Nacht ist unser Vorsegel zu einem kleinen Handtuch geworden. Von den angekündigten Schauerböen bekommen wir nur die knackigen Böen und einen leichten Nieselregen ab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wenn einer steuert, döst der andere – ebenfalls an Deck - vor sich hin. Emaloca steckt jede Böe und jede Hackwelle wunderbar weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+nachtfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So gegen 6 Uhr am Montagmorgen laufen wir in Klaipeda ein. Eine heiße Suppe essen, dann komatöses Schlafen. Haben wir das wirklich alles erlebt? Es ist das vierte Mal, dass wir diese Strecke entlang der russischen Enklave gesegelt sind. Wir sind uns einig: es wird keine weitere Wiederholung geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Nachhinein denken wir: Ach ihr heldenhaften Russen in eurem alten, stinkendem U-Boot, euch ist der Anstand völlig abhanden gekommen! Bei uns sind es nur eure „Bemühungen“ uns zu drangsalieren. Wir denken an unsere syrischen und ukrainischen Freunde und Bekannten, bei ihnen und in ihren Ländern waren und sind es nicht nur plumpe Drohgebärden, sondern da führt ihr euren verbrecherischen Krieg …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+ukraine.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Deutsche werden geschont
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Steg kommen wir mit einem litauischen Segler ins Gespräch. Als wir erzählen, woher wir kommen fragt er mit ironischem Unterton: „Na, haben euch die Russen auch geärgert?“ Wir antworten ganz ernsthaft: „Ja, es war nicht lustig. Es sind richtige A…löcher!“ und erzählen ihm unsere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir segeln immer den Umweg außerhalb der Wirtschaftszone!“ „Wirklich, aber das sind doch über 160 Seemeilen!“ Er zuckt mit den Achseln: „Wir sind ein kleines Land, da können sie sich einiges erlauben! Ihr habt eine deutsche Fahne, da trauen sie sich nicht so richtig!“ Betroffen stehen wir da. Uns wird der Spiegel vorgehalten wie privilegiert wir Deutschen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1749107776267.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Europaskeptische Wahlergebnisse in Polen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir aus dem Tiefschlaf erwachen, lesen wir, dass die knappe Mehrheit der Polen sich für den europaskeptischen rechten Kandidaten entschieden hat. Wie kann das sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Danzig waren wir 3 Stunden in dem im Europäischem Zentrum für Solidarität (Solidarnocs-Museum) und haben nachvollzogen, wie die polnischen Werftarbeiter gegen das kommunistische Regime aufbegehrt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+museum+aussen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uns bewegt die spannend aufbereitete Geschichte sehr, gerade im Hinblick auf den nationalistischen Rollback in Europa.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+streik.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+solid.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+europa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Mit dem Siegel werden europäische Kulturerbestätten ausgezeichnet, die Meilensteine auf dem Weg zur Schaffung des heutigen Europas sind. (…) Die Kulturerbestätten „symbolisieren sowohl die europäischen Ideale und Werte als auch die Geschichte und Integration Europas.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nun dieses Wahlergebnis!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 09:48:44 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Entlang der polnischen Ostseeküste</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (2-25) ‚Dadumm, dadumm‘! Irritiert schauen wir uns an. „Hier ist kein Schießgebiet! Hier ist kein Schießgebiet!“ wiederholt Gerd leicht irritiert. „Das Boot hat vibriert!“ springe ich auf und sehe in unserem Kielwasser ein dickes, dunkles Holzbrett mit rotem Rand in den Wellen tanzen. „Container werden hier ja wohl nicht herumschwimmen …“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+polnische+k%C3%BCste.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schießgebiete gibt es einige entlang der polnischen Küste und man sollte sich genau erkundigen, wann diese in Betrieb sind. Dann muss man einen Umweg segeln und kann sie nicht direkt queren. Anderenfalls gibt es richtig viel Ärger und ggf. auch eine Geldstrafe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+swinouc.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Swinoujscie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Swinemünde) und damit auch den Peenestrom verlassen. Die Ostsee hat uns wieder. Bei Sonne – wir können es kaum glauben – und mit achterlichen Winden, die uns hin- und herschaukeln, geht es über den kleinen Hafen Dzwinow nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kolobrzeg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Kolberg).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+m%C3%B6we.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wintereinbruch im Mai?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens kurz vor 6 Uhr krabbele ich aus der Koje. „Was machst du?“ murmelt mein Skipper. „Handy und Brille holen, Seewetterbericht checken!“ „Komm zurück in die Koje, habe ich schon um 5 gemacht. Ich erzähl dir alles!“ Das lass ich mir nicht zweimal sagen, denn es sind nur knapp 11 Grad im Schiff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+wolle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wind wäre okay, aber die Temperaturen …. Wir sind doch nicht zum Wintersegeln aufgebrochen! Wir bleiben hier, okay?“ Ich vergrabe mich sofort wieder in Decke und Wolldecke um weiter zu schnorcheln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+billige+zigaretten.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Swinoujscie und Kolobrzeg sind beide im Krieg stark zerstört worden. Aber es erscheint uns, als ob Swinoujscie ohne erkennbaren Plan wieder aufgebaut wurde und kein richtiges Zentrum hat. Anders in Kolobrzeg. 3 Nächte bleiben wir, warten auf angenehmere Temperaturen und bekommen den Saisonstart im Hafen mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+cafe.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterkühlter Saisonstart mit den Kolobrzeg-Tagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut eingepackt lauschen wir an einem Abend dem hervorragenden Chor der technischen Marineschule Stettin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Mittag ist der Chantychor aus Bad Oldesloe, der Partnerstadt von Kolobrzeg, an der Hafenmole zu hören. Bevor sie loslegen, werden von den Honoratioren der Partnerstädte noch ein paar Pressefotos gemacht. Kindergartenkinder schwenken Fahnen. Als die Chantys erklingen, sind Fahnen und Honoratioren allerdings ziemlich schnell verschwunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+chanty.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Chanty-Chor hingegen schmettert begeistert alte Seemannslieder, den eigenen Fanclub (wohl in Form der Ehefrauen) haben sie mitgebracht. Sie müssen mit lauter Diskomusik konkurrieren. Das italienische Widerstandslied ‚Bella Ciao‘ - als Popversion verunglimpft - findet offensichtlich mehr Fans.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7a+wahlen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends heisst es Bühne frei für eine polnische Rockröhre. Der Platz ist voll. Sängerin und Band sind gut, die Bühnenshow ist perfekt … aber eine richtige Stimmung will nicht aufkommen. Zu kalt? Die Musik zu glatt? Die Polen nicht begeisterungsfähig? Wir wissen es nicht und schlendern zurück zu Emaloca.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+rockr%C3%B6hre+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+milit%C3%A4rkolob.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+upcicling.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heißer Ritt nach Ustka (Stolpemünde)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit teilweisen Böen von 26 m/sec (Windstärke obere 6) holen wir unsere Bummelei wieder auf. Wir müssen die Genua zweifach und das Groß reffen! Nach knapp 10 Stunden und 54 Seemeilen finden wir gerade noch einen Platz im Fischereihafen von Ustka. Der nächste Segeltag ist viel entspannter, wenig Welle, aber genügend Wind für unseren Gennaker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+gerdvordeck.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+a+ustka.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abrupter Stopp in Leba
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir in unseren polnischen Lieblingshafen Leba einfahren, werden wir mitten im Hafenbecken gestoppt. Wir sind doch tatsächlich aufgelaufen! Wie kann das sein? Unser Boot hat gerade mal 1,40 Meter Tiefgang! Zum Glück können wir uns mit eigener Motorkraft wieder aus dem Schlick befreien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+bagger+vor+leba.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt haben wir maximal 20 cm unter dem Kiel und wollen bitte kein Niedrigwasser, denn dann liegen wir fest. Der Hafen ist total versandet, aber in 10 Tagen soll ein Bagger kommen. Auch sonst wirkt der Hafen nicht mehr richtig in Schuss. Richtig schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+museum+leba.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Slowinski Nationalpark, immer wieder beeindruckend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten die Dünen schon von See aus gesehen und bestaunt. Man darf aber nicht nah entlang der Küste segeln, denn dort liegt ein großes Schutzgebiet, das nur in einem festgesetzten Korridor durchfahren werden darf. Nun also mit dem Fahrrad in die Sandwüste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+d%C3%BCne+gerd.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+d%C3%BCne+schatten.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+d%C3%BCne.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+d%C3%BCne+sch%C3%BCler.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie geht es weiter?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollen nach Klaipeda, Litauen und werden mindestens 24 Stunden auf See sein. Denn wir müssen an der russischen Enklave Kaliningrad vorbei. Aber die Wetter- und Windprognose lassen uns noch zögern. Vielleicht doch noch erst nach Danzig? Erholt haben wir uns schon hervorragend, ein wenig aufregende Kultur täte uns schon gefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/der+plan.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+d%C3%BCne.JPG" length="138933" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 28 May 2025 12:29:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+d%C3%BCne.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unter Segeln von Fehmarn nach Tallinn</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/unter-segeln-von-fehmarn-nach-tallinn</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (1-25) Das fängt ja gut an! Die Sonne lacht, der Wind kommt so sanft von hinten, dass wir unseren Gennaker hochziehen können. Wir gleiten freudig dahin, bis ich am Horizont ein Militärboot entdecke. Sollte diese Fregatte etwa ein dunkles Vorzeichen für unsere Reise in die baltischen Staaten sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+gennaker.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Nacht in Nysted, unserem ersten Stopp, verfolgt mich Robert Habeck im Traum und Gerd kriegt bei einer Supervisionssitzung gesagt, er mache alles viel zu schnell und hektisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+gerd+standorte.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Klintholm auf Mön muss ich dann auch noch unsere Deutschlandfahne nähen. Sie ist unten am rechten Rand (kein Witz!) völlig ausgefranst und droht sich aufzulösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Glück sehe ich bei Bluesky eine alte Snoopy-Karikatur: „Heute geht die Welt nicht unter, denn in Australien ist schon Morgen!“ Dieses Motto soll das Unsrige sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+m%C3%B6nspaziergang.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einem Tag erholsamer Strandspaziergänge auf Mön (bei 10 Grad aber mit Sonne) werfen wir morgens um halb 7 die Leinen los und wollen nach Ystad, Schweden – eigentlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Denn kaum aus dem Hafen überlegt mein Skipper, ob wir nicht nach Rügen segeln sollten, auf der Route wären die Winde für uns günstiger. Vor Ystad waren 26 Knoten (Windstärke obere 6) von hinten angesagt. Machbar, aber wenn es anders geht… also Kurs Rügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4a+uferschwalben.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+ginsterblick.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterwegs begleiten uns eine halbe Stunde lang 2 Schweinswale. Sie schwimmen knapp unter Wasser ganz dicht am Boot, legen dann und wann den Turbo ein, zeigen uns ihre hellgrauen Bäuche und schießen unter dem Boot durch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+schweinswalersatz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mal sind sie an Backbord, dann wieder Steuerbord, mal zusammen, mal getrennt. Und zwischendrin tauchen sie kurz auf, um mit einem kräftigen Pfff ihren Blas herauszulassen. Wir versuchen erst gar nicht, die kleinen Gesellen (so ca 120 cm) zu fotografieren, zu wuschig sind sie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir bestaunen ihre Schwimmkünste und strahlen um die Wette, verdrängen eine Weile, dass diese Tiere vom Aussterben bedroht sind (Klimawandel, Verlärmung, Schleppnetze...)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+r%C3%BCgen+felsen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Rügen, im Hafen Glowe, mussten wir zwei Tage abwettern. Wieder stellte sich die Frage: wie weiter? Nach Bornholm und dann nach Schweden, bis nach Öland oder Gotland und dann rüber nach Lettland oder im Zickzack über die Ostsee von Bornholm nach Polen und dann weiter nach Litauen? Ach, was haben wir für Luxusprobleme! Erst einmal die Beine vertreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+Kreidefelsen+r%C3%BCgen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir im Ort fast nur AFD-Plakate für die Landratswahl sehen, im Wald dann ein Schild auf dem folgendes zu lesen ist: „Es geht den Bäumen wie den Menschen. Erst die Mischung macht den Wald bunt und interessant! …. Viel Spaß beim Wandern, Beobachten und Selbsterkenntnis – wünscht dir das Revier Gelm, Forstamt Rügen.“ Ha, der Widerstand lebt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+schw%C3%A4ne.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Starkwindwarnung für die polnische Küste und ungünstige Winde für Bornholm bringen uns auf die Idee, den Peenestrom zwischen der Insel Usedom und dem Festland zu nutzen und so bis Svinemünde zu segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8a+adler.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          New Paragraph
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+industrieromantik.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischenstopp im Nordhafen Peene, der in unserem sehr alten Hafenhandbuch nur ein kahles Rechteck ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier hat ein Investor inzwischen richtig zugeschlagen, edle Hausboote, wo man mit seiner Yacht direkt daneben anlegen kann, Ferienhäuser usw. Aber auch eine Art Hallenrestaurant, wo wir uns einen dicken Burger mit Pommes und einen halben Liter Störtebecker Bier reinziehen. Eine Vorspeise hatten wir schon an Bord vertilgt. Den ganzen Tag im kalten Wind, da fallen alle Hemmungen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+wolgast+br%C3%BCcke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und jetzt liegen wir in dem kleinen Naturhafen „Karnin“, knapp 50 Km von Svinemünde entfernt im Stettiner Haff. Es regnet ab und an und es ist saukalt. Nach einem kurzen Spaziergang landen wir im „Faulen Paul“, eine Mischung aus Zelt und Bude.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Neben den beiden Wirten sind noch 4 weitere Menschen dort. Wir werden sofort ins Gespräch einbezogen, lehnen aber höflich den Sanddornlikör ab, es ist gerade mal 10 Uhr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+eisenbahnbr%C3%BCcke.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als wir erzählen, dass wir im Nordhafen Peene waren, erzählt uns ein älterer Herr, dass er diesen in den 60er Jahren ausgebaggert habe. Als es plötzlich merkwürdig nach Alkohol roch, hätten sie den Schlick durchwühlt und wären auf eine Kiste Asbach Uralt gestoßen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Flaschen intakt, noch versiegelt und trinkbar. „Muss wohl durch den Krieg dorthin gekommen sein,“ meint er lapidar, um dann noch viel mehr von seiner Arbeit als Maschinist auf einem Bagger zu berichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+blick+vom+faulen+Pauul.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Handy klingelt, Cousin Ernst ruft an, um mir zum Geburtstag zu gratulieren. Ich gehe hinaus, aber der Pächter dieses Gesamtkunstwerkes bekommt das Gespräch mit. Da gibt es kein Vorbeikommen mehr am Sanddornlikör und Happy Birthday wird auch noch angestimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Abends werde ich von meinem Skipper bekocht. Wir haben alles aufgegessen und morgen soll das Wetter auch besser werden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+koch-05ff5d6b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 18 May 2025 18:38:00 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+schweinswalersatz.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Europa und das Meer- Segleransichten</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/europa-und-das-meer-segleransichten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den nachfolgenden Text habe ich 2018 geschrieben – und ich finde ihn nach wie vor aktuell. Das deutsche historische Museum Berlin hatte zu einer Blogparade aufgerufen: „Europa und das Meer.“ Das Thema ist meinem Skipper und mir eine Herzensangelegenheit. Wir sind im Sommer immer drei bis vier Monaten mit dem Segelboot auf der Ostsee unterwegs. Der Text erzählt, wie wir uns als Europäer mit dem Meer verbunden fühlen, was wir vom Meer lernen und was wir verlieren können, wenn Europa nicht zusammenhält und seine Werte verrät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Fahnen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knalleffekt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir liegen im Hafen von Mariehamn auf den finnischen Alandinseln. Plötzlich gibt es abends einen so lauten Knall, dass wir zusammenfahren. Unser Fazit: „Da muss wohl jemand mit Feuerwerkskörpern gespielt haben!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch am nächsten Abend derselbe durchdringliche Knall. Wir werden aufgeklärt: „Es ist der Zapfenstreich, die Landesflaggen sind einzuholen.“ „Und warum?“ „Das ist eine alte Tradition!“ „Aha, und was besagt die?“ fragen wir und wissen doch schon die Antwort. „Es sollte früher bedeuten, dass nach Sonnenuntergang nicht mehr auf den Feind geschossen wurde und die Kämpfe bis zum nächsten Morgen eingestellt waren!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist nun wirklich keine Tradition, die wir aufrecht erhalten möchten. Denn diese besagt letztlich, dass ehrenvoll Krieg führen bedeutet, erst wieder im Morgengrauen zu versuchen, den Feind zu töten und fremde Territorien zu erobern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kanone.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landverbindung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Segelrevier ist die Ostsee. Neun Länder grenzen an dieses wunderbare Meer: Dänemark, ein kleines Stück von Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland! Und dank Europa können wir frei in diese Länder segeln, nur für Russland ist ein Visum erforderlich. Kein ein- oder ausklarieren, welche fantastische Reisefreiheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir Segler wissen, dass das Meer verbindet und nicht trennt. Wir können durch das schwedische Schärenlabyrinth, das aus Abermillionen Jahre alten Felsen besteht, hinaus und hinüber zur polnischen Küste mit ihren endlos langen Sandstränden und Wanderdünen oder zu den Steilküsten Schleswig-Holsteins segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Sch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Str%C3%A4nde.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horizonterweiterung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und erst der Horizont! Nirgends ist er so endlos und so weit wie am Meer. Er lädt geradezu ein, seine Gedanken schweifen zu lassen. So weit der Horizont ist, so wenig Platz lässt er doch für halsstarrige Gedanken und Rechthaberei. Die lösen sich einfach auf, je länger man in die Ferne blickt. Der eigene Horizont weitet sich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einbindung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Meer und sein Freund der Wind lehren uns Respekt und Demut. Respekt, weil wir beide nicht bezwingen können, wir haben ihre Stärke zu respektieren und müssen damit umgehen. Demut, weil Meer und Wind uns zeigen können, wie klein wir sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/meer-5477850d.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meer und Wind lassen uns dann aber auch spüren, dass wir ein Teil von etwas ganz, ganz Großem sind. Das können wir auch erfahren in dem großen prächtigen Farben- und Formenspiel von Meer und Himmel. Die feinen, ständig wechselnden Muster, die eine leichte Brise auf die Meeresoberfläche malt; die unterschiedlichen Blau-, Grau- und Grünschattierungen des Wassers; die in ihrer Farbenvielfalt nicht zu beschreibenden Sonnenauf- und Untergänge.... wo sonst können sie so intensiv erlebt werden, wie auf dem Meer?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/himmel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ignoranz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieso erlauben wir uns bei so viel Schönheit und Erhabenheit, über die Verletzbarkeit des Meeres hinwegzugehen? Der Plastikmüll, der auf dem Meer schwimmt oder an die Ufer gespült wird, ist nur ein sichtbares Zeichen. Die übermäßige Algenblüte zeigt uns, dass viel zu viel Phosphate und Nitrate durch die großen Flüsse ins Meer gespült werden, Ausflüsse unserer exzessiven, zerstörerischen Lebensweise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/algenbl%C3%BCte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Meer kann der Mensch erfahren, wie sehr er auf andere Menschen angewiesen ist, denn nicht unbedingt ist in Notfällen institutionelle Hilfe zur Stelle. Wegen eines Motorschadens konnten wir einmal nicht in einen Hafen einlaufen. Wir setzten einen Funkspruch ab, der von einem anderen Segler gehört wurde. Dieses Boot kehrte unseretwegen kurz vor der Hafeneinfahrt um, fuhr zurück ins Schietwetter um uns in sichere Gefilde zu schleppen. Das nennt man gute Seemannschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Meer kann einem bewusst werden: Auch du kannst einmal Hilfe benötigen! Von welch zynischer Rohheit ist da die heutige Situation im Mittelmeer? Menschen, die dort versuchen in Seenot geratenen Flüchtlingen zu helfen, werden angeklagt. Das Meer hält uns den Spiegel vor, indem es uns die Toten, Erwachsene und Kinder, an den Strand vor unsere Füße spült.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schwimmer.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeichen setzen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da kommen wir am Ende noch einmal auf die alte Tradition zurück, bei Sonnenuntergang die Flagge einzuholen, als Zeichen, dass die Kriegshandlungen bis zum Morgen eingestellt werden. Wir plädieren dafür, die Lehren des Meeres anzunehmen! Lasst uns eine neue Tradition einführen! Wir sollten die europäische Flagge hissen als Zeichen, dass wir für ein friedliches, verbindendes Europa stehen. Lasst uns dafür einstehen, dass Europa im Jahr 2012 – und dazu gehören auch wir Menschen – den Friedensnobelpreis zu Recht erhalten hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/europa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 17:05:43 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Kopenhagen bis nach Fehmarn, Heimathafen Orth</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-kopenhagen-bis-nach-fehmarn-heimathafen-orth</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (12-24) Nun sind wir in unserem Heimathafen Orth auf Fehmarn angekommen. Erst vor zwei Wochen haben wir Kopenhagen verlassen und es ist doch schon so lange her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+kopansichtwasser.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die lebendige, quirlige Stadt hat uns für 3 Tage in ihren Bann gezogen. Wir haben mit Glück einen Liegeplatz in dem – für Großstadtverhältnisse – ruhigen Hafen ‚Lange Linie‘ gefunden, ganz nah bei der kleinen Meerjungfrau. Die unterschiedlichen Sprachen flirren nur so durch die Luft, dänisch hört man kaum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+meerjungfrau-ff3ade26.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2a+kop+bei+nacht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+kopenhagen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kopenhagen per Fahrrad - aber lieber ohne Raveparty
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Fahrradfahrer ist die Stadt ein Paradies – und wir mittendrin. Einmal kamen wir in einen Pulk von Fahrrädern, Fußgängern und Autos. Ausscheren war nicht möglich. „Gerd, das sind alles junge Leute um uns rum …“ „Weiß auch nicht …“ Irgendwann lasen wir ‚Backstage‘ und später ‚Eingang‘. Alles stoppte und wir konnten entkommen, fast wären wir in ein Electronic-Festival geraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+radverkehr.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon bei unserer Anfahrt nach Kopenhagen wehten merkwürdige Geräusche über das Meer. Ich meinte, es wäre eine Ramme. Gerd hatte wohl den richtigen Riecher: es war offensichtlich der Soundcheck für das Festivals.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+lastenrad.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+oper.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+aschwimmer.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst, von zeitgenössisch bis klassisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im ‚Copenhagen contemporary‘ betraten wir einen Cubus mit glatten Oberflächen und badeten förmlich in einem diffusen, farbigen Licht, das sich ständig wandelte. Eine wunderbare Installation ‚Nachbeben‘ von James Turrell.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im harten Kontrast zu diesem leichten, schwebenden Werk stand die Audio- und Video-Installation der palästinensischen Künstler Basel Abbas und Ruanne Abou-Rahme ‚Das Lied ist der Ruf und das Land ruft‘.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+kunst+pal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fast körperlich spürbar wurden die Verluste nach Vertreibung und zugleich die Sehnsucht nach Freiheit erlebbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+chant+die.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Staatlichen Museum für Kunst ist ein Querschnitt durch die europäische Moderne zu betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+mod+kunst.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann kamen die Wahlergebnisse in Thüringen und Sachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9a+denker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazu passte das Plakat, das wir im Museum fanden. Es war entstanden vor einer Wahl in Dänemark. Unsere Meinung, es passt auch auf Deutschland. Man müsste nur Dänen gegen Deutsche tauschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+b+x+danes+deutsche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontrastprogramm nach 3 Tagen Großstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir segelten ins beschauliche Rödvig. Der Wind ließ sich Zeit, erst musste der Motor ran, dann blies er so stark, dass wir die Segel reffen mussten. Einfach mal ‚normal segeln‘ ist in diesem Jahr für uns anscheinend nicht drin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+kircheabgrund.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+steilk%C3%BCste.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11a+containerschiff.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurde es noch friedlicher. Wegen der flachen Fahrwasser um die Insel Nyord bleibt der kleine Hafen, erst recht in der Nachsaison, von jeglichem hektischen Treiben verschont.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+schwalbenstatus.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+fischernetz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wind blies wieder einmal so stürmisch, dass genug Zeit blieb für einige Fahrradtouren in der dänischen Inselwelt. Segeln ist ja immer: Sich in Geduld üben, das annehmen, was kommt und sich an dem freuen, was geht. In diesem Sommer sind wir damit einen echten Schritt weitergekommen!!!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+sonnenuntergang.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 14 Sep 2024 17:15:47 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Segelauszeit in den Kunstrausch</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-der-segelauszeit-in-den-kunstrausch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (11-24) Vor allem ich merkte, der Speicher ist voll. So viele Eindrücke, Erlebnisse, Kontakte … ich konnte eine Auszeit nach dem Motto „Urlaub von der Reise“ gebrauchen. Prompt verordnete der Wind uns eine Pause von über einer Woche! Und danach kam das Museum Lousiana bei Kopenhagen. Wow!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+kaltbadehaus+Varberg.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+spzi%C3%A4tatshaus+Varberg.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ging es 46 sm weiter nach Torekov. Rauschende Fahrt mit über 6 Knoten bei gerefftem Groß und Vorsegel, aber auch mit kräftigem Seegang. Nach ein paar Stunden flaute der achterliche Wind ab, die Wellen aber blieben, kamen nun aus unterschiedlichen Richtungen und ließen die Segel entsprechend knallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+bettl%C3%BCften.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Völlig entnervt liefen wir nach über 9 Stunden den kleinen Hafen Torekov an. Hätten wir uns noch weitere 2 bis 3 Stunden durchschütteln lassen, wären wir für die nächsten Tage in ein anderes Wetterfenster mit weniger Wind und Welle gekommen und damit schon längst in Kopenhagen. ‚Hätte, hätte …Fahrradkette!‘
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Regen, böige Winde (meist aus Süd) und Sturm (Tief Lilian) hielten uns im Hafen fest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+sturm.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurze Wetterfenster zum Weiterkommen nutzten wir nicht. Überraschenderweise war es eher mein Skipper der meinte: „Ich habe keinen Bock auf diese Bolzerei. Das hatten wir auf diesem Törn schon genug. 3 Stunden unter Motor gegen Wind und Welle … wir sind doch nicht auf der Flucht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+starkwind.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefenentspannte Tage in Toreko
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           v
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir ließen uns einfach treiben. Wenn es zu arg regnete und stürmte, kuschelten wir uns in die Koje, Regenpausen wurden für Molenspaziergänge und einen kurzen Klönschnack am Steg genutzt-man kennt sich nach ein paar Tagen.uer Text
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+abendstimmung.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafenmeister erzählte uns, dass mit so einer Malö 40, wie der unsrigen, Freunde von seinen Eltern in den 70er Jahren eine Weltumseglung gemacht hätten, ein tolles Boot, gut bei starken Winden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+wanderung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           War das Wetter besser, machten wir kleine Wanderungen und eine große Fahrradtour nach Bastad. Wir lasen viel oder beobachteten einfach nur einen Hafen in der Nachsaison. Wir bewunderten die stürmische See mit den tosenden Wellen und den großen goldenen Vollmond über Torekov.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+vollmond.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit großem Respekt beklatschten wir Schwimmer, die beim „open sea“-Wettbewerb von der gegenüber liegenden Insel Hallands Väderö 3,2 km nach Torekov schwammen – bei starker Strömung und starkem Wellengang. Wir begnügten uns mit ein paar Zügen von der Badeleiter entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+siegerin.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langeweile, Unruhe oder Putz- und Aufräumzwang kamen nicht auf, die Zeit floss dahin. Wir lebten entspannt, zufrieden und ausgeglichen im Hier und Jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Saison passen segeln und Spaß nicht oft zusammen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann nach 8 Tagen Aufbruch. 3 Stunden bei Hackwelle gegenan kreuzen, manchmal tauchte unser Bugspriet mit dem Anker in die Welle ein. Dann endlich konnten wir Kurs anlegen, aufatmen. Eine Stunde ‚normales Segeln‘, dann war der Wind weg und wir motorten noch knapp 3 Stunden bis ins dänische Helsingör. Tschüss Schweden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+Burg.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für uns eine doppelte Überraschung. Zum einen hatten wir nicht mit einer so lebendigen Stadt mit rund 50.000 Einwohnern gerechnet und zum anderen waren wir überrascht, wie nahtlos uns der Übergang ins dänische Stadtleben fiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann radelten wir zum Kunstmuseum Lousiana und waren hin und weg!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+kunst+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+kunst+3.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+kentridge.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+Gertsch+FRanz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+franz+Gertsch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kunst.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wird uns wohl noch in Kopenhagen erwarten? Die Messlatte hängt hoch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+kunst+1.JPG" length="328763" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 18:34:41 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+kunst+1.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schären im Kielwasser</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/schaeren-im-kielwasser</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (10-24) Grebbestad, das hieß drei Nächte dieselbe Band mit derselben Songfolge, immer Pause nach einem Santana-Stück und am Schluss Einbezug des Publikums mit: „You don’t know what it‘s like“ – immer wieder – bis es endlich mal weiter ging mit „to love somebody“…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/festzelt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emaloca, am Kai und an 2 Mooringbojen befestigt, tanzte fleißig mit, allerdings eher nach dem Wellenrhythmus im Hafen als nach der Musik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weltkulturerbe Vitlycke – Staunen pur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber der Sturm hat uns ein wunderbares Erlebnis beschert: Wir sind zum Weltkulturerbe geradelt mit seinen phänomenalen Felsritzungen aus der Bronze- und Eisenzeit. Unglaublich, was die Menschen damals schon an Kunstwerken zustande gebracht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+Fels+gro%C3%9Fer+Mann.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die genaue Entstehungszeit ist nicht ganz klar, denn oft wurden über hunderte von Jahren auf dieselben Felsen Steinritzungen hinzugefügt. Die Bilder waren nicht unbedingt eingefärbt, dies geschah wegen der besseren Sichtbarkeit nachträglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+k%C3%A4mpfer.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+frauen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Weg zurück zum Hafen legten wir in dem Bewusstsein durch einen bronzezeitlichen Fjord zu radeln, denn damals war der Wasserspiegel 7 bis 18 Meter höher und die Felsritzungen lagen an der Küste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+fjord+bronze.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abwechselung muss sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann endlich hatte der Wind ein Einsehen, blies gnädiger, und wir konnten weitersegeln. Unser Kontrastprogramm zur Live-Musik hieß Bassholmen in der Nachsaison.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           35 Seemeilen legten wir im Turbomodus zurück. Mit gereffter Genua und über 5 Knoten durch das Schärenfahrwasser. Dazwischen lagen aber immer ungeschützte Seepassagen – und die hatten es bei Windstärke 6 in sich. Die Wellen reflektierten sich chaotisch an den steilen Schären. Wir tanzten auf ihnen gen Süden und waren froh, als es wieder in ruhigere Gewässer ging. Zwei größere Boote überholten uns, sie hatten auch noch das Groß gesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4b+emawelle.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir blieben bei gereffter Genua und fast 6 Knoten Geschwindigkeit, nach dem Motto: „Emaloca ist 46 Jahre alt, wir sind zusammen 140 - da wollen Mensch und Material geschont werden!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4c+wellen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann endlich Ruhe und Idylle pur, nur eine Handvoll Boote lagen am Steg des kleinen Musemshafens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+bassholmen+k%C3%BChe.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+bassholmen+museum.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+monduntergang.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wieder einmal Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir liefen den Hafen Skärhamn auf der Insel Tjörn an - ein Tipp von Einheimischen - um uns den Skulpturenpark anzusehen. Am Beeindruckendsten natürlich Anna mit Blick nach innen, weithin sichtbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+anna.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+skywalker.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+fahrradweg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langsamer Abschied von den Schären
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je weiter wir nach Süden kommen, desto mehr lichten sich die Schären, liegen weiter auseinander, sind flacher. Da wir nun wochenlang ‚Schären satt‘ hatten, können wir auch wieder die Weite genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+sonnnenuntergang+m%C3%B6we.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wind scheint uns einen Streich zu spielen. Eigentlich ist an der schwedischen Westküste die vorherrschende Windrichtung ‚West‘, nun aber kommt der Wind aus Süden – und das in den nächsten Tagen auch noch heftig. Wir werden es bis dahin nicht, wie geplant, nach Kopenhagen schaffen, um dort abzuwettern. Aber wer weiß, vielleicht ändert er sich noch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+dummy.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4c+wellen.JPG" length="165671" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 10:04:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der norwegischen Riviera in den westschwedischen Schärengarten</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-der-norwegischen-riviera-in-den-westschwedischen-schaerengarten</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (9-24) „Anke, es ist Wind!“ säuselt mir mein Skipper morgens um 5 ganz leise ins Ohr. Eine Stunde später verlassen wir Verdens Ende in Norwegen, das Ende der Welt. Wir segeln rund 25 sm bis zur schwedischen Grenzstadt Strömstad. Lebensmittel (und Wein) bunkern ist angesagt – und natürlich auch der Rückblick auf die norwegische Riviera.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+sch%C3%A4rensteg.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lohnt sich die norwegische Südküste?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eindeutig ja – mit einem großen Aber. Wir haben uns viel Zeit gelassen, nicht zuletzt, weil auch der Wind Sommerpause gemacht hat. Waren wir auf dem Hinweg eher von starken Winden und viel Regen ausgebremst und haben dafür tolle kulturelle Erlebnisse in den Städten genossen, ist es nun die Natur, von der wir uns begeistern lassen, wenngleich auch immer mal ein „weißes Städtchen“ dabei ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+wei%C3%9Fe+st%C3%A4dte.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+einkaufsrummel+krager%C3%B6.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es für ein paar Stunden achterliche Winde gab, ließen wir uns mit unsere Genua zu einem der vielen schönen Schärenplätze ziehen. Direkt am Felsen oder an einem Steg gelegen, genossen wir es zu baden, zu wandern, zu lesen oder einfach nur zu träumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+morgenstimmung.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl nicht Fjord Norwegen, sind die Schären ganz schön hoch und auch das Hinterland ist gebirgig, fantastische Ausblicke überall. Das hatten wir auf unserem Törn vor 5 Jahren gar nicht so wahrgenommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+b+ausblick.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+stavern.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+ausblick.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Juli ist Hochsaison, die Südküste ist bei den Norwegern wegen ihres milden Klimas sehr beliebt. Die Westküste ist viel regenreicher und stürmischer. So waren wir selten allein am Ankerplatz. Die Norweger scheinen sich nicht daran zu stören, dicht an dicht am Felsen zu liegen, Hauptsache man kann sich in der Sonne aalen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+robben.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7a+jomfruland.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt kommt das ‚Aber‘
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran wir uns nicht gewöhnen konnten: Es sind extrem viele Motorboote in der Hochsaison unterwegs. So rücksichtsvoll die norwegischen Autofahrer (die ganz oft E-Autos fahren) Fußgängern und Fahrradfahrern gegenüber sind, so viele nette und interessannte Begegnugngen wir mit Norwegern hatten – auf dem Wasser lassen sie die Sau raus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+lautes+monster.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die kleinen Boote, die nur zum Einkaufen für das Schärenhaus genutzt werden, haben selten unter 50 PS. Die größeren Motorboote haben mindestens 150 PS und mehr. Wir haben auch schon welche gesehen mit 2 x 375 PS. (Ein Polizeiboot hatte 2 x 600 PS, es hätte sonst auch keine Chance mitzuhalten.) Schon Kinder brettern mit Motorbooten um die Wette durch die Gegend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+zufahrt+krager%C3%B6.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper: „Sie zersägen mit ihrem Krach die Schönheit ihrer Natur“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die PS werden voll ausgenutzt. Wenn es Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 5 Knoten gibt, werden diese von den meisten nicht eingehalten. ‚Freie Fahrt für freie Bürger‘ heisst es für unsere Autobahnen, weshalb wir keine Geschwindigkeitsbegrenzung hinbekommen. In Norwegen scheint es für die Wasserwege zu gelten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+Stein.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Motorboote sind laut und machen einen unangenehmen Wellengang und Schwell. Für ein Segelboot ist das richtig ätzend. Man schaukelt hin und her und die Segel schlagen. Die vielen großen Motorboote sind dazu noch eine optische Umweltverschmutzung, die einem Sicht und Sonne rauben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+angeln+0.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+angeln+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+angeln+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+angeln+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ende der Welt – ein schöner Abschluss für Norwegen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+landsend+hafen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der kleine Hafen am Ende des Oslo-Fjordes liegt geschützt hinter Felsen. Wie viele hunderttausende von Jahren haben Gletscher wohl gebraucht, um diese Felsen so glatt zu polieren?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+lands+end+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Strauch und erst recht kein Baum können hier Fuß fassen. Wir machen eine kleine Küstenwanderung und sind uns einig: ein würdiger Abschluss für unseren Norwegentörn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+feuerkorschat.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+steine.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+ands+end+4.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die schwedische Westküste empfängt uns nach einem Sonnentag mit starken Regengüssen und noch stärkeren Winden. 3 Meter Welle im Skagerrak sind vorhergesagt und 20 bis 40 Knoten Wind (Windstärke 5 bis 8). Wieder einmal „Near gale warning“ von Freitag bis Sonntagnacht. Wir liegen im Hafen von Grebbestad mit 2 Bojen gesichert und wettern, wie gewohnt, ab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+grebbestad+hafen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 09 Aug 2024 16:30:55 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zurück in den Sommer – Tschüss Fjord Norwegen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/zurueck-in-den-sommer-tschuess-fjord-norwegen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (8-24) Wir sind uns einig: wir sind nicht mehr in einem Alter, wo wir uns noch all zuviel beweisen müssen. Wir sind so frei, ändern den Plan und kehren um und schon kommt der Sommer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/0+abschied+fjord.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab ein hervorragendes Abschiedsessen von Fjord Norwegen auf der Insel Hidra im Restaurant Isbua in Kirkehamn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+sma+hytta.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+kirkehamn+von+oben.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lista Fyr und Vorurteile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Beine sehnten sich nach Fahrradfahren. Um Lista Fyr hat eine Moräne hier flaches Land mit vielen großen Steinen hinterlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+Listfyr.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein norwegisches, ziemlich mitgenommenes Segelboot lag im mit Anglerbooten belegtem Hafen an dem kleinen Gästesteg. Wir waren sicher: das Boot wird nicht mehr gesegelt, da lebt bestimmt ein schräger Typ drauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+meer+lista.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch dann steigen drei gar nicht so heruntergekommene Jungs aus dem Boot, kommen zu uns und fragen, wann wir denn gekommen seien. „Vor einer Stunde, ihr habt aber ganz schön lange geschlafen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+wracks.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir sind gestern Abend aus Schottland gekommen, waren 3 Tage unterwegs, da brauchten wir Schlaf! Wir sind seit 10 Monaten unterwegs, erst im Mittelmeer und sind dann auch noch durch den neukaledonischen Kanal in Schottland.“ Was für eine tolle Auszeit nach Beendigung der Schule. Wir zollten ihnen unseren ehrlichen Respekt und konnten mal wieder über Vorurteile nachdenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+lamas+lista.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7a+insektenausstellung.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amerikanische Verbindungen und schlechtes Brot
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Fahrradtour kamen wir an einer Fortanlage vorbei, von den Nazis im Rahmen des sogenannten atlantischen Schutzwalls erbaut und als Kulturdenkmal ausgewiesen. Wäre Mahnmal nicht das treffendere Wort? Im Café kleine amerikanische Flaggen. Ich dachte an ein Veteranentreffen, zumal so viele Schilder die verschiedenen Waffengattungen beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+amerika.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsch gedacht. Als wir in den Ort Vanse kamen, war auch der voll beflaggt. Bevor Norwegen durch die Ölvorkommen zu Wohlstand gelangt ist, sind aus dieser Gegend viele Menschen in die USA ausgewandert, manche sind wieder zurück nach Norwegen gezogen und die Wurzeln halten bis heute. Die Bäckerei hieß auch nicht ‚Baggeri‘, sondern ‚Bakery‘. Das Café war echt amerikanisch eingerichtet und es gab (leider) amerikanisches Brot: Toastbrot mit etwas Kleie durchsetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+anke+baum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ein ruhiger Ankerplatz – aber mit Herzinfarktpotenzial
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper hatte einen ruhigen, geschützten Ankerplatz herausgesucht. Das einzige Problem: die enge Zufahrt. Ein Stein (90 cm unter Wasser) auf der einen, ein anderer Stein auf der anderen Seite, dazwischen nicht viel Platz. Bei der Einfahrt stand ich vorn am Bug, der Lichteinfall war aber so, dass ich nicht viel sehen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+felsenenge.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber am nächsten Morgen auf dem Rückweg hatte ich alles im Blick: vor allen Dingen den Stein auf der Steuerbordseite, nur wenige Zentimeter von unserem Rumpf entfernt. Ich turne fassungslos auf dem Vordeck herum, während mein Skipper haarscharf an dem Felsen vorbeizieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es dauerte bestimmt eine Viertelstunde, bis mein Adrenalinspiegel sich wieder normalisiert hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+ankerbucht.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emaloca gekapert von zwei Norwegern in lauer Sommernacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach wochenlangem Regen, Kälte oder Sturm sind nicht nur wir, sondern vor allem die Norweger sind aus dem Häuschen. Jeder, der ein Motorboot hat, scheint unterwegs zu sein, Schärenplätze abzugrasen oder einfach nur so hin- und her- zu fahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+lit+wasser.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Abendessen – ohne Kuchenbude - wollte sich Gerd nur mal kurz die Beine vertreten. Er kam aber erst kurz vor 10 Uhr wieder. „Sorry, ich war auf dem Aussichtspunkt und bin dort von einem Norweger aufgehalten worden. Der hat fast eine Stunde auf mich eingeredet.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+Seezeichen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich kann das alles gar nicht wiedergeben, so viel hat er erzählt. Wie fasziniert die Norweger von den Deutschen waren, als sie im Krieg hier in Windeseile Befestigungsanlagen gebaut haben, während die Norweger noch mit Pferdekutschen über die Berge gezogen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 1989 hat er mit anderen LKWs nach Estland gefahren, um das Land mit Sachspenden in seiner Unabhängigkeit zu unterstützen!“ Was für eine Mischung an Themen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+fr%C3%B6sche.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurze Zeit später wurde unser Boot dann noch von einem norwegischen Paar aus Bergen gekapert. Zunächst kamen wir ganz unverbindlich ins Gespräch. Irgendwann saßen sie dann bei uns im Cockpit und legten los - und zwar meistens gleichzeitig mit einer uns schwindlig machenden Vielfalt an Themen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bekamen Tipps über Ankerplätze, erfuhren, dass sie eigentlich eine Weltumsegelung geplant hätten, dann aber Corona dazwischengekommen sei. Der Mann hat ein Verfahren entwickelt, mit dem man Lachs an Land in Containern züchten und das Wasser wiederaufbereiten könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+lachszuchtinstallation.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie würden viele Regatten fahren, einmal eine bei minus 15 Grad bei der man kochendes Wasser über die gefrorenen Leinen gießen musste. Die Tage hätten sie Wal gegessen, erst als Carpaccio, am nächsten Tag als Steak gebraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere irritierten Blicke bemerkend fragten sie: „Seid ihr etwa Vegetarier?“ Nachts über Walfang zu diskutieren war nun nicht unser Ansinnen und ich erklärte, dass wir selbstgemachtes Gulasch an Bord hätten. Gulasch und einkochen auf Englisch zu erklären ist uns offensichtlich nicht so gut gelungen, ihre Blicke zeigten Unverständnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+krabbenpuhlerei.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein hervorgeholtes Weckglas wurde von allen Seiten skeptisch begutachtet. „Das hält?“ Dann bei der Frau eine kurze Erleuchtung: „Ich glaube, ich habe so etwas schon mal auf youtube gesehen - Konservierung!“ Danach zählte sie sämtliche Gefrierschränke, die sie besaß, auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz vor Mitternacht standen beide unvermittelt auf und gingen zu ihrem Boot auf dem 2 Freunde von ihnen warteten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+vollmond.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mandalselva, der Lachsfluss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Fahrrad ging es von Mandal aus 20 Kilometer den Fluss Mandalselva entlang. Flussaufwärts laichen hier Lachse und Seeforellen. An den Stromschnellen sahen wir sogar einige Fische hochspringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+strom.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Jogger blieb stehen und erzählte, dass Anfang Juni hier die meisten Lachse zu beobachten seien. Aber dieses Frühjahr wäre ein Drittel weniger Lachs gefangen worden. Die Behörden, aufgeschreckt, hätten in vielen Flüssen die Fangquoten drastisch reduziert. In seiner Kindheit habe es viel mehr Lachse hier gegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+stromschnelle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir gehen nicht gut mit unserem Ozean um. Wir behandeln ihn wie eine Toilette. Außerdem wird das Wasser immer wärmer und die Lachse können nicht mehr spüren, wann ihre Laichzeit ist,“ meinte er noch traurig, bevor er weiterjoggte. Da hat er wohl leider recht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schärentingelei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+skipper+an+sch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Mandal tingeln wir nun durch die Schären, meiden wo es geht die Häfen, genießen den Sommer und frisch gefangenen Fisch - mit ukrainischer Hilfe. Doch das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+fisch.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Jul 2024 09:55:35 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Lindesnes Fyr geschafft aber die Tiefs lassen uns nicht los</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (7 – 24) „Ich habe keinen Bock mehr, ich kehr um!“ „Wie, du kehrst um?“ „Ich fahr zurück!“ „Jetzt? Und wohin?“ „Ich habe einfach keinen Bock mehr, immer nur zu motoren, weil kein Wind ist, nicht mal richtig die Küste zu sehen, weil die Wolken so dick sind und dann nieselt es auch noch ständig… das macht doch alles keinen Spaß!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+k%C3%BCstewo.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war sprachlos, sowas habe ich von meinem Skipper noch nie gehört. Zugegeben, so ein Wetter hatten wir auch noch nie. Seit wir in Norwegen sind, müssen wir motoren. Die ganze Zeit bis Lindesnes Fyr kam kein Wind von vorne oder es war zu viel Wind mit amtlichen ‚near gale‘ Warnungen (‚beinahe Sturm‘).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1720800746202.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+wasserwandern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazwischen gab es auch noch amtliche Unwetterwarnungen vor heftigen Regenfällen. Weiterhin löst ein Tief das nächste ab, eine Änderung ist nicht in Sicht. 5 Tage haben wir deswegen schon in Mandal gewartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+band+innen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+s%C3%A4nger.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+mandal+kulturhaus.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann endlich (oh Wunder, bei Sonnenschein) kam die Gelegenheit sich kurz vor das berühmt berüchtigte Lindesnes Fyr bis nach Lillehavn vorzuschleichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+lillehamn.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+bachwanderweg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen unter Motor und bei alter Dünung die Umrundung von Lindesnes Fyr bis Farsund, um dort wieder mal einen Regentag abzuwettern. Auch hier wird das Sommerprogramm durchgezogen, die Kinderbespaßung erfolgt im Nieselregen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+farsundweiss.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/P1850484farsund+nor.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blase.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag der offenen Tür beim norwegischen Rettungskreuzer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das SAR-Schiff war wirklich beeindruckend, das Cockpit eher wie bei einem Flugzeug, natürlich Joystick statt Ruder. Die Funktion eines Monitors konnten wir uns nicht erklären. „Das ist eine Wärmebildkamera, damit können wir dann warme Körper auffinden.“ Die Erklärung löste ein leicht mulmiges Gefühl in mir aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+dunst.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bootskapitän hatte unser Segelboot schon im Hafen gesehen und uns zugeordnet. Wir konnten es kaum glauben, rings um uns herum, viele größere und neuere Motor- und Segelboote und dieser Mann begeisterte sich für unsere alte Malö und lästerte über Bavarias.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich bin im Herzen Segler. Wenn ich in Rente bin, habe ich mir aber geschworen nie entlang der Küste von Lindesnes Fyr bis Stavanger zu segeln. Denn da habe ich schon zu viele Boote retten müssen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Oha, na dann hoffe ich, dass wir uns nicht wiedersehen!“ fiel mir dazu nur ein - denn das ist ja genau unsere Route.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+england+am+Horizont.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „So meine ich das nicht, ihr seid ja richtige Segler. Die meisten hier segeln nur kurz und in den Schärengewässern. Dann ist ihre Zeit begrenzt und sie fahren mit ihren Booten aufs offene Meer, egal unter welchen Bedingungen. Wellen und Dünung können sehr groß sein, der Diesel schwappt hin und her, der Motor fällt aus und segeln können sie nicht …“  Ach so, wir sind diese Saison garantiert schon Weltmeister im Abwarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+blindesnes+land.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ratloser und frustrierter Skipper
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An Lindesnes treffen Skagerrak und Nordsee aufeinander, Küstenlinie trifft auf Hochsee. Kräftige Winde und Strömungen sind mehr Regel als Ausnahme. Hier gibt es keine schützenden Schären. Früher wurde das Gebiet zwischen Lindesnes Fyr und Lista Fyr denn auch als „klassisches Schiffswrackgebiet“ bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+lindesnes.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und gerade als Gerd - wohin auch immer - umkehren will –sind wir auf der Höhe von Lista Fyr und ich denke an das Gespräch mit dem Rettungskreuzermann und daran, wie wir es schaffen, so gelassen die diesjährigen Wetterbedingungen hinzunehmen, geduldig abwarten, das Beste daraus machen, keinen Stress miteinander haben…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+anke+gerd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Komm, wir fahren jetzt erst einmal nach Flekkefjord, wandern dort und wettern den Regen ab. Dann sehen wir weiter!“ versuche ich meinen Skipper zu beschwichtigen. Nun kommt sogar allmählich die Küste mit ihren steil aufragenden Felsen in Sicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kpstendunst.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir fahren in den Fjord. Wenn es hier auch noch keine Gletscher gibt, Fjord Norwegen ist doch schon erkennbar. Wir können sogar eine Stunde segeln! Mein Skipper hat sich wieder beruhigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+aussicht+flekkefjord.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wandern statt segeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute hat es weder geregnet noch genieselt. Auf Empfehlung von 2 Norwegern aus Bergen machen wir eine Wanderung. „Nicht schwierig, da sind Treppen, haben wir auch gestern gemacht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+steil.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+gerdschutzh%C3%BCtte.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+einfach+nass.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der ersten Wanderung ignorieren wir das Aufmucken von Hüften und Knien einfach. Am Ende der zweiten Wanderung am nächsten Tag, können wir über zeitweiliges Aufstöhnen immerhin noch Lachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/22+m%C3%BCde+knochen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wanderschuhe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/23+fr%C3%BChst%C3%BCck.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/24+standort.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jul 2024 09:42:21 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ganz langsam von Kristiansand nach Mandal - und nun?</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/ganz-langsam-von-kristiansand-nach-mandal-und-nun</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (6-24) Starke Winde, natürlich immer von vorne, bringen uns mit Pausen irgendwann bis nach Mandal. Es orgelt gewaltig in Kristiansand, stampfende Rhythmen bringen uns fast in Trance und die Umwandlung eines Getreidesilos in großes Staunen. Als Zutat: Norwegen und Tiefs ziehen sich wie immer an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+kunstgerd.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein Klang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon vor 5 Jahren kamen wir in den Genuss eines (zu) kurzen Orgelkonzertes im Dom von Kristiansand – und wieder waren wir von dem einzigartigen Klang begeistert. Der Rolls-Royce unter allen Orgeln, die wir bislang gehört haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+orgel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Organistin spielt unten in der Vierung Volksweisen von Grieg. Eine große Orgel im Hauptschiff und eine kleinere im Seitenschiff erzeugen ein absolut faszinierendes Klangerlebnis, das gerne hätte länger dauern können. Hier stehen moderne Technik und großes Können im Einklang miteinander.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+orgel1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Getreidesilo zum Kunstsilo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein altes Getreidesilo in ein Kunstsilo umzuwandeln erfordert schon so einiges an Kreativität, Mut und bestimmt auch Geld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+kunstsilo+aussen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/innen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+kunstsilo+oben.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Umwandlung ist unserer Meinung nach aber so hervorragend gelungen, dass es die Kunst schwer hat, gegen diese Architektur und die fantastischen Ausblicke auf das Meer anzukommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+kunsteanf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+kunst.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9a+kunste.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten Glück, das Kunstsilo Kristiansand hat erst im Mai seine Eröffnung gefeiert. (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.kunstsilo.no" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.kunstsilo.no
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+kunst+3.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Wie in Trance
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+tanz+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend dann eine außergewöhnliche Tanzperformance. Ein und derselbe Rhythmus, fast 90 Minuten lang. Die Tänzer, immer wieder in unterschiedlichen, teilweise südamerikanischen Kostümen, fingen ganz langsam an, schritten immer wieder von hinten nach vorne auf das Publikum zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+tanz+6.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach und nach wurden einzelne Bewegungselemente angefügt, bis alles schließlich in einem furiosen, die Tänzer regelrecht befreiendem, Tanz endete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+tanz+2.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hört sich vielleicht langweilig an, aber durch den eindringlichen Rhythmus (es wurden zum Glück Ohrstöpsel verteilt) saßen wir wie gebannt, fast wie in Trance und konnten den Blick nicht abwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+tanz+3.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir vergaßen während der Aufführung sogar die eindrucksvolle Architektur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+tanz+4.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der alte Tanz symbolisierte ursprünglich den Sieg der Christen über die Mauren. In dieser Performance wurde der Inhalt umgedreht. Hier befreien sich die oft an den Rand der Gesellschaft gedrängten Gruppen: queere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Revolutionäre ….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kristiansand+wohnquartier+am+Wasser.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Interessante Gespräche, leider zu kurz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hafen von Kristiansand kommen wir mit unseren Bootsnachbarn ins Gespräch. Die Frau spricht fast perfekt Deutsch und irgendwann geht es auch um das Thema Deutsche Vergangenheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie war wohl Ende der 60 Jahre in Deutschland und hat nie verstanden, warum die Deutschen in ihrem Alter so mit Schuldgefühlen beladen waren. Sie waren doch in der Nazizeit noch gar nicht geboren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+bunkeraussicht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis heute spüre sie das. Dieses ständige Erinnern, sei doch fast zu viel. Ich erzähle ihr von dem Buch „Als die Großmutter im Regen tanzte“ von der Norwegerin Trude Teige. Der Roman thematisiert, wie schwer es norwegische Frauen und dann auch ihr Kinde hatten, wenn der Vater ein deutscher Soldat war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bootsnachbarin erwähnt, dass die Autorin die Sekretärin ihres früheren Mannes war. So klein ist die Welt. Gern hätten wir uns noch länger unterhalten, unsere Wege trennen sich zu schnell. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+seezeichen.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tyske brygga: Norweger, Pole, Kanadier und wir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hangeln uns weiter Richtung Mandal und kommen an einen kleinen Steg. Ein ebenfalls Deutsch sprechender Norweger, macht Platz, damit wir auch noch anlegen können. Von ihm erfahren wir, dass die Kunstsammlung in Kristiansand vom ehemaligen Bankdirektor der norwegischen Bank stammt. Na, denn …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+deutsche+br%C3%BCcke.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Steg heißt „Deutsche Brücke“, weil auch diese Schäre von den Nazis in Beschlag genommen wurde. Wir werden immer wieder an unsere Vergangenheit erinnert, zu viele Spuren haben die Nazis auch an dieser Küste hinterlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später kommen zwei Männer zu Fuß vorbei und begutachten die Wassertiefe am Steg. Ihnen ist die andere Seite zu voll. Der eine Mann ist Pole, der seit 15 Jahren in Kristiansand lebt und in der Gas- und Ölbranche arbeitet. Er sei Single und habe leider niemanden, der mit ihm und seinem 32 Fuß großen Boot segeln wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+sch%C3%A4reandere+seite.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Norweger, wenn sie denn segelten, hätten alle ihr eigenes, großes Segelboot. Wir bestätigen, dass unser Boot mit 30 Fuß hier wirklich total aus der Reihe fällt, wir sind wie Winzlinge gegenüber den riesigen norwegischen Motor- und Segelyachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+gr%C3%B6%C3%9Fenvergleich.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Pole ist begeisterter Europäer und versteht nicht, warum seine Landsleute so skeptisch sind. Das Geld wollen sie gerne nehmen, aber die hinter Europa stehende und mit dem Geld zusammenhängende Idee würden viele nicht begreifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir Segler sind uns einig: Wir können auf der Ostsee von einer Küste bis zur nächsten segeln, es gibt keine Grenzen, das ist doch wirklich eine unbeschreiblich schöne Freiheit. Nur Kaliningrad fällt leider aus dem Rahmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/22+sch%C3%A4renlandschaft.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der andere Mann ist Kanadier, lebt und arbeitet in Dubai und besucht seinen polnischen Kollegen. Ihn begeistern die Landschaft und das Klima in Norwegen, wie zu Hause bei ihm in Neufundland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich bin bei 50 Grad von Dubai losgeflogen. Dort lebt man in einem Haus mit Klimaanlage, steigt in ein Auto mit Klimaanlage um zu einem anderen Haus mit Klimaanlage zu fahren. Vom Klimawandel ist in Dubai nicht groß die Rede. Die bauen lieber irgendwas Gigantisches für irgendwelche Touristen - ob die aber kommen??“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/23+kunst+2.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dubai scheint ihn nicht gerade zu begeistern. Dann erzählt er noch von den vielen Russen, die dort sind. „Und niemand, wirklich niemand glaubt, dass in der Ukraine Krieg herrscht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wetter hat uns fest im Griff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurze Hose, Sandalen und Badezeug haben wir weggepackt, Merino ist wieder In und wenn man das Schiff verlässt, Regensachen. Eine nicht abreißende Kette von Tiefs schaufeln starke Westwinde mit bis zu 3 Meter Welle an die Südwestspitze von Norwegen, teilweise gibt es Sturmwarnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/24+regen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uns bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten und wieder einmal Tee (und abends Grog) zu trinken. Doch wie lange wollen wir in Mandal auf der Lauer liegen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/25+wetter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 12:43:17 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von Skagen bis an die norwegische Riviera</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (5-24) Nun sind wir in Norwegen, aber nicht da, wo wir eigentlich hinwollten. Wir stellen uns die Frage, ob wir in Zukunft noch segeln können und amüsieren uns dabei prächtig. Wir lassen den Waschlappen hochleben, wundern uns über plumpe Kontaktaufnahmen von Norwegern und stoßen vielerorts auf unsere unrühmliche deutsche Vergangenheit und wie die Norweger damit umgehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+skipper+Albaek.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Handy weckt uns morgens um viertel vor Vier. Waschen, anziehen, Wasser kochen, Leinen los. Gefrühstückt wird unterwegs. Bis Skagen müssen wir motoren, dann kommt der Wind. Leider nicht immer aus der richtigen Richtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+reede+morgennebel.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bisweilen sieht es so aus, als ob er uns zum Oslofjord hintragen will. Wir wollen aber genau in die andere Richtung, soweit wie möglich nach Westen. Irgendwann stimmt die Richtung wenigstens etwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+route.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+unterwegscshieflage.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch nach 16 Stunden ist der Wind weg, die Welle bleibt und teilweise haben wir auch noch Strom gegenan. 4 Stunden müssen wir motoren, kräftig durchgeschüttelt von den Wellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um 22:36 ist Sonnenuntergang. Wir sehen die Küste, sind aber noch nicht im Schärengewässer, geschweige denn in dem kleinen Hafen, den Gerd ausfindig gemacht hat. Gerd behauptet, es wird nicht richtig dunkel, ich hingegen sehe schon jetzt schwarz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+sonnenuntergang.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Dämmerlicht tauchen wir ein in die Schärenwelt. Mit dem Fernglas ist der kleine Hafen noch auszumachen. Erleichterung! Leinen fest um 23 Uhr nach 90 Seemeilen (und ohne Selbststeueranlage!). Erst einmal die Muskeln entspannen nach der langen Schaukelei. Dann sitzen wir bis Mitternacht bei einem Glas Wein im Cockpit, müde aber sehr zufrieden. Es dämmert immer noch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+sch%C3%83-releuchtfeuer.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+st+hans.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amüsiert scheitern in Kristiansand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ein paar sonnigen Tagen Tingelei in den Schären der norwegischen Riviera, ist Starkwind und Gewitter angesagt. Wir fahren in den Hafen von Kristiansand. Man muss eine App herunterladen, kann dann Liegeplatz und Strom bezahlen. Mein Skipper ist richtig stolz, dass er es geschafft hat, die Waschmaschine in Gang zu setzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+besiedelung.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will duschen. Im Waschraum ein Aushang bebildert mit 10 Punkten: ich soll eine App herunterladen, dann den QR-Code scannen, meine Codenummer eingeben …. Ich lese nicht weiter und verzichte – wer nimmt denn schon sein Handy mit zum Duschen und was ist überhaupt meine Codenummer...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+kunst+Kristiansand.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd kommt rasiert zum Boot – das funktionierte wundersamerweise ohne QR-Code. Er erzählt lachend von 3 Franzosen, die auch vergeblich versucht haben zu duschen. „Ich reise seit 60 Jahren rund um die Welt, aber so einen Bullshit habe ich noch nie erlebt!“ empört sich ein älterer Franzose.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ein Norweger helfen will und ihn fragt, ob er seine Kreditkarte dabei hat, flippt der Franzose aus: „Ich dusche nie mit meiner Kreditkarte! Das ist mir zu blöde!“ und verlässt den Waschraum. Gerd empfiehlt ihm noch ein Bad in der See.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+duschenwahl.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper wäscht mir den Kopf an Bord &amp;#55357;&amp;#56842;, ansonsten: ein Hoch auf das erfrischende Bad im Skagerrak und auf den Waschlappen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+farbdusche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem Supermarkt in der Stadt stehen wir dann, eine Kasse suchend, ratlos mit vollem Einkaufskorb. Eine junge Frau erklärt uns, dass wir die Ware selbst einscannen könnten. Gerd scannt, ich packe alles in unsere Rucksäcke – aber dann kommen Tomaten, lose in einer Tüte ohne Strichcode.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wissen nicht weiter, sehen aber, dass die junge Frau eine ganz normale Kasse aufgemacht hat. Obst, Gemüse, Milch … alles wieder zurück in den Einkaufswagen und schnell zur Kasse gesaust. Der Blick, als wir dann auch noch bar bezahlen… geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+h%C3%83-user+Kristiansand.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück an Bord haben wir keinen Strom mehr. Eine freundliche Hafenmeisterin meint, wir hätten aber den Strom, nur nicht den Liegeplatz bezahlt. Sie gesteht zugleich, dass sie diese App erst seit einem Jahr haben und es ständig Probleme damit gibt. Später stellt sich heraus: wir haben bezahlt und dann gibt es auch wieder Strom, weil irgendwelche Häkchen aktiviert wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+apperfinder.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Können wir bald nicht mehr segeln, weil wir die Apps, QR-, Strich- und sonstigen Codes nicht mehr verstehen? Wir lachen uns schlapp!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Norwegische Kontaktaufnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste direkte Kontakt fand am nächsten Morgen nach unserer Ankunft statt. Beim Frühstück rammte uns eine Frau mit einem kleinen Motorboot, da sie mit ihrem Handy beschäftigt war. Sie fand das lustig – wir waren irritiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den zweiten direkten Kontakt hatten wir im Hafen von Kristiansand. Ein Opa mit 3 Teenagern wollte wohl zeigen, wie flott er fahren kann und rammte uns beim Anlegen. Ob das jetzt so weitergeht? Lieber würden wir doch mit Norwegern ins Gespräch kommen. (Beides Mal gab es keinen richtigen Schaden)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+speedboot.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unrühmliche deutsche Vergangenheit – und wie die Norweger damit umgehen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein friedlicher Tag an einer Schäre. Beim Abendspaziergang stoßen wir auf ein russisch-orthodoxes Kreuz. „Grab Nr. 11“, eingraviert ein russischer Name. Ein unscheinbarer Wegweiser führt zu einer „Kriegsgedenkstätte“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+Kreuz+russisch.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort steht ein weiteres Kreuz „Grab Nr. 1“ mit Namen und – sehr leicht zu übersehen - eine unscheinbare Tafel: „1944 wurden in diesem Gebiet 28 russische Kriegsgefangene von der deutschen Gestapo exekutiert. Sie alle gaben ihr Leben für unsere gemeinsame Sache!“ Auf keiner Infotafel wird die Gedenkstätte erwähnt, der Weg zur Paradiesbucht war wesentlich besser markiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon in Grimstad waren wir irritiert. Hier hat Knut Hamsun gelebt. Auf einer Gedenktafel wird erwähnt, dass er 1922 für sein Buch „Segen der Erde“ den Literaturnobelpreis erhalten hat, aber dann wirkt alles sehr verklausuliert. ‚Er war nach 1945 inhaftiert, hatte aber das Privileg, wandern zu dürfen. In einem Brief an seine Familie bat er deswegen um neue Schuhe. Die Bürger von Grimstad mochten ihn nicht und er musste selbst für den Briefversand sorgen.‘ Soweit der Inhalt der Tafel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+hamson.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wikipedia wird da deutlicher: Hamsuns „Ruhm als Schriftsteller wird überschattet von seinem aktiven Eintreten für den Nationalsozialismus.“ Er wurde verurteilt „wegen Kollaboration mit den deutschen Besatzern!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 29 Jun 2024 08:29:52 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Skagen in Sicht - wie geht es weiter?</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir Segler sind doch verrückt!!“ kommentiert ein Schweizer im Hafen von Bönnerup die bescheidene Wetterlage. „Und das Verrückteste ist, dass wir bis zum nächsten Jahr alles vergessen haben und wieder einen Törn machen!“ Pause, dann: „Aber die nicht segeln, sind auch verrückt, nur eben anders!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+Einfahrt+b%C3%83-nnerup.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 1 Bönnerup: Wenn es im Hafen jault, heult und klackert, dann weißt du: es weht ordentlich. Wenn dazu noch Regen aufs Boot prasselt, dann überlegst du, doch lieber im Hafen zu bleiben. Wir brauchen für diese Entscheidung eine Stunde. Von morgens um 5 bis um 6 Uhr checken wir noch diverse Windvorhersagen, ehe wir uns in der Koje noch einmal umdrehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+fender.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nach dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ erstehen wir am Nachmittag im hervorragenden Fischladen von Bönnerup Jomfruhummer (sie ähneln Langustinos, sehr edel), die hier im Kattegat gefangen werden. Diese wollen wir abends in der bestens ausgestatten Küche der Seglerstube zubereiten und bringen sie dort vorsorglich in den Kühlschrank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit gekühltem Weisswein, Kartoffeln, Spitzkohl, Olivenöl, diversen Gewürzen und großer kulinarischer Vorfreude stehen wir abends vor der Seglerstube – wie begossene Pudel, denn die Tür bleibt zu. Es gibt dann an Bord Spitzkohl und Kartoffeln ohne Jomfruhummer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+windschaden.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 2 Bönnerup: Am nächsten Tag sollte der Wind gegen Mittag nachlassen. Kurz vor dem Ablegen fallen plötzlich heftige Schauerböen über uns her. Über 30 Knoten Wind schon im geschützten Hafen. Wie würde es dann erst draussen auf dem Wasser sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Verwirrung machen wir erst einmal Mittagsschlaf und entscheiden danach: Fahren wir eben morgen, da soll es besser sein. Schauerböen beim Spaziergang an der Küste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+emma+b%C3%83-nnerup.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber die Tür zur Seglerstube funktioniert wieder, die Schalentiere sind noch im Kühlschrank – sie werden doch wohl noch gut sein, nach einer  Nacht in der Plastiktüte?!?  Zwei deutsche Segler versichern uns, darauf zu achten, ob am nächsten Tag Lebenszeichen von uns zu sehen sind und bieten gegebenenfalls erste Hilfe an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends stehen wir - diesmal mit den Jomfruhummern - wieder vor der verschlossen Tür. Also braten wir die edlen Teile auf der Elektroplatte in unserer Kuchenbude, die seitdem wie eine Fischbude riecht. Aber das Essen ist vom Feinsten, leider sind alle Fotos davon verschwunden, wohl vom Winde verweht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+Schietwetter.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 3: Plan, endlich mal ca 60 sm bis nach Saeby segeln: Realität, aufgrund widriger Winde und chaotischem Wellengang kommen wir gerade 30 sm weiter bis Hals.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 4: Regenpause in Hals, hier nutzen wir die geöffnete Seglerstube und produzieren einen Auflauf, der allerdings für 3 Tage reichen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+alternative+emaloca.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 5: Wir segeln im Regen los. Vielleicht schaffen wir es ja bis Albaek, kurz vor Skagen. Da wir achterliche Winde haben, segeln wir nur mit der Genua unter unserer Kuchen- nein, immer noch Fischbude. Schaffen wir es sogar bis rüber nach Skagen? Auflauf ist ja noch genug da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+segeln+kuchenbude.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd checkt unterwegs die Daten: Mitten auf dem Skagerrak hätten wir keinen Wind, aber dafür unter Motor über ein Meter Welle. Keine Option! Wir haben auch jetzt schon nach 4 Stunden die Nase voll, weil das Boot entsetzlich hin und her geigt. Also Richtung Osten nach Laesö? Nein, Saeby im Westen ist kürzer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+abwarten+tee+trinken.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 6 und 7: Sonne in Saeby, wir machen eine kleine Fahrradtour, liegen in den Dünen und springen sogar kurz ins Wasser, den ganzen Frust der letzten Tage abspülen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hafen ein Gedenkstein für die Segler und Fischer von Saeby, die unter Einsatz ihres Lebens während des Freiheitskampfes gegen die Deutschen 1940-1945, Flüchtlinge in die Freiheit nach Schweden brachten. Würden man diese Männer heute Schleuser nennen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+deutsche+geschichte.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 8, morgens halb 7: „Wenn wir nach Albaeck wollen, sollten wir gleich los. Ab Mittag wird es wieder ungemütlich!“ Raus aus der Koje, Leinen los um 7:30 Uhr. Der Wind spielt aber von Anfang an verrückt. Er wechselt ständig, von 10 bis 23 Knoten ist alles drin (ca von Windstärke 3 bis 6), ein Segelrhythmus kann sich nicht einstellen. Wir sind froh, mittags im Hafen zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tag 9: Herrlicher Sommertag. Wir schaffen 40 Kilometer, von der Ost- zur Nordsee – allerdings mit dem Fahrrad. In den Dünen, im Windschatten mit Blick auf die tobende Nordsee, macht Gerd mir ein Geständnis: „Leider muss ich dein Geburtstagsgeschenk ablehnen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+nordsee.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Norwegen ist gestrichen, es ist einfach kein Wetter dafür. Wir sind zweimal über den Skagerrak gesegelt, das muss reichen!“ Ich hatte ihm zum 70sten geschenkt, noch einmal mit nach Norwegen zu segeln. „Soll ich dir dafür mal einen Norwegerpullover stricken?“ Schweigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+d%C3%83-ne+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+d%C3%83-ne+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Rabjerg Mile, Dänemarks größter Wanderdüne, ist die Ost- und die Nordsee zu sehen. Wir sind fasziniert von der bizarren Landschaft. Die Düne ist bis zu 40 Meter hoch und schafft jedes Jahr 15 bis 20 Meter seitwärts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+d%C3%83-ne+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+d%C3%83-ne.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und für unseren Sommertörn 24 gibt auch schon einen Plan B - falls es nicht doch noch bei Plan A bleibt. Denn mein Skipper guckt schon wieder alle Windvorhersagen durch und ein leichter Hoffnungsschimmer erscheint auf seinem Gesicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die Wetterlage soll sich ändern und vielleicht ist morgen ganz früh eine Chance, das Skagerrak zu überqueren ….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 08:32:01 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Widrige Winde – auf der Ostsee und in Europa</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/widrige-winde-auf-der-ostsee-und-in-europa</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (3-24) Schwachwindphasen lösen Starkwindphasen mit heftigen Windböen ab und lassen uns nur langsam gen Norden kommen. Am Anfang waren auch wir es, die einfach noch nicht weiterfahren wollten. Von Samsö, nach Aarhus und dann bis Grenaa. Wind und Wetter sind im Augenblick so beschxxx wie das Ergebnis der Europawahlen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis jetzt haben wir wahrscheinlich mehr Fahrradkilometer als Seemeilen zurückgelegt. Aber wenn wir auf unseren Törns eines gelernt haben: Geduld und Flexibilität!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+nordkompass.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langör, unser Lieblingshafen auf Samsö
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           33 Seemeilen sind es von Kerteminde nach Samsö. Ein schöner, langer Sommertag auf See, denn unsere Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei unter 4 Knoten (für Landratten: ca 7 km/h bei rund 66 km Strecke). Wie an einer Perlenkette aufgezogen fahren Containerschiffe an uns vorbei. Sie bringen Waren. Wie viele Dinge brauchen wir davon wirklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+container.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir auf Samsö ankommen, sagt unser Kopf: Morgen weitersegeln, wir waren ja schon mehrmals hier. Unser Herz sagt: Nein! Es zieht uns wie immer nach Issehoved, zur Nordspitze der Insel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+emaloca+lang%C3%83-r.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fahrräder aus-, Picknick einpacken, unterwegs Erdbeeren kaufen und dann bis zu den sanften Hügeln der Endmoränen von Issehoved radeln. Stundenlang sitzen wir dort und lassen uns von sanften Hügeln, türkisem Wasser und unzähligen Bläulingen einfangen. Die Zeit macht Pause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+isshoved.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+feuerstein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unten am Strand dösen Schafe. Eine kleine, zähe Rasse, bei der nicht nur die Böcke Hörner haben und deren Fell von alleine abfällt. Sie halten die wilden Rosen klein, die sich sonst überall ausbreiten würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+schafe-3f644024.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Montessorischule im Hafen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Traditionssegler liegt im Hafen. Mein Skipper kommt mit dem Bordtechniker ins Gespräch und ist begeistert: Als Schulprojekt wurde das Schiff in mehrjähriger Arbeit restauriert. Nun segeln SchülerInnen von der 7. bis zur 9. Klasse damit 27 Tage über die Ostsee.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Sie haben Unterricht, lernen die Grundlagen des Segelns, so dass sie nach dieser Zeit theoretisch das Boot führen könnten. Aber was lernen sie noch alles: Selbstvertrauen, Verantwortung, Teamgeist, Toleranz, Respekt vor den Elementen und der Natur. Was für ein tolles Konzept „Ostseeschule Flensburg“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+montes+hf42.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abwettern in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur 22 Seemeilen entfernt erwartet uns eine völlig andere Welt. Wieder einmal schleichen wir mehr über das Wasser, als dass wir segeln. Aber nach der Schwachwindphase wird der Starkwind kommen. 29er Böen (Windstärke 7) und mehr sind nichts für uns Fahrtensegler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+aarhus+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aarhus ist mit 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks – und einer vielfältigen Museenlandschaft. Es folgen vier anregende Tage mit drei Museumsbesuchen und einem Barockkonzert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ARoS – Kunstmuseum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Ausstellung mit den vielseitigen Werken von Richard Mortensen, einem der bedeutendsten dänischen Künstler des 20. Jahrhunderts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+mortensen+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+mortensen+2.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+mortensen+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Künstlerin Sarah Sze hat eine faszinierende Erdkugel aus Monitoren geschaffen, auf ihnen und entlang der Wände läuft ein endloser Strom aus Bildern von unserem Planeten. Lange saßen wir in dem Raum und staunten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+metronome.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moesgaardmuseum – Kultur, Natur und Architektur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+moesgaardmuseum.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Früh- und Kulturgeschichte der dänischen Besiedlung über die Wikinger bis zum Mittelalter ist spannend aufbereitet. Aber auch schon die Architektur des Museums ist sehenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+mittelalter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Museum Ovartaci – Kunst und Geist – Kunst und Psychiatrie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Tipp für dieses Museum bekamen wir von einem Dänen, mit dem wir vor dem (wunderschönen) Barockkonzert im Dom ins Gespräch kamen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+odertarci+0.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Louis Marcussen (1894-1985), der sich später Ovartaci nannte, verbrachte über 50 Jahre seines Lebens in der Psychiatrie. Dort erschuf er um sich herum einen künstlerischen Kosmos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+overtraci+1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zeit seines Lebens war er von anderen Kulturen und Religionen fasziniert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.ovartaci.dk" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.ovartaci.dk
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem von ihm entworfenen und gebauten handbetriebenen Flugapparat wollte er aus dem Gelände der Psychiatrie heraus und über die Aarhusbucht fliegen. Es blieb ein Traum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+overtarci+0.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+overtaci+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Overtaci baute aus unterschiedlichen Materialien  Figuren, denen er Namen gab und die er zu seiner Familie machte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+overtraci+6.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abwettern in Grenaa, eigentlich ein Absprunghafen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach diesen Kulturtagen gab es mal wieder einen Segeltag. Wir schafften es bis Grenaa. Uns erwischte - entgegen der Wettervorhersage – nur eine knackige Schauerböe, die das Rigg zum Jaulen brachte. Aber wir hatten sie kommen sehen, das Großsegel rechtzeitig geborgen und die Genua zweifach gerefft. Kein Problem für Emaloca!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sind wir schon den dritten Tag hier, es stürmt böig und heftig. Wer nicht unbedingt muss, bleibt im Hafen. Aber morgen können wir weiter, allerdings wahrscheinlich unter Motor, da dann wieder kein Wind ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/glascontainer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+schafe.jpg" length="424747" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 15:38:58 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Bagenkop langsam weiter nach Norden</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-bagenkop-langsam-weiter-nach-norden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (2-24) Sonnige, entspannte Tage in Bagenkop auf Langeland. Als Rasmus uns dann gnädig erlaubt, weiter zu segeln zwingt uns ein böses Knacken in der Winsch nach gerade einmal 15 Seemeilen, den nächsten Hafen, Rudköbing anzulaufen. Mit kaputter Winsch wäre kein Weiterkommen möglich. Hoher Adrenalinspiegel beim Skipper. Aber davon wissen wir ja noch nichts in Bagenkop.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+einfahrt+bagenkoop.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meditatives Verweilen in Bagenkop
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So langsam, wie unser Törn im letzten Jahr endete, so langsam beginnt der 24-er. Es hört sich vielleicht schon kitschig an, aber wir sind im Hier und Jetzt, Norwegen ist weit. Wenn die Winde nicht günstig für uns stehen, bleiben wir eben und erkunden per Fahrrad und zu Fuß die Südspitze Langelands. Mit großer Gelassenheit beobachten wir die Ungeduld der anderen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+landschaft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2b+rehbock.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Einhandsegler, Rentner wie wir, will unbedingt nach Gedser, obwohl der Wind stark weht und er gegenan bolzen muss. Abends gegen 22 Uhr ist er zurück. Komische Geräusche am Propellerantrieb haben ihn verunsichert, die sich dann aber, zurück im Hafen, als harmlos erweisen. „Ich mache es jetzt wie ihr und warte ab!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+pferde.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür fährt ein Pole los. Er kommt nach 4 Stunden wieder. Durch eine Patenthalse ist die Befestigung der Schot gerissen. Er kann alles behelfsmäßig reparieren. Die beiden Einhandsegler gehen abends zusammen in den Kro und trösten sich wohl gegenseitig beim Fischbüffet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+fischkauf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+eicheostsee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am dritten Tag halten die Beiden es nicht mehr aus und verlassen bei strömendem Regen den Hafen. Sie werden bald motoren müssen, denn mit dem Regen ist auch der Wind weg. Wir machen eine schöne Wanderung durch die dampfende Natur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Bedauern gilt einem Segler, als der uns erzählt: „Ich war nun schon bestimmt 30 mal in Bagenkop, aber wie die Umgebung aussieht … keine Ahnung!“ Er kennt nur den Grillplatz und den Supermarkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+baumsklett.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Abschluss stoßen wir auf ein bezauberndes Kunstwerk. Ein altes Trafohaus, bunt bemalte Hocker in dem schmalen, hohen Häuschen. Beim Eintreten erklingt plötzlich ein Choral. Wir setzen uns hin, lauschen, lesen die Strophen an der Wand und verstehen: Keine Kirchenmusik, sondern eine bezaubernde Ode an den Naturwissenschaftler Oersted, der um Neunzehnhundert den Elektromagnetismus entdeckt hat und von Langeland stammt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+hocker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stranden in Rudköbing?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach vier Tagen setzen wir die Segel Richtung Lohals an der Nordspitze von Langeland. Herrliches Segeln bis es eben in der Winsch knackt und der innere Ring sich gelockert hat. Dieser hält Zahnräder und div. Winschteile. (Eine Winsch braucht man, um die Segel dicht zu holen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gehirn meines Skippers tackert es: „Da ist was gebrochen. So können wir nicht nach Norwegen. Die Winsch ist 48 Jahre alt, da bekommen wir keine Ersatzteile mehr. Eine neue Winsch kostet 800 Euro. Wir müssen nach Rudköbing, da ist eine Werft, vielleicht haben die eine gebrauchte. Es ist Samstag, die haben bestimmt nicht auf. Notfalls müssen wir eine Winsch im Internet bestellen und sie hierher schicken lassen …..“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+bootmeerkohl.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir legen im Hafen an, Gerd nimmt die Winsch auseinander. Die Gewinde sind alt, aber noch intakt. Nichts ist durchgebrochen. Allmählich reift bei ihm der Gedanke, dass er vielleicht bei der Wartung im Winter ein Gewinde nicht stark genug angezogen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit festgezogenem Gewinde und beruhigten Nerven geht es weiter nach Norden. Badetag im friedlichen Hafen von Lohals. Die Ostsee hat hier bestimmt schon 17 Grad, was für die Jahreszeit viel zu warm ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+schw%C3%83-ne.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind nur 3 Gästeboote im Hafen. Der Ort ist noch so still, dass wir von lautem Vogelgezwitscher geweckt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lautes Kerteminde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langsames Segeln mit dem Gennaker nach Kerteminde. Rund um den Hafen Baustellenlärm, in der Stadt brausen überall die Autos. Hier hält uns nur der Regen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+anf%C3%83-nger.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Unwetter soll am frühen Nachmittag aber durch sein und dann werden wir uns vielleicht nach Samsö aufmachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+%C3%83-bersicht+standort.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 28 May 2024 10:36:58 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sonne, Wind, Begegnungen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/sonne-wind-begegnungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Rate mal wie viel Uhr es ist!“ „6?“ „Nein, 8 Uhr!“ Pause… „Wow, dann haben wir über 10 Stunden geschlafen!“ Der erste Morgen an Bord fängt mit seligem Grinsen, schon völlig entspannten Gesichtern und mit einem ausgiebigen Frühstück an. Um es frei nach Erich Kästner auszudrücken: “Wir sind so knallvergnügt erwacht …“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+Mast.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonne lacht, der Wind weht so kräftig, dass wir nicht einmal die Segel anschlagen können, sie müssen weiter in ihren Säcken ausharren. Nach der Windvorhersage wird das wohl noch ein paar Tage so gehen. Unser Effizienzmonster hat keine Chance an Bord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es gibt noch genug zu tun: Elektrik anschließen (Skipper), all die, wie jedes Jahr von Freundinnen geschenkt bekommenen, Köstlichkeiten verstauen (Smutje).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+baden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der anhängliche E-Auto-Besitzer …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Einkaufen in Burg Fehmarn nutzen wir, um unser E-Auto zu laden. Ein Mann fragt, ob er uns helfen kann. „Nein danke, alles okay!“ „Ja, ja, ich sag immer: Früher kaufte man sich einen Hund um ins Gespräch zu kommen, heute ein E-Auto!“ Wir lächeln gelassen. Er begleitet uns ungefragt und zählt alle E-Ladestellen in Burg auf. Ich fange an, großes Interesse an sämtlichen Schaufenstern zu heucheln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+steife+brise.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … mit unpassendem Vorschlag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der anhängliche Herr wechselt das Thema, rollt vor uns ein Plakat auf, es geht um ‚Demenz‘. Es gäbe am Samstag eine Veranstaltung zum Thema, absolut empfehlenswert. Er schätzt uns von oben bis unten ab: „Nicht unbedingt für die Betroffenen, die merken ja wohl nichts mehr, aber für die Angehörigen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+sonnenunterg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Skipper antwortet höflich: „Nein danke, aber Samstag geht auf keinen Fall, da hat meine Frau Geburtstag und so ein Thema möchte ich ihr nicht schenken!“ Der Mann gibt auf, verteilt weiter Plakate und wir gehen - immer noch knallvergnügt -Tee trinken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+Teealternative.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Samstag beginnt morgens um halb sieben: Segel anschlagen, Liegeplatz wechseln, da der bisherige belegt wird. Endlich um neun Uhr ausgiebiges Geburtstagsfrühstück. Mittags: Auto zum Bruder bringen. Geburtstagskaffee? Äh, nee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Busfahrer, ein kleiner Anarcho
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Klappfahrrad 20 Kilometer nach Oldenburg fahren, in den Schienenersatzverkehr einsteigen und bis Burg auf Fehmarn buchen. Der Busfahrer schaut ungläubig auf das Display: „Das kann doch nicht wahr sein, für die kurze Strecke 25 Euro?“ Ungläubig guckt er mich an: „Nee, das geht gar nicht. Wissen Sie was? Gehen Sie mal einfach durch und wir beide vergessen das Ganze!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mach ich doch glatt. Beim Aussteigen ruft er uns zu: „Trinken Sie heute Abend mal einen guten Rotwein!“ Wir wissen, noch 10 km bis zum Hafen Orth radeln, da wartet eine Flasche Prosecco auf uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+kiter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geburtstagsfinale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachts werde ich vom Stöhnen meines Skippers geweckt, Krampf im Oberschenkel. Mit den Worten „Ich hol dir schnell Magnesiumpulver“ will ich meine Beine über seinen Kopf schwingen um aus der Koje zu kommen – und bekomme selbst einen Krampf. Jammernd und lachend liegen wir nebeneinander, bis der Schmerz endlich nachlässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            P.S.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute sollte es losgehen. Aber aus der ‚Wenig Wind‘ Prognose ist eine ‚Gar kein Wind‘ Realität geworden. Na, dann eben Montag oder Dienstag ... Wir werden sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/%C3%83-bersicht+mit+linie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 19 May 2024 10:24:08 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alandinseln, schwedische Westküste - der mühselige Weg nach Süden</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/alandinseln-schwedische-westkueste-der-muehselige-weg-nach-sueden</link>
      <description>(11-23) Das Sturmtief Zacharias saß uns im Nacken. Wir wollten es nicht auf den Aland-Inseln abwettern. Uns blieb daher nur übrig den wenigen Wind zu nutzen, um die schwedische Küste zu erreichen. Wunderbares Abwettern in Stockholm und dann – ob wir wollen oder nicht – wir müssen uns in Geduld üben. Die Wetterlage ist für uns nicht gerade optimal, um weiter in den Süden zu kommen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (11-23) Das Sturmtief Zacharias saß uns im Nacken. Wir wollten es nicht auf den Aland-Inseln abwettern. Uns blieb daher nur übrig den wenigen Wind zu nutzen, um die schwedische Küste zu erreichen. Wunderbares Abwettern in Stockholm und dann – ob wir wollen oder nicht – wir müssen uns in Geduld üben. Die Wetterlage ist für uns nicht gerade optimal, um weiter in den Süden zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+abwarten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überfahrt nach Schweden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehrere Tage abwettern in Degerby, Alandinsel. Dann die Regenpause genutzt für eine kleine Fahrradtour.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+friedensbibliothek.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Rödhamn, dem wohl bekanntesten Schärenhafen der Alandinseln, ging es morgens unter Motor Richtung Schweden. 4,5 Stunden, denn der Wind, der kommen sollte, kam erst als wir die schwedischen Schären erreicht hatten. Dazu brachte er dann noch den Regen mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+r%C3%B6dhamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir entschieden uns, dennoch bis zum Hafen Furusund weiter zu segeln, um am nächsten Tag Stockholm erreichen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stockholmer Fahrwasser – ein Haifischbecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je näher wir nach Stockholm kamen, desto mehr nahm der Verkehr auf dem Wasser zu. Gefühlt hatte er sich gegenüber Finnland vertausendfacht. Motorboote, Segelboote, Fahrgastschiffe, große und kleine Fähren, Ausflugsdampfer, Paddelboote … alles fuhr kreuz und quer durcheinander. Ich stand unter Schock, mein Skipper fand es interessant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+ausflugsdampfer+mit+tivoli.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+stockholm+verk.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+stockholm+verkeh.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich im Stadthafen Wasa, extrem überteuert, aber wunderbar geeignet, um den Sturm abzuwettern - geschützt und stadtnah gelegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wrackmuseum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Museum liegt direkt gegenüber unserem Steg, bei Regenwetter ideal. Wieder einmal begeistert uns die skandinavische Art, Themen in Museen spannend, hier interaktiv, aufzubereiten. Vor ein paar Jahren hatte uns schon das Wasamuseum fasziniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7-d6b3e052.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders der Funkverkehr kurz vor dem Versinken der Fähre Estonia (1984 mit über 800 Opfern) hat uns sehr beeindruckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+estonia.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Russland nach Amerika
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Tag wurden die Fahrräder ausgepackt, um (wenn auch teilweise mit Regencape) die Seebeine mal wieder in Schwung zu bringen. Wir fuhren zum Fotografika-Museum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Berührend die Ausstellung der Künstlerin Diana Markosian, die 1996 im Alter von 7 Jahren mit ihrer Mutter von Russland in die USA emigrierte und in Fotos und Film diese Geschichte aufarbeitet. Der Traum von Amerika, abgeleitet aus einer amerikanischen Seifenoper, der von der harten Wirklichkeit eingeholt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+fotografiska.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Guantanomo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am letzten Stockholm-Tag gab es dann ein richtiges documenta-feeling. Die Ausstellung der Werke von Laurie Anderson im Moderna Museet. Eine vielseitige Künstlerin: Bilder, Texte, Musik, Foto- und Videokunst. Besonders bedrückend die überlebensgroße Projektion des ehemaligen jüngsten Guantanamo-Häftlings Mohammed el Gharani, der seine Geschichte erzählte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+Laurie+ander.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er wurde verdächtigt mit 12 Jahren Terroranschläge geplant zu haben und nach Guantanamo verschleppt. Nach 7 Jahren kam er frei. Die Begründung der Richterin: die Argumente für die Verhaftung seien unlogisch und nicht stichhaltig. Bis heute ist er staatenlos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mond
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gelangten wir mit Hilfe einer VR-Brille auf den Mond. Wir konnten dort zwischen DNA-Strängen herumfliegen, ritten gegen Ende auf einem Pferd (oder war es ein Tapir?) über die Mondoberfläche, sahen die Erde aufgehen. Diese schwarz-weiß gestaltete virtuelle Welt war einfach nur ein fantastisches Erlebnis. Ein würdiger Abschluss für Stockholm mit Lust auf mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+mond.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrackte Wetterlage – wo ist der Schwedensommer?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist kein vernünftiger Wind Richtung Süden absehbar. Wir können die Wetterlage nicht beeinflussen und hangeln uns, soweit es irgend geht weiter oder müssen warten. Solch extrem ungünstige Bedingungen haben wir noch nicht erlebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+ak%C3%BChlschrankbibliothek.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich, immer mal gibt es Wartezeiten, kein Problem. Dieses Mal aber …. Es scheint fast so, als hätten wir die wunderbaren Segeltage – und die gab es reichlich – aufgebraucht. Die Wetterlage ist eine Übung dafür, Dinge hinzunehmen und das Beste daraus zu machen – auch wenn es manchmal nicht leicht ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir entdecken dabei auch noch schöne, spannende Schärengürtel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+stenudden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+dragetkanal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo es geht, machen wir „SOMMER IN DER SAUNA“! Nie wieder werden wir über Finnen oder Schweden lachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+rehb%C3%B6ckchen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Sch%C3%A4renanker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder ausgebremst – wir ergeben uns unserem Schicksal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hurra, endlich wunderbarer Segelwind! Wir schaffen fast 50 Meilen Richtung Süden. Und der Wind sollte am nächsten Tag anhalten. Das tat er auch. Aber dann kam es dicke: es fing harmlos an mit diesiger Sicht, der Dunst wurde stärker und plötzlich verschluckte uns dicker Seenebel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir tasteten uns bei Oskarshamn wieder zur Küste zurück – neben dem Fahrwasser, um nicht plötzlich einer dicken Gotlandfähre zu begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+nebel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über ein enges Binnenfahrwasser, das wir zum Glück aber schon gut kennen, stranden wir im kleinen Hafen Paskallavik. Das Café hat noch auf, es gibt einen Supermarkt, eine Waschmaschine mit Trockner…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und heute hat uns der Nebel nun auch im Hafen fast verschluckt. Aber Wind ist sowieso keiner. Mal sehen was der morgige Tag bringt....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+ostseespiegel-cf9d71dc.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+nebel.jpg" length="20812" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 20 Aug 2023 09:30:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/alandinseln-schwedische-westkueste-der-muehselige-weg-nach-sueden</guid>
      <g-custom:tags type="string">Fotografiska,Paskallavik,Wrackmuseum,Rödhamn,Dragetkanal,Degerby,Nynäshamn,Moderna museet,Aland,Oskarshamn,Stockholm,Stendörren</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+nebel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+nebel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Finnland – von Rauma bis zu den Alandinseln</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/finnland-von-rauma-bis-zu-den-alandinseln</link>
      <description>(10-23) Von Rauma hangeln uns weiter durch immer abwechslungsreichere Schärengewässer zum Alandarchipel. Oft können wir segeln, zwischendrin muss auch der Motor ran, je nach Richtung des Fahrwassers oder der Windstärke. Das Wetter ist umgeschlagen. Immer mehr Regenschauer, immer weniger Sonne, die Temperaturen sind gesunken. Wir entscheiden uns, zügig weiter zu segeln.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (10-23) Von Rauma hangeln uns weiter durch immer abwechslungsreichere Schärengewässer zum Alandarchipel. Oft können wir segeln, zwischendrin muss auch der Motor ran, je nach Richtung des Fahrwassers oder der Windstärke. Das Wetter ist umgeschlagen. Immer mehr Regenschauer, immer weniger Sonne, die Temperaturen sind gesunken. Wir entscheiden uns, zügig weiter zu segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+wetter+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kultur in Rauma
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der doch sehr dünn besiedelten Westküste und den einsamen Häfen haben wir Lust auf Kultur und sind gespannt auf Rauma (rd. 38.000 Einwohner). Deren Altstadt steht wegen ihres großen Holzhausensembles auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO. Groß angekündigt im Internet ist die ‚Spitzenwoche‘ mit vielen internationalen Ständen, Straßenmusik und weiteren Aktivitäten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+rauma+h%C3%A4user.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spitzenwoche, falsch verstanden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann verstehen wir: Spitzenwoche bedeutet wirklich Spitze im Sinne von der alten Handarbeitskunst Spitzenklöppeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+raumamuster.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die internationalen Stände sind fast alle Imbissstände und den einzigen Straßenmusikanten, den wir sehen, ist ein ca. 10 jähriger Junge, der auf der Geige übt. Flohmärkte in den Hinterhöfen, ein paar Frauen zeigen eine Art Tanz und erzählen vermutlich Witze dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+rauma+haus.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Stadt und ihre Bewohner sicherlich schön, gemeinsam Aktivitäten auf die Beine zu stellen – aber auf uns springt der Funke nicht über.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehemalige Militärinsel Kuuskajaskari
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag landen wir gerade mal 3,3 sm weiter an einem Steg auf einer ehemaligen Militärinsel. Reste von Militäranlagen (Schießstände, Geschütze, Unterstände …) finden sich überall. Nun ist die Insel für den Tourismus freigegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+milit%C3%A4r+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finnisch-polnische Wurstbekanntschaften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt einen hervorragenden überdachten Grillstand. Dort machen wir Bekanntschaft mit einer Crew von einem kleinen Motorboot: Einem Pole, der seit einem Jahr in Rauma bei einer großen norwegischen Firma arbeitet, zwei polnischen Gästen von ihm und seinem finnischen Arbeitskollegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gerd-f4e56c94.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir grillen Zucchini und Aubergine - sie natürlich Wurst, von der mein Skipper gleich zwei abbekommt (wahrscheinlich aus Mitleid).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+grill.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Finne spricht nicht viel, was uns nicht mehr verwundert. Denn außer einem zurückhaltenden: „Wo kommt ihr her, wo wollt ihr hin?“ sind noch nirgendwo Gespräche mit Finnen zustande gekommen. Die beiden Polen erzählen, dass sie aus Masuren stammen nahe der Grenze von Belarus und Russland, also wirklich „nette Nachbarn“ haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uusikaupunki und die finnische Sprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uusikaupunki heißt nichts anderes als ‚Neue Stadt‘, auf schwedisch Nystad. Uusikaupunki klingt für uns nur bizarr. ‚Gasthafen‘ heisst auf schwedisch ‚Gästhamn‘, auf finnisch: ‚Vieras satama.‘ Wir haben bei der finnischen Sprache keine Chance, können uns oft nicht einmal die Namen der Orte merken, geschweige denn richtig schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+finnisch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uusikaupunki ist mit rund 1500 Einwohnern nicht groß, aber die Atmosphäre ist angenehm. Der Stadthafen ist belebt aber nicht hektisch oder laut, auf beiden Seiten des Wassers gibt es Restaurants und Cafés und abends gibt es in der alten Kirche ein hochklassiges Holzbläserkonzert. Wir blühen auf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+uusaukapunki+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Katanpää – Auslöser für einen kurzen Ausflug in die finnische Geschichte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon wieder gelangen wir auf eine aufgegebene Festungsinsel. Anfang des 20. Jahrhundert hat Zar Nikololaus II eine Art „Festungskette“ entlang der Küste errichtet und Katanpää ist ein Teil davon. Finnland war jahrhundertlang ein Teil Schwedens, geriet zunehmenden unter den Einfluss des russischen Kaiserreiches und wurde diesem 1809 als „Großfürstentum Finnland“ einverleibt. Mit dem Sturz des Zaren 1917 konnte sich Finnland von Russland loslösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+milit%C3%A4r+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Insel wurde in den 30 Jahren auch als Gefängnisinsel genutzt, dann von der finnischen Armee als Übungsplatz und Beobachtungsposten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neugierig geworden, hilft uns Wikipedia Licht ins Dunkel der finnischen Geschichte zu bringen. Und wir staunten nicht schlecht über unsere Wissenslücken, die auch nicht durch die kurzen, englischen Texte auf den Infotafeln gefüllt wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wen es interessiert: Kurzfassung dazu am Textende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+schafe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seglinge, erster Stopp im Alandarchipel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Alandinseln gehören zwar zu Finnland, können ihre inneren Angelegenheiten aber weitgehend politisch autonom bestimmen. Die Amtssprache ist schwedisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seglinge ist ein netter, liebevoll geführter Hafen. Im kleinen Hafenbüro gibt es geräucherten Sik. Natürlich schlagen wir zu. Am Abend kommen Autos angefahren, eine Frau baut einen Stand auf, es bildet sich eine Schlange. Gerd, neugierig, geht gucken und kommt wieder:  Du glaubst es nicht. Es gibt dort thailändisches Sushi und Frühlingsrollen.“ Das muss wohl ein echtes kulinarisches Highlight sein in dieser Inselwelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+seglinge.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Finnen und die Flaggen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Finnland und auf den Alandinseln nimmt man es mit den Flaggen ganz genau. Abends um 21: 00 Uhr werden die Flaggen eingeholt. Wir sind Gäste hier und halten uns auch strikt daran – obwohl wir nichts von dieser merkwürdigen Tradition halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Seglinge springe ich also Punkt 21:00 Uhr hin zur Fahne. Mit mir stehen auf den anderen 4 Booten Menschen und tun das Gleiche. Gerd sitzt in der Kuchenbude und lacht sich ins Fäustchen, denn ich bekomme den blöden Stock nicht aus der Halterung. Es hat geregnet, das Holz ist aufgequollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+wetter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich mich abmühe, sagt der Finne vom Nachbarboot in perfektem Deutsch zu mir: „Sie müssen das nicht tun als Ausländer. Das machen nur wir Finnen.“ „Aber wir haben gelesen, dass es hier sehr genau genommen wird. Im Hafen von Mariehamn geben sie ja sogar einen Kanonenschuss ab!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+nur+finnland+und+wir.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inzwischen habe ich die Fahne in der Hand. Während wir beide unsere Nationalflaggen zusammenrollen, gesteht er: „Wir Finnen sind da ein bisschen komisch. Ich freue mich immer, wenn ich in Schweden bin, dass es dort niemand so genau nimmt.“ Wir lachen beide los, die ordentlich zusammengerollten Fahnen in der Hand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeichen der Zivilisation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was auffallend ist: seit Uusikaupunki begegnen uns wieder Segelboote. Die Hafengebühren steigen von ungefähr 15 auf 30 Euro, es gibt viel mehr englischsprachige Informationen und in den Häfen sind wir nicht mehr das einzige ausländische Boot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+f%C3%A4hre.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von beiden Seiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hart am Wind geht es 32sm von Seglinge nach Degerby, einem guten Absprungsort nach Schweden. Wir legen zwischen einem Finnen und einem Engländer an. Von beiden Seiten wird auf uns eingeredet. Der Finne ist zu unserer großen Überraschung mehr als redselig. Wir wissen gar nicht, wem wir uns zuerst zuwenden sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Engländer erzählt, wie schwierig es seit dem Brexit sei, Boote auszuführen und dass er sein Boot hier auf den Alandinseln lasse und nur ein 90 Tage gültiges Visum habe, macht der Finne auf sehr ironische Weise deutlich, dass er die Privilegien der Aländer nicht für richtig hält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+degerby.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fähren z.B. seien für die Aländer umsonst, und die Finnen müssten bezahlen. Dabei zahlt der finnische Staat doch die Fähren und die Aländer sprächen nicht einmal finnisch. Man sollte den Schweden die Alandinseln schenken. Aber schön sei es ja hier. Dann legt er ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bieten Hafenkino
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt es daran, dass wir so viel Kommunikation in wirklich kurzer Zeit nicht mehr gewöhnt sind … Jedenfalls als mein Skipper einen Fender den Mast hochzieht, damit der Mast nicht anfängt zu vibrieren und die Kabel anfangen zu ‚klötern‘, da macht er irgendetwas falsch. Am Ende baumelt der Fender hoch oben im Mast. Die Leine mit der man den Fender wieder herunterziehen kann, liegt allerdings auf dem Deck von Emaloca.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+fendermast.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf in den Mast, Smutje
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer muss in den Mast gezogen werden und den Fender wieder herunterholen? Ich! Wir fragen einen Finnen, ob er die Sicherungsleine halten könne, während mein Skipper mich mit der Winsch hochkurbelt. Er willigt ohne zu zögern und ohne zu sprechen ein. Als wir ihm erklären, warum wir im Hafen einen Fender hochziehen, verzieht er keine Miene. Typisch finnische Zurückhaltung oder denkt er, wir sind zwei verrückte Alte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+wir+zwei.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich zwänge mich in den Bootmannstuhl (ähnlich wie ein Kindersitz nur ohne Beine) und ab geht es 13 Meter in die Höhe. Alles klappt bestens. Hoffentlich verläuft die geplante Überfahrt nach Schweden auch so glatt. Die Prognosen für die nächsten Tage sind suboptimal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/adler-a48349b4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die jüngste Geschichte: 3 Kriege in Finnland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Winterkrieg 1939/40
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : 1939 wurde im Nichtangriffspakt zwischen der Sowjetunion und Deutschland Finnland der Sowjetunion zugeschlagen. Als die Sowjetunion Gebietsanforderungen stellte, Finnland sich aber widersetzte, kam es zum nur wenige Monate dauernden Winterkrieg. In einem Friedensvertrag konnte Finnland seine Unabhängigkeit bewahren, musste aber große Teile Kareliens abgeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Fortsetzungskrieg 1941-44
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : 1941 brach Deutschland den Nichtangriffspakt und griff die Sowjetunion an. Finnland trat in den Krieg ein und kämpfte an der Seite Deutschlands. Finnland konnte große Teil von Karelien zurückerobern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den Erfolgen der Roten Armee wendete sich 1944 das Blatt, Finnland musste sich aus den Gebieten wieder zurückziehen. Erneut bestand die Gefahr, dass die Sowjetunion Finnland besetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Finnland schloss mit der Sowjetunion einen Separatfrieden, verlor die zuvor wiedereroberten Gebiete und wurde verpflichtet, die deutschen Truppen umgehend aus Finnland zu vertreiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Lapplandkrieg 1944-45
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : In Lappland waren (nach einem Bericht im Deutschlandfunk) mehr als 200.000 Soldaten stationiert. Nun mussten die Finnen gegen ihre „Waffenbrüder“ die Deutschen kämpfen, mit denen sie zuvor gegen ihren gemeinsamen Feind, die Sowjetunion gekämpft hatten. Das Land konnte so aber seine Unabhängigkeit bewahren. Die baltischen Staaten wurden wieder Teil der Sowjetunion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die Finnen ist dieser Teil der Geschichte wohl schwierig. Jedenfalls haben wir nichts davon auf Infotafeln oder in Ausstellungen erfahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor dem Hintergrund dieser Geschichte ist die große Zustimmung zur Nato-Mitgliedschaft des ehemals neutralen Staates Finnland nur zu verständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 17:00:13 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Zwischenbericht Finnland- Vaasa bis Rauma</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/zwischenbericht-finnland-vaasa-bis-rauma</link>
      <description>(9-2023) Die Überfahrt von Skagshamn nach Finnland - ein entspanntes 6 Knoten schnelles ‚easy sailing‘. Eigentlich hatten wir geplant direkt die 75 Seemeilen nach Vaasa zu segeln, aber pünktlich um 17:00 Uhr ließ der Wind nach und wir landeten nach 51 Seemeilen in einer kleinen Oase, der Aussenschäre Fäliskäret.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (9-2023) Die Überfahrt von Skagshamn nach Finnland - ein entspanntes 6 Knoten schnelles ‚easy sailing‘. Eigentlich hatten wir geplant direkt die 75 Seemeilen nach Vaasa zu segeln, aber pünktlich um 17:00 Uhr ließ der Wind nach und wir landeten nach 51 Seemeilen in einer kleinen Oase, der Aussenschäre Fäliskäret.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+f%C3%A4lisk%C3%A4ret.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste Begegnung mit Finnen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem Vereinssteg der ehemaligen Lotseninsel begrüßt uns ein Finne mit „Herzlich willkommen in Finnland!“ Unser kleiner Erkundungsgang endet vorerst vor einem alten Motorboot. Wir werden von einer Finnin in Beschlag genommen, aus der die Emotionen nur so heraussprudeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Russen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Familie lebt und arbeitet schon seit mehreren Generationen in der Region und man merkt an ihren Erzählungen, wie sehr sie die Familiengeschichte geprägt hat. Aufgeregt erzählt sie, dass Finnland 700 Jahre zu Schweden und 100 Jahre zu Russland gehörte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+f%C3%A4lisk%C3%A4ret.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Russen hätten ihren Großvater (vielleicht war es auch der Urgroßvater) zwingen wollen, das hausgroße Seezeichen auf der Schäre schwarz zu streichen, damit die Boote in die Irre geleitet würden. „Aber mein Großvater hat nein gesagt!“ betont sie stolz mit erhobenem Haupt. „Als die Russen die Ukraine überfallen haben, war ich gerade im Krankenhaus. Ich hatte panische Angst, dass die Russen auch wieder hierherkommen. Aber die Ärzte haben mich beruhigt!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann trägt sie uns auf, spazieren zu gehen und viele Fotos zu machen, denn es wäre doch so schön hier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vaasa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+vaasa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag genießen wir wieder einen herrlichen Segeltag nach Vaasa mit unserem schönen Bunten. Ein ‚Muss‘ ist Vaasa nicht, aber zum Abwettern von dem starken Südwind, durchsetzt mit Regenschauern okay. Die Ausstellungen haben uns gefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+elchkunst.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+bild.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/markthalle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Regenpausen machten wir Radtouren in die Umgebung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+afrosch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+btroll.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr Steine als Menschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finnland hat gerade einmal 5,5 Millionen Einwohner, ist aber fast so groß wie Deutschland. Die Bevölkerung konzentriert sich auf Südfinnland und die größeren Städte wie Helsinki oder Turku. An der Westküste ist die Region nur dünnbesiedelt. Es wundert uns nicht, dass es junge Menschen zu den Zentren zieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+kristinenstadt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/villa-8ff0c89c.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+bsammeln.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abstecher nach Kiruna, Schweden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohin es uns auch verschlägt, die Häfen sind leer. Eine Hauptsaison scheint es nicht zu geben. In Kaskinen, der mit rund 1300 Einwohnern kleinsten Stadt Finnlands, verbringen wir einen kurzweiligen Abend mit Axel, einem Deutschen der seit 3 Jahren in Kiruna, nördlich des Polarkreises, wohnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+kaskinen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Axel zieht uns den Zahn vom umweltbewussten Schweden als er uns von der Macht und den Machenschaften der dortigen staatlichen Eisenerzgesellschaft erzählt. Die Schweden hätten Lappland kolonialisiert. Die Samen wären d
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           ie Einzigen, die sich dort für Umweltschutz einsetzten, aber die wären marginalisiert: „Ach ihr mit euren Rentieren!“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Junge Segelenthusiasten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+Kiilin.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Kilen kommt abends noch ein Folkeboot bis an die Kaimauer gesegelt. Ein junges Paar aus Kiel ist tatsächlich mit ihrem kleinen Boot bis hierin vorgestoßen. Wir sind von der Leistung stark beeindruckt, deswegen kredenzen wir
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ihnen ein Glas Rosé als Anlegerschluck. Sie wollen über Höga Kusten zurück. Da sie dafür erst noch Karten kaufen wollten (sie sind nämlich ohne elektronische Seekarten unterwegs. Respekt!), leihen wir ihnen kurzer Hand unsere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+hochzeit+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flache Westküste – an Land und unter Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der finnischen Westküste, im Kvarkengebiet, hat die Landhebung ganz andere Formationen hervorgebracht als an der Höga Kusten. Dort ragen Bergspitzen aus tiefem Wasser, auf der finnischen Seite ist die Landhebung flächig erfolgt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11a+stein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch noch Meilen vor der Küste liegen Steine. Es gibt Inseln, die man nicht erreichen kann, weil das Wasser zu flach ist. Markierte Fahrwasser führen im Zickzack durch dieses Labyrinth. Konzentriertes Steuern ist angesagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+storkorshamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg Richtung Süden zieht sich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch durch die Windverhältnisse gestaltet sich der Weg nach Süden zunehmend langsamer. Entweder der Wind kommt von vorn oder er ist schwach. Oft gibt es erst ab Mittag segelbaren Wind. Wir brauchen 10 Stunden, um gerade einmal 30 Seemeilen (60 km) weiterzukommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft fahren wir los und wissen vorher nie, wie weit wir kommen und wo wir die nächste Nacht verbringen. Längst nicht alle Häfen oder Stege sind für uns erreichbar, obwohl wie nur 1,35 Meter Tiefgang haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+s%C3%BCdumfahren.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das alles kann man als Stress empfinden – oder versuchen, es als meditative Übung anzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhe und Nerven bewahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verlassen z.B. mittags den Hafen von Kilen (Kiili) und haben den Hafen Krookka im Auge, der ca. 20 Seemeilen weiter liegt. Auf Höhe des Hafens machen wir noch gute Fahrt – also segeln wir weiter. Es kommen noch 2 kleine Anleger, die wir laut Karte nutzen könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick durch das Fernglas zeigt, dass der erste kleine Anleger besetzt ist mit Motorbooten. Es gibt keine Peilung zum Steg, das Wasser ist flach und mit Steinen vermint. Der Skipper will es probieren, ich weigere mich. Wir segeln und motoren weiter. Die Stimmung an Bord ist … dünnhäutig….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+elch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestrandet in Refsö (Reposaari)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann erkennen wir, dummerweise erst jetzt, dass der 2. Anleger dem Seegang ausgesetzt ist. Uns bleibt nur Reposaari, noch einmal 2 Stunden weiter. Ich träume davon, zu Hause zu sein…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hafeneinfahrt, der Hafen und der alte Steg mit handgemalten, angetackerten Nummern … der ganze marode Charme ist so skurril, dass wir schon wieder lachen müssen. Strom und Wasser gibt es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+aatomkraft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eingekesselt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 9 Stunden Tiefschlaf weckt uns die Sonne, doch schon bald sind wir von tiefem Nebel eingehüllt. Als der sich lichtet, wird der Steg geflutet von martialisch ausgerüsteten Wettkampfanglern. Sie stehen rechts und links von Emaloca. Jetzt wissen wir, wofür die Nummern sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+angler.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Filmemacher Aki Kaurismäki
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier denken wir wieder: Wer einmal einen Film von Aki Kaurismäki gesehen hat, dem können wir versichern, dass die gezeigten Charaktere mitten aus dem finnischen Alltag entsprungen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seezeichen-bbbb2a0f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+elchkunst.jpg" length="106735" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 26 Jul 2023 08:58:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/zwischenbericht-finnland-vaasa-bis-rauma</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abschied von der Höga Kusten – Finnland lockt</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/abschied-von-der-hoega-kusten-finnland-lockt</link>
      <description>(8-23) Nach drei Wochen Höga Kusten mit Stille, Natur und Idylle pur haben wir nun Lust auf etwas Neues: Vaasa, Finnland. Davor ist aber erst ein Elektronikproblem an Bord zu lösen. Dann führen wir ein unerwartet intensives Gespräch bei einer Pizza und landen schließlich in Skeppsmalen, einem nicht mehr zu toppendem Klischee von Idylle.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (8-23) Nach drei Wochen Höga Kusten mit Stille, Natur und Idylle pur haben wir nun Lust auf etwas Neues: Vaasa, Finnland. Davor ist aber erst ein Elektronikproblem an Bord zu lösen. Dann führen wir ein unerwartet intensives Gespräch bei einer Pizza und landen schließlich in Skeppsmalen, einem nicht mehr zu toppendem Klischee von Idylle.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+Abendstimmung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der kleine, ruhige Hafen Veasand liegt am Fuße des Skuleberget, mit 286 Metern, die höchste Erhebung der Höga Kusten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+skuleberget.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2a+klettern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich steigen wir da hoch und natürlich sind wir wieder beeindruckt von den großartigen Ausblicken. Aber wegen der Seilbahn und des Restaurants tummeln sich hier oben viele Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächsten Tage erklimmen wir andere Höhen und haben Berg und Aussicht wieder für uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+a+schmetterling.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allmählich erwächst in uns das Bedürfnis nach etwas Neuem. Wir segeln über Trysunda nach Örnsköldsvik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+Trysunda.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stadt mit knapp 40 000 Einwohnern ist einer der größten Städte Nordschwedens und markiert das Ende der Höga Kusten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+ausschnitt+%C3%B6rnsk%C3%B6dsvik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist mit der Bordelektronik???
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es passiert am Abend: Die Bordelektronik bricht zusammen, die Batterien scheinen kollabiert zu sein, die LED-Leuchte über der Pantry geht an und aus, obwohl sie gar nicht an sein sollte … Erst einmal den Hauptstecker ziehen! Mein Skipper schläft schlecht: Was ist die Ursache? Teure Reparatur? Wartezeit? …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+HAfen+%C3%96rnsk%C3%B6ldsvik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen erkundigt er sich schon beim schwedischen Nachbarn nach einer Werkstatt. Dann testet Gerd alles Mögliche durch und findet endlich die Ursache: unser Kühlschrank!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+papierindustrie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glück gehabt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist zwar ärgerlich, weil der Kühlschrank gerade mal 3 Jahre alt ist. Aber immerhin können wir problemlos weiterreisen. Wir kaufen in Örnsköldsvik eine Kühlbox - eine nicht optimale, aber schnelle und günstige Lösung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Grund zum Feiern! Wir gönnen uns eine Pizza im Hafenrestaurant und – vor lauter Erleichterung - auch eine Flasche Wein dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+schwedenkrimi.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Paar, so um die Mitte 70, kommt auf die Restaurantterrasse und sucht vergeblich einen freien Tisch. Wir laden sie ein, sich zu uns zu setzen, was sie auch erfreut annehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tischnachbarn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die hervorragende Qualität der Pizza kommen wir bald auf das Rüstungsunternehmen Hägglund zu sprechen, welches in Örnsköldsvik seinen Sitz hat. Dann auf den russischen Angriffskrieg, den türkischen Ministerpräsidenten und den Natobeitritt von Schweden. Unser Tischnachbar runzelt die Stirn und sagt: „Wenn ein Kurde inzwischen einen schwedischen Pass hat, kann er nicht abgeschoben werden, aber was passiert mit den abgeschobenen Kurden in der Türkei. Ich weiß es nicht“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beklemmende Konfrontation mit deutscher Vergangenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erzählen von unserer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Zweiten Heimat Warburg. Fast beiläufig und scheinbar emotionslos sagt die Frau: „Meine Mutter und meine Großmutter waren in Auschwitz und in Bergen-Belsen. Aber nur ein Jahr. Mein Vater war nicht in einem Konzentrationslager, sondern nur in einem Arbeitslager!“ Gerd: „Aber die waren ja auch dazu da, die Menschen durch Arbeit umzubringen.“ Der Mann nickt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+Lebenszeit.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erzählen, dass unsere Eltern nie richtig über den Krieg und ihre Erfahrungen gesprochen hätten. Wir hätten immer nur Bruchstücke erfahren. Sie sagt: „Oh, meine Mutter hat erzählt! Alles! Zu viel!“ Wir schweigen einen Augenblick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie geht das Gespräch dann auch wieder um Kunst, Museen, AFD, die Schwedendemokraten …. Ich bemerke immer wieder, dass andere Gäste interessiert zu unserem Tisch blicken, es ist wohl offensichtlich, dass sich hier Fremde sehr intensiv unterhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+a+kunstwellen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Verantwortung ist groß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sitzen draussen, es wird kühl, der Abschied naht. Eine Frage liegt mir aber am Herzen: „Wie fühlen Sie sich, wenn Sie mit Deutschen jetzt an einem Tisch sitzen und reden?“ Die Frau antwortet ganz ruhig: „Oh, es ist nicht das erste Mal, dass ich das tue. Natürlich als Kind, da hatte ich große Angst nach Deutschland zu kommen. Aber es waren Ihre Eltern oder Großeltern, es waren nicht Sie!“ Wir können nur antworten: „Aber wir tragen eine große Verantwortung, dass so etwas nie wieder passiert!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+klapperfeld.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verabschiedung ist herzlich. Wir alle finden, dass es gut ist, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Das Gespräch lief übrigens die ganze Zeit auf Englisch, obwohl der Mann aus beruflichen Gründen sehr gut Deutsch konnte. Die Frau hat anfangs nur gesagt: „Ich verstehe alles in Deutsch – aber ich spreche es nicht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd und mir geht das Gespräch noch lange durch den Kopf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Skeppsmalen, die Postkartenidylle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag segeln wir in das ehemalige Fischerdorf Skeppsmalen. Bei der Einfahrt zum Hafen ist mein Stress so groß, dass mein Mund total austrocknet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+einfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+einfahrt+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So eng, nicht tief und am Rande alles Felsen. Ich denke, dass wir die einzigen Verrückten sind, die mit einem Segelboot hier reinfahren. Weit gefehlt, am Abend kommt noch ein Schwede dazu. Er versucht Gerd den Surströmming, den sauren Hering, schmackhaft zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+vertrauen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+skeppshamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Skagshamn, der Absprung nach Finnland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir liegen als Einzige am Kai der größten Surströmmingfabrik Schwedens. Zum Glück ist die Produktion noch nicht angelaufen. Von hier aus werden wir morgen nach Vaasa, Finnland segeln. Gerade rechtzeitig, denn in ein paar Tagen wird es Starkwind geben, bei dem es nicht geraten ist, den bottnischen Meerbusen zu überqueren, sondern in einem sicheren Hafen zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 14:54:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/abschied-von-der-hoega-kusten-finnland-lockt</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Faszinierende Höga Kusten - Teil 2</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/faszinierende-hoega-kusten-teil-2</link>
      <description>(7-23) Das Barometer fällt, ein Tief rauscht heran, bringt starken Nordwind und fallende Temperaturen. Der Hafen Häggvik bietet hierfür den richtigen Schutz, denn er liegt versteckt etwas weiter im Binnenland und hier lockt Mannaminne.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (7-23) Das Barometer fällt, ein Tief rauscht heran, bringt starken Nordwind und fallende Temperaturen. Der Hafen Häggvik bietet hierfür den richtigen Schutz, denn er liegt versteckt etwas weiter im Binnenland und hier lockt Mannaminne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+h%C3%A4ggvik+2+kurve.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+h%C3%A4ggvik+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mannaminne – kreatives Kunstchaos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mannaminne ist schwer zu beschreiben. Kunstmuseum steht am Eingang. Auf dem Museumsgelände findet man von verschiedenen Künstlern: Kunst, Skurriles, Witziges, Exponate eines Heimat- und Technikmuseums, alte Häuser z.B. aus Estland oder eine norwegische Stabkirche, alte Straßenbahnen aus unterschiedlichen Ländern … unmöglich alles aufzuzählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+mannamine+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+mannamine+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+mannamine+10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+mannamine+5.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+mannamine+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Yoga mit  Klimaleugnern"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+mannamine+11.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+mannamine+6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+mannamine+8.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+mannamine+13.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+stabkapelle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+mannamine+7.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider gibt es nur schwedische Erläuterungen: Untertitel für das Interview mit dem Künstler- und Sammlerehepaar Barbro und Anders Aberg wären bestimmt aufschlussreich. Aber auch so verbringen mehrere Stunden dort, Mannaminne ist einfach sehenswert. (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.mannaminne.se" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.mannaminne.se
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+kleinstes+museum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir unternehmen Berg- und Tal-Fahrradtouren, erklimmen Hügel, geniessen die Aussichten über die Höga Kusten und sind begeistert von den liebevoll eingerichteten Topstugas (Gipfelhütte).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+andschaft+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+landschaft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+ausblick+stuga.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+ausblick.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und als Belohnung für unsere sportlichen Aktivitäten winkt die Hafensauna.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+individuelle+sauna.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ulvön - und wieder so ein Schmuckstück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit wir unterwegs sind, fällt der erste richtige Regen. Die Natur atmet auf. Als wir langsam nach Ulvön segeln, wirken die Bäume blankgeputzt, die Klippen zeigen sich nicht mehr staubig braun, sondern wirklich rot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/22+ulv%C3%B6n+lotsen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/23+ulv%C3%B6n+wohnen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allen Dingen sind die Flechten und Moose wieder erwacht, erheben sich von ihrem Trockenschlaf, sie leuchten geradezu auf den Felsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+flecht+moos.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+moose.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Saurer Hering als Reisemitbringsel?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Ulvön kommt ursprünglich der berühmt berüchtigte Surströmming oder ‚saure Hering‘. Er muss für uns Nicht-Schweden nur gruselig sein: Hering, eingelegt in Salzlake, dort seiner weiteren Fermentierung überlassen, die in der Dose weiter voranschreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/24+surstr%C3%B6m+museum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei entstehen stark riechende Säuren wie Propan-, Butter- und Essigsäure. Es wird empfohlen die Dose unter Wasser zu öffnen. Guten Appetit – wir verzichten und versprechen, dass von uns niemand eine Dose Surströmming als Mitbringsel bekommt. Da können uns die Schweden noch so begeistert vom tollen Geschmack vorschwärmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/25+dosen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Insel Ulvön mit dem herrlichen Lotsenausblick, der alten Fischersiedlung und der reich verzierten Kapelle aus dem 17. Jahrhundert ist einen Besuch wert – schon lange kein fauliger Fischgeruch mehr in der Luft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/26+kapelle+ulv%C3%B6n.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rekordhalter im Langsam-Segeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir können uns nicht sattsehen an der fantastischen Kulisse der Höga Kusten und den wunderbaren Naturerlebnissen. Die Fotos geben nur unvollkommen unsere Eindrücke wieder. In sehr kleinen Etappen schleichen wir von einem schönen, kleinen Hafen zur nächsten Anlegestelle und einer weiteren spektakulären Wanderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/26+a+kranich+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Momente, in denen wir gar nicht mehr so sicher sind, ob wir – wie geplant – über Finnland zurücksegeln wollen oder auf der schwedischen Seite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/27+h%C3%B6gakustsegeln.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Biber schwimmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mjälton, gerade einmal 4 Seemeilen von Ulvön entfernt, ist mit 236 Metern die höchste Insel Schwedens. In der kleinen, kreisrunden Bucht Bagvikken kann man an Stegen festmachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/28+h%C3%B6chste+Insel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir um 7 Uhr in der Frühe unser Morgenbad nehmen, entdeckt Gerd einen Biber, der sich offensichtlich nicht daran stört, dass in der Bucht verteilt so an die 12 Boote liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem er sich am Ufer ordentlich geputzt hat, lässt er sich nur von einer Möwe verjagen und durchschwimmt seelenruhig die Bucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/29+biber.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/30+elche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bekommen den Blues
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ausblick vom Gipfel der Insel ist unbeschreiblich. Nach der Wanderung geht es 7 Seemeilen weiter nach Veasand Havsbad.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/31+nationalpark.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von hier wollen wir den Nationalpark Skuleskogen erkunden, mal sehen, was uns da erwartet. Und gerade haben wir erfahren, dass heute Abend im Hafen ein Blueskonzert stattfindet, das erste Mal in der Saison.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/27+h%C3%B6gakustsegeln.jpg" length="73951" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 18:35:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/faszinierende-hoega-kusten-teil-2</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Weltnaturerbe Höga Kusten – Vorhang auf</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/weltnaturerbe-hoega-kusten-vorhang-auf</link>
      <description>(6-23) Unsere Neugier auf die Höga Kusten steigt. Denn am Horizont sehen wir schon seit einiger Zeit im Dunst liegende ‚blaue Berge‘. Noch einmal kräftig Lebensmittel bunkern im Sundsvall und dann fällt die Entscheidung für ein kleines Abenteuer. Wir wollen in einem kleinen Vereinshafen Midsommar verbringen. Dazu muss man durch einen kleinen, engen Kanal mit einer angegebenen Wassertiefe von 2 Metern.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (6-23) Unsere Neugier auf die Höga Kusten steigt. Denn am Horizont sehen wir schon seit einiger Zeit im Dunst liegende ‚blaue Berge‘. Noch einmal kräftig Lebensmittel bunkern im Sundsvall und dann fällt die Entscheidung für ein kleines Abenteuer. Wir wollen in einem kleinen Vereinshafen Midsommar verbringen. Dazu muss man durch einen kleinen, engen Kanal mit einer angegebenen Wassertiefe von 2 Metern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+vorhang+auf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kattskär wir kommen - hoffentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau das Richtige für meinen Skipper, während ich vorne auf dem Bug kniee und wie eine hektische Verkehrspolizistin Zeichen gebe, denn ich sehe wie schmal und flach die Fahrrinne ist. Beide Arme nach vorne schwenken bedeutet: weiter geradeaus. Mit dem linken Arm zum Ufer blinken (je hektischer desto mehr): nach Backbord, rechten Arm entsprechend nach Steuerbord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+katsk%C3%A4rkanal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschafft, wir sind durch, das Wasser ist wieder tiefer! Wir sehen Kattskär mit dem kleinen Vereinssteg an dem eine Handvoll Boote liegen. Der Steg sieht voll aus, obwohl es noch etliche nicht besetzte Mooringbojen gibt, aber die Zuordnung ist völlig unklar. Ratlosigkeit auf unserer Seite. Das bemerkt ein Schwede und signalisiert uns, welche Boje wir nehmen sollen. Gleich mehrere Menschen helfen uns anzulegen. Viel Platz ist nämlich nicht und der Weg auf den Steg ist schon mit Leinen belegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+katssk%C3%A4r+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein herzliches Willkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir gestehen, dass wir das System der Bojenanordnung nicht verstanden hätten, gibt es Gelächter. Es gäbe keines, das Eis im Winter würde die Bojen teilweise sowieso umsetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir, die einzigen Fremden am Steg, werden so herzlich aufgenommen, dass uns ganz warm ums Herz wird. Sofort kommt eine Einladung zum Punsch und Lunch, ob wir nicht Lust hätten, mit ihnen Midsommar zu feiern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heringstücke aus Gläsern, eingelegt in etlichen Varianten; kleine Pellkartoffeln, Knäckebrot…. Wir müssen alles probieren, auch das kleine Fläschchen einheimischen Schnaps. Gemeinsam werden während des Essens Trinklieder gesungen, die alle mit ‚Skal‘ enden. Wir steuern unseren Extraklasse-Rum bei. Ein Gitarrist hält alle zusammen, später kommen auch Klassiker wie ‚Let it be‘ oder ‚Hotel California.‘
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mischung macht‘s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Menschen, die sich aber offensichtlich über den Segelverein sehr gut kennen, feiert friedlich zusammen. Der Gitarrist hat eine 11jährige Chihuahua-Dame mit Strasshalsband dabei. Das 500gramm schwere Hündchen hockt die ganze Zeit bei irgendwem auf dem Schoß, denn sie und der nette, aber stürmische Boxer Bob passen nicht so gut zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+kattska%C3%A4r.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ehepaar, so um die 80, noch mit dem eigenen Segelboot unterwegs, swingt und singt fröhlich mit. Ein junger Mann, nicht älter als 30 ist allein mit seinem alten, aber top gepflegten Motorboot gekommen. Ich muss es besichtigen, es ist ein wahres Museum. Ein Paar, Mitte 50, hat sich eine Nautikat gekauft und träumt davon, nach Spitzbergen zu segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+a+schneemobil.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel zu erzählen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit ihnen kommen wir länger ins Gespräch, das wir am nächsten Tag bei uns und bei ihnen auf dem Boot wieder aufnehmen. Neben den klassischen Segelthemen kommt auch Tiefschürfendes auf den Tisch. Sie ist Lehrerin, erzählt von ihrem burnout. Von dem guten Image des schwedischen Schulsystems, sei nicht mehr viel wahr. Viele Flüchtlingskinder, die die Sprache noch nicht kennen und Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf …. aber nicht mehr Personal! Solche Probleme kennen wir aus Deutschland auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+karte+h%C3%B6ga+kusten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch sind die Beiden wie wir besorgt über die Entwicklung in Europa, das offensichtlich immer mehr nach Rechts rückt, den Ukrainekrieg und die Unberechenbarkeit von Russland …. So schwer die Themen auch sind, aber es ist auch ein gutes Gefühl zu spüren, dass es Menschen  gibt, die sich ähnliche Gedanken machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verabschiedung am übernächsten Tag ist mehr als herzlich. Wir hätten es auch noch länger gemeinsam miteinander ausgehalten. Aber die Schweden müssen zurück in ihren Alltag, wir wollen weiter, die Höga Kusten erkunden. Wir haben von ihnen so viele Plätze empfohlen bekommen … in einer Saison nicht zu schaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hochsaison?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Harnösand beginnt die Region Höga Kusten. Der Südhafen ist leer, der Blick ist frei, wir sind das einzige bewohnte Boot im Hafen - von Hochsaison keine Spur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+harn%C3%B6sand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+weg+innenstadt+harn%C3%B6sand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+Kunst+in+Harn%C3%B6sand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit telefonischer Voranmeldung geht es durch 2 Bücken und einen engen Kanal mit einem kurzen Schlag nach Lustholmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+br%C3%BCcke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein idyllischer Hafen, bei dem sogar ein Biber direkt hinter dem Steg seine Burg gebaut hat. Wir machen eine erste kleine Wanderung auf einen Berg mit Blicken auf die Region und den Hafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+hafen+lustholmen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anschließend Saunagenuss mit Panoramafenster zum Meer. Während wir schwitzen können wir beobachten, wie kalter Seenebel auf uns zudriftet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+seenebel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+Lustholmen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fahrradtortur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Fahrradtour soll uns zu einer alten Festung mit fantastischem Blick und Café über Höga Kusten führen. Die Hinfahrt wird für mich zur leichten Quälerei, da wir über die Passstrasse fahren. Gefühlt geht es mehrfach 2/3 hoch, dann 1/3 wieder runter…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ich bekomme zusätzlichen Stress bei dem Gedanken an die Rückfahrt. Endlich oben müssen wir wieder ein Stück runterfahren, denn die Festung liegt auf 160 Meter. Außerdem stammt sie nicht aus dem Mittelalter sondern aus dem kalten Krieg und ist ein riesiges Freilichtmuseum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+kalter+krieg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausblicke, Ausblicke, Ausblicke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur der Blick von dort ist grandios, auch das Menü. Ich schaufele Backkartoffeln, Salat, Hähnchenschnitzel in mich rein, verdränge mein Wissen über Qualzucht usw. Meine Kräfte kommen langsam wieder und Gerd findet zu meinem großen Glück einen viel bequemeren Rückweg, fast nur bergab. Alles hat sich gelohnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+ausblick+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom kleinen Hafen Lövvik aus gibt es diesmal zu Fuß einen steilen Aufstieg zum Valkallen (241m) - ohne Festung und Menü.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+l%C3%B6vvik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+steil.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben Tee und Plätzchen dabei und genießen den Panoramablick. Es ist einfach nur HERRLICH!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+ausblick+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+ausblick+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Naturwunder Höga Kusten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Höga Kusten ist seit 2000 als Weltnaturerbe anerkannt – und das völlig zu Recht. Wikipedia erklärt es so: Während der letzten Eiszeit war ganz Schweden mit einer etwa 3 km dicken Eisschicht bedeckt, die durch ihr Gewicht das Land herunterdrückte. Vor etwa 10.000 Jahren fingen die Gletscher an zu schmelzen und das Land begann sich um 285 Meter zu heben – so entstand die Höga Kusten, einzigartig in der Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+Ausblick+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch heute steigt hier das Land um jährlich 8 Millimeter. Die Tiefe des Kanals zur Kattskär, auf der wir Midsommar gefeiert haben, betrug bei seinem Bau vor 100 Jahren 3 Meter, jetzt sind es noch 2 Meter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben noch viel zu entdecken!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+Ausblick+3.jpg" length="170833" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 18:35:37 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kattskär,Höga Kusten,Harnösand,Lövvik,Lustholmen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+Ausblick+3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+Ausblick+3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bis in den Schärengarten von Söderhamn – schön ist die Norrlandskust</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/bis-in-den-schaerengarten-von-soederhamn-schoen-ist-die-norrlandskust</link>
      <description>(5-23) Langsam aber stetig sind wir schon weit nach Norden gesegelt: von Dalarö bis nach Sundsvall. Wir treffen Tom und Marie Claire wieder und müssen leider Abschied nehmen, hoffentlich nur vorläufig. Die Zeit fließt dahin, einzige Aufregung ist eine Schlangengrube an einem Steg.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (5-23) Langsam aber stetig sind wir schon weit nach Norden gesegelt: von Dalarö bis nach Sundsvall. Wir treffen Tom und Marie Claire wieder und müssen leider Abschied nehmen, hoffentlich nur vorläufig. Die Zeit fließt dahin, einzige Aufregung ist eine Schlangengrube an einem Steg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Stockholmer Schärengarten hat man Geld
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+dalar%C3%B6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalarö im Stockholmer Schärengarten gelegen ist ein Beispiel für Zuviel. Hier hat so mancher mehr als eine Million übrig, um sich eine edle (Ferienhaus)Villa bauen zu lassen. Meistens sind sie auch schön anzusehen. Neidisch sind wir nicht. Wir würden immer eine kleine Hütte am Wasser vorziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+dalar%C3%B6+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je weiter wir nach Norden kommen, desto geringer wird die Ferienhausdichte, die Häuser bekommen „Normalformat“. Auch die Schären verändern sich, sind bewaldet und erinnern eher an kleine Inseln, denn an eine Schäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Meilen weiter verändert sich das Bild noch einmal, viele flache Schären ohne größere Vegetation, dazwischen ragen überall Steine aus dem Wasser. Größere Schären und die Küstenregionen sind mit Kiefern- und Fichtenwäldern bewachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+steine.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So leicht kann Segeln sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wind kommt von hinten. So können wir von Gräddö kommend, erst eine Stunde unter Gennaker segeln. Dann brist der Wind auf, die Wellen werden höher und wir wechseln zu unserer großen Genua.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+a+%C3%B6regrundeinfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir wieder ins Binnenfahrwasser einbiegen steigt der Meeresspiegel von 70 Meter auf 20 Meter an. Auf mächtigen Wellen surfen wir ins ruhigere Fahrwasser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+b+%C3%B6regreinfahr.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder können wir unseren schönen Bunten setzen. Unsere holländischen Freunde melden, dass sie die schwedische Wirtschaft stützen wollen und in den sündhaft teuren Hafen (40 Euro) Öregrund eingelaufen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+a+genblau.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist 18:00 Uhr, dunkel wird es hier sowieso nicht mehr, der Wind von Land kommend ist warm, die Welle ist weg … wir segeln weiter in den hellen Abend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Abendbrot ist kalt aber köstlich, Vollkornbrot mit Kapern-Tomaten-Aufstriche, darüber eine gebratene Scheibe Zucchini. Fehlt nur ein Glas Rosé, aber beim Segeln gilt für uns: Null Promille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer weiter gen Norden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um halb 10 abends machen wir im sehr kleinen Hafen Ängskärsklubb fest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+b+%C3%A4ngsk%C3%A4rsklubb.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind heute 62 sm nach Norden gesegelt. Beim morgendlichen Bad ein kleiner Schock: 12 Grad Wassertemperatur. Inzwischen scheint sich die Temperatur auf 15 Grad eingependelt zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+schneeschaufel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+baden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wetter ist stabil, wir können bislang jedes Mal ‚Sahnesegeln‘. Wie oft haben wir letztes Jahr gegen Wind, Wellen, Wetter gekämpft - so viel, dass wir unser Ziel Fjord-Norwegen in Thyborön aufgeben und spontan den Götakanal durchfahren haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+hafen+nordensundet.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschied nehmen von unseren Holländern - hoffentlich nur  vorläufig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tom und Marie Claire haben dieses Jahr weniger Glück. Erst der Fahrradsturz von Tom und jetzt hatte sich in einem Hafen bei starkem Seitenwind eine Mooringleine um den Propeller gewickelt und die Welle verzogen. Animato muss aus dem Wasser. Sie müssen nach Södertalje segeln (südlich von Stockholm), damit die Welle getauscht werden kann. Höga Kusten ist damit gestrichen. Wenn alles klappt, können wir uns auf dem Rückweg wieder treffen. Traurig verabschieden wir uns im fast familiären Vereinshafen Segelvig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+animato.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt so viele schöne Stege, kleine Häfen und Bojen vom schwedischen Kryssarklubben im Skärgard von Söderhamn. Wir verlassen einen schönen Ort, lassen den Wind (manchmal muss auch der Motor ran) bestimmen, wohin wir gelangen und wissen: der nächste Ort wird auch seinen eigenen Zauber entfalten. Das Leben kann so schön sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlangengrube am Steg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort, wo der Steg an dem wir auf Agön/Storhamn festgemacht haben, an Land geht, wimmelt es rechts und links nur so von Schlangen. Ich übertreibe nicht, aber ca. 15 Ringelnattern schlängeln sich bestimmt auf den Steinen und durch das Gras.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+b+schlangen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scheu sind sie auch nicht, man muss schon kräftig trampeln, damit sie sich wenigstens kurz mal verkriechen. Aber wir lesen später, ihr Biss ist zwar sehr schmerzhaft aber nicht giftig. Tröstlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+a+schlangen+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir gehen dennoch für einen Spaziergang durch den Wald an Land, den Blick fest auf den Boden gerichtet. Zu sehr aufstampfen geht nicht, denn auf dem Waldweg hocken überall Kröten, die nicht gerade agil sind. Wer will schon eine Kröte zertreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+c-136edc4d.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu langsam gehen ist auch nicht angesagt, denn dass nutzen wiederum die Mücken gnadenlos aus. Ohne auf eine Kröte zu treten, ohne selbst von einer Schlange gebissen (im Wald waren sie nicht sichtbar) oder von Mücken zerstochen zu werden, kommen wir zu dem alten Fischerdorf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hütten werden heute als Ferienhaus genutzt. Solche umgewandelten kleinen Siedlungen sind häufiger entlang der Küste zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+d+fischerdorf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+efischerdorf+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horizontjäger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mitten im Schlangenparadies zelten zwei Kanuten. Das junge Schweizer Paar ist schon über Flüsse, Seen und Kanäle von der Schweiz hierher gepaddelt und will noch bis zum Nordkap - das letzte Stück aber mit Schlitten. Da sind ein paar Schlangen doch nicht der Rede wert. Auf französisch kann man ihre Abenteuer verfolgen. www.chasseursdhorizont.com
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+horizontj%C3%A4ger.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder sagen mehr als 1000 Worte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir entschleunigen immer mehr, sitzen manchmal nur da und beobachten die Wellen, die Vögel, die Natur. Ist es das Alter oder hat eine totale Tiefenentspannung eingesetzt? Uns egal! Guckt euch die Bilder an, vielleicht versteht ihr dann etwas von unserer Stimmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+jungfruhamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+kapelle+jungfru.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+abendessen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+warten+auf+wind.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+Feder+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+stege.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+steine+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+licht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+seeschwalbe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+haubentaucher.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+schwan.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/22+halbmast.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+stege.jpg" length="68855" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 08:53:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Uusaukapunki muss warten!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/uusaukapunki-muss-warten</link>
      <description>(4-2023) Der Hafen von Utö ist noch leer. In der Saison, die hier nur vier oder sechs Wochen dauert, wird er rappelvoll sein. Wir liegen am Steg „Großes Paradies“. Der Übernachtungspreis ist auch paradiesisch: 35 Euro, mit Strom wären es noch 5 Euro mehr. Wir verzichten - unser Solarpanel reicht für unseren Minikühlschrank.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (4-2023) Der Hafen von Utö ist noch leer. In der Saison, die hier nur vier oder sechs Wochen dauert, wird er rappelvoll sein. Wir liegen am Steg „Großes Paradies“. Der Übernachtungspreis ist auch paradiesisch: 35 Euro, mit Strom wären es noch 5 Euro mehr. Wir verzichten - unser Solarpanel reicht für unseren Minikühlschrank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+ut%C3%B6+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beine wollen bewegt werden, eine kleine Wanderung durch den nahegelegenen Wald ist angesagt. Friedliche Stille bis wir ein Stück weit hinter uns jemanden hören, der schwedisch mit uns sprechen will. Wir bieten ihm englisch oder deutsch an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+paradiessteg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mann ohne Narben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inzwischen hat der Wanderer zu uns aufgeschlossen: „Dann sprechen wir ein wenig deutsch!“ Er überholt uns, redet dabei ununterbrochen weiter: „Ich habe nämlich ein Semester in Heidelberg studiert. Ich war da in einer Verbindung, aber wir haben nur gesoffen. Es war keine schlagende Verbindung! Wir hatten nur viel Spaß!“ Nun einige Schritte vor uns, dreht er sich im Gehen um: „Da sehen Sie, keine Narben im Gesicht. Sehen Sie doch, keine Narben!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+sch%C3%A4renblicke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er eilt weiter voraus. Wir können kaum Schritt halten. Uns fällt nur ein: „Und dann war es zu viel mit der Sauferei und Sie sind wieder nach Schweden?“ „Nein, dann habe ich in Peking studiert und danach dort bei Siemens gearbeitet. Deshalb ist es gut, ab und zu immer mal deutsch zu sprechen!“ Ohne langsamer zu werden schiebt er gleich hinterher: „Wenn Sie zum Hafen müssen, gehen Sie geradeaus, ich biege hier ab. Einen schönen Sommer!“ „Ja, Ihnen auch!“ Was man so innerhalb von 100 Metern alles von einem Menschen erfahren kann!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein merkwürdiger Schrei unterbricht die wieder eingekehrte Stille. Nach einiger Zeit finden wir die Ursache mit unserem Fernglas hoch oben im Baumwipfel: ein ziemlich großer Schwarzspecht. Während wir, den Kopf im Nacken, den Schwarzspecht bewundern, schwankt die Schäre gewaltig. Zeit an Bord zu gehen, um wieder ‚festen Boden‘ unter den Füßen zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ankersalat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erster Schärenanker der Saison klappt perfekt. Für einige Stunden haben wir die kleine Bucht für uns alleine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+sch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend kommen noch 4 weitere Boote dazu, aber es ist genug Platz für alle, ohne sich zu nahe zu kommen – eigentlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+sch%C3%A4re+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einem kleinen Segelboot kommt ein junges, offensichtlich frisch verliebtes Paar dazu. Der Skipper hat seinen Kopf nicht nur beim Anlegemanöver. Denn er schmeißt seinen Heckanker viel zu früh über Bord und damit direkt über unsere Ankerleine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+abendstimmung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem die Turteltäubchen angelegt haben, ruft mein Skipper ihnen freundlich zu, dass ihre Ankerleine nun über unserer hängt. Wir würden morgen früh gerne so zwischen 9 und 10 Uhr losfahren, ob das für sie okay wäre. „Natürlich!“ antworten sie prompt und beschäftigen sich gleich wieder miteinander.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kocher.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen um 10:00 Uhr liegt deren Boot immer noch im Tiefschlaf. Es tut uns ja irgendwie leid, aber wie lange müssten wir warten.... Gerd klettert über die Schäre zu ihrem Boot, nimmt sein Taschenmesser und klopft mit Metall an die Reling. Beim 2. Mal kommt der Jungverliebte ziemlich verschlafen aus der Koje….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber er lockert seine Ankerleine, damit wir die Chance haben, unseren Anker hochzuholen. Auch seine Geliebte muss aus den Federn kriechen, um an Land das Boot abzuhalten, da ja ihr Anker nicht mehr halten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach kurzem Geruckel und einigem Kraftaufwand schafft mein Skipper es, unseren Anker freizukriegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uusikaupunki muss warten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Freunde aus der ehemals herausragenden Seefahrernation Holland melden sich per Whatsapp. Erst ein paar Tage zuvor haben wir uns in Nynäshamn gemeinsam über die Seekarten der finnischen Westküste gebeugt, die Vorfreude auf Neuland mit einem Glas Sekt gesteigert und die Überfahrt zu den Alandinseln geplant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+holl%C3%A4nder.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun teilen sie uns nun folgendes mit: Die Hauptwindrichtung im Juni wäre Südwest. Sollten wir nicht vielleicht erst die schwedische Küste „Höga Kusten“ entlang segeln und dann über Finnland zurück?! Mein Skipper kommt ins Grübeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+gr%C3%A4dd%C3%B6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verabreden eine erneute Lagebesprechung im Hafen Gräddö. Neben der passenderen Windrichtung soll es im Juni an der schwedischen Küste um ein paar Grad wärmer sein und in Finnland der Juli die wärmsten Tage haben. Noch bevor ein Glas Wein geleert ist, fällt die Entscheidung: Uusikaupunki muss warten! (Uusikaupunki ist der verheißungsvolle Name der finnischen Stadt, die wir von den Alandinseln kommend als erste angesteuert hätten.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+sch%C3%A4re.jpg" length="239713" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 06:17:40 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+sch%C3%A4re.jpg">
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Norden und die Holländer rufen!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/der-norden-und-die-hollaender-rufen</link>
      <description>(3 - 23) Den Kalmarsund haben wir schon mehrfach durchsegelt, daher wollten wir ihn dieses Mal eigentlich möglichst schnell passieren. Eigentlich – der Wind und die Kunst hatten anderes mit uns vor. Doch jetzt sind wir in Nynäshamn angekommen, 25 sm vor Stockholm.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (3 - 23) Den Kalmarsund haben wir schon mehrfach durchsegelt, daher wollten wir ihn dieses Mal eigentlich möglichst schnell passieren. Eigentlich – der Wind und die Kunst hatten anderes mit uns vor. Doch jetzt sind wir in Nynäshamn angekommen, 25 sm vor Stockholm. Hier haben unsere holländischen Segelfreunde geduldig auf uns gewartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-7c7ea89b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun haben wir mehr als die Hälfte unseres diesjährigen Törnzieles nach Höga Kusten erreicht, – und es liegt noch so viel Zeit vor uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/0+flieder.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Schloss von Kalmar wurde eine Multimediashow über die impressionistischen Maler geboten: „Monet and friends!“ Klassische Musik, Videoinstallation und sogar Duft wurde angekündigt. Neugierig wie wir sind, konnten wir da nicht einfach weitersegeln. Und es hat sich gelohnt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/monet+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Badesaison vorläufig wieder eingestellt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei weitere kleine Schläge zu Häfen auf Öland waren nötig (Borgholm, Sandvik, Byxelkrog), ehe wir endlich den Kalmarsund hinter uns lassen konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+fischeridylle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonne scheint zwar seit Wochen, aber es war kalt auf Öland. Wassertemperatur 13 Grad.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+sonne.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+lein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachts kühlte es einmal sogar auf 4 Grad ab. Da ist es von Vorteil, wenn man sich versteht und sich in der Koje eng aneinander kuscheln und über die Bettdecke noch eine Wolldecke legen kann…. Die Kleidung beim Segeln bestand immer noch aus etlichen Lagen Wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+blick+in+cockpit.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich, der Wind ist mit uns
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von unseren holländischen Segelfreunden Tom und Marie-Claire kam zwischenzeitlich schon die Nachricht, dass sie in Nynäshamn auf uns warten würden – auch wenn unsere Ankunft erst im nächsten Leben sei. Daraufhin hatte der Wind endlich Erbarmen mit uns!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+segeln.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir schaffen 42 sm Richtung Norden, dann verlässt uns der Wind und es gehtnach Flatwarp – warm ist es auch. Wir können es kaum fassen und reißen die ersten Schichten Wolle förmlich von uns!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+flatwarp.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Flatwarp ist nichts als ein alter Kai, an dem man umsonst anlegen kann – in Deutschland wären hier wahrscheinlich strengste Verbotsschilder angebracht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traumhaftes Segeln durch die Schären
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag macht der Wind macht uns wieder ein wunderbares Geschenk und lässt zu, dass wir 7 Stunden lang bei schönstem Sonnenschein durch die Schärenlandschaft nach Arkösund segeln können. Auch das sei erwähnt: ohne lange Wollunterhose!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+sch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+seezeichen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+k%C3%B6nigliche+Steuerbordtonne.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stürmische Ankunft in Nynäshamn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ob der Wind es den Holländern zeigen will, bläst er uns am nächsten Tag, erst raumschots, dann immer achterlicher, förmlich nach Nynäshamn. Am Ende haben wir Windstärke sechs, die auch gerne mal zu Windstärke 7 neigt. Wir rauschen in den Hafen – aber weder ein roter Teppich, noch unsere Freunde sind da!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+leuchtturm+nyn%C3%A4shamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir beschweren uns per whatsapp und erfahren, dass Tom einen Fahrradunfall hatte. Eine Stunde später treffen wir uns. Tom sieht aus, als wenn er an eine Rockerbande geraten wäre, hat aber seinen Humor nicht verloren und droht uns mit ernster Miene: „Morgen schicke ich meinen Freunden in Holland ein Foto von mir und sage: Ich habe die Deutschen wieder getroffen und das haben sie mit mir gemacht! Sie werden mir glauben!“ Okay, 2:1 für Holland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Nynäshamn fallen übrigens die letzten wollenen Hüllen, Sommerfeeling. Erwartungsvoll lasse ich das Thermometer ins Wasser und erstarre wenig später: 12 Grad!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Monet and Friends, weitere Eindrücke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/monet+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/monet+7.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/monet+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/monet+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/monet+5.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 17:00:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Wir drücken auf die Tube</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/wir-druecken-auf-die-tube</link>
      <description>Vor 10 Tagen haben wir uns von Warnemünde aufgemacht, um mal wieder ein paar Tage dem Liebreiz der Insel Hiddensee zu erliegen. Dann ging es aber ab wie Schmidts Katze! Jetzt sind wir in Kalmar und haben damit schon die halbe Strecke bis nach Stockholm geschafft.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/barh%C3%B6ft-d5690c28.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor 10 Tagen haben wir uns von Warnemünde aufgemacht, um mal wieder ein paar Tage dem Liebreiz der Insel Hiddensee zu erliegen. Dann ging es aber ab wie Schmidts Katze! Jetzt sind wir in Kalmar und haben damit schon die halbe Strecke bis nach Stockholm geschafft.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schöner Heiraten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Gelegenheit hat man in dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gelegenen Barhöft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+Standesamt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir empfehlen allerdings dabei auf Stöckelschuhe und lange, wehende Kleider zu verzichten. Schwindelfreiheit und Kondition der Hochzeitsgäste sind ebenfalls zu berücksichtigen, weshalb sich der Sektempfang hoch oben in Grenzen halten sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber der Bick von oben entschädigt für vieles!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+bodden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut für die Seele
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hiddensee, was hast du bloß an dir, dass wir sogar günstige Winde verstreichen lassen, nur um ein paar Tage in deine kleine Welt einzutauchen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+h%C3%BCtte+hidd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+liebeserkl+hiddensee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir spazieren am Dornbusch, dem Wahrzeichen von Hiddensee und genießen die friedvolle Abendstimmung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+abendstimmung+hid.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+abendstimmungh+hiddensee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einer Fahrradtour zum Gellern, dem anderen Leuchtturm, liegen wir in den Dünen, träumen und eröffnen die Badesaison.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+badesaison.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends ein Sanddorn Spritz mit Blick auf den noch halbleeren Hafen Kloster. Die letzte Fähre mit den Tagesgästen ist weg, die Stimmung noch friedlicher. Morgens vom Schwalbengezwitscher geweckt werden. Die einzige Aufregung: Eine Schwalbe verirrt sich in unsere Kuchenbude, hinterlässt dort ihr Geschäft und macht sich wieder auf und davon. Mehr über Hiddensee: http://www.emaloca-segelt.de/wismar-warnemuende-auf-nach-hiddensee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+weg+hiddensee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange Schläge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einmal überkommt uns aber doch das Gefühl: „Auf zu neuen Ufern“. Wir verabschieden uns von Hiddensee mit dem Gedanken: Wir kommen wieder!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Knapp 61 Seemeilen (ca 110 km) segeln wir nach Ystad. Moderate Winde wiegen uns elfeinhalb Stunden zur schwedischen Küste. Obwohl die Sonne scheint, ist es ziemlich kalt. Dagegen helfen mehrere Wollschichten am Leib und heiße Brühe zum zweiten Frühstück. Wir sind das einzige Segelboot weit und breit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+sommer+geht+anders.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Tag geht es knapp 30 Seemeilen weiter nach Simrishamn, von da aus weiter gut 60 Seemeilen über die Hanöbucht nach Karlskrona. Unterwegs besucht uns ein Zilpzalp. Er fliegt in den Salon, inspiziert unsere Koje, umkreist den Kopf meines Skippers (der vergeblich versucht, den kleinen Wicht zu fotografieren) und macht sich dann wieder auf und davon.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+%C3%BCberfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geheimknopf in Karlskrona
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfingstsamstag nutzen wir um liegen gebliebene Alltagsdinge zu erledigen. Die Waschmaschine streikt – nachdem sie unsere Wäsche angenommen und angefangen hat zu waschen! Jetzt weigert sie sich hartnäckig, ihre Tür zu öffnen. Kommentar des Hafenmeisters: „Oh, das ist ein großes Problem!“ (Pfingstfeiertage…)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+luxusgef%C3%A4ngnis.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir fangen an durchzurechnen, ob wir mit der Wäsche, die wir noch an Bord haben, weitersegeln können. Gerd überlegt, die Angelegenheit mit seinem Werkzeug zu regeln. Nachmittags kommt der befreiende Anruf vom Hafenmeister. Er hat einen Profi erreicht, der ihm verraten hat, dass unterhalb der Miele ein Knopf zum Öffnen verborgen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+%C3%BCberfahrt+anke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper spült und wringt die Wäsche mit der Hand und dann flaggen wir Emaloca mit Unterhosen, Handtüchern und Socken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute, Pfingstmontag, sind wir schon weitere 50 Seemeilen nördlich in Kalmar und haben im Schloss eine Verabredung mit „Monet and friends“.  Doch davon mehr beim nächsten Mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/x+schloss.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 29 May 2023 15:37:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/wir-druecken-auf-die-tube</guid>
      <g-custom:tags type="string">Simrishamn,Karlskrona,Hiddensee,Ystad,Kalmarsund,Barhöft,Kalmar</g-custom:tags>
    </item>
    <item>
      <title>Es wird sich schon noch zurecht ruckeln</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/es-wird-sich-schon-noch-zurecht-ruckeln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da denkt man auf Fehmarn noch daran, die Badesaison zu eröffnen und wenigstens einmal kurz in die Ostsee einzutauchen – und ein paar Tage später kramt man die lange Wollunterhose hervor, so kalt ist es wieder geworden. Von den schrägen Windverhältnissen ganz zu schweigen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl nur ein geringer Wind aus ONO weht, entscheiden wir uns nach 4 Tagen unseren Heimathafen Orth auf Fehmarn zu verlassen. Wir wussten, dass wir ab und an unseren Motor brauchen würden - aber gleich über die Hälfte der Strecke bis nach Warnemünde?!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Turku.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier in Warnemünde hat sich der Wind entschieden, nun doch ordentlich zu wehen – und zwar gleich so stark, dass an ein Weiterkommen nicht zu denken ist, denn wer will schon bei Windstärke in Böen 7 bis 8 und Wellen so um die 2 Meter freiwillig hinaus aufs Meer?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1684345159657.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... so dichtete schon Heine, er kannte den Wetterbericht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1684345159635-57529509.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Nächte hängen wir im Yachthafen Hohe Düne fest, dann fällt die Entscheidung: morgen machen wir uns auf nach Rügen, wahrscheinlich nun ganz unter Motor, denn der Wind hat sich bis dahin völlig verausgabt und macht eine Pause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind wir nicht dieses Jahr extra 2 Wochen früher los, da wir doch in den bottnischen Meerbusen und zur Höga Kusten wollen? Das Wetter zeigt uns deutlich: Pläne machen ist ja schön und gut, aber ich bestimme, ob, wann und wie ihr sie umsetzen könnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte+final.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben also bislang nichts Besseres vor, als unsere Zeit mit vollen Händen auszugeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Segeln auf zwei Rädern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das geht z.B. mit einer Tour auf unseren Klapprädern entlang der Westküste von Fehmarn. 30 Kilometer werden unterbrochen: 1. von Picknick und Mittagsschlaf auf dem Deich und darüber philosophieren, ob wir die Schafe oder die Schafe uns beobachten; 2. an einem wunderschönen Strandabschnitt vom Durchstöbern einer schon in die Tage gekommenen, auf einem Altpapierstapel gefundenen, Hamburger Regionalzeitung; 3. von einer würdigen Teepause in den Dünen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/strandnelkenoase.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenfalls rund 30 Kilometer mit dem Fahrrad ging es von Warnemünde nach Rostock und zurück. Über den Fahrradweg entlang einer vierspurigen, stark befahrenen Straße mit zahlreichen Zu- und Abfahrten, die unter Lebensgefahr überwunden werden wollten, decken wir lieber den Mantel des Schweigens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rostock ist zu groß, um in ein paar Stunden einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Man erkennt aber an der prächtigen Backsteingotik deutlich, dass sie zur Zeiten der Hanse einmal sehr reich gewesen sein muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/P1830594.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lachen oder weinen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sehenswert die Ausstellung „Innere Angelegenheiten“ - DDR Fotografien (1975-1989) von Dietmar Riemann in der Rostocker Kunsthalle. Wir kichern laut los über die Fotoreihe „Schaufenster“. Ein Plakat wirbt für frische Vitamine, in der Ecke des gähnend leeren Schaufensters stehen verloren 3 kleine Konservendosen. Auf einem anderen Bild wird die große Backvielfalt angepriesen, im Schaufenster liegen 2 alte Brote. Eine Gaststätte wirbt mit dem Aufsteller ‚Heute im Angebot: Kein Mittagstisch!‘
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Museumsaufsicht fragt uns irritiert: „Warum lachen Sie, so war das wirklich bei uns!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Künstler hatte übrigens einen Ausreiseantrag gestellt, der nach dreijähriger Bearbeitungszeit bewilligt wurde. Ironie der Geschichte: drei Monate danach fiel die Mauer….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/optis.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hunger!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Windzerzaust, ausgekühlt und hungrig fallen wir in Warnemünde über die erstbeste Fischbude her, ordern Backfischbrötchen und Störtebecker Bier. Wir fühlen uns lebendig wie selten, als wir alles im Windschatten der Fischbude verschmausen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/backfischbr%C3%B6tchen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musikalische Untermalung mit bemerkenswerten Schlagern gibt es auch, ich bin von der Prosa fasziniert: „Dein Wunsch flog mir entgegen, er machte mich verlegen!“ Oder: „Midnightlady meinst du nicht, dass ein Wort das Schweigen bricht?“ Wie viele Störtebecker muss man wohl trinken, um solche Reime zustande zu bekommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1684345159641.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sponsoring
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle sei unseren zahlreichen Sponsorinnen gedankt. Sie haben uns mit selbstgemachten Marmeladen, syrischen Dattelkeksen, Hausmacherwurst, Sauerkraut, Studenten- und Lesefutter und nicht zuletzt mit einem riesigen Badetuch gesponsert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/pfeifen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 17 May 2023 18:32:44 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Kalmar bis Fehmarn – viel mehr als nur ein Heimweg</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-kalmar-bis-fehmarn-viel-mehr-als-nur-ein-heimweg</link>
      <description>(14 – 2022) In den letzten Tagen unseres Törns war wieder mehr Segeln angesagt, meistens in Schlägen so um die 30 sm. Und immer blieb genug Zeit für nette Begegnungen sowie ein sich Einlassen können auf die Orte, an denen wir festmachten. Militärübungen in die wir gerieten, machten uns wieder bewusst: das ist alles keine Selbstverständlichkeit.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (14 – 2022) In den letzten Tagen unseres Törns war wieder mehr Segeln angesagt, meistens in Schlägen so um die 30 sm. Und immer blieb genug Zeit für nette Begegnungen sowie ein sich Einlassen können auf die Orte, an denen wir festmachten. Militärübungen in die wir gerieten, machten uns wieder bewusst: das ist alles keine Selbstverständlichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bergkvara, eigentlich ganz gemütlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom sportlichen Ironman in Kalmar blies der Wind uns allerdings nur 20 sm bis zum kleinen Hafen Bergkvara und verordnete dort einen Tag Pause. Wir waren die einzigen Gastlieger im Hafen. Zeit für eine Fahrradtour durch eine schöne, kleinteilige Landschaft und ein Naturschutzgebiet. Als wir wiederkamen, hatte ein riesiges Motorboot direkt neben uns angelegt und das Bild des Hafens völlig verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+bergkvara.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Reiz von Utklippan …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fast die gesamten 33 sm nach Utklippan ließen wir uns vom Gennaker ziehen. Was für ein wunderbarer Segeltag! Der kleine, in eine Schäre gesprengte Hafen von Utklippan ist unter Seglern bekannt. Wir haben noch niemanden getroffen, der bei dem Namen nicht leuchtende Augen bekommt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+utklippan.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was macht den Reiz von Utklippan eigentlich aus? Vielleicht ist es die Mischung aus ‚Kultur‘ und Natur. Der schlichte, von Menschen in eine kleine Schäre gesprengte Hafen verströmt Sicherheit und Geborgenheit. Im Kontrast dazu stehen die kargen Felsen, an denen sich das Meer bisweilen wuchtig austobt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+utklippan+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … wird hoffentlich nicht überreizt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Neuerungen auf Utklippan nahmen wir mit gemischten Gefühlen auf. Es gibt nun Mülltonnen, die wie ein Tresor aussehen und rot (voll) oder grün (noch Platz) blinken. Statt eines Hafenmeisters, der mit einem Boot von der Nachbarschäre kommt, muss man zum Bezahlen eine App herunterladen. Die Boote, mit denen man zur anderen Schäre rudern konnte, sind verschwunden. Nur wegen Saisonende am 23. August? Hoffentlich!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+b+wolken.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hanö – eine Insel zum Wiederkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die bewohnte und zum Teil bewaldete Insel hat eine ganz andere Ausstrahlung als Utklippan, ist aber für uns auch ein Ort, an dem wir immer wieder gerne zurückkehren. Und hier gibt es sie noch, die resolute, freundliche Hafenmeisterin, die ‚ihren‘ Hafen gut im Blick hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+han%C3%B6+einfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So verdorrt und vertrocknet haben wir die Insel noch nie gesehen. Selbst in den Gärten war nichts mehr am Blühen. Bei einer Wanderung über die Insel trafen wir auf das Dammwild oben am Leuchtturm. Sonst ist es oft auf der grasbewachsenen, nun völlig verbrannten Ebene in der Nähe des Hafens zu beobachten. Jetzt fand es im Schatten des Gebäudes wohl noch ein paar Gräser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+dammwild+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Zauber, leider nicht für alle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leise und langsam pirschten wir uns an die Tiere heran. Sie hatten uns wohl wahrgenommen aber schienen sich nicht an unserem Näherkommen zu stören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+han%C3%B6+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich hörten wir eine laute, schrille Frauenstimme krakelen: „Guck mal da!“ Ein deutsches Paar stapfte auf der anderen Seite den Hügel empor. Die Tiere machten sich davon. Das Paar blieb erst stehen, als sie uns wahrnahmen – wir drehten um. Der Zauber des Augenblicks war verflogen – und sie hatten ihn nicht einmal bemerkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Marine übt nur - hoffentlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiter ging es Richtung Süden. Die Windvorhersage hatte sich ziemlich vertan, statt gemütlichem Sommersegeln nach Simrishamn hieß es reffen, reffen, reffen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+seegang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Plötzlich waren wir von 3 großen Booten der Marine umgeben. Auf einer Art Flugzeugträger übte ein Hubschrauber Start und Landung, dabei kreuzte das Schiff immer vor unserem Kurs. Wir stellten sofort das Funkgerät lauter. Die würden uns doch wohl anfunken, wenn wir den Kurs ändern sollten?!??
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+marine.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+marine+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein ohrenbetäubendes Geräusch ließ uns aufschrecken. Eine große Wasserstaubwolke schien auf uns zuzuhalten, ein Hoovercraftboot. Die werden uns doch nicht übersehen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+marine+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Krieg, den Putin gegen die Ukraine führt, wird nicht geübt, da wird gleich scharf geschossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+hafeneinfahrt+simmrishamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz oder schön – eine leichte Entscheidung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Ystad trafen wir Tom und Marie-Claire wieder. Sie schenkten uns einen Revierführer über Höga Kusten. Unser gemeinsames Ziel für das nächste Jahr: im bottnischen Meerbusen, die finnische Küste hoch und die schwedische Höga Kusten zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann stand die Entscheidung an: Nehmen wir die kürzeste oder die etwas längere, aber viel schönere Strecke nach Fehmarn? Bei dem Spätsommerwetter keine Frage: Wir segeln die 45 sm zur dänischen Insel Nyord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+nyordhafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schwalbeninsel Nyord
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das letzte Teilstück dorthin, nördlich von Mön, ist nur für Boote mit geringem Tiefgang geeignet. Wir haben nur 1,40 m - trotzdem meldete sich unser Tiefenalarm ab und zu. ‚Ist nur Seegras‘ sagten wir uns.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+schwalben+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+schwalben.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+gin.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein letztes Mal für diese Saison
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+boje.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wiralle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/windpark.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+fehrmarnsund.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sind voller Dankbarkeit und stoßen auf eine großartige Segelsaison 2022 an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+schwalben.jpg" length="23651" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2022 07:32:28 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ironman in Kalmar – oder lieber Fahrtensegeln?!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/ironman-in-kalmar-oder-lieber-fahrtensegeln</link>
      <description>(13 – 2022) Langsam verlassen wir das fast windlose Schärengewimmel und können durch den Kalmarsund wieder anfangen zu segeln. Gemächlich geht es von Borgholm auf Öland nach Kalmar, zufällig pünktlich zum großen Sportereignis Ironman Kalmar – was für ein Erlebnis.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (13 – 2022) Langsam verlassen wir das fast windlose Schärengewimmel und können durch den Kalmarsund wieder anfangen zu segeln. Gemächlich geht es von Borgholm auf Öland nach Kalmar, zufällig pünktlich zum großen Sportereignis Ironman Kalmar – was für ein Erlebnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+kalmar+muss+warten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Obwohl wir schon etliche Male durch den Kalmarsund gesegelt sind, haben wir die Stadt immer ausgelassen, weil uns der Stadthafen nicht gefiel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+hafen+kalmar.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber nun gibt es eine kleine Hafenerweiterung direkt am Schloss, etwas abseits vom Trubel. Der Hafen hat nur 2 Meter Tiefgang, ideal für unser Boot und Kalmar bekommt seine Chance.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+kalmar+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+schloss+bei+nacht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ironman – nicht nur auf Hawaii
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Ironman Kalmar haben sich 2100 Menschen (davon 20 % Frauen, ein neuer Rekord) aus über 50 Nationen angemeldet um: 3,8 km zu schwimmen, dann 180 km Fahrrad zu fahren und abschließend einen Marathonlauf von 42 km hinzulegen. Die gemeldeten Profis würden dafür insgesamt nur knapp 8 Stunden brauchen. (!!!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während eines wunderbaren sommerlichen Abendmenüs bei unseren holländischen Segelfreunden Tom und Marie-Claire fällt der Entschluss: Den Start morgen früh um 6:55 Uhr wollen wir uns ansehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+wir+waren+nicht+alleine.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3,8 Kilometer Schwimmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ganze Stadt war auf den Beinen, aus riesigen Boxen wummerte Musik, dazwischen wurden Grußworte gehalten. Die Spannung stieg und stieg. Die Profis waren schon im Wasser und warteten auf den Startschuss. Die Musik hörte auf und ein lautes Herzklopfen wurde eingeblendet: tadamm, tadamm, tadamm…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann gibt es einen ohrenbetäubenden Knall, verbunden mit einer dicken Rauchwolke, das Wasser verwandelt sich in ein Haifischbecken – und weg sind sie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+der+start.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach und nach springen die anderen Gruppen ins Wasser. Eine endlose Schlange, eingeteilt nach der geschätzten Zeit, die jeder für die Schwimmstrecke braucht. Auch sie werden genauso bejubelt wie die Profis. Übrigens brauchten die Profis für die 3,8 km nur ca. läppische 50 Minuten!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7a+wir+m%C3%BCssen+noch+warten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+so+langsam+war+keiner.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           180 Kilometer Fahrrad fahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir schlenderten gemächlich zu dem Punkt, an dem die Schwimmer aus dem Wasser kommen, sich in Windeseile umziehen, auf ihr Fahrrad steigen und mal locker 180 km radeln würden. Bald schon kamen die ersten angeschwommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+umziehen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir waren auf der einen Seite fasziniert und mitgerissen, gleichzeitig aber auch verstört und befremdet. Marie-Claire und ich guckten uns immer mal wieder an und sie meinte dann mit ihrem holländischen Akzent: „Neij, dat kann niet gesond zijn!“ Ich dachte an meine Knie und Hüften, verzog leicht das Gesicht und konnte ihr nur beipflichten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/profischuhe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühstückspause für uns
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So einen Ironman zu beobachten und seine gemischten Gefühle dabei zu sortieren, ist auch anstrengend. Wir brauchten unbedingt eine Pause mit einer Kardamonschnecke im Café.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/IMG-20220821-WA0003.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gingen wir gemächlich zurück auf unsere Boote. Ausruhen und Mittagsschlaf war angesagt, während die angehenden Ironmänner und -frauen ihre 180 Kilometer bewältigen mussten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9a+sie+hat+die+180+km+gleich+geschafft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt noch 42 Kilometer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Gerd und ich am frühen Nachmittag wieder in die Stadt gingen, waren die ersten Teilnehmer schon beim Marathon, der im Zickzack durch die Stadt (über Kopfsteinpflaster … ) führte. Die Profis hatten für die 180 km Fahrrad gerade mal so um die 4,5 Stunden benötigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+wo+geht+es+zum+marathn+-+schuhwechsel+nicht+vergessen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der Suche nach einem Café feuerten wir die Läufer kräftig an und sahen die ersten Profis die Ziellinie überqueren. Erschöpfte, ausgemergelte Gesichter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+profi+im+Ziel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+profis+im+Ziel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Abend - die Zeit der Helden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach dem Abendessen an Bord, friedlich und ruhig vor dem Schloss, machten wir uns wieder auf ins Getümmel. Die Stunden der Helden hatten begonnen. Bis 23 Uhr hatten sie noch Gelegenheit offiziell anzukommen und die begehrte Medaille „Ironman“ zu bekommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+nur+noch+41+km.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+verdamt+noch+41+km.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diesen Teilnehmern ging es nicht ums Gewinnen oder ihre Bestzeiten zu unterschreiten, ihr Ziel war es, den Ironman durchgehalten zu haben. Sie wurden genauso wie die Profis bejubelt, die Stadt war immer noch rappelvoll mit Zuschauern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+gleich+am+Ziel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sahen glückliche, euphorische oder stolze Gesichter, die ihren Fanclubs zuwinkten oder ihnen die Faust entgegenreckten. Wir sahen aber auch Läufer, von denen wir den Eindruck hatten, dass sie gar nicht mehr richtig wussten, was sie taten oder wo sie waren. Sie hatten sich in stumpfe Maschinen verwandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Manche liefen noch ganz elastisch, einige gingen im Schritt mit Seitenstichen, andere schleppten sich nur noch dahin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+internationales+anfeuern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach wie schön ist segeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was treibt Menschen dazu, sich so einen Sport anzutun? Ich halte es mit Marie-Claire: „Neij, dat kann niet gesond zijn!“ Aber fasziniert hat uns der Ironman trotzdem. Und man sollte der Ehrlichkeit halber erwähnen, dass der älteste Teilnehmer 75 Jahre alt war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Morgen segeln wir weiter. Mit Schrittgeschwindigkeit geht es mit dem Gennaker Richtung Süden. Was für ein Genuss – ganz ohne Zweifel!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+gennakker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Aug 2022 16:40:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bullerby, Saale-Unstrut und ein Trobadour im Schärengürtel</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/bullerby-saale-unstrut-und-ein-trobadour-im-schaerenguertel</link>
      <description>12 – 2022) Wir suchen eine Ankerbucht und kommen in Bullerby an. An einem weiteren Abend liegen wir liegen allein an einem alten Steinkai, bis ein Ausflugsdampfer mit Troubadour anlegt. Und danach sind wir vor dem Schloss in Kalmar inmitten des Ironman gelandet. Ziemlich viele Erlebnisse für ein paar Tage.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir suchen eine Ankerbucht und kommen in Bullerby an. An einem weiteren Abend liegen wir liegen allein an einem alten Steinkai, bis ein Ausflugsdampfer mit Troubadour anlegt. Und danach sind wir vor dem Schloss in Kalmar inmitten des Ironman gelandet. Ziemlich viele Erlebnisse für ein paar Tage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bullerby gibt es wirklich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Name steht am Steg, der von Mitgliedern des gleichnamigen Bootsclubs aus Västervik erbaut wurde. Wir kommen mit einem schwedischen Paar ins Gespräch, das dort mit seinem Motorboot liegt. Beide sprechen perfekt deutsch (ihr Vater war Deutscher) und spendieren am Abend eine Flasche Wein von der Unstrut. Wir revanchieren uns mit einem Glas aus unserer Flasche für besondere Anlässe, ein 12 Jahre alter Rum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+bullerby.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Astrid Lindgren habe dem Bootsclub erlaubt, diesen Namen zu nutzen. Ihr Geburtsort Vimmerby, an den sie regelmäßig immer wieder zurückgekehrt ist, liegt in der Nähe von Västervik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die beiden Schweden leben dort und wir erfahren, dass ihr Dorf jedes Jahr von 400 000 Touristen besucht wird. Attraktion ist eine Art Freizeitpark, der ähnlich wie die Karl May Festspiele in Bad Segeberg funktioniert – nur, dass aus den Büchern von Astrid Lindgren etwas vorgespielt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+bullerby+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Burger bei Pippi Langstrumpf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie geben eine nette Anekdote aus dem Park zu Besten. Einmal wären aus Amerika Leute von McDonald‘s gekommen und hätten gefragt, warum es keine Burger und nicht einmal Pommes gäbe. Man habe ihnen eine Gegenfrage gestellt: „Wo habt ihr jemals gelesen, dass Carlson auf dem Dach oder Pippi Langstrumpf Burger gegessen hätten?!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+grill.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vergangenheit bleibt präsent
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erzählen, dass wir mit großem Interesse die Kriegstagebücher von Astrid Lindgren gelesen hätten und sind uns einig, wie differenziert und weitsichtig sie den Krieg erfasst hat. Die Schwedin sagt plötzlich mit tiefer Überzeugung. „Schweden war nicht neutral im Krieg, nein, wir waren nicht neutral!“ Wir ahnen, dass sie es vielleicht als Kind eines deutschen Vaters in Schweden nicht immer nur leicht gehabt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein alter Steinbruch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den nächsten, wieder fast windlosen, Tag legen wir am alten Steinkai in Solbergnäset an. Der alte Steinbruch ist nun eine Art Freilichtmuseum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+emmaamkai.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wundervolle Stille umgibt uns. Wir machen eine kleine Wanderung durch ein völlig ausgetrocknetes Gebiet. Die Zitterpappeln lassen in stummer Anklage gegen die Dürre ihre Blätter fallen, obwohl wir Hochsommer haben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+steine.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5b+steinbruch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bitte Platz machen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben gerade zu Abend gegessen als plötzlich Live-Musik ertönt und schon kommt ein Ausflugsdampfer um die Ecke. Per Mikrofon kommt die Ansage, dass sie den Kai für eine Stunde bräuchten. Aber wenn wir unser Boot so weit es geht nach vorne verholen, dürfte der Platz für beide reichen. Kein Problem!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wo Liebe ist, da gibt es auch eine Lösung“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum angelegt, springt der Troubadour, Andreas ist sein Name, vom Boot und baut seinen Notenständer auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+trobadour+mit+Dampfer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich ihm sage, wir hätten ja nicht gewusst, dass noch ein Boot käme, schüttelt er meine Hand, verneigt sich leicht und sagt: „Where love is, there is a solution!“ Ich verneige mich ebenfalls leicht und sage: „Wie recht du hast!“ Dann fängt er an zu singen und das kann er wirklich gut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+trobadour+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krabbenessen mit Troubadour
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kapitän Thomas bringt uns, die wir gerade gegessen haben, eine große Schale mit Krabben und Mayonnaise. Sein Dank, dass wir Platz gemacht haben. ‚Krabbenessen mit Troubadour‘, so heisst auch das touristische Angebot, wie wir im Internet lesen. (Denn wir finden später die GoPro des Musikers. Per E-Mail verabreden wir uns für den nächsten Tag im Cafe des kleinen Hafen Paskallavik, um die Kamera zu übergeben.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einer Musikpause holt Gerd wieder unsere Flasche für besondere Anlässe heraus und spendiert dem Troubadour ein Glas. Dieser preist den Trunk in höchsten Tönen seinem Publikum an. Die Schweden machen Ah und Oh.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+captain.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke schon, dass sie nun von Bord kommen und auch einen Schluck wollen - dafür hätte die Flasche bei Weitem nicht gereicht. Doch sie erheben nur ihr Plastikbecher und prosten Andreas zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer Stunde legt das Boot wieder ab. Die Fahrgäste winken uns zu und rufen hejda, hejda, hejda (gesprochen heydoh, tschüss).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mond hat seinen Auftritt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jetzt klingt es vielleicht etwas kitschig, aber es war einfach so: Stille kehrt ein. Haben wir das nur geträumt? Nein, die Schale Krabben sind der Beweis. Wir essen so viel davon wie wir können, der Rest wird dem Meer geopfert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+krabben.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir wieder im Cockpit sitzen und ein weiteres Glas Wein trinken, geht der Mond kupferfarben vor uns auf. Gerd und ich stehen unabgesprochen auf, die Weingläser in der Hand und singen die wohl schönste Strophe von „Der Mond ist aufgegangen“. (Gerd ist eher melodiesicher, ich leider eher nur textsicher.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Siehst du den Mond dort stehen, er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So sind wohl manche Sachen die wir getrost verlachen, weil unsere Augen sie nicht sehn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Armer Musiker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Mittag treffen wir den Troubadour in Paskallavik. Gerd und ich sind uns einig, von einem armen Musiker nehmen wir nur einen Kaffee an. Punkt zwölf ist Andreas da.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+gpaskallav.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er outet sich als erfolgreicher Programmierer, der irgendwann seine eigene Firma verkauft hat, nur noch nebenbei programmiert und das halbe Jahr mit seiner Familie in Mexiko lebt. Musik ist einfach sein Leben und jetzt macht er nur noch das, was ihm Spaß macht. Sein erstes, eigenes Lied hat er gerade auf Spotify hochgeladen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Unterschied!?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es macht für ihn keinen Unterschied, herauszubekommen, wie die Leute auf einem Ausflugsdampfer oder wie seine Mitarbeiter in der Firma ticken und wie er sie packen kann. Seine Frau, Amerikanerin, hat eine Internetfirma. Sie verkauft Mittel für brain health nutrifikation. Von wegen armer Musiker – und ich sitze mit knurrendem Magen vor einer Tasse Tee.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+paskallavik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach fast zwei Stunden verabschiedet Andreas sich von uns mit einer herzlichen Umarmung und den Worten: „Ach wie ich mich freue, dass ich die Gopro vergessen habe. So schön, dass wir uns getroffen haben!“ Wir denken, das war jetzt keine Allerwelts-Begegnung. Echter kann ein amerikanischer Schwede nicht sein, oder?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es tut uns leid, aber die 2100 Männer und Frauen vom Ironman in Kalmar verdienen einen extra blog.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 21 Aug 2022 17:40:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schwedische Ostschären – viel mehr als nur ein Felsenlabyrint</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/schwedische-ostschaeren-viel-mehr-als-nur-ein-felsenlabyrint</link>
      <description>(11 – 2022) Wir haben den Göta-Kanal noch nicht richtig verlassen, schon geraten wir in eine Polizeikontrolle - Interpol-Fahndung. Danach endlich tagelanges, entspanntes Bummeln durch die schwedischen Ostschären. Ein ärgerlicher Zusammenstoß mit einem total aggressiven Schweden kann unsere friedliche Stimmung letztlich nicht trüben.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (11 – 2022) Wir haben den Göta-Kanal noch nicht richtig verlassen, schon geraten wir in eine Polizeikontrolle - Interpol-Fahndung. Danach endlich tagelanges, entspanntes Bummeln durch die schwedischen Ostschären. Ein ärgerlicher Zusammenstoß mit einem total aggressiven Schweden kann unsere friedliche Stimmung letztlich nicht trüben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ihren Ausweis bitte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben die letzte Schleuse des Göta-Kanals bei Mem noch nicht verlassen, da bittet uns die Schleusenwärterin nach der Schleusung noch einmal anzulegen, die Polizei wolle etwas kontrollieren. Aber keine Sorge, wir hätten nichts gemacht. Zehn (!) Polizisten warten am Steg. Fünf kommen zu uns, fünf gehen zu dem anderen Boot. Sie bitten um unsere Ausweise.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2interpolfahnung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerd bekommt seinen sofort wieder, aber auf meinen Ausweis starren die Polizisten und diskutieren. Immer wieder höre ich meinen zweiten Vornamen Maria. Mein Kopf fängt allmählich an zu ticken: Viele Anti-AKW-Demos besucht, auch mal gekifft (aber wie Bill Clinton natürlich nur gepafft und nie inhaliert) und noch so einiges schießt mir durch den Kopf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Schließlich frage ich, was denn um Himmels Willen über mich alles in ihrem Computer steht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+alte+Festung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fünf Polizistenköpfe drehen sich zu mir um, gucken mich an und - fangen an zu lachen. Ihr Chef habe ihnen nur erklärt, wie die Interpolfahndung in ihrem Computer funktioniert. Wenn man meinen Namen eingibt, ploppen z.B. alle gesuchten Personen mit dem Namen Maria auf. Ach, so …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+unschuld.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eintauchen in die Schären
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Uns fällt für die Kontrolle nur eine Erklärung ein: wir sind zu Übungszwecken benutzt worden. Denn mal ernsthaft, welche per Interpol gesuchte Person würde im Göta-Kanal mit seinen 58 Schleusen untertauchen? Wäre da nicht eher das unzählige Schärengewimmel die bessere Wahl? Da wir nun amtlich bestätigt wissen, dass wir nicht auf der Interpol-Fahndungsliste stehen, tauchen wir dort ab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+sch%C3%A4renanker+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Langsamkeit des Göta-Kanals bleibt uns in den Schären erhalten. Herrliches Sommerwetter, fehlende oder aus der falschen Richtung kommende Winde tun ihr Übriges dazu. Eine echte Perle ist z.B. der St. Anna-Skärgard mit unzähligen Schärenankerplätzen, einer schöner als der andere.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+mondsch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+a+wasser.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Blaubeerhimmel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einen Tag legen wir im kleinen Hafen Uvmarö auf Norra Finnö mit nur einer Handvoll Gastliegerplätzen an. Bei der Wanderung durch einen bezaubernden Naturwald geraten wir in ein Blaubeerparadies. Wir essen uns satt und pflücken was das Zeug hält.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+Bleubeerpfannekuchen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach du alter Schwede
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann liegen wir wieder an einer Schäre, genießen die Aussicht und denken an nichts Böses. Plötzlich kommt ein kleines Motorboot direkt auf uns zugeschossen, dreht kurz vorher ab, damit wir einen richtig schönen Wellenschwall abbekommen. Ich springe auf, laufe zum Bug und sehe, es fehlen nicht viele Zentimeter und Emaloca wäre an den Felsen geknallt. Fassungslos brüllen wir hinter dem Boot her. Er am Steuer guckt böse zurück, eine Frau mit Hund im Schoß wirkt teilnahmslos.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+sch%C3%A4re+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nochmal der alte Schwede
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beklommen gucken wir uns an und können es nicht fassen. Warum macht jemand so etwas? Ungefähr 2 Stunden später kommt das Boot aus der anderen Richtung zurück. Wieder diese Welle, aber sie halten an. Die Frau hat wieder den Hund im Arm und erklärt uns, dies sei ein Verkehrsweg, sie seien Einheimische und wir müssten woanders anlegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich frage immer nur ganz freundlich aber unglücklich: ‚Warum sind sie so aggressiv? Warum sind sie so aggressiv?‘ Doch ehe es zu einem Gespräch zwischen ihr und mir kommen kann, macht ihr Mann ein eindeutiges Zeichen mit der Hand, dass ich nicht ganz dicht bin, gibt Gas und sie brausen davon. Wer so einen Mann hat, braucht wahrlich auch einen Hund zum Kuscheln!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+sch%C3%A4ren+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9a+cafe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sicherheitshalber verholen wir uns an einen anderen Platz. Am nächsten Tag kommt mein Cousin Ernst mit Ingrid vorbei. Er hat uns vor Jahren dazu animiert, doch ein eigenes Boot zu kaufen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+sch%C3%A4renanker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kupa Klint – eine historische Wegmarke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir schlängeln uns entlang von Felsen zur Schäre Kupa Klint. Von ihrer Kuppe aus bietet sich uns ein fantastischer Ausblick über die Schärenwelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+kupaweitsicht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man kann von hier die Wasserwege sehen, auf denen schon vor mehr als 1000 Jahren Menschen gerudert oder gesegelt sind, eine faszinierende Vorstellung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+wegmarke+kupaklint.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einer Nacht im kleinen Hafen Gryt trennen sich unsere Wege wieder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+gryt+emaloca.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir tingeln weiter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+r%C3%A4g%C3%B6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach geht es nach Bullerby und dann nutzen wir das große Segelboot unserer holländischen Segelfreunde Tom und Marie-Claire als Blitzableiter. Doch das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+sch%C3%A4re+1.jpg" length="50401" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 17 Aug 2022 08:07:56 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Mem,Ostschären,Rägö,Gryt,Kupa Klint</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+sch%C3%A4re+1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+sch%C3%A4re+1.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alles hat ein Ende – nur der Göta-Kanal hat zwei</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/alles-hat-ein-ende-nur-der-goeta-kanal-hat-zwei</link>
      <description>(10 – 2022) Nun haben wir ihn hinter uns. Aber nachdem der Göta-Kanal uns so viel über Entschleunigung gelehrt hat, durfte die letzte Schleuse ruhig noch einen weiteren Tag auf uns warten. Wir lagen in Mem, noch drei Höhenmeter trennten und von der Ostsee. Es ist Zeit Bilanz zu ziehen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun haben wir ihn hinter uns. Aber nachdem der Göta-Kanal uns so viel über Entschleunigung gelehrt hat, durfte die letzte Schleuse ruhig noch einen weiteren Tag auf uns warten. Wir lagen in Mem, noch drei Höhenmeter trennten und von der Ostsee. Es ist Zeit Bilanz zu ziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1%C3%BCbersicht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3generationen%C3%BCbergreifend.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entspannt abwärts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Abwärtsschleusen wirken nicht solche Wasserkräfte wie beim Aufwärtsschleusen. Man hat das Gefühl, wie mit einem Fahrstuhl nach unten zu sinken und ist entspannter. Dennoch bleibt unser Eindruck: ohne irgendeine Schramme kommt kein Boot aus dem Göta-Kanal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+schleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2bkleine+br%C3%BCcke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch für die „Abwärtsfahrt“ haben wir uns Zeit gelassen. Wenn uns ein Hafen besonders gefiel, sind wir geblieben, haben einfach nur geguckt, gelesen oder wieder unsere Fahrräder ausgepackt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit ihnen haben wir immer mehr Meilen geschafft als zu Wasser. Von Malfors bis nach Linköping waren es z.B. hin und zurück 30 Kilometer. Die lebendige Unistadt ist perfekt auf Fahrradfahrer ausgerichtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8sj%C3%B6derk%C3%B6pping.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9sj%C3%B6derk%C3%B6ping+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10sj%C3%B6derk%C3%B6ping.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Berg runter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohl die größte Attraktion am Göta-Kanal ist Berg. Wie der Name schon andeutet, geht es hier ein großes Stück bergab - oder bergauf. Viele Leute stehen am Rand der Schleuse (manchmal auch im Weg) und machen Fotos oder Videos vom Schleusenvorgang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+schleusentreppe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungefähr 20 Höhenmeter sind mit zahlreichen aufeinanderfolgenden Schleusen zu bewältigen. Am Schluss kommt die Carl Johann Schleusentreppe mit 7 Kammern. Da wir allein geschleust wurden, gab es so eine knappe Stunde Gelegenheit mit dem jungen Schleusenwärter zu plaudern, der uns an Land abwärts begleitete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Höher, größer, schneller – schöner?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sein Fazit am Ende: „Die Boote werden jedes Jahr größer!“ Das ist auch unser Eindruck – nicht nur im Göta-Kanal. Aber hier wirken sie besonders deplaziert. Sie passen nicht zu den kleinen Häfen, zur Langsamkeit und Ruhe, die der Kanal ausstrahlt. Ich empfinde sie als optische Umweltverschmutzung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12kleine+Emaloca.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Motorboote auch noch ihre Aufbereitungsanlagen und Kühlaggregate laufen lassen oder ihre Wummerboxen aufdrehen, kommt noch eine akustische Umweltverschmutzung dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht vorurteilsfrei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am auffälligsten sind die großen Motorboote, so hoch wie kleine Häuser. Wir fragen uns immer, was die Leute, wenn sie von hoch oben auf uns kleine Segelboote hinunterschauen, wohl denken oder empfinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind wir ihre Wohlfühlkulisse, die man gern – natürlich aus einiger Distanz - betrachtet? So wie früher in den Landschaftsparks der Adel sich an Hirten und Mägden erfreut hat, die dort als Staffage herumlaufen mussten. Gucken sie mitleidig auf uns, weil wir es nicht gebracht haben, so viel ‚Kohle‘ zu machen und uns was Besseres zu leisten? Nehmen sie uns vielleicht gar nicht wahr?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde es wohl nie erfahren, da unser gegenseitiges Interesse gleich null ist. Wahrscheinlich habe ich Vorurteile. Aber warum werden diese bloß immer wieder bestätigt?!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13membevor.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14plastikbombernest.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einem etwas holprigen Start in Sjötrop haben wir die Fahrt durch den Göta-Kanal genossen. 58 Schleusen hätten es nicht sein müssen (mit dem Trollhätte-Kanal sogar 64 Schleusen), aber schnell stellte sich Routine ein. Wir haben längst nicht alles angeguckt, was man so unbedingt angucken sollte, dafür aber die Langsamkeit wiederentdeckt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15stimmung+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die allermeisten Menschen auf den Booten wirken gelassen und entspannt. Fahrradfahrer, Spaziergänger, Passagiere der Fahrgastschiffe und die „Schleusenzuschauer“ winken einem zu, alles in allem eine gelöste, friedliche Atmosphäre.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17feriensiedlung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16stimmung+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war schön mitten durch Schweden zu fahren. Die Landschaft war mal eben, mal hügelig, der Kanal unterbrochen von Seen mit kleinen Inselchen und Schären. Es ging durch landwirtschaftlich geprägte Regionen oder auch Waldstücke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18stimmung+7.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gab in den Felsen geschlagene Kanalstücke zu bestaunen oder dramatisch enge Passagen zu meistern, auf denen keine Begegnung mit anderen Booten möglich ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21stimmung+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal gibt es sogar Tonnen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19stimmung+6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20stimmung5.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würden wir es wieder tun? Das können wir nicht unbedingt sagen. Für uns und in diesem Jahr war es die richtige Entscheidung, den Kanal zu befahren und uns nicht nach Norwegen durchzukämpfen. Jetzt genießen wir wieder die schwedische Ostküste mit ihrer fantastischen Schärenwelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.:  Die Kaninchen bleiben aber im Göta-Kanal!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rabbit.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rabbit+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rabbit+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 05 Aug 2022 14:09:13 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Besondere Zeitrechnung im Göta-Kanal</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/besondere-zeitrechnung-im-goeta-kanal</link>
      <description>(9 – 2022) Schleusen, Schleusen und nochmals Schleusen. So fängt der Göta-Kanal in Sjötorp an. Schon unser erster Tag zeigt beispielhaft, dass der Göta-Kanal seine eigenen Regeln hat und die gehen nicht nach Zeit und Meilen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (9 - 2022) Schleusen, Schleusen und nochmals Schleusen. So fängt der Göta-Kanal in Sjötorp an. Schon unser erster Tag zeigt beispielhaft, dass der Göta-Kanal seine eigenen Regeln hat und die gehen nicht nach Zeit und Meilen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+schleusenquerschnitt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am ersten Tag starteten wir um 11:00 Uhr und machten um 17:30 Uhr zusammen mit einem schwedischen Boot an einem kleinen Naturstig fest – alle Häfen waren übervoll. Davor waren wir aber gerade in die 10. Schleuse (Norrkvarn) an einem Tag eingelaufen, als der Schleusenwärter uns den Tipp mit dem Steg gab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+ab+hier+geht+es+bergauf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2a+handschleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schleusendreher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Emaloca wieder raus aus der Schleuse - eine Herausforderung! Gerd fuhr rückwärts, kam aber auf die andere Seite ausserhalb der Schleuse (ich sage nur Langkieler!), stieß sich dort mit dem Fuß ab, ich zog Emaloca an der Vorderleine von Land aus zu mir, dann drückte ich sie weiter am Bug herum usw. ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie auch immer, irgendwann hatten wir unser Schiff mehr oder minder elegant gewendet. Zurückgelegte Entfernung an diesem Tag: 5,5 Seemeilen (ca. 11 km) – aber inzwischen waren wir ca 60 Meter über dem Meer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+Naturbr%C3%BCgge.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wir waren kaputt! Denn zu unserer Überraschung wehte auch im Binnenland ein kräftiger Wind. Böen mit 15 Knoten in Warteposition vor einer Brücke oder beim Schleusen erforderten ständige Konzentration.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+wasser+kommt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+gerd+unten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+anke+schleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tingelmodus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Tag schafften wir 3,3 sm und 9 Schleusen in 4,5 Stunden, aber lagen dafür nun schon ca. 90 Meter über dem Meer. 2 Tage blieben wir in dem friedlichen Hafen Hajstorp, „erfuhren“ unsere zurückgelegte und noch zurückzulegende Kanalstrecke mit dem Fahrrad.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+spiegelung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+morgens+um+3+Uhr.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So tingelten wir langsam weiter durch den Kanal. Aus den schönen Herbsttagen wurden sage und schreibe 3 Hochsommertage, die auch den Abend und die Nacht über anhielten - so selten für uns in diesem Sommer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Tage wollten wir nicht mit Schleusen verbringen und blieben in Forsvik, einem kleinen, idyllischen Hafen mit 91,8 Meter ü. N.N., dem höchsten Punkt unserer Reise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+landschaftsparkidylle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hauptbeschäftigung: Baden - Fast! In Forsvik tauchen wir noch in 600 Jahre schwedische Industriegschichte ein. Sägewerk, Mühle, Papierfabrik, Eisenhütten, Gießereien und Schmieden machten Forsik zu einem der wichtigsten Industriestandorte. Heute ist es ein lebendiges Museum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+forsvikmuseum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+blument%C3%B6pfe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann im Museum auch noch eine Lichtdusche benutzen - man sollte bekanntlich keiner Werbung trauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+lichtdusche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir waren natürlich am Obelisken, der den höchsten Punkt des Göta-Kanals symbolisiert und haben dort den Gewitterstein der Künstlerin Dorit Croissier plaziert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+wir+werden+nicht+sch%C3%B6ner.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von nun an geht es wieder bergab!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontrapunkt Karlsborg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karlsborg liegt am Vättern, dem zweitgrößten See Schwedens. Von einem deutschen Segler mit ganz beseeltem Blick und feuchten Augen erhielten wir den Tipp: Allsang, jeden Freitag in Karlsborg! Das sollten wir uns unbedingt anhören. Eine Veranstaltung direkt am Hafen, zu der sich Menschen treffen, die zusammen Lieder singen. Es gäbe auch ein Liederbuch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ring, ring
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das wäre doch mal was für uns, dachten wir und fuhren hin. Im Kopf: Da kommen gesangsbegeisterte Schweden zusammen, die unter Anleitung schwedische Volkslieder singen. Die Realität: Zwei singende Moderatorinnen gingen durch die vollbesetzten Reihen und versuchten die Besucher zu animieren, doch ins Mikrofon zu singen, z.B. zu „Ring, ring“ von Abba – es klang wirklich nicht immer schön.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15a+karlsborg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach dem Ende der Veranstaltung dröhnte noch bis spät in die Nacht von den umliegenden Restaurants und eventuell auch Motorbooten Rock- und Technomusik um die Wette. Bloß weg von hier!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+kanalfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+kreuzfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+diana.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+diana+darf+nicht+zunehmen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verplant
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ach ja, die touristisch vielbeworbene Festung von Karlsborg sei noch kurz erwähnt. Ein riesiger sich selbst versorgender Komplex, gedacht als Schwedens Ersatzhauptstadt. Hier sollte notfalls die Königsfamilie, die Regierung, Gold und Kronjuwelen in Sicherheit gebracht werden. 1819 wurde mit dem Bau begonnen. Angepeilte Bauzeit: 10 Jahre. Fertigstellung: 100 Jahre später.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da war das ganze Bollwerk dann schon völlig veraltet und hätte moderner Artillerie keinerlei Schutz mehr geboten. Bauzeitverschiebungen und damit eigentlich hinfällige Projekte gab es also auch schon früher! Heute ist die Festung Kaserne, Lager und Touristenattraktion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlechtes Wetter über dem Vättern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von 30 Grad ist die Temperatur auf 15 Grad abgestürzt. Es nieselt und dicke Wolken hängen über dem Vättern. Er will sich uns nicht zeigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/v%C3%A4ttern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da auch die nächsten Tage nicht gerade schönes Ankerwetter versprechen, entscheiden wir uns von Karlsborg direkt nach Motala zu fahren und uns von dort dann bergab langsam wieder der Ostsee zu nähern. Die rund 17 sm konnten wir unter Segeln zurücklegen. Auch ein schönes Gefühl!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/von+ostsee+zu+ostsee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/mystisches+Licht.jpg" length="80017" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 25 Jul 2022 16:00:49 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Vänern-See, das Herz Schwedens</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/der-vaenern-see-das-herz-schwedens</link>
      <description>(8 – 2022) Jetzt sind wir schon ein paar Tage auf dem Vänern, aber wie soll man den See beschreiben. Was macht ihn so faszinierend? Es ist nicht allein seine Größe, die ihn manchmal eher wie ein Meer erscheinen lässt. Ich fange mal mit ein paar beeindruckenden Zahlen an.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (8 – 2022) Jetzt sind wir schon ein paar Tage auf dem Vänern, aber wie soll man den See beschreiben. Was macht ihn so faszinierend? Es ist nicht allein seine Größe, die ihn manchmal eher wie ein Meer erscheinen lässt. Ich fange mal mit ein paar beeindruckenden Zahlen an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/v%C3%A4nern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakten, Fakten, Fakten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vänern ist der drittgrößte See Europas, ungefähr zehnmal so groß wie der Bodensee und liegt 44 Meter über dem Meer. Er ist ein See mit 22800 kleinen Inseln und Schären und rund 2000 km Uferlänge. Zudem ist er Trinkwasserreservoir für 700.000 Menschen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon die Auswahl an Fakten ist beeindruckend, doch reicht sie nicht, um zu fassen, was seine Faszination ausmacht. Vielleicht hilft die Sage weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/v%C3%A4nern+google.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Riese war es!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Riese wollte Bauer werden und fing an zu pflügen. Aber seine Furchen misslangen fürchterlich. Vor Wut riss er sie heraus und schleuderte sie weit weg in die Ostsee. So entstand der Vänern und sein kleinerer Nachbar, der Vättern-See.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine schlechte Vorstellung, aber immer noch nicht genug. Ich versuche zu beschreiben, wie wir ihn erlebt haben - und wir haben nur einen Bruchteil gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefenentspannung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach Vänersborg - eine Stadt, die man nicht unbedingt gesehen haben muss – segelten wir zum kleinen Hafen Dalbergsa, ein einfacher Steg für ca. 15 Boote (dann aber auch schon im Päckchen) in einer Flussmündung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/darlsberga.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dahinter auf einer Wiese ein Campingplatz mit ein paar Wohnwagen. Was für eine friedliche Stimmung! Niemand, der Hektik verbreitet, kein Verkehr zu hören, nur rauschende Bäume und Vogelgezwitscher. Abends wehte vom Zeltplatz Akkordeonmusik herüber, begleitet von einer Bassgitarre.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/zum+hafen+dalbergs.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Fucking Amal“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir uns noch weiter im Norden die Stadt Amal ansehen. Gerd fand dann im Internet, dass die Stadt durch den Film „Fucking Amal“ Bekanntheit erlangt hat. Dieser erzählt, wie Jugendliche dem langweiligen Kaff entkommen wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Da wir per Fahrrad schon Mellerud angeguckt hatten und der Meinung waren, auch dieser Ort würde sich für so eine Geschichte eignen, segelten wir lieber in den kleinen Hafen Ekenäs, um am nächsten Morgen im wunderschönen Schärenarchipel Lurön zu ankern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/einfahrt+eken%C3%A4s.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tonnen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwei Seiten der Natur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man einfach still und entspannt vor Anker hängt und die Umgebung betrachtet, kann man viel sehen. Am Abend z.B. landete ein majestätischer Fischadler, erkennbar am weißen Kopf, in einem Baumwipfel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gedanke, wie friedlich doch die Natur ist, kehrte sich, trotz idyllischer Abendstimmung, aber schnell ins Gegenteil. Wie ein Pfeil schoss er plötzlich hinab aufs Wasser in eine Entenfamilie hinein und flog von dannen. Die Enten stoben auseinander. Alles ging so schnell, dass wir nicht erkennen konnten, ob er ein Küken in seinen Fängen hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/steine+gelassen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigentlich hätten wir friedlich schlafen können - unglaublich, dass 3 Mücken in der Lage sind, genau das zu verhindern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen schwamm eine Ringelnatter elegant an unserem Boot vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genuss pur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir folgten einer Empfehlung, unbedingt am Lurönbryggen Fisch essen zu gehen und wurden nicht enttäuscht (und wir sind da immer sehr kritisch). Köstlicher Zander und Barsch in Butter gebraten mit Pellkartoffeln und einer Pfifferlingssoße. Wenige, aber exzellente Zutaten ohne Schnickschnack! Dazu wieder so ein Ort mit zutiefst friedlicher Ausstrahlung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/zander.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschied vom Vänern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Starkwind wetterten wir in einem „Hurricaneloch“ im Schärenarchipel Djurö ab. Draussen kachelte es mit 25 Knoten ordentlich aber wir lagen an einer Mooringboje sicher und ruhig wie in Abrahams Schoß. Ganz anders im Hafen von Sjörtorp, zu dem wir am nächsten Morgen nur mit zweifach gerefften Genua segelten. Hier im Hafen rüttelte der Wind uns kräftig durch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Wir liegen nun am Eingang zum Göta-Kanal und sind sicher, dass der Vänern noch viel mehr zu bieten hat, als wir in der einen Woche gesehen haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/G%C3%B6ta-Kanal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 17 Jul 2022 17:56:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/der-vaenern-see-das-herz-schwedens</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Mit Emaloca 44 Meter über dem Meer</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/mit-emaloca-44-meter-ueber-dem-meer</link>
      <description>(7 – 2022) Nun sind wir im Vänern angekommen, dem drittgrößten See Europas. Mit nur 6 Schleusen haben wir 44 Höhenmeter überwunden. Wir sind auf unserer Reise durch den Trollhätte-Kanal Cargoschiffen sehr nahegekommen, haben erlebt, wie ein Fahrgastschiff eine Klappbrücke gerammt hat und uns von der Schleusentechnik faszinieren lassen. Doch fangen wir in Göteborg an.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (7 – 2022) Nun sind wir im Vänern angekommen, dem drittgrößten See Europas. Mit nur 6 Schleusen haben wir 44 Höhenmeter überwunden. Wir sind auf unserer Reise durch den Trollhätte-Kanal Cargoschiffen sehr nahegekommen, haben erlebt, wie ein Fahrgastschiff eine Klappbrücke gerammt hat und uns von der Schleusentechnik faszinieren lassen. Doch fangen wir in Göteborg an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+ansicht+g%C3%B6teborg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+g%C3%B6tefiguren.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Fluß Göta Alv fließt direkt durch Göteborg und ist teilweise als Trollhätte-Kanal ausgebaut. Über diesen Kanal kommt man in den Vänern, in den Göta-Kanal, in den See Vättern und wieder in den Götakanal. Also genießen wir die Stadtansicht von Göteborg vom Wasser aus. Erste Brücken sind zu passieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+stadt+g%C3%B6teborg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+br%C3%BCcke+hoch+g%C3%B6teborg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einiger Zeit kommt manchmal das Gefühl auf, mehr auf einem Fluss als durch einen Kanal zu fahren, dicht bewachsene Ufer. Doch dann erscheinen wieder Gewerbe- und Industriegebäude, auch die parallel zum Wasser führende Straße ist nicht zu überhören.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6+flusslandschaft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hieran merkt man, dass Göteborg die zweitgrößte Stadt Schwedens ist. Aber irgendwann wird die Landschaft malerischer, der Fluß schmaler und mäandert mehr. Dennoch fahren hier auch Cargoschiffe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/no+smoking.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Boote ist ein Boot zu viel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir machen an einem Steg in Kungälv fest, über uns thronen die Ruinen einer riesigen Festung. Hier teilt sich die Göta Alv und wir blicken auf eine Klappbrücke - für uns nicht relevant - aber kurze Zeit später erleben wir dort hautnah eine Havarie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+festung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Brücke geht auf, ein Fahrgastschiff fährt an unserem Steg vorbei. Viele Gäste speisen, andere sind auf dem ersten Deck und genießen die Aussicht. Von der anderen Seite der Brücke, stromaufwärts, kommt ein größeres Motorboot und macht Anstalten die Brücke zu passieren. Das Fahrgastschiff hängt auf der einen Seite fest …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+br%C3%BCckenpfeiler+nutzen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Metall auf Beton trifft …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwei Boote passen nicht gleichzeitig hindurch, das Fahrgastschiff stoppt und versucht rückwärts zu fahren. Doch der Strom treibt das Schiff in Richtung Brückenpfeiler. Wir halten den Atem an. Hat so ein Fahrgastschiff keine stärkeren Motoren? Offensichtlich nicht, die Strömung ist stärker! Während das private Motorboot lässig die Brücke passiert und ungerührt weiterfährt, hören wir es ächzen, kreischen und knirschen – das Fahrgastschiff hängt am Brückenpfeiler.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts geht mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brücke ist aufgeklappt. Kommt jetzt ein Schlepper, die Polizei? Mein Skipper hat kurz vorher dreimal mit dem Klapprad die Brücke passiert, um an einer Tankstelle unseren Dieselkanister zu füllen. Gut, dass er wieder da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Fahrgastschiff versucht, sich von der Brücke freizumachen. Doch die Strömung lässt dies nicht so richtig zu. Es landet auf der anderen Seite der Brücke und ist nun dort eingeklemmt. Die Fahrgäste haben (oder mussten) nun doch das obere Deck verlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+festgeklemmt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach mehreren vergeblichen, knirschenden Versuchen, schafft es die Steuerfrau des Schiffes den Brückenpfeiler zu nutzen, um den Bug wieder durch die Strömung von der Brücke wegzudrehen. Das Schiff fährt wieder zurück an uns vorbei. Die Brücke klappt zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur nicht aufgeben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während wir noch diskutieren, ob es ein Fahrfehler war, ob der Brückenwärter ein falsches Signal gegeben hat oder das Motorboot gar nicht als erster hätte fahren dürfen, geht die Brücke wieder auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Uns steht der Mund offen. Das Fahrgastschiff kommt wieder an uns vorbei. Es stehen auch wieder Passagiere mit gezückten Handys auf dem Oberdeck. Das Schiff gibt Gas und fährt souverän durch die Brückenöffnung. Wir hören ein lautes Johlen und Geklatsche der Passagiere. Wow!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+passage+okay.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anke und Gerd allein in der Schleuse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Respekt gehen wir unsere erste Schleusung an. Wir sind das einzige Boot. Schleusenwärter gibt es hier nicht, alles wird elektronisch von einer Zentrale aus gesteuert, Überwachung erfolgt durch Videokameras. Da hängen wir nun mit Bootshaken und Leine unten an der 6,5 Meter hohen glitschigen Schleusenwand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+SChleuse+Anke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den 30 Grad Lufttemperatur, die mich schwitzen lassen, kommt bei mir noch einmal der Stressschweiß hinzu. Das Schleusentor schließt sich. Gefühlt dauert es endlos, bis wir langsam nach oben schweben. Aber alles geht gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schleusentreppe bei Trollhättan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann machen wir doch gleich auch noch die Schleusentreppe bei Trollhättan. Durch 4 Schleusen wird man je 8 Meter, insgesamt 32 Meter, nach oben befördert. Wieder sind wir das einzige Boot. Man fährt von einer Schleuse direkt in die nächste. Von Stufe zu Stufe werden wir lockerer, obwohl wir stur an der nicht so komfortablen Seite festhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+schleusentreppe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+schleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+schleuse+voll.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+schleuse+milimeter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natur und Technik
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Staunend beobachten wir am nächsten Tag die Schleusenvorgänge von Land aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+schleuse+runter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+schleuse+unten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die alten Schleusenkammern von 1800 und 1844 sind noch zu besichtigen und ganz in der Nähe gibt es ein Wasserkraftwerk von Vattenfall
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+vattenfall.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+alte+Schleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Eine richtige Wasserlandschaft aus Kanälen, Wassersperren, zusammen mit Bauwerken, Wald, Wasserfällen, Steilhängen … man muss kein ausgemachter Technikfan sein, um hiervon fasziniert zu werden.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+wasserwelt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gibt es ein paar Seemeilen weiter noch eine letzte Schleuse (nur knapp 5 Meter) und wir sind 44 Meter über dem Meer, im Vänern, dem drittgrößten See Europas – und da darf Emaloca wieder ein Segelboot werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+letzte+schleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+letzte+br%C3%BCcke+V%C3%A4nersborg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+letzte+schleuse.jpg" length="75986" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 16:33:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/mit-emaloca-44-meter-ueber-dem-meer</guid>
      <g-custom:tags type="string">Trollhätte-Kanal,Vänersborg,Trollhättan,Schleuse,Göteborg,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+letzte+schleuse.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+letzte+schleuse.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Limfjord über Laesoe in die Göteburger Schären</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/vom-limfjord-ueber-laesoe-in-die-goeteburger-schaeren</link>
      <description>(6 – 2022) Leicht haben wir es uns nicht gemacht, Norwegen zu streichen und stattdessen den Götakanal anzupeilen. In Windeseile ging es zurück durch den Limfjord, Segeln im Sonnenschein, dann sehr gemischte Erlebnisse auf der Insel Laesoe aber schließlich ein Happy End im Schärenhimmel vor Göteborg.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (6 – 2022) Leicht haben wir es uns nicht gemacht, Norwegen zu streichen und stattdessen den Götakanal anzupeilen. In Windeseile ging es zurück durch den Limfjord, Segeln im Sonnenschein, dann sehr gemischte Erlebnisse auf der Insel Laesoe aber schließlich ein Happy End im Schärenhimmel vor Göteborg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/muschelhaus.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Als unser neuer Törnplan endlich ausdiskutiert war, bekamen wir einen richtigen Motivationsschub. Und dann war es auch noch in Hals, dem Tor zur Ostsee am anderen Ende des Limfjordes, warm. Wir konnten es gar nicht richtig fassen! Konnte man wirklich kurze Hose und T-Shirt anziehen?!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die knapp 40 sm bis nach Laesoe, einer Insel im Kattegat, genossen wir bei Sonnenschein und über 6 Knoten (ca 12 km/h).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/salz+und+Pfeffer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Tag brachte Flaute. Wir verließen den Hafen Vesterö mit einer Tüte Jomfruhummaren (auch Kaisergranat genannt) an Bord, um endlich mal wieder vor Anker ein edles Mahl zu genießen. Die Jomfruhummaren werden vor allem um Laesoe gefangen, früher als ungeliebter Beifang. Heute werden sie zu Recht als Spezialität und Delikatesse gehandelt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Jomfruhummaren.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Veredelung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafen wird voll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Tag darauf gibt es immer noch keinen Wind zum Segeln, aber Regen. Anker auf! Im Hafen Oesterby gibt es gerade noch einen Platz längsseits des Steges. Wir machen fest, nicht damit rechnend, dass noch mehr Boote kommen würden. Doch nach einem Strandspaziergang hat ein deutsches Segelboot an Emaloca festgemacht. Auch andere Boote sind zu Päckchen geworden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir uns am nächsten Morgen auf nach Göteborg, machen – nach 3 Wetterberichten wäre sogar am Ende etwas zu wenig Wind gewesen und wir hätten ein Stück motoren müssen. Unser Päckchenboot legte sich auf einen frei gewordenen Platz auf die andere Stegseite, um uns für den nächsten Morgen freie Fahrt zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seetangdach.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Gegensatz zu den anderen Wetterberichten kündigte der schwedische Starkwind und Regen an – und er hatte leider recht. Wir blieben den nächsten Tag im Hafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dankbare Schweden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein schwedisches Motorboot von unserer Länge, hatte sich offensichtlich auf die „Schönwetterberichte“ verlassen und lief mittags ein. Wir halfen ihnen, bei uns längsseits anzulegen. Glücklich darüber, einen Platz gefunden zu haben, strahlten die beiden Frauen an Bord uns dankbar an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Männer schüttelten uns noch beim Anlegen die Hand und stellten sich mit Lars und Mikel vor. Diese ungewöhnliche Geste konnte nur eines bedeuten: die See da draussen musste das Motorboot und seine Crew ziemlich durchgerüttelt haben. Weiteres Indiz: ein Läufer aus dem Salon wurde sofort nach draussen befördert - seekrank?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafen wird voller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immer mehr Yachten aus Schweden kamen in den Hafen, keine davon unter 40 Fuss, aber auch nur mit 2 Personen an Bord (deren Hunde nicht mitgerechnet). Das Boot von Lars ist wie Emaloca 30 Fuss lang (rund 10 Meter).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/voller+Hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Begehrlichkeiten, trotz der unterschiedlichen Größe auch noch dort festzumachen, wuchsen. Lars erklärte seinen Landsleuten immer wieder freundlich, dass der Wind noch zulegen und unser kleines Boot noch mehr an den Steg drücken würde, sie sollten doch lieber an ein Päckchen auf der Leeseite (windabgewandte Seite) des Steges gehen. Sie taten es, wenn auch stöhnend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nur der Skipper eines deutschen Bootes fauchte uns an. Wir geben zu, der Platz an dem wir lagen, wäre für seine Riesenyacht genau richtig gewesen, aber was wäre dann aus uns und Lars geworden?! Luvseite, Druck, Windzunahme … ließ der Skipper alles nicht gelten, verholte sich dann aber doch auf die Leeseite. Ich, leider gar nicht altersweise aber schon ziemlich gestresst, patzte noch hinterher: „Wenn Sie zu zweit so ein Riesenboot brauchen, können wir doch nichts dafür!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/salz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bloß weg, aber wie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wind nahm weiter zu, der Regen auch! Wir blieben bis Mitternacht auf. Nachts kontrollierte Gerd noch mehrfach, ob Fender und Fenderbrett noch richtig lagen. Ich horchte auf jedes Geräusch. Aber irgendwann ging auch diese Nacht vorbei und morgens ließ der Wind langsam nach. Wir wollten weg, auf nach Göteborg – nur wie? Vor uns und hinter uns lagen je 3 Boote im Päckchen, wir dazwischen, wie in einer Zahnlücke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/spanner.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hafenkino
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die anderen Boote hatten natürlich mitbekommen, dass wir uns fertigmachten und äugten neugierig zu uns rüber: „Wie wollen die aus dieser Lücke rauskommen?“ Ja, der Wind drückte uns immer noch gut gegen den Steg und ja, wir haben immer noch einen Langkieler und kein Bugstrahlruder – aber wir hatten Lars, den dankbaren Schweden! Den hatten die Spanner nicht auf dem Plan. Lars musste sein Boot eh wegfahren, nahm dann unsere Vorleine an und zog unseren Bug mit geballter Motorkraft aus der Lücke und – zack – waren wir frei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/skipper+zufrieden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Schärenhimmel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Vorhafen das Groß gesetzt und auf ging es nach Göteborg. Als wir nachmittags die Schären der Stadt erreicht hatten, war das Wetter viel zu schön für einen Hafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wind hatte nachgelassen, eine Mooringboje war frei und wir verbrachten eine wunderbare Nacht im Schärenhimmel. Alles wieder im Lot!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sonnenuntergang-e318305e.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/spanner.jpg" length="51816" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 03 Jul 2022 13:02:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/vom-limfjord-ueber-laesoe-in-die-goeteburger-schaeren</guid>
      <g-custom:tags type="string">Limfjord,Laesoe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/spanner.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/spanner.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Thyborön, das Tor zur Nordsee - auch für uns?</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/thyboroen-das-tor-zur-nordsee-auch-fuer-uns</link>
      <description>(5 – 2020) Thyborön! Der Name hatte für mich immer einen besonderen Klang. Das kommt aus den Zeiten, wo es noch kein windfinder, seaman oder windy gab und wir auf einem Törn (meist durch die dänische Südsee) noch dreimal am Tag den Seewetterbericht hörten. Thyborön klang kalt, windig, wild aber vielleicht gerade deswegen immer interessant.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Thyborön! Der Name hatte für mich immer einen besonderen Klang. Das kommt aus den Zeiten, wo es noch kein windfinder, seaman oder windy gab und wir auf einem Törn (meist durch die dänische Südsee) noch dreimal am Tag den Seewetterbericht hörten. Thyborön klang kalt, windig, wild aber vielleicht gerade deswegen immer interessant.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/agnes.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spannungsvoll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun sind wir im Hafen von Thyborön und es ist kalt, windig, wild aber auch spannend, schön und unverfälscht. Wir kamen vom Limfjord und sahen zuerst eine große Chemiefabrik, dann kamen Fischfabriken, Silos, Fabriken die Fischmehl und -öl herstellten mit entsprechenden Gerüchen … . Auf der anderen Seite Sandbänke mit Seehunden und Windrädern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seehunde+windr%C3%A4der.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seehunde-a112cd2a.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Platz für Fischerromantik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehe man zum Yachthafen am Ende der ganzen Hafenanlage kommt, passiert man eine Kette von großen Arbeitsschiffen, Fischerbooten und Trawlern. Das Hafengebiet selbst ist riesig. Wir sind froh unsere Klappräder dabei zu haben.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/thyb+hafen+3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/thyb+einfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier ist nichts von Fischerromantik zu spüren, hier sieht man die Realität, hart arbeitende Menschen, überall wird geschweißt und gehämmert. Wir radeln entlang von ausgelegten Fischernetzen, die sicher eine Länge von 100 Metern haben. Wir sehen die riesigen Scherbleche, die über den Meeresboden schleifen, um die Schollen zu fangen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/thyb+hafen+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/thyb+hafen+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere Zweifel, ob es ökologisch überhaupt vertretbar ist, noch Fisch zu essen, erfahren einen weiteren, drastischen Schub. Und dennoch gehen wir in das Fischgeschäft im Hafen und kaufen dort mehrfach so frischen Fisch, wie wir ihn wirklich sehr selten bekommen haben. So viel zur Konsequenz menschlichen Handelns.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/thyb+hafen+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitsicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wellen der Nordsee können bei Westwinden von Island an einen langen Anlauf nehmen. Da lernt man einen so gut geschützten Yachthafen zu schätzen. Über den modernen Sanitäranlagen liegt die Skipperstube. Hier hat man einen fantastischen Panoramablick bis auf die Nordsee. Ankommende Schiffe oder Segelboote sind schon von Weitem zu sehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/meer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lässt man den Blick über die Mündung des Limfjordes schweifen, kann man Delfine und Seehunde beobachten oder zusehen, wie sich Seeschwalben senkrecht ins Wasser stürzen, kurz abtauchen und dann mit oder ohne Beute davonfliegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ausblick.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            50 Meter vom Yachthafen, gleich hinter der Mauer, fängt ein ewig langer Strand an. Bunkeranlagen, die Überbleibsel des sogenannten Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg sind nicht zu übersehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bunker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab-Schlachten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier hat auch die brutale Seeschlacht aus dem 1. Weltkrieg stattgefunden, bekannt unter dem Namen „Die Schlacht von Skagerrak“. Die größte Seeschlacht der Weltgeschichte dauerte gerade mal vom 31. Mai bis zum 1. Juni. Deutsche und britische Schlachtschiffe stießen hier aufeinander, versenkten sich gegenseitig und am Ende waren in gerade mal 1,5 Tagen ca. 9.000 Mann tot. In einem Museum kann man sich diesem Wahnsinn nähern. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schlachten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/invincible.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unvergleichliches Licht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während wir auf ein geeignetes Wetterfenster für unsere Überfahrt zur Westküste Norwegens warten, machen wir Fahrradtouren durch die karge und doch so - oder gerade deswegen - fantastische Landschaft. Dünen, Binnenseen, das ewige Rauschen der Brandung und dieses unvergleichliche, nicht zu beschreibende helle, hellblaue Licht … Wir saugen diese Bilder, Geräusche und Farben förmlich in uns auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fjerredslev+jammerbucht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/badman.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So geht es nicht weiter!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber nach fünf Tagen Thyborön fällen wir eine Entscheidung. Wir werden nicht nach Norwegen segeln! Zum einen ist immer noch kein Wetterfenster für einen ca. 24- stündigen Törn zur Westküste in Sicht. Von den Windverhältnissen her könnten wir zur Südküste Norwegens segeln. Dann müssten wir da weiter auf geeignete Bedingungen warten, um den heiklen Punkt Lindesnes Fyr zu umrunden. Wir kennen die „norwegische Riviera“ von unserem letzten Norwegentörn, sie ist schön, ist aber dieses Mal nicht unser Ziel gewesen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/yachthafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/thyb+yachtahfen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehnsucht nach Sommer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum anderen sind die Wetteraussichten in Norwegen ziemlich bescheiden. Heute ist ein Norweger in den Hafen gekommen und bestätigte, dass dieses Jahr echt kein Sommer in Norwegen sei. Die untergehende Sonne, nur ausnahmsweise mal zu sehen, trügt. Es ist bitterkalt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sonne.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind nun schon 4 Wochen unterwegs. Den Sommer haben wir nur an einem halben Tag in Bönnerup gefühlt. Es ist immer eine verdammte Grundkälte in der Luft und Regen hatten wir auch genug. Wir haben kein einziges Mal geankert, sind wegen Kälte und Nässe auch gar nicht auf die Idee gekommen. Ein Sommersegelfeeling hatten wir nur an unserem 1. Segeltag nach Marstal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statt Norwegen nun der Götakanal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere holländischen Segelfreunde, die jetzt schon bei Stockholm sind, kommentieren unsere Berichte: „Wir möchten nicht mit euch tauschen.“ Oder: „Wir sind ganz zufrieden mit unserer 65+ Tour.“ Und so etwas machen wir jetzt auch! Nach langem Hin und Her haben wir uns entschieden: Auf zur schwedischen Westküste nach Göteborg, von da durch den Götakanal tingeln bis zur schwedischen Ostküste südlich von Stockholm – und dann sehen wir weiter!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/boygroup.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fischhaus.jpg" length="65066" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 16:28:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/thyboroen-das-tor-zur-nordsee-auch-fuer-uns</guid>
      <g-custom:tags type="string">Thyborön,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fischhaus.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tage wie diese – von Aalborg weiter durch den Limfjord</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/tage-wie-diese-von-aalborg-weiter-durch-den-limfjord</link>
      <description>(4 – 2022) Wir kämpfen uns langsam weiter vor Richtung Thyborön, unserem Absprunghafen nach Norwegen. Schöne Tage und Tage, die man am besten mit Humor nimmt. Dazu auch ein sehr verstörender Abend im Hafen von Lögstör mit einem „Mann über Bord“ Erlebnis und schließlich Rennziegen, die unserer Grübelei ein Ende setzten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kämpfen uns langsam weiter vor Richtung Thyborön, unserem Absprunghafen nach Norwegen. Schöne Tage und Tage, die man am besten mit Humor nimmt. Dazu auch ein sehr verstörender Abend im Hafen von Lögstör mit einem „Mann über Bord“ Erlebnis und schließlich Rennziegen, die unserer Grübelei ein Ende setzten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst in Aaalborg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir waren das zweite Mal in Aalborg, es lohnt sich. Stundenlang schlenderten wir durch das Kunsten Museum of Modern Art Aalborg.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/aalbo+kunst+regenschutz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/aalborg+kunst.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch das Utzoncenter bietet neben Informationen zur Arbeit des Architekten Utzon (er hat die Oper in Sidney entworfen) spannende Ausstellungen, aktuell über Sommerhäuser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ferienhaus+fischer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter ging es nach Lögstör, natürlich mit Regenschauern. Da die Brücke auch erst 20 Minuten nach unserer Ankunft öffnete, drehten wir zusammen mit einem anderen Boot geduldig im Nieselregen unsere Runden. Um uns herum mindestens 5 Seehunde, manchmal nur die Schnauze aus dem Wasser haltend, manchmal ihren silbrig glänzenden Fisch zwischen ihren Fangzähnen zeigend. Abgesehen von ihren runden Kulleraugen, erkennt man deutlich: sie sind die größten Raubtiere in Deutschland.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Wetterfeste+kleidung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser wunderbarer Waschsalon
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich festmachen im Kanalhafen. Wir wollten die Waschmaschine nutzen und die Wäsche in der Kuchenbude aufhängen, war doch die Luftfeuchtigkeit im Boot inzwischen wieder auf 85 % gesunken. Mein Skipper hatte aber zu viel Geld in den Automaten geworfen. Kein Problem, dann wechseln wir eben die Bettwäsche und waschen die auch, es gibt ja auch einen Trockner. Eine Ladung Wäsche baumelte schon in der Kuchenbude.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends um 22 Uhr hatte der Trockner sein Programm „Schrankfertig trocken“ endlich beendet. „Houston wir haben ein Problem“ meinte Gerd nur lakonisch, „die Wäsche ist warm, aber nass!“ Kaum zu glauben, wieviel Platz so ein kleines Boot zum Wäsche aufhängen bieten kann. Luftfeuchte: 100 %!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/waschsalon.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mann über Bord
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Morgen schnell die Fahrräder ausgepackt und zur Nordsee geradelt. Sonniger Mittagsschlaf in den Dünen. Abends 60 km in den Beinen, müde und zufrieden. Ein großes, hohes Motorboot kam so gegen 21 Uhr noch in den Hafen. Wir hörten ein lautes Klatschen, da ist jemand ins Wasser gefallen! Und nun kommen 2 Geschichten parallel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Vorfall passierte zwar fast auf unserer Höhe, aber mehr auf der anderen Seite des Kanals, mindestens 20 Meter von uns entfernt. Ein schwer übergewichtiger Mann trieb wie ein Sektkorken im knapp 16 Grad kaltem Wasser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Er machte keinerlei Anstalten zu dem nur ein paar Meter entfernten Boot oder ans Ufer zu schwimmen, auch kein hektisches Paddeln oder Panik war zu bemerken. Er trieb einfach wie ein Sektkorken im Wasser. Wir schauten fassungslos zu, was könnten wir machen, wie helfen?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafenkanalende.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Motorboot setzt zurück, der Skipper wirft ihm eine Feststoffschwimmweste zu, die der Mann jedoch nicht einmal zu bemerken scheint. Sie treibt an ihm vorbei. Der Skipper wirft ihm einen an einer Leine befestigten Rettungsring hin. Der Mann hätte nur zwei Schwimmzüge machen müssen, aber er zeigt wieder keine Reaktion. Alle Instinkte sind wie ausgelöscht. Zu viel Alkohol? Wir wissen es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inzwischen steht eine Frau im Badeanzug auf ihrem Boot und ruft „Can he swim?“ Keine Reaktion! Der Skipper holt den Rettungsring wieder ein und wirft dem treibenden Mann den Ring fast direkt vor das Gesicht. Endlich, ganz langsam ergreift er den Ring und lässt sich zurück an Bord ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verlasst sofort den Hafen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während der Rettungsaktion ruft uns ein Däne, vielleicht etwas älter als wir, zu, ob wir eine Schwimmweste hätten. Natürlich haben wir eine Automatikweste an Bord, aber was will er damit.?! Seine Forderung wird immer eindringlicher. Ich sage ihm, wir hätten eine Automatikweste und wir verstünden nicht, was er damit wolle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Zur Erklärung: eine Automatikweste ist wie ein dicker Kragen um den Hals. Wenn man damit ins Wasser fällt, bläst dieser sich auf und der Kopf wird sicher über dem Wasser gehalten. Sie ist aber überhaupt nicht geeignet um damit zu schwimmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/automatikweste.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Däne beschimpft uns auf das Heftigste, wir sollten sofort den Hafen verlassen. Auch als der Mann schon längst wieder an Bord ist, pöbelt er weiter. Wir hätten ihm gefälligst die Weste geben müssen und wieder: „Verlasst sofort den Hafen!“ Und dann noch: „Geht gefälligst da hin, wo ihr herkommt!“ Das dänische Paar im Boot neben uns ist abgetaucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was hätten wir tun können?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Glück spricht ihn dann aber ein Mann an Land an und lenkt ihn ab. Beklommen kriechen wir in unsere Koje und schlafen schlecht. Zum einen, weil wir noch darüber grübeln, ob und wie wir hätten helfen können, zum anderen wegen der Beschimpfungen. Er hat gezielt uns Deutsche herausgepickt und nicht seine Landsleute, die direkt neben unserem Boot lagen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter+meistens.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Morgens in aller Frühe verlassen wir den Hafen. Auf der Weiterfahrt diskutieren wir immer noch und kommen zu dem Schluss: Nein, wir waren zu weit weg, wir hätten nichts tun können. Und dem Dänen unsere Rettungsweste zu geben und der wäre damit vielleicht wirklich ins Wasser gesprungen …. Dann hätten zwei Menschen im Wasser getrieben und geborgen werden müssen. Ein komisches Gefühl bleibt aber.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kurzes+Wetterfenster.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Rennziegen kommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das schlechte Gefühl löst sich erst im Hafen von Thisted. Ein paar Stunden nach unserer Ankunft mischen echte Rennziegen den Hafen auf. Ohne Motor, nur unter Segeln fahren sie Anlegemanöver in die Boxen. Wow! Die Hafeneinfahrt ist offensichtlich das Ziel der Regatta rund Mors. Direkt neben uns legen die Sieger an. Neun Mann an Bord, alle in orange gekleidet, eine volle Ladung Testosteron, Adrenalin und Euphorie kommt da zusammen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/siegerr+testestoron.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigentlich liegen wir am Ende des Steges aber neben uns finden dann auch noch 2 weitere Boote Platz, gutes Mittelfeld und etwas entspannter. Die windzerzauste und durchnässte Crew war damit beschäftigt, Chips aus dem Cockpit zu puhlen, die hatten ihre Cockpitentwässerung verstopft. „Do you want a rhum?“ Ihre Augen leuchten, „Yes!“ Na denn: „Skal!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/br%C3%BCcke-15c7edc3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Marinehubschrauber kreist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich diese Geschichte aufschreibe, kreist kurz vor der Hafeneinfahrt ein Marinehubschrauber, die Seitentür ist offen. Wir liegen inzwischen im kleinen Hafen Jegindö, ca 25 sm vor Thyborön. Ist das eine Übung? Er schwebt einige Zeit auf der Stelle. Dann schließt sich die Tür, er dreht wieder ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz darauf kommt ein kleines Motorboot mit Anglern in den Hafen. Einer hat eine aufgeblasene Rettungsweste um den Hals, offensichtlich wieder ein „Mann über Bord“-Vorfall. Der Rettungshubschrauber wäre wohl zum Einsatz gekommen, wenn der Mann nicht wieder an Bord gekommen wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mal ganz ehrlich, uns reicht eigentlich schon das Aprilwetter, da braucht man nicht noch sowas!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetterrosen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Wetterfeste+kleidung.jpg" length="76191" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2022 16:11:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/tage-wie-diese-von-aalborg-weiter-durch-den-limfjord</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aalborg,Lögstör,Jegindö,Thesten,Mann über Bord,</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Strecke machen von Nyborg bis in den Limfjord nach Aalborg</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/strecke-machen-von-nyborg-bis-aalborg-im-limfjord</link>
      <description>(3 - 2022) Um einem drohenden Hafenkoller zu entkommen, der Zahn ist repariert, fahren wir unter Motor von Nyborg nach Kerteminde.  Dann geht es unter Segeln nach Ballen auf Samsö, weiter bis nach Greena und von da bis Aalborg in den Limfjord. Endlich mal Strecke gemacht!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um einem drohenden Hafenkoller zu entkommen, der Zahn ist repariert, fahren wir unter Motor von Nyborg nach Kerteminde.  Dann geht es unter Segeln nach Ballen auf Samsö, weiter bis nach Greena und von da bis Aalborg in den Limfjord. Endlich mal Strecke gemacht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/klimawandel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch zunächst einmal bestraft der Wetter- oder Klimagott unsere Motorfahrt nach Kerteminde (17 sm). Beim Anlegen brist der Wind auf, Schauerböen empfangen uns und auf der Suche nach einem freien Liegeplatz kommt auch noch Hagel hinzu. Während ich auf dem Vordeck stehe und nur noch lachen kann, während mir das Wasser in die Schuhe läuft, schaut mein Skipper voller grimmiger Konzentration nach vorne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kerteminde+schauer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dschinn aus der Flasche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Starkwind ist angesagt und wir tauschen in Kerteminde unsere große Genua gegen eine kleine Arbeitsfock aus. Das hört sich leichter an als es ist, denn die Genua ist 35 qm groß und die wollen ordentlich an Bord zusammengelegt werden, um in den Segelsack zu passen. Es hat noch jedes Mal Stress gegeben, da mein Skipper dabei irgendwann immer die Nerven verliert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich auch dieses Mal! Wir hatten sie schon halb zusammengelegt, da lief das Tuch einfach wieder auseinander und verbreitete sich auf dem ganzen Vordeck! Wutentbrannt raffte Gerd den ganzen Klumpatsch zusammen, zerrte den formlosen Haufen in unsere Achterkajüte und kam dann selbst nicht mehr raus. Also unsere Genua, die seitdem Dschinn aus der Flasche heisst, wieder ins Cockpit gezerrt, den Skipper befreit und das Ganze wieder zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen beschert uns der Wind mit 4 bis 5 Beaufort (in Böen auch schon mal 6) eine Buckelpiste am Wind nach Ballen auf Samsö (25 sm). Obwohl keine Saison, ballt es sich schon wieder in Ballen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doppelter Rausch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen schnell weiter nach Greena (37 sm). Wir haben uns nun schon daran gewöhnt, beim Segeln Handschuhe anzuziehen. Für diesen Törn packten wir uns noch in mehrere Wollschichten. Aber so kalt hatten wir es lange nicht. 12 Grad bei einer Rauschefahrt mit Halbwind sind nicht gerade viel. Da hilft nach 7 Stunden segeln nur heißer Kakao mit einer mit einer mindestens doppelten Portion Rum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da für den folgenden Tag wenig Wind angesagt ist, bergen wir dort die Arbeitsfock und bringen unseren Dschinn wieder in die Flasche bzw. ans Vorstag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Greena geht es leider nur bis Bönnerup, da der angekündigte Südwind sich ziemlich schnell als Nordwind und dann als Gar-kein-Wind entpuppt. Wieder unter Motor weiterfahren ist keine Option. Klimawandel, Putin … ihr wisst schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%B6nwetterssegeln.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es ist endlich mal wieder ein sonniger Tag, der Strand von Bönnerup ist schön und alles ist gut. Die Badesaison wird eröffnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ist der bislang größte Schlag in dieser Saison angesagt. Wir wollen direkt in den Limfjord bis nach Aalborg. So schnell ist unsere Emaloca mit uns noch nie gesegelt. Bei guten Winden beträgt unsere Reisegeschwindigkeit normalerweise so um die 5, fünfeinhalb und manchmal auch etwas über 6 Knoten. Dieses Mal haben wir bis zur Einfahrt in den Limfjord immer über sechseinhalb Knoten, oft auch über 7 Knoten auf der Uhr. Wir staunen! Und das Beste: keine Spur von Seekrankheit bei mir! Das war im letzten Jahr anders.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-133344ac.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was gutes Segelwetter mit gutem Käse gemein hat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aalborg hat rund 120 000 Einwohner, ist absolut fahrradfreundlich und bietet Kunstmuseen, spannende Architektur und etliche Cafes. Ein guter Ort um die ganzen Regenfronten, die nun heranrauschen, abzuwettern! Sind wir frustriert, dass wir nicht so schnell weiterkommen? Nein! Wir sagen uns: Jeden Tag seinen Lieblingskäse essen können, ist auf Dauer auch kein Vergnügen. Ab und zu - und man kann ihn erst so richtig genießen, den Käse und das Sahnesegeln!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Wasserspiele.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 08 Jun 2022 09:48:20 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wellen, Wind und die Tour de France</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/wellen-wind-und-die-tour-de-france</link>
      <description>(2 – 2022) Unser erster Segeltag fing so gut an! Wind aus Süd Südost mit Windstärken um 3 bis 5, so dass wir uns von unserer Genua gen Norden ziehen lassen konnten. Die Sonne schien, ein Schweinswal umkreiste für einige Zeit unser Boot und zeigte uns spielerisch, wer hier die Elemente wirklich beherrscht. Zu früh gefreut!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erster Segeltag fing so gut an! Wind aus Süd Südost mit Windstärken um 3 bis 5, so dass wir uns von unserer Genua gen Norden ziehen lassen konnten. Die Sonne schien, ein Schweinswal umkreiste für einige Zeit unser Boot und zeigte uns spielerisch, wer hier die Elemente wirklich beherrscht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/smileysegel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also warum nach 25 Seemeilen in Bagenkop Stopp machen und nicht gleich 10 Seemeilen weiter bis nach Marstal segeln?! Starkwind war ja erst ab dem späten Nachmittag angesagt. Der fing aber leider genau an zu blasen, als wir anlegen wollten. Was tun? Wir zögerten in eine Boxengasse fahren, um einen freien Platz zu suchen. Die Gefahr, vom Wind weiter als uns lieb gewesen wäre in die Gasse reingedrückt zu werden, schien uns zu groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem Steg war ganz vorn noch ein Platz frei. Ich erwischte mit der Leine den Luvpfahl. Mit Hilfe eines freundlichen Seglers am Steg konnten wir uns sicher vertäuen. Seine leicht ironischen Abschiedsworte: „Na denn mal eine schöne Nacht!“ fielen mir erst wieder ein, als es Nacht wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/marstal-d6f50c58.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich kennen wir den Hafen von Marstal, hatten aber völlig verdrängt, dass dieser bei starkem Ostwind nicht gerade die beste Wahl ist. Und genau daher kam der Wind, hatte seit unserem Anleger noch kräftig zugelegt und heftige Böen von der Windstärke 7 erwischten unser Boot mit voller Breitseite. Wellen brachen mit knallendem Geräusch an die Bordwand, der Wind zerrte an den Leinen und rüttelte uns durch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehrfach kletterte mein Skipper aus der Koje, ging mit Stirnlampe aufs Deck, kontrollierte unsere Leinen und Fender. Alles okay! In den frühen Morgenstunden hatte der Wind leicht gedreht und das Wellenknallen beendet. Dafür goss es nun in Strömen und ein Dauerquietschen an der anderen Seite der Bordwand war nicht zu überhören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seemann.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was blieb uns übrig als die Segelklamotten anzuziehen, sich in den Regen zu begeben und die Fender vom Fenderbrett wieder dahin zu schieben wohin sie gehörten, damit es keine Schäden am Boot gab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag, der Wind war weg aber ein Dauernieselregen war geblieben, gaben wir nach 2 Stunden motoren auf – für einen komatösen Mittagsschlaf in Rudköbing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/anke+gerd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schietwetter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist da der Wurm drin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sind wir schon seit 5 Tagen in Nyborg. Der Grund: Zu viel oder gar kein Wind - und eine ausgefallene Zahnplombe meines Skippers, natürlich passend zu Christi Himmelfahrt, ganz Dänemark im verlängerten Wochende, so dass kein Zahnarzt erreichbar war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nyborg ist aber ein schönes altes Städtchen, wir gehen bei Starkwind zu Fuß, lesen bei Regen, nutzen bei trockenem Wetter unsere Fahrräder und können direkt vom Fischer fangfrische Rotzunge kaufen. Es ist also, wenn überhaupt, ein Jammern auf sehr hohem Niveau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/natursti+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/leuchtturm-28672c49.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz normal!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir von einer Fahrradtour zurückkommen, spielt eine Band vor einer Imbissbude am Hafen. Wir trinken einen Kaffee und genießen die Livemusik. Ein junger Mann mit Handicap stampft vor der Bühne voller Hingabe den Rhythmus der Musik, was den Bandleader offensichtlich leicht irritiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/band.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er blickt freundlich auffordernd zu den etwas entfernt sitzenden Eltern. Vergeblich, diese bleiben lächelnd sitzen. Da springt eine Frau so um die 50 Jahre von ihrem Tisch auf, passt sich den Stampfschritten des jungen Mannes an und tanzt zu seiner Begeisterung mit ihm eine Polonaise rund um ein paar Tische. Als das Stück zu Ende ist, gehen beide wieder zu ihren Plätzen. Wieder einmal erleben wir berührt, mit welcher Selbstverständlichkeit behinderte Menschen in Skandinavien dazugehören.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tour de France statt Solidarität mit der Ukraine?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uns fällt bei unseren Rundgängen auf, dass in Nyborg - anders als in Deutschland -nirgends ein Zeichen von Solidarität mit der Ukraine zu sehen ist, keine blaugelben Fahnen oder Friedenstauben in den Schulfenstern. Dafür wird in jedem Schaufenster Werbung für die Tour de France gemacht, die wohl im Juli hier vorbeikommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tour+allez.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir lesen gerade die Kriegstagebücher von Astrid Lindgren „Die Menschheit muss den Verstand verloren haben“ – der Titel ist leider immer noch aktuell. Beeindruckend ist, wie schonungslos und mitfühlend sie die Folgen des Zweiten Weltkrieges beschreibt und versucht, die politische Lage einzuschätzen. Gleichzeitig schafft sie es, den Alltag mit ihrer Familie und ihren Freunden zu genießen und angesichts der Bedrohung doppelt wert zu schätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/frischer+fisch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir versuchen, es ihr gleich zu tun!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 May 2022 12:11:37 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nord bei Nordwest und ein Boot voller Leichen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/nord-bei-nordwest-und-ein-boot-voller-leichen</link>
      <description>(1-2022) Ob unser Törn Richtung Norwegen schon begonnen hat oder nicht, ist Ansichtssache. Seit Montag schwimmt unsere Emaloca wieder in ihrem Element. Inzwischen sind die Segel angeschlagen, ist alles Gedöns verstaut, haben wir einen wundervollen Abend mit unseren holländischen Segelfreunden erlebt, den Impeller getauscht und - sind immer noch in unserem Heimathafen Orth auf Fehmarn.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob unser Törn Richtung Norwegen schon begonnen hat oder nicht, ist Ansichtssache. Seit Montag schwimmt unsere Emaloca wieder in ihrem Element. Inzwischen sind die Segel angeschlagen, ist alles Gedöns verstaut, haben wir einen wundervollen Abend mit unseren holländischen Segelfreunden erlebt, den Impeller getauscht und - sind immer noch in unserem Heimathafen Orth auf Fehmarn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/chaos.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So eilig wir es hatten, Warburg zu verlassen, so gelassen sind wir nun nach dem Motto: Nur nichts überstürzen! „Die wahren Abenteuer sind in deinem Kopf und sind sie nicht in deinem Kopf, dann sind sie nirgendwo!“ (André Heller)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/meer+liebe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir unser Auto bei meinem Bruder abgestellt haben, geht es mit den Klapprädern zurück nach Fehmarn. Das Schild „Weissenhäuser Strand“ animiert uns dazu, einen kleinen Umweg zu wählen, war dort doch erst kürzlich das G 7 Treffen der AußenministerInnen. Wir erwarteten, die Fernsehbilder im Kopf, ein stattliches Gebäude mit großem Park.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stattdessen kommen wir nur vorbei an dicht aneinandergereihten, viergeschossigen Blöcken mit Ferienwohnungen, einem Parkplatz mit etlichen Reisebussen und einem ‚subtropischen‘ Bad mit langer Röhrenwasserrutsche. Hier hält die idyllische Holsteinische Schweiz ganz schön viel Beton aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/milit%C3%A4r.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir radeln weiter und kommen an dem Truppenübungsplatz Puttlos vorbei. Hundert Milliarden sollen nun zusätzlich in den Bundeswehrhaushalt fließen. Wenn man sich den Schuppen auf dem Militärgelände anguckt, scheint das auch bitter nötig zu sein. (Ironie Ende). Erfreuen wir uns da doch lieber an der Solidaritätsbekundung für die Ukraine in unserem Heimathafen Orth.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krimitage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch als wir von der Fahrradtour wiederkommen heißt es nicht mehr „Willkommen im Hafen Orth“, sondern „Willkommen im Hafen Schwanitz“. Es ist mal wieder soweit: Drehtage für die Krimiserie „Nord bei Nordwest“. Da wird aus dem Kutter „Seeadler“ auch ganz schnell die „Princess of Schwanitz“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etliche Laster bringen das für den Dreh nötige Equipment und unzählige Menschen mit wichtigen Mienen wuseln durch die Gegend, sperren den Drehort ab, halten Mikros hoch, schieben Requisiten durch die Gegend oder lassen Drohnen wimmern. Obwohl keine Personenschützer, sind sie alle mit einem Knopf im Ohr verbunden. Das Serienpolizeiauto wird auf einem Hänger herantransportiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Touristen und/oder Fans haben sich positioniert, manche mit Fernglas oder sogar mit Teleobjektiv, um einen Blick auf ihre Stars zu erhaschen. Was für ein Aufmarsch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuckende Leichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann am nächsten Morgen: unser ganzes Boot ist passend zum Krimi voller Leichen -Zuckmücken! Wir haben diese nicht stechenden Tiere schon öfters im Hafen in großen Schwärmen erlebt. Unsere Recherchen auf einer Nabu-Seite ergeben, dass ihr Leben nach dem Schlüpfen lediglich der Fortpflanzung und dem Futter z.B. für Schwalben dient. Hoffentlich kennen die wenigstens das Lied von André Heller?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/zuckm%C3%BCcken.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wir? Wir wären jetzt bereit in See zu stechen. Doch starke, böige Winde – und die auch noch aus der falschen Richtung – lassen uns weiterhin abwarten und (nicht immer nur) Tee trinken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 21 May 2022 12:45:37 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen+orth.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Immer wieder Ostsee!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/my-favorite-paths</link>
      <description>(9-2022) Über drei Monate auf der Ostsee. Zusammenfassung unseres Törns</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (9-2021) Obwohl in dieser Segelsaison nicht allzu viele Seemeilen in unserem Kielwasser liegen, haben wir dennoch wieder einmal die Vielfalt der Ostseeküste erleben dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/01+endspurt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die verzaubernde Schärenlandschaft Westschwedens, in der man sich gut gegen alle Winde verstecken kann; die langen Sandstrände und die tobende Ostsee an der baltischen Westküste von Lettland und am Schluss zeigte sich noch einmal die dänische Südsee mit ihren sanften, von Endmoränen geprägten Inseln von ihrer lieblichen Seite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+emagennaker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+emmasegeln.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang wiederholten wir fast die Route vom letzten Jahr: die Blekinger Schären bei Karlskrona, den Kalmarsund hoch und über Ölands Nordspitze zu Gotlands Südspitze. Herrliche Leichtwindsegeltage mit schönstem Sommerwetter und einer zu warmen Ostsee (bis zu 25 Grad).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/katrte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ging es mit einem langen Schlag von Gotland nach Liepaja, Lettland. Von dort wollten wir eigentlich nach Süden, nach Klaipeda und zur kurischen Nehrung in Litauen. Nun wurde es eckig, denn der Wind wehte uns genau in die andere Richtung nach Ventspils, Lettland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Ecke hielt er uns einige Zeit fest, mit einer Stärke, die er sonst nur im Herbst oder Winter zu zeigen pflegt. Wir machten per Bus einen Ausfallschritt auf uns bislang unbekanntes Terrain – nach Riga.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tapfer kämpften wir uns wieder zurück nach Gotland. Dann folgte Kalmarsund die Zweite, aber mit schönen Entdeckungen uns bislang nicht bekannter Häfen. Der Aufruf eines Bootsnachbarn: „Der kleine Herbst möchte bitte im August abgeholt werden!“ aufgrund von ungewöhnlich kühlen Morgen- und Abendtemperaturen wurde erst Ende August gehört.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+nyord+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann entwickelte sich genau das richtige Wetter für das Smalandfahrwasser und die dänische Südsee: Goldene Spätsommerstimmung zum Saisonausklang!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+flirrend.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann kam aber doch die Fehmarnsundbrücke in Sicht, dahinter unser Heimathafen Orth auf Fehmarn. Beim Auskranen dann doch Erleichterung, dass der Schaden unter dem Kiel von unserer Steinberührung in den Schären nicht sehr groß ist, eine Schramme, die wir selbst beheben können. Wir werden im Winter wieder von vielen Eindrücken und Sonnenstrahlen zehren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+ankegerd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Jetzt sind wir wieder zu Hause und versuchen die enorme Biomasse in unserem Garten wieder in den Griff zu bekommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+terrasse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/01-endspurt.jpg" length="403468" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 13 Sep 2021 22:53:34 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Törn 2021,Zusammenfassung,Ostsee,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/01-endspurt.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/01-endspurt.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Lettland zurückgekämpft nach Schweden</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/tips-for-safer-cycling</link>
      <description>(8-2022) Unbeständiges Wetter, kabbelige See. Easy sailing geht anders.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (8-2021) Seit Mitte Juni sind wir nun unterwegs. Gab es anfangs oft wunderschöne Leichtwindsegeltage hat sich seit Lettland das Blatt gewendet. Die Wetterlage ist so unbeständig und die Windverhältnisse ändern sich kleinräumig, dass es nicht einfach ist, längere Törns zu planen. Der Wetterbericht vom Abend hat am Morgen oft schon keinen Bestand mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+klein.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inzwischen kreuzen wir zwischen schwedischem Festland nach Ölland hin und her und warten auf Wind aus der richtigen Richtung – aber er kommt nicht einmal aus der falschen. Dafür geraten wir heute in eine Oldtimerrallye, werden von Prominenz überrascht und mutieren zu Paparazzis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Ventspils nach Gotland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um von Ventspils wieder zurück nach Gotland segeln zu können, vergingen so einige Tage. Als wir endlich weiter konnten und dies dem Hafenmeister verkündeten, meinte er nur „Really“ und schenkte uns grinsend einen Hafenwimpel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+wellen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knapp 90 sm lagen vor uns, so dass es morgens um 5 Uhr hieß „Leinen los!“ Zunächst rumpelten und geigten wir in alter Welle gegen neue Welle. Mein Magen dachte, er fährt Achterbahn. Es kam zwar nicht zum Fische füttern aber mir war – um es einmal vornehm auszudrücken – ‚sehr plümerant‘.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+da+kommt+was.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einem Drittel der Strecke war die elende Kreuzsee endlich vorbei. Mein Skipper meinte strahlend: „Jetzt sind die Wellen doch toll!“ und begeisterte sich an unserer Geschwindigkeit von 6 bis 7 Knoten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kurzes Heben meiner Augenbrauen und er schwieg, nur noch einmal leise flüsternd: „Falsches Thema, was? Tut mir leid!“ Gegen 18:00 Uhr im Farösund war die Welle weg und meine Laune und der Appetit sofort wieder da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Gotland zur schwedischen Ostküste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Ventspils vorher ließ uns nun Gotland nicht los. 5 Nächte lagen wir im wunderschönen Hafen von Lickershamn. Inzwischen war unser Segelfreund Hans zu uns gestoßen. Wir vertrieben uns die Zeit mit herrlichen Wanderungen entlang der Steilküste, Grillen, Baden und Wein trinken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+nachsaison+likkershamn.jpg" alt="Likkershamn Hafen in der Nachsaison"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einen besseren Windwinkel zum Festland hangelten wir uns 15 sm weiter nach Visby, Öland. Mittags sollten heftige Gewitter kommen, daher machten wir uns schon vor 6 Uhr auf den Weg. Doch um halb neun, fast schon vor der Einfahrt zum Hafen, ergoss sich dann ein heftiger Regenschauer. Die Sicht war weg, es krachte gewaltig über unseren Köpfen, auch die Blitze waren nicht von schlechten Eltern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+kreuzfahrtschiff.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Visby, geflutet von Freigängern zweier Kreuzfahrtschiffe, entfaltete erst seine Schönheit, als diese wieder auf ihr Schiff zurückgetutet wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schärenidylle entschädigt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           56 sm lagen zwischen Visby und den Schären. Morgens kaum aus dem Hafen ausgelaufen, gab der Wind uns heftig einen auf die Mütze. Reffen, reffen, reffen! Gut 2 Stunden später war der Spuk vorbei, alles ausreffen! Nachmittags dann kein Wind mehr, Segel runter – dafür Regen. Dann endlich eintauchen in die Schärenwelt und sofort waren wir wieder in ihren Bann gezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klintemala, Paskallavik und Stora Rör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           So urig wie die Namen klingen, so urig sind auch die Häfen. Klintemala, ein kleiner Bullerbyhafen! Leider hat das Café kürzlich schon für diese Saison geschlossen. 10 Menschen wohnen hier das ganze Jahr, im Sommer 100. Wir bekommen vom Hafenmeister Rabatt in Naturalien. Auch sein kleiner Kiosk hat zu und er verschenkte die Restware: Milch, Organgensaft und Kartoffeln für uns, ein Pfund Butter für Hans.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenso bezaubernd ist Paskallavik. Ein alter Steinverladehafen mit einem urigen Café in einer alten Werkshalle hat noch geöffnet. Abends auf einer kleinen, vorgelagerten Schäre erwacht eine lebensgroße Charlie Chaplin Figur des Künstlers Källström mit Flashlight zum Leben: ‚Als die Bilder laufen lernten!‘
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt liegen wir im Hafen Stora Rör mit einer hervorragenden Surdegsbagerie: Brot und Brötchen vom Feinsten und erst die Kanelbullar…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Direkt vor unserem Boot führte heute die Kungsrallye Öland vorbei. Oldtimer vom Fiat 500 bis hin zu Rolls Royce und anderen Schätzen rollten langsam an uns vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittendrin in der Parade in einem alten Volvo das Königspaar und keine sichtbaren Bodygards oder Scharfschützen auf dem Dach. Auch kein neugieriger Menschenauflauf. Bei uns undenkbar, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer nur Lächeln miss auch ganz schön anstrengend sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+wellen.jpg" length="54582" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 22:51:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/tips-for-safer-cycling</guid>
      <g-custom:tags type="string">Lettland,Schweden,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+wellen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+wellen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Riga!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/open-highways-here-i-come</link>
      <description>(7-2022) Drei Tage zu Fuß durch Riga. Unser Segelboot wartete in Ventspils.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (7-2021) Der Sturm war vorbei und wir ließen Emaloca ein paar Tage allein in Ventspils um mit dem Bus für 7,50 EUR nach Riga zu fahren. Die Route führte durch viel Wald. Das ist nicht verwunderlich, denn sein Anteil macht über die Hälfte von Lettland aus und die Waldfläche wächst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kamen vorbei an extensiv genutzten oder brachgefallenen Wiesen, teilweise schon von Büschen und kleinen Bäumen bewachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtige Dörfer waren schwer zu erkennen. Die Häuser stehen weit auseinander. Nutzgärten mit Obstwiesen gehören dazu, Gärten mit reinem Zierrasen sind selten. Selbstversorgung ist für viele wahrscheinlich mehr Notwendigkeit denn als Hobby anzusehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+b+markthalle.jpg" alt="" title="Die Markthallen von Riga"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Riga ist mit rd. 630.000 Einwohnern die weitaus größte Stadt von Lettland (1,92 Mio. EW). Autohäuser, Outletcenter u.ä. tauchen auf, als wir in die Außenbereiche von Riga kommen. Der Autoverkehr hat merklich zugenommen. Dazwischen liegen aber immer noch alte Holzhäuser mit Gärten und Obstbäumen drumherum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+%C3%BCberblick.jpg" alt="Stadtüberblick Riga"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So weit die Füße tragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Hotel liegt mitten in der Altstadt. Wir entscheiden uns gegen eine Stadtführung oder gezieltes planvolles Vorgehen und laufen an einem Tag 25 Kilometer zu Fuß durch die Stadt. (Wie sich am Abend unsere Füße anfühlten, lässt sich wohl erahnen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5+gerdbank.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Riga ist einzigartig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Gassen in der verwinkelten Altstadt lassen uns an alte, italienische Städte denken, bei den prächtigen alten Gildehäusern fällt uns Lübeck ein. Der vergangene Reichtum einer alten Hansestadt springt auch in anderen Stadtvierteln ins Auge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+gegens%C3%A4tze.jpg" alt="" title="Riga"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen in typisch ‘privilegierte Wohnlagen‘- einzelne Häuser, oft Holzbauten, mit viel Grün und wenig Verkehr. An den meisten Häusern ist zu erkennen, dass hier noch die weniger Begüterten wohnen, aber schon gibt es top renovierte Häuser dazwischen mit neuen, großen Autos vor der Haustür. Wie bei uns in den Städten schon oft vollzogen, bahnt sich auch hier ein Verdrängungsprozess an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+riga+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann gelangen wir in ein Viertel, in dem die verschiedenen Botschaften in alten, stolzen Prachtbauten residieren. Die Jugendstilhäuser, für die Riga berühmt ist, dienen als Firmensitze, Ländervertretungen aber auch zum Wohnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Riga wirkt einzigartig, so anders als Stockholm, Oslo oder Kopenhagen. Dann gibt es noch zahlreiche Museen, Gebäude oder Ausstellungen, die sich sicher lohnen würden. Unmöglich, alles in 3 Tagen zu schaffen. Wir müssen uns entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wer ein Leben rettet, rettet die Welt“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir besuchen die Gedenkstätte von Zanis Lipke, das „am besten versteckte“ Museum wie in einer Broschüre zu lesen. Zanis Lipke (*1.02.1900, +14.05.1987) war ein Dockarbeiter im Rigaer Hafen. In einem von ihm gebauten Bunker unter seinem Holzschuppen versteckte er mit Unterstützung seiner Familie aber auch anderen Freunden, Juden aus dem Rigaer Ghetto. Er organisierte Lebensmittel, Fluchtwege und weitere Verstecke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/18+retten.jpg" alt="Gedenkstätte von Zanis Lipinsky in Riga"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungefähr 60 Menschen wurde so das Leben gerettet. Die genaue Zahl ist nicht bekannt, da Lipke auf die Frage nur gesagt hat: „Ich weiß es nicht, ich habe nicht gezählt. Es ist nicht wichtig.“ Für ihre Taten erhielten Zinis Lipke und seine Frau Johanna 1977 von Israel die Medaille „Gerechte unter den Völkern“ mit der Inschrift „Wer ein Leben rettet, rettet die Welt“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Museum ist es architektonisch gelungen, die Enge und das Bedrückende des Versteckes zum Ausdruck zu bringen. Die Museumsleiterin erzählte uns, dass es ihnen ein Anliegen ist, am Beispiel von Zanis Lipke zu zeigen, dass nicht alle Letten mit den Nazis kooperiert hätten. Ihr Traum sei es, hier eine Begegnungsstätte für Jugendliche einzurichten, damit sie aus der Geschichte lernen. Möge ihr Traum in Erfüllung gehen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+bunker.jpg" alt="Gedenkstätte von Zanis Lipinsky in Riga"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später in der Stadt sehen wir zufällig auf dem Bürgersteig eine Messingplatte, ähnlich den Stolpersteinen. Weisen diese auf Häuser hin, in denen Juden bis zu ihrer Vertreibung und Deportation gewohnt haben, wird hier angezeigt, dass in dem Haus ein Mensch wohnte, der Juden versteckt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abweisende Nationalbibliothek
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begeistert von den Bibliotheken z.B. in Kopenhagen oder Aarhus, die mit ihren Standorten, ihrer Architektur und ihren Konzepten es Menschen so leicht machen, diese Orte zu betreten und zu nutzen, machen wir uns erwartungsvoll auf zur Nationalbibliothek.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirklich, architektonisch ein auffälliger Bau – aber dann die Enttäuschung: Schwer zu erreichen und erst recht schwer hinein zu gelangen. Sachen abgeben, Besucherausweis um den Hals hängen, nicht in die eigentlichen Bibliotheksräume hinein dürfen … kein Wunder dass in dem ganzen Gebäude mehr Personal als Besucher oder Nutzer zu sehen waren. So viel Geld verbaut, schade drum!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst muss sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gegensatz zur Bibliothek hat uns das lettische nationale Kunstmuseum in den Bann gezogen. Zum einen wegen der gelungenen Balance zwischen altem Gebäude und modernen Ausstellungsräumen und zum anderen wegen der zeitgenössischen Sonderausstellungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+kunstmuseum.jpg" alt="Das lettische nationale Kunstmuseum in Riga"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Installationen passen zu Corona und lockdown, was viele Künstlerinnen und Künstler ökonomisch in große Schwierigkeiten gebracht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/23+gartist+cr.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fasziniert und bedrückt hat uns eine Installation der lettischen Künstlerin Skuja Braden. Sie hat sich mit der traumatischen Erfahrung ihrer Mutter auseinandergesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als diese ein junges Mädchen war, wurde ihr geliebter Vater in einen Gulag abtransportiert wo er letztlich auch verstarb. Ihre Mutter hat es nie überwunden, dass sie dem Vater als er deportiert wurde nur einen alten Mantel mitgegeben hat obwohl es einen neuen, wärmeren gab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/24+g.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/25+gm%C3%A4ntel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergeblich hat sie später versucht, den Mantel nachzuschicken. Immer wieder hat sie darüber gesprochen und dabei vor Scham geweint, bis sie im hohen Alter Demenz bekam und die Geschichte vergessen konnte – endlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konzert im Dom – ein krönender Abschluss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welch großes Glück, im Rigaer Dom gab es ein Konzert mit dem renommierten lettischem Radiochor und der Domorganistin. Nach Vorzeigen unserer Impfpässe wurde uns Einlass gewährt. Wir waren überwältigt von der romantischen Orgel aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Sie ist eine der größten im baltischen Raum und hat ein gewaltiges, zugleich aber weiches Klangspektrum. Auch den Chor kann man nur als außergewöhnlichen Klangkörper bezeichnen, der moderne, lettische Chormusik interpretierte. Unseretwegen hätte das Konzert noch viel länger dauern können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Speicher voll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach war aber unser Speicher endgültig voll. Wir hatten Sehnsucht nach Emaloca und ihrem sanften Schaukeln. Wären wir doch lieber auf eigenem Kiel nach Riga gereist, dann hätten wir uns öfter eine Pause gönnen können und wären sicher länger in Riga geblieben. Da hilft nur eins: wir müssen wiederkommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/26+und+immer+wieder+geht+die+Sonne+auf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+riga+nacht+3.jpg" length="85033" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 22:48:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/open-highways-here-i-come</guid>
      <g-custom:tags type="string">Riga,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+riga+nacht+3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+riga+nacht+3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Liepaia, Ventspils und ein Sturm der sich gewaschen hat</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/packing-for-a-long-ride</link>
      <description>(5,6 - 2021) Der Wind bestimmt unseren Törn. So geht es von Liepaia nach Ventspils und nicht zur kurischen Nehrung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (5,6 -2012) Nun sind wir in Lettland, haben uns in Liepaia, Pavilosta und Ventspils umgesehen, einen heftigen Sturm im Hafen abgewettert und werden unsere weiteren Reisepläne wieder einmal dem Wind anpassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Liepaia lächelt zu. Lächle ihr entgegen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So heißt es in einer Broschüre. Das fällt uns gar nicht schwer. Was für ein Szenenwechsel aus der beschaulichen Schärenwelt hinein in eine quirlige, lebendige Stadt mit rd. 76500 Einwohnern und vielen jungen Leuten. Es ist ihr anzumerken, dass es hier Hochschulen gibt und jede Menge Kreativität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+meerjungfrau.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das pralle Leben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hafenviertel sind seit unserem ersten Besuch 2018 viele Cafés, Bars und Restaurants hinzugekommen, individuell, bunt und einfallsreich. Liepaia behauptet wahrscheinlich zu Recht von sich, die lettische Hauptstadt der Kreativität zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Wochenende feiern hier die Menschen das Leben (und manche wohl auch nur den Alkohol).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der neue Yachthafen, den wir damals nur auf Plänen gesehen haben, ist seit diesem Frühjahr fertig, viele Fahrradwege sind angelegt und werden gebaut, die Stadt entwickelt sich langsam aber stetig weiter. Der lange, fantastische Sandstrand wird sicherlich auch viele Sommerurlauber anziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hafen liegen zwei Schiffe der Marine. Damit wird das nur 2 Mio. Einwohner große Lettland sich nicht verteidigen können. „Die Russen haben hier nur den Schrott und den Müll dagelassen!“ hören wir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über das Spannungsfeld zwischen dem russischen und lettischem Bevölkerungsanteil erfahren wir dieses Mal nichts. Nur noch: „Um in Liepaia einen guten, höher qualifizierten Job zu bekommen, muss man russisch können. Ich will aber Englisch lernen!“ Inwieweit das stimmt, können wir nicht beurteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://ostseestuecke.segelnblogs.de/2018/08/24/lettland-im-umbruch/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Im Blog von 2018
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            habe ich mehr über Liepaia, die sowietische Vergangenheit und das Wüten der Nazis geschrieben. Leider war das Besatzungsmuseum in Liepaia wegen Umbaumaßnahmen geschlossen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musik spielt in Liepaia eine große Rolle, einige bekannte lettische Bands und Musiker kommen von hier. In der architektonisch eindrucksvollen Konzerthalle „Der große Bernstein“ treten hervorragende klassische Musiker auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+amberkonzerthalle.jpg" alt="Konzerthalle der Bernstein in Liepaia"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kamen in den Genuss eines kostenlosen Balkonkonzertes. Die Leute standen vor dem Balkon, saßen auf dem Rasen oder dem Kantstein, Kinder radelten und turnten auf der gesperrten Straße – zwanglose Wohlfühlstimmung ohne Eintritt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die andere Seite von Liepaia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das findet alles auf der Seite des Yachthafens statt. Radelt man über die Kanalbrücke nach Norden, dort wo noch alte Industrieanlagen stehen, tut sich ein anderes Bild auf. Hier glänzt nichts, renovierungsbedürftige Häuser, die Straßen teilweise noch nicht einmal befestigt. Man sieht den Menschen, die dort leben an, dass sie nicht zum aufstrebenden Teil der Bevölkerung gehören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pavilosta, nicht so unser Ding
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 4 Tagen nehmen wir Abschied und segeln los. Wir haben unsere Pläne den Windverhältnissen angepasst und wollen weiter Richtung Riga. Erste Station ist Pavilosta. Unter Seglern wird der Hafen als absolut lohnenswert gehandelt. Wer eine kuschelige Hafenatmosphäre mit etwas Partystimmung mag und begeistert ist, dass der Hafenmeister perfekt Deutsch spricht, ist hier richtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf nach Ventspils
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein heftiger Sturm kündigte sich an. Wir mussten uns entscheiden: Abwettern in Pavilosta oder schnell noch nach Ventspils weitersegeln. Weiter! Viel Welle und wenig Wind von hinten bedeuteten jedoch erst eine elende Schaukelei und anstrengendes Steuern, bis der Wind sich nach zwei Stunden erbarmte und endlich der Windvorhersage entsprach.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Voll war der Hafen nicht, neben uns waren nur noch zwei weitere, wesentlich größere Segelboote im Hafen bewohnt. Vier andere Boote schienen Dauerlieger zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Yachthafen hat zwar einen neuen Steg bekommen, aber ansonsten hat sich dort nicht viel geändert -‘Postsozialistischer Charme‘ ist eine freundliche Umschreibung auch für die unmittelbare Umgebung. Schade, es wäre so viel Potenzial da. Wie in Liepaia gibt es in Ventspils einen herrlich langen Sandstrand, der hier nur 5 Fußminuten vom Yachthafen entfernt liegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19a+wir.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+bhafen+ventspils.jpg" alt="Yachthafen in Ventspils"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herbststurm im Sommer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und am nächsten Tag legte der Wind los. Morgens konnten wir noch kurz zum Strand und auf die Mole gehen, um die Kraft des Windes und des Meeres zu bewundern. Dann trieben uns Regen und immer stärkere Böen schnell zurück zum Boot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+sandsturm.jpg" alt="Sandsturm auf der Mole in Ventspils, Lettland"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafen liegt zwar geschützt, aber es kam eine hohe Dünung hereingelaufen, die vom Hafenbecken abprallte und das Becken ins Tanzen brachte. Die Folge: die Boote fuhren vor und zurück, tanzten von Backbord nach Steuerbord, ruckten heftig in die Leinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/19+b+chaden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heftiger Hafenpogo, für uns eine neue Erfahrung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns eineinhalb Tag nicht von Emaloca entfernt. Die Vorleinen noch durch Ruckdämpfer verstärkt, achtern uns an zwei, anstatt nur an einer Mooringboje festgemacht und gewartet, bis der Sturm aufhört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So etwas haben wir noch nicht erlebt. Windstärke 6 steigerte sich auf 7, dann 8 und ging in einer Spitze sogar mal auf 41 Knoten (Windstärke 9). Holla die Waldfee! Zum Glück kam der Wind fast von vorn, sodass Emaloca von den Böen nicht in voller Breitseite erwischt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kulinarisch waren wir gut versorgt durch das hervorragende frische Obst und Gemüse, das es in Lettland auf den Märkten zu kaufen gibt. Ein Genuss, besonders, wenn man in vorseglerischen Zeiten selbst mal einen Gemüsegarten hatte. Den Propolishonig, den uns ein Händler anpries mit: „Der wirkt besser als Astra Zeneca“ verschmähten wir und kauften stattdessen Honig pur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/24+brot+gem%C3%BCse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ventspils – weitläufig verschlafen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So lebhaft Liepaia wirkt, so ruhig und gemächlich wirkt das nur halb so große Ventspils. Durch die Stadt ergießt sich ein aufwendiges Blumenmeer, andere Markenzeichen sind verschiedene Brunnen, die Kuhparade und der große Park mit den riesigen, alten Ankern. Neue Fahrradwege sind angelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/30a+nebenstrasse.jpg" alt="Gegensätze in Ventspils, Lettland"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nebensächlich, aber total auffällig ist, dass die ganze Stadt total gepflastert ist, Betonpflaster in allen Formen und Farben. Wir erfuhren, dass der Bürgermeister der Stadt ein passendes Bauunternehmen dafür hatte – nun sei er aber im Gefängnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/30.jpg" alt="Uferpromenade in Ventspils, Lettland"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die lange Uferpromenade ist fertiggestellt, aber man fragt sich wer da warum promenieren soll. Als wir samstags Abend um 9 Uhr durch die Stadt radeln, sind die Bürgersteige hochgeklappt, nur an einem Grillpub ist was los. Kein Wunder, dass der junge Hafenmeister aus Ventspils feuchte Augen bekommt, als er erfährt, dass wir in Liepaia waren. „Ah, die Stadt der Rockmusik, da ist wenigstens was los!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/31+lasershow.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Winde verweht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Liepaia haben wir uns von dem Plan nach Klaipeda zur kurischen Nehrung zu segeln verabschiedet. Wind gibt es die nächsten Tage zu viel oder zu wenig, aber dafür mit viel hoher, alter Welle. Noch länger in Ventspils bleiben wollen wir nicht. Wir disponieren kurz entschlossen um, lassen Emaloca ein paar Tage allein im Hafen und fahren mit dem Bus nach Riga.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/32+stena.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20g+sturma.jpg" length="54443" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 31 Jul 2021 22:46:29 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von Vändborg nach Liepaia – mit zusammengebissenen Zähnen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-vaendborg-nach-liepaia-mit-zusammengebissenen-zaehnen</link>
      <description>(4 - 2021) Auch wenn ein Törn mal nicht so läuft wie erhofft - nach der Ankunft ist alles vergessen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung! Dieser Text kann Nicht-Segler und -Seglerinnen ratlos zurücklassen. Denn wahrscheinlich werden diese eher zu der Feststellung als zu der Frage kommen: „Sind die bekloppt?! Warum machen die das?!“ Ehrlich gesagt, wir wissen es auch nicht so genau. Aber einen Törn von 94 sm (ca 180 km) geschafft zu haben, ist ein unglaublich gutes Gefühl und das Anlegerbier danach schmeckt unvergleichlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2+karte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch von vorne. Nach wochenlangem klimatischem Mittelmeerfeeling und trägem, entspanntem Nichtstun in den schwedischen Westschären fiel uns der Aufbruch von Tag zu Tag schwerer. Auch das friedliche, nach Kräutern duftende Gotland war schon fast dabei uns wieder einzulullen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wir gaben uns einen Ruck! Auf nach Liepaia, Lettland – von Vändborg (Gotland) aus einmal quer über die Ostsee. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 5 Knoten in der Stunde (die schafft ein sehr langsamer Fahrradfahrer locker) bedeutet das 18 bis 19 Stunden segeln.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diverse Windvorhersagen wurden gecheckt und letztlich auf Seaman von Meno Schrader vertraut. Morgens in aller Frühe, um halb 3 Uhr, wäre eine gute Zeit, die Leinen los zu machen. Dann würden wir gegen 21 Uhr in Liepaia ankommen. Vorher schienen Wind und Welle doch etwas zu ungemütlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+bstartposition.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Toleranz ist gefragt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends Brote schmieren, alles möglichst sicher verstauen, Wecker stellen und früh in die Koje legen. Als wir gerade so gegen 21: 30 Uhr in den ersten Tiefschlaf gefallen waren, sprangen ein paar munteren Jungs direkt vor unserem Boot mit lautem Gegröle ins Wasser. Der Rettungskreuzer, der in Vändborg seinen Liegeplatz hat startete fast zeitgleich einen Übungseinsatz mit seinem nicht gerade leisen Generator und erleuchtete den Hafen taghell.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schön, wenn junge Menschen ihren Spaß haben und gut, dass es die Seenotrettung gibt – dann bekommen wir eben etwas weniger Schlaf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles fing perfekt an. Punkt halb drei ging es los. Der Norden war schon in kupfernes Licht getaucht; nur ein heller Stern leuchtete (Jupiter?). Von pechschwarzer Nacht konnte keine Rede sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+sonne+geht+auf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das segeln?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um aus dem Windschatten von Gotland zu kommen motorten wir fast eine Stunde und trafen dabei auf mehr alte Welle als auf frischen Wind. Genua und Groß stabilisierten diesen Schlingerkurs nur bedingt. Die aus dem Meer aufsteigende Sonne bot eine wunderschöne, aber nur kurzzeitige Ablenkung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist: wir gurkten und hoppelten die ersten Stunden dahin. Mit flappenden Segeln fuhren wir statt mit geplanten mindestens 5 Knoten, nur mit 3 bis 4. Unser Navi berechnete unsere Ankunft in Liepaia erst für den nächsten Morgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+frustierter+skipper.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So gegen 10 Uhr morgens stöhnte mein Skipper: „Wäre ich froh, wenn ich sagen könnte, komm wir machen das 1. Reff in die Genua.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Stunde später war es soweit. Der Wind erfreute uns mit 15 bis 20 Knoten, Genua und auch das Groß bekamen das 1. Reff verpasst. Während der Skipper auf dem Vordeck rumturnte, war ich am Steuer – höchste Konzentration bei uns beiden. Natürlich waren wir angepickt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Haken: der Wind kam aus Nordost. Wir mussten einen Amwindkurs fahren und kamen nicht über eine Geschwindigkeit von 4,5 Knoten hinaus – ein Gefühl, als ob ein Schleppnetz am Kiel hängen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay, nun ist hart am Wind segeln nicht unbedingt der schnellste Kurs. Wir hatten aber auch noch einen halben Knoten Strom gegenan und zu der neuen Welle kam noch lange Zeit alte Welle aus der entgegengesetzten Richtung. Bei diesem Gemisch ist der Begriff Welle eigentlich falsch. Es muss eher von Bergen, Hügeln und Buckeln (Kreuzseen) die Rede sein, die wiederum entsprechende Schiffsbewegungen mit sich bringen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+gischt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir konnten die geschmierten Brote inzwischen gestohlen bleiben. Ab und an mümmelte ich einen trockenen Zwieback weg. Anders mein Skipper. Mit Genuss stopfte er Stullen und später auch noch Kuchen in sich hinein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genug ist genug
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der Zeit verfestigte sich bei mir immer mehr der Gedanke, dass ich solche Art von Törn nicht mehr mitmachen würde, definitiv nicht! Genau das würde ich meinem Skipper nach der Ankunft in Liepaia unmissverständlich kundtun. Der schien etwas zu ahnen und verkündete alle paar Stunden eine ‚Erfolgsmeldung‘: „Oh, schon ein Drittel geschafft, oh, schon die Hälfte geschafft.“ Mein Kommentar: ein grimmiges Lächeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10+schieflage.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist es noch erwähnenswert, dass wir keine Selbststeueranlage haben. Alle zwei Stunden wechselten wir uns daher am Ruder ab, denn unter diesen kabbeligen Bedingungen konnte unsere Emaloca nicht allein den Kurs halten. Zudem nahm der Wind so langsam aber stetig zu. Immer öfter zeigte die Uhr über 21 Knoten an (Windstärke obere 5 bis 6). Wir gönnten uns und der Genua das 2. Reff. Oh Wunder trotz noch kleinerer Segelfläche lief Emaloca endlich schneller.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+erstes+schiff.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Land in Sicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachmittags gegen 16 Uhr hatten wir nur noch 30 sm vor uns. Wie schön, also doch noch eine Ankunft im Hellen. Und so 15 sm vor unserem Ziel war dann in der Ferne Land und bald auch die ersten Anzeichen von Liepaia zu sehen. Meine Stimmung stieg erheblich. Dann gab es auch noch problemlos im neu gebauten Jachthafen einen Liegeplatz – spätestens da war bei mir wieder alles im Lot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+ostsee+hinter+uns.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einem wohlverdienten Anlegerbier saßen wir zufrieden und auch etwas stolz im Cockpit. Später in der Koje kuschelte ich mich an meinen Skipper: „Gerd, geht es das nächste Mal mit etwas weniger Wind und Welle?“ „Ja, klar. Da segeln wir mit wenig Wind und ganz ohne Welle und lassen uns die ganze Zeit vom Gennaker ziehen. Zwischendrin ist dann noch 2 Stunden Flaute, damit wir gemütlich kochen und baden können. Ist das okay?“ „Das hört sich gut an. Genauso machen wir es!“ Dann schliefen wir 9 Stunden wie ein Stein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile sind wir hin und weg von Liepaia, doch das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/13+angekommen.jpg" alt="Yachthafen Liepaia"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+gischt.jpg" length="78241" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 07:26:23 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Vändborg,Gotland,Liepaia,Lettland,</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Stein sollte nicht da sein!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/der-stein-sollte-nicht-da-sein</link>
      <description>(3 - 2021) Gewitter, ungenaue Seekarten und Steinberührung in den Schären, aber richtig schön war es auch!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bisher haben wir auf den Spruch „wer noch nicht mit einem Stein in Berührung gekommen ist, der war noch nicht in den Schären“ immer geantwortet: „Wir waren schon oft da, aber uns ist es noch nicht passiert!“ Bisher…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schöne Tage in Timmernabben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der kleine Hafen Timmernabben hat uns ausgesprochen gut gefallen, besonders auch die Rökeri, weshalb wir unser leckeres Kürbiscurry noch mit fangfrischem Dorsch veredeln konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+Dorsch+ohne+Hasen+-+Kopie+-+Kopie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann noch der Mozartsalon im Bullerbyort Pataholm. Wunderschöner Gesang und Musik im Garten eines alten Kaltbadekurhauses berührten unser Herz. Was haben wir wegen Corona die Kultur vermisst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Waldschärenidyll hat seinen Preis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch es zieht uns in die Schärenwelt. Mein Skipper navigiert uns in eine Waldschärenidylle. Als wir den Anker werfen, fliegt ein Seeadler wie zur Begrüßung über unser Boot hinweg. Wir genießen den herrlichen Panoramablick und abends legen wir uns total entspannt und zufrieden in die Koje.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+crew+-+Kopie+-+Kopie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens fängt es so gegen 4 Uhr mit einem Platzregen an. Ich ziehe mir die Decke über den Kopf, die Kuchenbude haben wir am Abend noch aufgebaut, also lass mich schlafen. Zum Regen kommt aber ein Grummeln hinzu, dass ich irgendwann nicht mehr ignorieren kann. Gewitter! Nichts davon hatte die Wettervorhersage angekündigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst Gewitter …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd ist schon länger auf, steht auf dem Niedergang und guckt wie ein Erdmännchen in alle Richtungen. „Der Wind hat gedreht, wir liegen jetzt auf Legerwall. Aber zum Glück hat er noch nicht zugelegt.“ (Legerwall bedeutet, dass das Boot mit dem Heck zum Ufer liegt, wenn dann der Anker ausbrechen sollte, würde der Wind das Boot aufs Land drücken.) Blitze am Himmel, Donner … das Gewitter kommt näher. Wir ziehen uns an, falls wir schnell reagieren müssen. Handys und Tablett liegen sicherheitshalber im Backofen (Faraday’scher Käfig). Mehrere Gewitterzellen lösen sich ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So gegen 6 Uhr morgens ist der Spuk endlich vorbei. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Wir frühstücken und wollen weiter, der Platz hat für mich seinen Charme verloren. Langsam tasten wir uns vom Ankerplatz weg in das etwas tiefere, aber schmale Fahrwasser. Aus den Karten (sowohl der Papier- als auch der elektronischen Karte) ist ersichtlich, dass ausserhalb des Fahrwassers Unterwassersteine liegen. Aber wir sind ja genau auf der Kurslinie. So ignorieren wir den Alarm des Tiefenmessers, der ab 70 cm unter dem Kiel lospiept, in der festen Überzeugung, dass Pflanzenbewuchs den Alarm auslöst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … dann „küssen“ wir einen Unterwasserstein …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rumms (wirklich kein schönes Geräusch), kurzes Ruckeln, das waren keine Pflanzen, sondern ein Stein! Wir sitzen fest! Mein Magen krampft sich zusammen. „Aber wir sind doch genau auf der Kurslinie, wir haben nichts falsch gemacht“ bestätigen wir uns gegenseitig mit entsetzten Gesichtern. Aber davon kommt man vom Stein auch nicht runter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+stein+-+Kopie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also was tun? Rückwärtsgang einlegen und hoffen – und tatsächlich, es klappt, sogar ohne Vollgas. Ein Hoch auf unseren Langkieler. Emaloca ist offensichtlich mit Kiel wie mit der Kufe eines Schlittens auf den Stein gerutscht und genauso wieder runter. Wir haben großes Glück gehabt, Ruder und Schraube sind nicht betroffen. Im Herbst werden wir sehen, wie arg die Schramme am Kiel ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … die Karte stimmt auch nicht …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Nerven flattern trotzdem. Unausgeschlafen wie ich bin möchte nur noch in einen Hafen, mich in die Koje legen und die Decke über den Kopf ziehen. Paskallavik ist in der Nähe. Wir tasten uns weiter aus der Bucht und sehen Backbord- und Steuerbordtonnen, die allerdings in keiner Karte verzeichnet sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Üblicherweise geht die Betonnung vom Meer zum Hafen, d.h. grün an Steuerbord und rot an Backbord. Das ist aber hier nicht erkennbar. Sollen wir die Backbordtonne jetzt an Backbord lassen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wieder tasten wir uns langsam vor. Wieder geht der Tiefenalarm los. Aufstoppen, zurücksetzen, es vorsichtig auf der anderen Seite der Tonne versuchen. Es klappt. Jetzt ist mir alles zu viel. Ich lamentiere und jammere so lange (und nicht gerade hilfreich für meinen Skipper, der schon Stress genug hat), bis Gerd mich schon nach unten schicken will. Ich bleibe leise vor mich hin japsend im Cockpit sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/11+spinnen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …. genauso wenig wie die Windvorhersage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich kommen wir auf den auch in den Karten markierten Fahrweg. Statt Windstärke drei wie vorhergesagt, weht der Wind mit Stärke fünf direkt von vorne mit entsprechend unangenehmer Welle. Und natürlich ist Paskallavik gegen diese Windrichtung nicht geschützt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/12+sch%C3%A4renlandschaft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also machen wir uns doch wieder in die Schären auf um zu ankern. Solberganäset, auch hier ist das Navigieren eine kniffelige Angelegenheit. Vor vielen Jahren waren wir dort und haben gesehen, wie ein Schwede mit voller Wucht auf einen Stein aufgelaufen ist. Seine coole Reaktion: „Der Stein sollte nicht da sein!“ hat uns damals schon sehr beeindruckt. Inzwischen ist dieser Stein (wir haben ihn später per Kanu entdeckt, er liegt 80 cm unter der Wasseroberfläche) aber in den Karten eingetragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So gelangen wir endlich sicher in eine wunderschöne Bucht und „wettern“ dort die bisher heißesten Tage des Sommers ab – Lufttemperatur 27 bis 30 Grad, Wassertemperatur 25 Grad. Wir schwimmen, fahren Kanu und dösen, zum Kochen ist es zu heiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf zu neuen Ufern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch jetzt haben wir die Schären verlassen und warten an der Nordspitze von Öland in Nabbelund auf geeigneten Wind um nach Gotland zu segeln. Von da soll es dann nach Lettland gehen – so ist zumindest der Plan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17abendstimmung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+stein+-+Kopie.jpg" length="84552" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 18 Jul 2021 08:57:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/der-stein-sollte-nicht-da-sein</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+stein+-+Kopie.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Leichtwindtage im Blekinger Schärengarten</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/leichtwindtage-im-blekinger-schaerengarten</link>
      <description>(2 - 2021) Wenig Wind, schöne Schärenankerplätze und viel Kunstgenuss in Rönneby</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch einmal Lebensmittel bunkern in Simrishamn, dann machen wir uns auf in die Schären von Blekinge. Zu Midsommar geht es den unscheinbaren Hafen von Hörvik gegenüber der Insel Hanö. Im Hafen ist nichts von einer Midsommarfeier zu spüren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders im Ort: große Tafeln sind in den Gärten aufgebaut und Menschen schlendern schon am Nachmittag mit Sekt-, Weingläsern oder Bierdosen durch die Gegend und rufen uns ein fröhliches „Glad Midsommar“ zu. Viele Frauen haben Kränze im Haar, oft aus Plastik oder Stoff, aber auch liebevoll selbst geflochtene Blumenkränze sind zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/standort.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genug der Häfen! Wir machen fest an einem Felsen auf Tjärö. Es liegen dort schon zwei Boote, aber Platz ist noch reichlich und riesige Metallringe versprechen ein leichtes Festmachen. Dabei ignorieren wir, wie steil der Felsen ist. Ich springe und lande an einem fast senkrechten Stück oberhalb des Ringes. Mist, was nun?! Gedanklich sehe ich mich schon im Wasser liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4rensprung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Frauen und ein Skipper
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicherheitshalber krabbele ich mit der Leine an der Emaloca hängt den Felsen ein Stück hoch. Dort ist es zwar nicht mehr ganz so steil, dafür aber mit vertrocknetem Moos bewachsen, das mir unter den Füßen wegbröselt und mich leicht ins Rutschen bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper, der den Heckanker ausgeworfen hat, meint, ich solle wieder runterkrabbeln und das Boot an dem Ring festmachen. Eine Frauenstimme vom Nachbarboot ruft: Geh weg von dem moosigen Felsstück (danke, auf die Idee bin ich auch schon gekommen). Derweil ist mein Skipper auf den Eisenring am Steilstück gestiegen und merkt nun aber auch, dass der Platz nicht gerade ideal ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe es mittlerweile zu einer weniger steilen und moosfreien Stelle geschafft und bekomme Unterstützung von 2 Frauen. Zu viert fällt die Entscheidung, uns etwas weiter zu ihren Booten zu verholen. Das Bild am Ende: der Skipper steht auf dem Vordeck und dirigiert drei Frauen auf dem Felsen – jede mit einer Leine in der Hand – wo diese festzumachen seien, begleitet von viel Gelache und Frotzelei auf beiden Seiten. (Der Skipper würde die Situation naturgemäß etwas anders darstellen.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Militärische Hinterlassenschaften –ein Gewinn für uns Freizeitskipper
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blekinge mit Karlskrona wurde übrigens seit dem 17. Jahrhundert als Seebastion genutzt und war im kalten Krieg militärisches Sperrgebiet. Hier lag ein Großteil der schwedischen Marine versteckt an Schären und in Felsdepots.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bunker+zu+grillpl%C3%A4tzen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So gibt es viele Stellen, versteckt in schönster Natur, wo Freizeitskipper heute das Boot an einem Felsen, einer Rampe oder einer Brücke festmachen können – nicht die schlechteste Umnutzung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/passgenau.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hangeln uns bei absolut null Wind und spiegelglattem Wasser die nächsten Tage immer nur ein kurzes Stück weiter durch die Schärenlandschaft, legen an einer Boje oder einer Schäre an, ankern oder machen für die Nacht an einem der öffentlichen Stege fest. Bei uns undenkbar, dass eine Kommune Stege unterhält, an Land ein Trockenklo und Müllbehälter installiert, die regelmäßig geleert werden – und alles ist kostenlos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regen und Kunst in Rönneby
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Tief rauscht heran, bringt Regen und Wind und treibt uns in den kleinen Hafen Rönneby/Ekenäs. Regen hat die Region wahrlich nötig. Schon Ende Juni ist die Landschaft hier extrem ausgedörrt, Bäume vertrocknet, das Moos knirscht unter den Füßen, das Gras ist schon längst nicht mehr grün.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir radeln in den Ort, bunkern Lebensmittel und dann Kunst. Das Kunstmuseum, eine beeindruckende Halle, die zu einem Emaillewerk gehörte, haben wir ganz für uns allein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ein paar Tagen baden, lesen, grillen, träumen gibt es genügend Wind für unseren Bunten (Gennaker) und wir segeln 40 traumhafte Seemeilen bis nach Mörbylanga auf Öland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ins+Blaue.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seezeichen.jpg" length="82768" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 09:36:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/leichtwindtage-im-blekinger-schaerengarten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Rönneby,Blekinger Schärengarten,,Schären</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seezeichen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seezeichen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zweite Impfung – Moin Ostsee</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/zweite-impfung-moin-ostsee</link>
      <description>(1 - 2021) In Zeiten von Corona heisst es den Sommertörn auf der Ostsee locker und flexibel angehen.  Seekarten einpacken, den neuen Gennaker abholen und los geht es.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Ziel Ostsee heisst, die Seekarten für die unterschiedlichen Seegebiete verstaut sind und keine konkreteren Pläne – nur lockere Ideen – im Raum schweben, kann man es langsam angehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigene Relativitätstheorien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So geht unser erster Schlag gerade einmal 11 sm (ca 20 km) weit von Fehmarn auf das Festland in die Großenbroder Bucht. Nicht ohne Grund, denn in Großenbrode liegt die Werkstadt von Jan Segel und dort wollen wir unseren Gennaker (Leichtwindsegel) abholen. 65 qm groß in leuchtendem Orange mit einem gelben Stern in der Mitte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind begeistert als wir ihn hochziehen. 65 qm! Das hört sich riesig an, ist es auch, wenn man ihn vor dem blauen Himmel schweben sieht. Doch dann schrumpft das Segel unmerklich, als uns bewusst wird, dass die Wohnung, die wir einmal beziehen werden, gerade 7 qm mehr hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber unsere Emaloca, auf der wir im Sommer 3 bis 4 Monate unterwegs sind, ist wiederum wesentlich kleiner und das ist überhaupt kein Problem für uns. Alles ist relativ!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beschaulichkeit ist angesagt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir segeln weiter. Die Versuche, im Salzhaff bei Rerik zu ankern scheitern, da unser Anker vor lauter Seegras sich nicht in den Grund eingräbt – und der Wind soll zunehmen. Aber der kleine, sympathische Hafen von Rerik nimmt uns freundlich auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch bis Warnemünde (32 sm/ca 64 km) genießen wir „Kaffeesahnesegeln“ vom Feinsten, denn der Wind kommt vom Land, so dass sich keine Wellen aufbauen können. 3 Tage wettern wir dort die Sahara-Hitze ab, machen Fahrradtouren durch lichte Wälder an der Küste. Wenn uns zu heiß wird, erfrischt uns die Ostsee mit herrlichen 17 oder 18 Grad. Wir baden auch vom Boot aus im Hafenbecken. Die Robben vom gegenüberliegenden Forschungszentrum der Uni Rostock scheint es nicht groß zu interessieren, ab und an grunzen oder bellen sie mehr oder minder aufgeregt vor sich hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schaprode, in den Boddengewässern um Rügen, erreichen wir mühseliger. Der Wind verabschiedet sich viel eher als angekündigt, wir müssen viel motoren. Als wir abends um 7 Uhr nach 12 Stunden endlich ankommen, will ich nur noch ins kühle Nass. Doch dann kommt die große Enttäuschung: 25 Grad Wassertemperatur im Bodden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7+schaprode.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1a+titelbild.jpg" length="95656" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 18:30:55 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Gennaker</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1a+titelbild.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1a+titelbild.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bis Südschweden – und wie weiter?</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/bis-suedschweden-und-wie-weiter</link>
      <description>( 10) Wir tingeln langsam durch den Kalmarsund: Schärenidylle, Kunst, Klimastreik, ein angestrahlter Vodkatempel und perfekte Bedemöglichkeiten ... alles war dabei.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir Gotland verlassen hatten und uns langsam durch den Kalmarsund wieder Richtung Süden bewegten, stellte sich die Frage: Sind wir schon auf dem Rückweg oder sind wir noch auf der Reise? Wir wollten noch auf der Reise sein und segelten zu ‚unserer Paradiesbucht‘ in der Nähe von Oskarsham.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hängen zwei Tage faul an der Schäre, baden, grillen noch einmal Gotlandlamm und lassen die fantastischen Gotlanderlebnisse Revue passieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis jetzt scheinen Wind und Wetter unsere Einstellung nachhaltig zu unterstützen. Selbst wenn wir mal ein größeres Stück Richtung Süden segeln wollen, lässt der Wind es nicht zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er weht uns gerade einmal nach Borgholm auf Öland, ein Ort, der uns eigentlich nicht sonderlich interessiert. Hier hat die königliche Familie ihre Sommerresidenz, was die Stadt in der Saison wohl zu einer großen Attraktion macht (neben einer alten Burgruine). Jetzt ist alles „stängt“, geschlossen. Ebenso in Kristianopel, da können wir nicht einmal mehr die Hafengebühr bezahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiedersehen in Karlskrona
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Karlskrona auf dem Festland gibt es ein zufälliges, aber sehr freudiges Wiedersehen mit der Crew von Bonnature, mit der wir auf Utklipan eingeweht waren. Ed, gelernter Tischler und Fotograf lebt seit ein paar Jahren auf dem Boot und erzählt uns begeistert, dass er hier schon die ersten Aufträge bekommen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+Karlskrona+SAR.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karlskrona ist ein gemütliches Städtchen, wahrscheinlich kein schlechter Ort um hier zu überwintern. Wir aber wollen weiter und Ed und Lotte rufen uns zum Abschied zu: „See you next year in the baltics!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mal sehen, ob die Winde uns wieder zusammenbringen, wir würden uns freuen. Auch Hans, mit dem wir rund Gotland gesegelt sind, ist in Karlskrona gelandet. Er macht sich nun schneller auf den Weg heim, will er doch bei der Regatta rund Fünen, dem „Silverrudder“ mit dabei sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bleiben im Schärengarten von Karlskrona hängen, gehen baden, beobachten Seeadler, machen Lagerfeuer, genießen wunderbare Sonnenuntergänge und saugen die friedvolle Atmosphäre in uns auf. Als wir uns dann doch losreißen und endlich mal ein größeres Stück nach Süden segeln wollen, macht der Wind uns einen dicken Strich durch die Rechnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahus, Absolut! mit Badestrand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen gerade einmal nach Ahus und sind dort 4 Tage eingeweht. Man muss ein Stückweit den Fluss Helge Aa hinauffahren, um zur Stadt und zum geschützten Hafen am Flussufer zu gelangen. Unser Liegeplatz beim örtlichen Segelclub liegt direkt gegenüber der Absolut! Vodka-Fabrik – alte Backsteinarchitektur, deren Fassade abends herrlich angestrahlt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+Ahus+vodka.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vodkaproduktion, wo Alkohol in Schweden nur in speziellen „Systembollagets“ verkauft werden darf, bringt Ahus aber ganz offensichtlich gute Steuergelder ein, was am Stadtbild und der Promenade am Fluss zu erkennen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nur ein kurzes Stück mit dem Fahrrad entfernt gibt es unglaublich schöne Badestrände. Da der Wind ablandig ist und die Sandstrände durch einen Wald geschützt sind, herrschen hier noch richtig sommerliche Temperaturen vor – und ausser uns ist niemand mehr da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+Ahus+strand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahus hat nur einen Nachteil: Der Ort liegt im Scheitel der Hanöbukt und wenn es einmal für uns segelbaren Wind nach Klintholm auf Mön oder nach Rügen geben sollte, ist dies kein guter Absprungsort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/16+parasolpilze.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verabschieden uns von unseren Stegnachbarn, netten Segelclubmitgliedern, und machen uns auf nach Simrishamn. Es ist nur eine Halbtagestour, aber unglaublich böige, drehende Winde herrschen vor, konzentriertes Steuern ist angesagt. Der Wind kommt vom Land, wir haben deswegen keine nennenswerte Welle, aber wenn weiter draussen auf der Ostsee auch noch hohe Wellen dazu kämen? Nein danke, das muss man nicht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absprungsort Simrishamn?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sind wir schon drei Nächte in Simrishamn und wir werden noch ein paar Tage bleiben, bis sich das Windsystem zu unseren Gunsten umstellt. 6 bis 8 Windstärken mit bis zu 2 Meter Welle…. da üben wir uns lieber in Geduld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+versteinerte+wellen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausserdem haben wir schon festgestellt, dass Simrishamn ein guter Ort zum Abwettern ist. Der Hafen ist groß, nichtssagend aber sicher. Dafür ist der Ort lebendig, Geschäfte, Bäckereien und Räucherei haben geöffnet, es gibt ausgezeichnete Fahrradwege entlang der Küste und jede Menge zu entdecken. Das hätten wir nicht erwartet, wir werden das Beste daraus machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20+sch%C3%B6ner+baden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann gab es da noch diesen Kunstpfad an der Küste, den wir zufällig entdeckt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/23.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann hieß es so schnell wie möglich nach Hause kommen. Ein Trauerfall in der Familie ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hai.jpg" length="167589" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 09 Sep 2020 13:36:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/bis-suedschweden-und-wie-weiter</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hai.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hai.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Bann von Gotland</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/im-bann-von-gotland</link>
      <description>(9 - 2020) Unsere Faszination von Gotland ist kaum zu beschreiben. Am besten ist es, selbst hinzufahren - natürlich auf einem Segelboot.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Randvoll mit Eindrücken verlassen wir die Insel Farö, den nördlichsten Punkt unserer Reise. Ein sattes Hoch liegt über Gotland und bringt herrliches Badewetter – aber kaum Wind. Segelnd und ‚motorend‘ hangeln wir uns langsam an der Ostküste Gotlands entlang. Dabei verfallen wir der kargen, meist schroffen, im Binnenland aber auch landwirtschaftlich geprägten Insel immer mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+abend+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal wirkt die Insel auf uns geradezu mediterran und das nicht, weil es hier auch noch ein Weingut gibt. Es sind die Kieferwälder, die Blicke auf das Meer, die Felsenküste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweimal sind wir auf besondere, große Nutzgärten gestoßen, die jeweils zu einem Restaurant/Café/Museum gehörten. Kräuter, Tomaten, Kürbisse oder Kohl wuchsen dort inmitten von Blumenrabatten. Wir sahen auch zum Beispiel herrlich blühende Artischocken und Feigenbäume mit reifen Früchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht einmal 60.000 Menschen leben auf Gotland, der zweitgrößten Insel der Ostsee, davon knapp 25.000 in Visby. Die Architektur ist klar und gradlinig (nur Visby fällt aus dem Rahmen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6--griechenland.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahllose Steinmauern, die Feldgrenzen markieren, zeigen wie ‚steinreich‘ der Boden hier ist. Puppenstubenfeeling oder Zuckerbäckerarchitektur, wie teilweise auf dem Festland anzutreffen, gibt es hier nicht. So etwas würde auch nicht zu dieser Insel passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7--karge+landschaft-24056bf2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kalkberg ohne mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erstes Ziel auf der Ostseite Gotlands ist der Hafen von Valleviken. Schon von weitem sticht uns ein riesiger Kalkberg mit halb verfallener Kalkverladerampe ins Auge. Meinen Skipper packt die Abenteuerlust und wir machen an dem alten Kai fest. Nein, nicht wir!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+kalkberg+ankern+1-2b948e21.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weigere mich strikt auf einen Betonpfeiler zu springen, von dort auf die schmale Rampe zu klettern und irgendetwas zu suchen, woran ich unsere Leinen festmachen kann. Da hilft auch kein: „Na los, mach schon, stell dich nicht so an!“ oder: „Ach komm, das schaffst du, ist doch ganz einfach!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+Verladekai-1eeb34e3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verschanze mich im Cockpit und bin nur bereit das Boot zu steuern. Gerd springt und klettert problemlos, macht Emaloca fest und will mich überzeugen über die Betonrampe mit an Land zu kommen: „Die Brücke ist so breit wie ein Bürgersteig!“ „Mir egal, sie hat kein Geländer!“ „Du fällst doch auch nicht vom Bürgersteig, ich nehme dich auch an die Hand!“ „NEIN! Lass mich in Ruhe.“ Mitten in unserem Disput kommt Hans, macht sein Boot an unserem fest und geht mit an Land.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/10a+verladerampe-c7ad53b0.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich vertiefe mich in das Buch „Eine Frau erlebt die Polarnacht“ von 1938, eine kühlende Lektüre für die heissen Sommertemperaturen. Was ich verpasst habe, zeigen die folgenden Bilder. Ein aufgegebener Kalksteinabbaubetrieb, der heute ein Filmstudio in seinen umgebauten Hallen beherbergt. Ein skurriles Szenario wie für Thriller von Hakan Nesser gemacht, der tatsächlich in der Nähe ein Ferienhaus hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Zeit gefallen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Platz für die Nacht ist die Verladerampe zum Glück nicht. Schweden hatten uns aber von einem alten Kalksteinverladekai ganz in der Nähe erzählt. Wir machen dort fest und sind hin und weg, so ein unvergleichlicher Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/15+furillen+bootsplatz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergessen ist der Hafen von Valleviken mit seiner Waschmaschine. Ein Bootsclub hat aus Holzresten etliche Tische und Bänke gezimmert und eine urige Grillmöglichkeit geschaffen. In der Saison scheint hier ein beliebter Ausflugsplatz zu sein, der uns an dem Abend aber ganz allein gehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den nächsten Tag bleiben wir dort, erkunden nur die kleine Insel und den alten Steinbruch, wofür aber nicht mehr als eine Stunde erforderlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie relativ doch die Zeit bei unserer Art zu Reisen wird. Die Tage sind unendlich lang und gehen doch ganz schnell vorbei. Das Bild von den zerfließenden Uhren von Salvatore Dali fällt uns dazu ein. Wir sind uns bewusst, wie gut wir es haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/17+furillen+spaziergang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Niemand ist in Stimmung für einen Hafen. Als der Wind am nächsten Abend für den Anlegeplatz ungünstig kommt, verholen wir uns in die Bucht davor, ankern, verbringen die Nacht unter einem grandiosen Sternenhimmel und legen am Morgen unter Segeln ab. Kein Motorengeräusch zerstört die Idylle. 23 sm (ca. 45 km) und 5 Stunden später legen wir im Hafen von Herrvik an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herrvik: Fisch, Kroatien und mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier liegen wir an der Innenseite der Aussenmole, die uns ganz allein gehört. Ein freundlicher Hafenmeister erklärt, dass hier das Trinkwasser aus dem Meer gewonnen wird, es in Herrvik noch richtige Fischer gibt und dass der kleine Strand hinter der Mole „Croatia beach“ genannt wird. „Wir haben hier zwar nicht die Wassertemperaturen wie in Kroatien, aber von den Felsen her sieht es doch genauso aus wie da!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kaufen fangfrische „Flundera“ bei einem Fischer für 1 EUR/Stck, die wir abends am Croatia Beach grillen. Köstlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/21+versteinerungen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Minen, Atomkraft und Botanik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einer kleinen Küstenwanderung stoßen wir auf zwei Mahnmale. Das erste erinnert an deutsche Soldaten auf einem Minensuchboot im 1. Weltkrieg, das hier von russischer Seite aufgebracht wurde. Ein paar hundert Meter weiter ist ein großer Steinhaufen aufgetürmt worden. Auf einem Schild steht oben 26. April 1986 Tschernobyl, unten 11. März 2011 Fukushima. Den Text dazwischen können wir nur erahnen, denn die Schrift ist mit einem Luftgewehr fast ganz weggeschossen worden: „Möge unter diesen Steinen die Atomkraft begraben werden!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/22+steingrab.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Linnéstieg entdecken wir auf einer Fahrradtour. Auch auf Gotland hat der große schwedische Naturforscher Pflanzenkunde betrieben und katalogisiert. Seine Arbeiten zur Pflanzensystematisierung haben bis heute Gültigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/23+Linne.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Närshamn in die Stokvikkenbucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der kleine Hafen von Närsham irgendwo im „nowhere“ wirkt auf uns schon zu verlassen. Wir motoren gleich am nächsten Morgen weiter, denn die Ostsee ist spiegelglatt und wird es auch bis zum nächsten Morgen bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungewöhnlich, erzählen uns die Einheimischen, eigentlich gäbe an dieser Küste immer Wind. Spontan entscheiden wir uns dafür zu ankern – in einer weiten Bucht mit einem Rundblick über die Ostsee bis zum Horizont. Am Abend verschmilzt der Horizont mit dem Meer in wunderschönen Pastelltönen. Wir können uns nicht satt daran sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Südspitze Gotlands
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Burgsvik bildet das Zentrum von Südgotland mit rund 350 Einwohnern! Der Hafen ist gut geschützt und strahlt eine heimelige Atmosphäre zum Wohlfühlen aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/24+v%C3%A4ndburg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Fahrrad machen wir noch eine Abschiedstour und stoßen im Körsbärgarden nicht nur auf ein schönes Café, sondern auf ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, privat errichtet und finanziert von einem Ehepaar. Wir sind begeistert und fühlen einen kleinen Vorgeschmack auf die in zwei Jahren stattfindende documenta in Kassel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/33+b+kunst+xyz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafen von Bursvik macht sich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bursvik ist die letzte Station auf Gotland. Wir erwarteten einen kleinen Kai, aber erst in diesem Jahr wurde der Hafen ausgebaut, wir finden moderne Schwimmstege vor. Den Plänen nach zu urteilen, kann Bursvik einmal mehr werden als nur ein Absprungsort. Unsere Stimmung ist leicht wehmütig, weil es nun heisst, von Gotland Abschied zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/34+bursvik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir überlegen fast, noch ein paar Tage zu bleiben. Aber wir wissen ja auch, dass man nichts festhalten kann. Also geht es wieder nach Öland zum Leuchtturm „Langer Erich“. Von hier aus sind wir vor fast 3 Wochen nach Gotland aufgebrochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 26 Aug 2020 08:45:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Farö, weit mehr als Raukars</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/faroe-weit-mehr-als-raukars</link>
      <description>(8 - 2020) Raukars, Elvis Presley, Ingmar Bergmann, rostige Amischlitten, Yoga am Strand ... das alles und noch viel mehr erleben wir auf Farö.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lauterhorn heisst der für uns ziemlich unschwedisch klingende Name des Hafens, den wir auf Farö anlaufen. Farö ist eine kleine Insel an der Nordspitze Gotlands. Ein enger Sund trennt die beiden Inseln, die aber durch einen ständigen, kostenlosen Fährverkehr verbunden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+Lauterhorn+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was hat der Hafen von Lauterhorn zu bieten? Strom und Wasser am Steg, eine Dusche, ein Trockenklo und eine Bibliothek (!!!) mit Sofa und nicht nur schwedischer Literatur auf ungefähr 6 qm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Der Hafen bildet einen guten Ausgangspunkt für berühmte „Raukarhotspots“, gut per Fahrrad zu erreichen. Dann noch ein wenig über die Insel radeln und das sollte es dann für Farö gewesen sein – dachten wir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+b+lauterhorn+bibliothek.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farö, nicht Osterinseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Raukars auf Farö sind wirklich eine Reise wert. Wir fotografieren wie die Weltmeister und finden dabei auch noch einen geeigneten Platz für den Gewitterstein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dorit Croissier hat im Rahmen eines Kunstprojektes mehrere hundert dieser Steine, die Glück bringen und Schutz bieten sollen, in einem speziellen Verfahren gebrannt. Freunde und Bekannte verteilen nun die Gewittersteine in aller Welt. Wir haben inzwischen einen auf einer finnischen Turkuschäre, am Fuße des norwegischen Folgefonnagletschers und nun hier zwischen die Raukars von Farö plaziert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gewittersteinsetzung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Massage mit Sonnenyoga
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitten auf der Insel treffen wir Hans, der von Lickershamn ebenfalls nach Lauterhorn gesegelt ist. Wir radeln gemeinsam weiter. Ein Schild mit Strand, Restaurant- und Campingsymbol erweckt unsere Neugier und lockt uns nach Sudersandvikken und in eine völlig andere Welt hinein. Keine Raukars und Steinstrände mehr, dafür eine große Bucht mit Sandstrand und entsprechendem Strandleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/7.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann hier eine Massage buchen, die Massagebank steht für alle Strandurlauber einsehbar direkt am Weg, was offensichtlich niemanden stört. Ein Schild wirbt für Sonnenyoga am Strand, eine sehr originell dekorierte Bar wird von einem Altfreak und einer sehr braunen Lady betrieben. Wir stehen staunend und ein Eis essend dar. Mit den Worten „Muss man mal gesehen haben!“ schwingen wir uns schnell wieder auf das Rad.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Italien gebeamt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch schon nach kurzer Zeit bleibt unser Blick an einem Gebäude hängen: Eine ehemalige Tankstelle, heute Pension und Creperie Tati. Auf der Wiese daneben stehen etliche alte, total verrostete Amischlitten. War auf Farö nicht irgendetwas mit Elvis Presley? Hans hat mal davon was gelesen und ich erinnere mich dunkel an einen skurrilen Mare-Beitrag im Fernsehen. Als wir den Garten des Cafes betreten finden wir von Elvis nicht die geringste Spur. Dafür wähnen wir uns irgendwo an einer italienischen Küste – dieser Blick … Und dann erst die ‚Hembaged‘ Kuchen, wahre Konditoreikunstwerke!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollen schon weiterradeln, als Hans einen Altfreak anspricht, ob Elvis Presley hier irgendwo mal aufgetreten sei. Ja klar, aber im Gebäude nebenan. Wir können gerne mal gucken gehen. Er sei übrigens der Drummer. Noch in den 90ern sei hier alles illegal gewesen, die Bar und die Bühne. Aber sie hätten es trotzdem gemacht und alle hätten es gewusst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The King of rock’n roll was here
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt sehen wir auch schon den Namen Elvis als Leuchtreklame am anderen Haus prangen. Nichts ist mehr illegal, sondern ein offizielles Restaurant, das anscheinend gut läuft. Der Sitzbereich davor ist mit alten Ölfässern eingefasst auf die wiederum Stoßdämpfer drapiert sind. Die Gerichte der Speisekarte heißen z.B. Elvis de luxe, Miss Taylor oder Paris/Texas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann zeigt uns der Drummer den Eingang zu den heiligen Hallen, dort wo Elvis Presley aufgetreten ist. Ehrfurchtsvoll und neugierig treten wir ein. Der Drummer lässt für uns die Discokugel glitzern und aus den Boxen die Elvisschlager erschallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fasziniert drehen wir uns mit offenem Mund im Kreis, was für eine Dekohöhle! Elvis steht sofort erkennbar in lebensgroßem Pappmaché auf der Bühne. Immer wieder entdecken wir etwas Neues. Wo keine Deko ist, stehen Sprüche an den Wänden: „People of all times need outlaws“ oder „I know I’m older. It doesn’t mean I’m colder!“ oder „Roll over Beethoven, tell Tjaikowsky the news!“ Alles ist einfach nur herrlich abgedreht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farö als Filmkulisse für Ingmar Bergmann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mund zu und weiter geht’s, denn der Regisseur Ingmar Bergmann hat ab Mitte der 60er Jahre auf Farö gelebt und viele seiner Filme hier gedreht. Wir stellen fest, dass das ihm gewidmete Museum auf unserem Weg zum Hafen liegt. Auf den Ausschnitten, die aus seinen Filmen gezeigt werden, erkennen wir die Steinstrände und Raukars wieder, die wir erst vor ein paar Stunden bestaunt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/14+museum+ingmar+bergmann.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bergmann war bei den Faröern sehr beliebt. Er gab den Leuten Arbeit und brachte ein Stück der großen weiten Welt auf diese damals noch sehr abgeschiedene, arme Insel. In einer Broschüre kommen Inselbewohner zu Wort, die schildern, wie sie als Statisten oder beim Kulissenbau für die Filme mitgewirkt hätten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bergmann sei immer freundlich und zuvorkommend, nie arrogant gewesen. Nur wenn sie als Statisten beim Filmen immer in die Kamera geguckt hätten, habe er rumgebrüllt. Stolz erzählen sie, dass sie Touristen, die nach dem Haus von Ingmar Bergmann gefragt hätten, immer in die falsche Richtung geschickt hätten um ihn zu schützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Filmcrews übernachteten übrigens immer in Sudersandvikken, wo zu der Zeit garantiert noch kein Sonnenyoga angeboten wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück im Hafen sitzen wir randvoll mit total unterschiedlichen Eindrücken im Cockpit und sind uns einig: Das Programm hätte mindestens für 2 Tage gereicht. Morgen brauchen wir dringend eine Pause und eine Waschmaschine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollten in den Hafen von Valleviken auf Gotland, aber da kommt uns ein alter Kalksteinbruch dazwischen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/9+oldtimer.jpg" length="139980" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 18 Aug 2020 09:20:44 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Törn zu den Raukars auf Gotland</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/toern-zu-den-raukars-auf-gotland</link>
      <description>(7 - 2020) Visby, eine schöne, mittelalterliche Hansestadt hat ihren Reiz - wenn sie nicht gerade von Kreuzschiffahrtstouristen geflutet wird. Im Hafen von Likkershamn breitet sich dagegen ein idyllisches Bullerby-Feriengefühl aus.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Visby nahm die Welle noch einmal ordentlich zu. Die Ansage meines Skippers „Wir holen das Groß erst im Fährhafen rein! Warum sollen wir uns bei diesem roly poly abmühen!“ traf deswegen auf mein vollstes Einverständnis. Die Hafeneinfahrt schon in Sichtweite, sah ich allerdings eine Fähre, die auch einlaufen wollte. „So eine Sch…, aber die braucht noch 10 Minuten bis zur Einfahrt. Wir aber auch! Mach den Motor an!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Visby+meeresansicht.jpg" alt="Visby vom Meer aus betrachtet"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im nach Südwest offenen Vorhafen gab es zwar keine Hackwelle mehr, aber die Dünung machte sich noch reichlich bemerkbar. Gerd blieb am Ruder, ich barg im Eiltempo das Segel, da kam die Fähre auch schon um die Ecke. Drei „Destination Gotland“ lagen schon vertäut im Becken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/visby+f%C3%A4hre.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den großen Hafen nur aus der Karte kennend und die Fähre im Nacken, fuhren wir sofort in den Yachthafen von Visby – vor dem wir schon mehrfach gewarnt worden waren. Er sei ein lauter, unruhiger Partyhafen. Zudem lief die Dünung auch noch in dieses Hafenbecken und die Boote schaukelten heftig hin und her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/visby+hafen.jpg" alt="Visby Hafen"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend wurde der Hafen dann auch von einem Auto, das anscheinend überwiegend aus Lautsprechboxen bestand, mit Diskomusik beschallt. Wehmütig dachten wir daran, dass die Schweden uns doch den Fischereihafen empfohlen hatten. Eine Handvoll junger Leute bewegte sich dazu am Kai. Corona-Party mit Abstand im Freien?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhe bewahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd fantasierte von Torpedos und das Auto ins Wasser schieben, ich versuchte es mit Autosuggestion.“ Ich bin ganz entspannt, der Lärm stört mich nicht. Ich kann gleich einschlafen!“ Warum irgendwann unvermittelt Stille eintrat, erfuhren wir am nächsten Morgen von unserem schwedischen Bootsnachbarn. Er habe die Polizei angerufen, sei dann zu den jungen Leuten gegangen, habe es ihnen erzählt und gefragt, ob es nicht sinnvoller sei, vorher zu verschwinden, da sie sonst Ärger bekämen!?! Wir bedankten uns herzlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schönes Visby
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nun zur mittelalterlichen Hansestadt Visby. Die Hauptstadt von Gotland ist zu Recht als Weltkulturerbe ausgewiesen mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer, den mittelalterlichen Stadtzügen und Häusern. Autos sind aus dem alten Stadtkern verbannt, keine unpassenden Neubauten oder Anlagen zerstören das Ensemble. Davon könnte sich unsere kleine Hansestadt Warburg mal eine Scheibe abschneiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir am Sonntag erst an der alten Stadtmauer, dann durch die Straßen schlendern, sind wenig Menschen unterwegs. Am Montagmorgen dann ein völlig anderes Bild. Zwei Kreuzfahrschiffe sind angekommen und die Gassen werden von Menschen geflutet. In Pulks werden die nun geöffneten kleinen Geschäfte geflutet. Nichts für uns – und in Coronazeiten schon gar nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/visby+strasse.jpg" alt="Visby"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnell noch im Supermarkt Lebensmittel bunkern, um uns dann zu unserem nächsten Ziel Lickershamn an der Nordspitze Gotlands aufzumachen. Drei Stunden nervige Schaukelei mit viel alter Welle aber wenig Wind direkt von Achtern lagen vor uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sommertage in Lickershamn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber schon die Küste sieht spannend aus und als wir endlich in die Bucht von Lickershamn einbiegen, wissen wir sofort: Das ist ein Ort zum Bleiben! Und das tun wir auch 6 ganze Tage lang genießen wir den nun eingetroffenen Hochsommer, baden vom Boot aus, erkunden per Fahrrad oder zu Fuß ein stückweit die Insel und lassen die Seele baumeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/likkeshamn+k%C3%BCste.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Tag nach unserer Ankunft kommt mein Cousin Ernst mit Ingrid vom Festland angesegelt, einen Tag später läuft Hans, den wir letztes Jahr auf Anholt kennengelernt haben, mit seinem Boot ein. Tagsüber gehen wir getrennte Wege, abends stoßen wir auf die fantastischen Sonnenuntergänge an und essen gemeinsam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen+Likkershamn-f9d26c35.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/likkershamn+sonnenuntergang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein entspanntes Sommerurlaubsgefühl macht sich breit. Vor allen Dingen durch die Kinder, die unermüdlich vom Badesteg oder direkt von der Mole ins Wasser springen, ist von Corona-Melancholie nichts zu spüren. Kindheitserinnerungen werden wach: Baden bis die Lippen blau sind und die Zähne klappern und trotzdem kein Ende finden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen unsere ersten Raukars, für die Gotland bekannt ist. Diese verwitterten Kalksteinsäulen muten teilweise an wie von Bildhauern gestaltete Kunstwerke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einem Friedhof irritieren uns eine Reihe einheitlicher Kreuze, die an einen Soldatenfriedhof erinnern. Wir stoßen wie überall in Europa auf die unrühmliche deutsche Geschichte: Nach Ende des zweiten Weltkriegs hat das Rrote Kreuz hunderte ehemalige KZ-Häftlinge nach Gotland in ein Sanatorium in Labrö gebracht. Viele starben dort noch an den erlittenen Qualen und wurden hier beigesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Gotland gibt es auch rund 90 alte Steinkirchen. Die alten Malereien der Stenkyrka haben es uns besonders angetan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kirche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 6 Tagen kommt unser Reisefieber wieder und wir machen uns auf zum nördlichsten Punkt unserer Reise. Unter Motor, da der Wind auch Urlaub macht, fahren wir nach Farö, einer kleinen Insel an der Nordspitze von Gotland. Außer Raukars sollte da nicht viel sein – dachten wir und wurden eines Besseren belehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/raukakopf.jpg" length="82826" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 08:48:25 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/toern-zu-den-raukars-auf-gotland</guid>
      <g-custom:tags type="string">Lickershamn,Visby</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/raukakopf.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/raukakopf.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zickzackkurs durch den Kalmarsund</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/zickzackkurs-durch-den-kalmarsund</link>
      <description>(6 - 2022) Kleine Häfen, Ankermöglichkeiten, Kunst .... der Kalmarsund hat viel zu bieten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir die wunderbare Schäre Utklippan verlassen hatten, bummelten wir eine Woche lang im Zickzack durch den Kalmarsund. Je nach Wind landeten wir mal auf dem Festland oder auf Öland an. Immer Richtung Norden, um von der Nordspitze Ölands den Sprung nach Gotland zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/0+%C3%B6land+f%C3%A4hre.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Juli ist Hochsaison in Schweden – normalerweise. Aber in Kristianopel (Festland), einem Hafen, in dem sich zur Urlaubszeit pralles Sommerleben abspielt, lagen nur ein paar Boote, die Verkaufsbuden am Ufer fast alle geschlossen. Dafür kam die wunderschöne Lage des Hafens voll zur Geltung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die anderen Häfen boten reichlich Platz. Über allem schwebte eine leicht melancholische Stimmung. Sonst wird um diese Zeit der Sommer gefeiert, aber Corona scheint auch hier die Leichtigkeit etwas zu dämpfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+kristianopel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Mörbylanga (Öland) ging es nach Pataholm (Festland), die Stadt Kalmar blieb an Backbord liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir seit diesem Jahr Mitglied des schwedischen Kreuzerclub sind, konnten wir bei Pataholm eine Moringboje nutzen. Die liegen immer an den schönsten Stellen mit jeder Menge Panorama.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pataholm war vor 100 Jahren ein Seebad. Heute wirkt es wie ein kleines Museumsdorf, Bullerbü im Reinformat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter ging es nach Paskallavik (Festland) mit einem kurzen Abstecher in den Kälströmsgarden, in dem Kunstwerke von Arvid Källström (1893 – 1967) zu bewundern sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/paskallavik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir ließen uns von der Genua durch das innere Schärenfahrwasser ziehen, vorbei an leicht bewaldeten oder ganz blanken, runden Granitbuckeln. An vielen Stellen sind die Spuren von früheren Granitabbauarbeiten zu sehen. Wir waren verzaubert und wollten unbedingt die Nacht an einer Schäre verbringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wind- und Wettervorhersage war zwar nicht so optimal, aber die von uns angelaufene Schäre sollte (laut Hafenführer) besonders geschützt sein. Es war kalt, ab und zu fiel Regen und Böen fegten um die Schäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Abend, mit dem Weinglas auf den von der Sonne gewärmten Felsen sitzen und den Sonnenuntergang genießen, würde es nicht werden. Ebenso war keine ruhige Nacht zur erwarten, der Wind sollte zulegen und weiter ungünstig drehen. Kurz nach 18:00 Uhr fiel die Entscheidung, auf in den Hafen nach Figeholm. Zwei Nächte waren wir dort eingeweht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einzige Aufregung: am zweiten Abend liefen zwei SAR-Boote aus (Seenotrettung). Wir dachten zunächst an eine Übung, aber als sie zurückkamen, hatten sie ein historisches Segelboot mit Motorproblemen in Schlepp genommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/figeholm+sar+rettung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am zweiten Tag kam endlich der richtige Wind für die Überfahrt nach Byxelkrog (Öland). Der Hafen, der normalerweise in der Saison überquillt, bot dieses Mal reichlich Platz. Auf der Promenade mit den zahlreichen Verkaufs- und Essensbuden war das erste Mal so etwas wie Sommerleben zu spüren. Wir hielten Abstand. Außerdem waren wir gedanklich schon auf dem Weg nach Gotland, für uns noch unbekanntes Territorium.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag brachten wir uns in eine gute Startposition, fuhren unter Motor 6 sm zur Nordspitze Ölands in die Bucht von Grankullaviken zu Erik, dem Leuchtturm. Anker werfen, baden, kochen, Wein trinken, lesen und träumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/erik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens früh vom Reisefieber geweckt. Perfekte Segelbedingungen, wenig Welle, Raumschotkurs und mit über 6 Knoten segelten wir nach Gotland. Die mittelalterliche Stadt Visby war unser erstes Ziel. Doch Visby und Gotland sind ein anderes Kapitel!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Wetter.jpg" length="58754" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 05 Aug 2020 13:01:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/zickzackkurs-durch-den-kalmarsund</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kalmarsund,Kristianopel,Paskallavik,Pataholm,Mörbylanga,</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eingeweht auf Utklippan</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/eingeweht-auf-utklippan</link>
      <description>(5 - 2020) Wieder erliegen wir dem  Zauber des alten Nothafens für Fischer. Die Schäre ist einseseits schroff und vermittelt zugleich Geborgenheit.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hammershushavn auf Bornholm wurde zum Wochenende voll – Zeit für uns abzulegen. Utklippan, diese magische Schäre musste es sein. Die Windvorhersage verhieß allerdings, dass wir fast die Hälfte der 50 sm (ca 100 km) motoren müssten, erst am späten Nachmittag, von kleinen Windfenstern abgesehen, sollte der Wind kräftig auffrischen. Mitten in der Ostsee baden kann ja auch ganz schön sein – dachten wir und legten morgens um halb acht ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/felsen+gischt+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum aus dem Hafen überraschte uns ein schöner Halbwind, der uns mit über 6 Knoten Durchschnittsgeschwindigkeit nach Utklippan brachte. Windy, Seaman, Windfinder und DMI… sie alle hatten sich zu unserem Vorteil und Erstaunen gründlich geirrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstversorger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Boote lagen im Hafen als wir nach 9 Stunden Rauschefahrt ankamen, abends waren wir zu sechst. Wie schon vor Jahren hat uns dieser Ort sofort wieder in seinen Bann gezogen. Auch den anderen Crews ging es so. Man brauchte darüber gar nicht viel Worte verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3+emaloca+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Utklippan ist Schwedens südöstlichste Inselgruppe, bestehend aus Norraskär und Södraskär. In den vierziger Jahren wurde hier ein Nothafen für Fischer in den Felsen gesprengt. Der kleine Hafen hat zwei Einfahrten und kann so immer auch von Lee, der windabgewandten Seite angelaufen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strom und Wasser gibt es am Kai nicht. Wasser haben wir genug im Tank, Wein ausreichend gebunkert und Lebensmittel sowieso. Wir kochen und essen gern und gut. Unser Solarpaneel funktioniert und wir können sogar den Kühlschrank anlassen. Was wollen wir mehr?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4+hafen+bettw%C3%A4sche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/8+kat.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karge Schönheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bäume wachsen auf dieser windumtosten Schäre keine. Auf der Hafenseite ducken sich ein paar Büsche in Felsmulden. Es dominieren Gräser und Flechten, durchsetzt von großen, glattgeschliffenen Granitblöcken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will man zum Leuchtturm hinüber und die andere Schäre erkunden, muss man rudern. Zwei Boote liegen hierfür bereit. Dort ist noch karger. Hier gibt es, außer dem Leuchtturm und einem Wandererheim mit Saunahütte nur glatte Felsenfelder. Wo einmal eine Ritze zwischen den Blöcken entstanden ist, wachsen Gräser und sogar Blumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4re+andere+Seite.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seltene Kröten sollen auf Utklippan beheimatet sein, gesehen haben wir die nachtaktiven Tiere nicht. Sie leben in den Felsmulden, in denen sich das Regenwasser sammelt und durch die Gischt des Meeres zu Brackwasser wird. Auf der südlichen Seite tummeln sich weiter draußen auf einem großen Felsrücken Kegelrobben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehnsuchtsort Utklippan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich dies auf einen Block schreibe, sitze ich auf einem von der Sonne gewärmten Granitfelsen und blicke auf das weiß schäumende Meer. Ein Schwarm Seeschwalben fliegt zwitschernd über mich hinweg. Was macht diesen Ort so besonders? Ich glaube, es ist dieses Zusammentreffen (oder Gegeneinander?) von Schroffheit und Geborgenheit auf so kleiner Fläche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf keinen Fall wollten wir am nächsten Tag schon weitersegeln und für den Tag darauf war noch mehr Wind angekündigt, so dass wir einen weiteren Tag eingeweht sein würden. Herrlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emaloca+sonnenuntergang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+felsen+gischt+1.jpg" length="207950" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2020 12:28:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/eingeweht-auf-utklippan</guid>
      <g-custom:tags type="string">Utklippan</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+felsen+gischt+1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1+felsen+gischt+1.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sahnesegeln nach Bornholm</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/sahnesegeln-nach-bornholm</link>
      <description>(4 - 2020) Bornholm lohnt sich am besten in der Kombination Segelboot, Fahrrad und zu Fuß.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bornholmer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Reisefieber brachte uns eine unruhige Nacht. Groß war die Vorfreude auf einen Segeltag nach Bornholm. Morgens um halb 6 hieß es für uns Leinen los im Hafen von Lubmin. Rügen und die Boddengewässer haben uns gut gefallen, aber nun wollten wir doch mal wieder so richtig das Meer riechen und fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hammerhavn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir brauchten genau 12 Stunden und 70 sm (ca 140 km) bis wir in Rönne, der Hauptstadt von Bornholm, Leinen fest gemacht hatten. War es ein langer Tag? Nein, die Zeit verging wie im Flug! Wie haben wir die Weite, das Glitzern des Meeres und das Rauschen der Wellen genossen. Alle zwei Stunden wechselten wir uns am Ruder ab, so dass auch kein Stress aufkam. Denn der Wind briste in Böen immer mal wieder auf und die Wellen versuchten, uns vom Kurs abzubringen, was konzentriertes Steuern erforderte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hammershus, Sonnenuntergang und Törnänderung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach zwei Nächten in Rönne ging es (unter Motor) nach Hammeren. Der Hammerhavn ist in einem alten Granitsteinbruch angelegt und ein guter Ausgangspunkt für fantastische Wanderungen entlang der Küste oder Fahrradausflüge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/felszeichnungen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/felszeichnung-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der HafenHammershavn liegt unterhalb der größten Burgruine Nordeuropas, der Hammershus-Burg – ein „must have seen“ – auf Bornholm. Die Ruine liegt majestätisch 70 Meter über dem Meer. Als wir abends beim Sonnenuntergang auf der Anhöhe saßen, ein Glas Wein in der Hand und unsere Blicke das Meer und den weiten Horizont förmlich aufsogen, wurde uns klar: wir brauchen noch mehr Meer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Tagen hatten wir noch mit dem Gedanken gespielt, durch den Götakanal und somit durch eine – von allen schwärmerisch angepriesene – schwedische Bilderbuchlandschaft zu fahren. Nun der einstimmige Schwenk ohne lange Diskussion: Wir segeln nach Gotland.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handsprit gegen Corona
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Dänemark gibt es keine Maskenpflicht, dafür steht an jeder Ecke Händedesinfektionsmittel, auf dänisch „handsprit“. Merkwürdig für uns, fest steht aber, dass Dänemark eine der niedrigsten Infektionsraten hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Boot neben uns lag ein „Corona Gestrandeter“. Als deutscher Geschäftsführer einer Firma in China war er gerade in Deutschland als Corona ausbrach. Nun darf er nicht nach China zurück und arbeitet vom Boot aus. Es gibt schlimmere Schicksale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sonnenuntergang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Auf nach Utklippan, Schweden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für morgen ist zwar unsteter Wind angesagt, für die Tage danach steht aber eine Starkwindperiode an. In den 6 Tagen auf Bornholm haben wir nur den schrofferen Norden der Insel erkundet - aber die Insel hat noch viel mehr Gesichter. Wir beschließen ein anderes Mal wiederzukommen, jetzt zieht es uns weiter. Utklippan heisst unser nächstes Ziel, ein ganz besondere Ort, wo wir vor vielen Jahren schon einmal im Hafen lagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bornholmer.jpg" length="103308" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 19 Jul 2020 08:16:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/sahnesegeln-nach-bornholm</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bornholm,Felsmalereien,Hammershavn,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bornholmer.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bornholmer.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rügen und die Boddengewässer</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/ruegen-und-die-boddengewaesser</link>
      <description>(3 - 2020) Wir lernen Rügen und die Boddengewässer mit Emaloca und per Fahrrad kennen: Kulissen der Störtebekerfestspiele, das Seebad Binz, Prora, die Kreidefelsen und vieles mehr.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Wochen lang haben wir Rügen und die Boddengewässer erkundet. Die kleinen Häfen waren für uns Ausgangspunkt für ausgiebige Fahrradtouren. Wir entdeckten: schöne Fahrradwege, das weisse Gold von Rügen, Seebäder, leckere regionale Küche, nationalsozialistischen Größenwahn, beeindruckende Alleen, riesige Monokulturen, Störtebeker in verschiedenen Varianten, weite Ebenen und hügelige Landschaften. Und nebenbei gehörte Abwettern immer dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wetter und Segeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beides passt schon seit einiger Zeit irgendwie nicht so richtig zusammen. Vorherrschend ist Starkwind mit Regen, Starkwind mit Sonne, kein Wind mit Regen… So fahren wir in der Regel ohne Motor zu den kleinen Häfen (Wiek, Ralswiek, Martinshagen, Schaprode) in den Boddengewässern und erkunden Rügen per Fahrrad. Doch nach 2 Wochen wollen wir auf zu neuen Ufern, ein geeignetes Windfenster nutzen, um nach Bornholm segeln. Von Lubmin aus liegen 70 Seemeilen und ca. 12 Stunden Segeln vor uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fahrradwege
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt viele gut ausgeschilderte Fahrradwege auf Rügen. Mit einem Klappfahrrad Wanderwege zu befahren, bringt einen aber noch einmal an ganz andere Stellen, kann allerdings anstrengend sein. Es tröstet den Allerwertesten z.B. wenig zu wissen, dass er gerade von einem Kopfsteinpflasterweg aus dem Jahr 1860 malträtiert wird. Und das Geknirsche der Ketten auf Sandwegen ist auch nicht unbedingt schön. Belohnt wurden wir aber immer mit imposanten Ausblicken und Naturerfahrungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prora und die sogenannte „Kraft durch Freude“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Seebad war von der Naziorganisation „Kraft durch Freude“ für 20 000 Menschen geplant und 1936 wurde mit dem Bau begonnen: 8 Blöcke mit insgesamt 4,5 km (!!!) Länge. 1939, mit Kriegsbeginn, wurden die Bauarbeiten eingestellt und Prora wurde für „kriegswichtige Zwecke“ genutzt: zur Ausbildung von militärischen Einheiten, als Behelfsunterkunft für Ausgebombte und Evakuierte sowie als Lazarett. Nach dem Krieg baute die Kasernierte Volkspolizei (KVP) die Anlage als Kaserne aus. 1956 war Prora dann Militärstandort der NVA. (Flyer Prora Zentrum) Prora wurde zum Sperrgebiet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Touristische Brennpunkte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wegen Corona war Rügen während unseres Aufenthaltes noch für Tagestouristen gesperrt. Orte, die wir als voll empfanden, sind normalerweise wahrscheinlich rappelvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stubbenkammer mit dem Königsstuhl sind offensichtlich ein Muss für Rügenbesucher. Buchenwald mit Kreidefelsen, die schon dem Maler der Romantik Kaspar David Friedrich als Motiv dienten. Heute standen die Leute Schlange, um auf eine Plattform zu kommen, auf der sie dann ein Selfie von sich und dem Kreidefelsen machen konnten. Wir drehten postwendend ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Binz ist ein bekanntes Seebad mit Promenade, vielen Einkehrmöglichkeiten, Fussgängerzone, alten Kurvillen und Seebrücke. Trotz des schlechten Wetters flanierten ziemlich viele Menschen durch die Stadt. Lohme ist nicht ganz so groß und mondän wie Binz. Der Ort liegt am Hang und bietet einen fantastischen Blick über die Ostsee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/binz-c000e443.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Störtebeker Festspiele coronabedingt dieses Jahr ausfallen, wirkt Ralswiek verlassen. Ansonsten kommen hier jährlich über 300.000 Besucher zum Freilichttheater. Ort und Hafen liegen geschützt in einer von Buchenwald umstandenen Bucht. Im Schlosspark können seltene, alte Baumriesen bestaunt und im Schloss kann fürstlich gespeist werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/segeltr%C3%A4ume.jpg" length="169815" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 12 Jul 2020 07:50:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/ruegen-und-die-boddengewaesser</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wismar, Warnemünde – auf nach Hiddensee</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/wismar-warnemuende-auf-nach-hiddensee</link>
      <description>(2 - 2020) Corona ermöglicht die Entdeckung der Langsamkeit - und vor allem Hiddensee ist hilfreich dabei.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Segeln bedeutet für uns in der Regel langsames Reisen, aber diese Saison scheinen wir noch langsamer zu sein. Corona entschleunigt und wir kommen an Orte, an denen wir früher eher vorbeigesegelt sind. Dachten wir sonst zum Beispiel: „Warum Rügen oder Hiddensee, wir wollen doch in die baltischen Staaten!,“ fragen wir uns jetzt, warum sind wir hier eigentlich immer vorbeigesegelt, ist doch schön hier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Tag länger in Wismar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nutzen wir also die Gelegenheit, uns von den berühmten aus Backstein errichteten Kirchen von Wismar beeindrucken zu lassen. Waren sie Symbole des Glaubens oder eher der Macht? Ein heimeliges Gefühl stellt sich in jedem Fall nicht ein. Wie anders wirkt die Altstadt, die zum Bummeln einlädt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beeindruckend war allerdings die kleine Ausstellung über Rose Ausländer in der Nikolaikirche, ausgerichtet von der Friedensbibliothek/dem Antikriegsmuseum Berlin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ausl%C3%A4nder.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag geht es dann doch knapp 40 Seemeilen (80 km) nach Warnemünde, schönes Wetter und gute Winde wollen genutzt werden. An der Ausfahrt des Wismarer Hafenbereiches gucken uns Schwedenköpfe hinterher und ein Seeadler beäugt uns mit majestätischem Blick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Corona und Gebrüll in Warnemünde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafen ist bei weitem nicht besetzt und wir nehmen gleich am Eingang des Hafens eine Box. Gegenüber am Steg liegt eine einsam verlassene Yacht mit dem Namen „Corona“. Wir halten uns gleich am nächsten Morgen lieber an den Namen des Segelbootes „Heaven can wait“ und machen uns auf nach Hiddensee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bullen+warnem%C3%BCnde-9d39bcbf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon früh brüllen uns Seelöwen aus der Koje, die direkt vor uns in einem zum Meer hin offenen Becken beforscht werden. Revierkämpfe? Hunger? Der Schrei nach Freiheit? Wir wissen es nicht, auf jeden Fall kommen wir so schon um 7:45 Uhr los.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir segeln mit Halbwind und im Schnitt 6 Knoten entlang des Darß, Teil einer wunderschönen Halbinsel zwischen Ostsee und Bodden in Mecklenburg-Vorpommern. Am späten Mittag dreht der Wind, kommt achterlicher und scheint sich verabschieden zu wollen. Wir bergen das Groß und fahren unter ausgebaumter Genua weiter – und schon nimmt der Wind wieder zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/f+ahiddensee+vom+wasser+handy.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh wie schön ist Hiddensee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wellen haben den Richtungswechsel noch gar nicht mitbekommen und ein fürchterliches Geschaukel beginnt. Dafür erscheint langsam Hiddensee am Horizont. Schon von weitem kann man den Leuchtturm Dornbusch sehen. Keine Bettenburgen oder andere bauliche Ungetüme zerstören den erhabenen und zugleich lieblichen Eindruck der Insel. Um 18:30 Uhr machen wir die Leinen fest im kleinen Hafen Kloster. Da unser Boot nur 3,05 Meter breit ist, bekommen wir einen Logenplatz, den wir für 5 Nächte nicht wieder hergeben, so sehr hat uns die Insel in ihren Bann gezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir radeln zum Südstrand Gellen, baden in einer azurblauen Ostsee, wandern in Naturschutzgebieten, picknicken, träumen, trinken den Sundowner der Saison „Sanddorn Sprizz“ um dann selig an Bord zu schweben und zu kochen. Ein Muss ist natürlich auch eine Wanderung zum Leuchtturm Dornbusch, um die Sonne im Meer versinken zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ort der Inspiration
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hiddensee hat eine verzaubernde Atmosphäre, man fühlt sich um 100 Jahre zurückversetzt. Viele Reetdach gedeckte Häuser, keine Bausünden wie so oft an den Küsten, das Lauteste auf der Insel ist das Pferdegetrappel von Kutschen, die für Inselrundfahrten genutzt werden. Hier geht man ansonsten zu Fuß oder fährt Fahrrad, Asphalt gibt es hier nicht, nur gepflasterte oder geschotterte Wege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Künstler kamen schon Anfang des letzten Jahrhunderts auf die Insel. Gerhart Hauptmann, dessen Feriendomizil besichtigt werden kann, ist sogar hier begraben. Familie Freud, Familie Mann, Mascha Kaleko oder Asta Nielsen waren hier. Auf den Spuren von Kruso, einem Roman von von Lutz Seiler zur Wendezeit, gehen wir zur Gaststätte Klausner. In dem Roman findet dort eine Gruppe von Aussteigern zusammen, die mit dem System gebrochen hatte. Sie versuchten, der äußeren Unfreiheit eine innere Freiheit entgegenzusetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/klausner+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hoch steht der Sanddorn am Strand von Hiddensee…“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich entdecke an einer Bude eine Werbefahne „Aquafilm“ und schon kommt mir ein Schlager von Nina Hagen in den Kopf (und geht nicht wieder heraus), mit dem sie 1973 noch in der DDR lebend einen Hit landete: „Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael, nun glaubt uns kein Mensch wie schön’s hier war, ha ha ha ha…Du hast den Farbfilm vergessen bei meiner Seel‘, Alles blau und weiß und grün und später nicht mehr wahr“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Jahre später hat sie dann in Westdeutschland gesungen „Ich glotz TV, alles so bunt hier – ich kann mich gar nicht entscheiden!“ Unser Tipp: einfach mal wieder nach Hiddensee fahren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/e-kirche+wismar+hafen.jpg" length="114452" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 14:31:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/wismar-warnemuende-auf-nach-hiddensee</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/e-kirche+wismar+hafen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/e-kirche+wismar+hafen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Flaschenpost zur Coronapostille</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-der-flaschenpost-zur-coronapostille</link>
      <description>(1 - 2020) Corona gibt einem die Chance, auch sich auch mal rund um die heimischen Gewässer umzuschauen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die wahren Abenteuer sind in deinem Kopf – und sind sie nicht in deinem Kopf, dann sind sie nirgendwo!“ (frei nach André Heller)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wären wir schon fast in St. Petersburg, doch dieses Jahr ist alles anders. Dänemark will uns als Nicht Schleswig-Holsteiner noch nicht, die Reisewarnung für Schweden bremst unbewusst auch noch ein wenig, Wind gibt es gar keinen oder zu viel aus Ost…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Bann von Fehmarn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kommt es, dass wir nach dem Einkranen noch über eine Woche (immerhin mit zweimaligem Orts/Hafenwechsel) auf Fehmarn verbringen und ein regelrechtes Besuchsmarathon von Seglerfreunden in Gang setzen – inclusive Kaffee und Kuchen satt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fahrrad fahren statt segeln und dabei neue Seiten der Insel Fehmarn entdecken ist wirklich nicht die schlechteste Art mit Corona umzugehen. Vorbei geht es an Ackerrandblühstreifen mit orangestrahlenden Ringelblumen, leuchtend rotem Klatschmohn und wunderschönem Kornblumenblau. In den vielen Knicks wuchern cremefarbig blühende Holundersträucher die mit den in allen Rosatönen blühenden Heckenrosen um die Wette duften. Wir picknicken inmitten von Meereskohl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einmal ankern wir vor dem Leuchtturm Flügge und eröffnen die Badesaison. Wir messen hinterher 15 Grad Wassertemperatur, was unser knackig kaltes Gefühl auf der Haut auch schon signalisiert hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir treffen Tom und Marie Claire aus Holland wieder, die wir vor zwei Jahren in den Häfen der baltischen Staaten kennengelernt haben. Eigentlich wären auch sie Richtung Petersburg und dem Saimaasee unterwegs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun feiern wir unser Wiedersehen im Hafen von Burgtiefe auf Fehmarn: Mit fangfrischem Dorsch auf Kohlrabi-Möhrengemüse und selbstgemachter Bärlauchpesto, Kartoffel und Erdbeeren von Fehmarn – ergänzt mit gut gekühltem Weisswein. Ein lauer, windloser Sommerabend, die Freude des Wiedersehens, anregende Gespräche – bessere Zutaten um das Leben zu feiern gibt es doch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf nach Wismar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber inzwischen haben wir es ein Stückchen weitergeschafft und sind auf schnellem Halbwindkurs zur alten Hansestadt Wismar gesegelt. Zusammen mit Stralsund ist die Altstadt in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bunt gemischtes Völkchen flaniert durch die Stadt, Cafes, verschiedene Geschäfte, Bänke laden ein zum Verweilen, die vielen alten Giebelhäuser und uralten Backsteinkirchen wollen zu Recht bewundert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/P1800134nosferato.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coronaregeln im Föderalismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Geschäften ist auch hier Maskenpflicht, aber während auf Fehmarn die Häfen und dazugehörigen Sanitäranlagen alle wieder geöffnet sind, ist im kommunalen Hafen jeder zweite Liegeplatz mit einem Flatterband abgesperrt und die Anlagen sind geschlossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür erhält man den Hinweis, dass im privat betriebenen Westhafen die Sanitäranlagen geöffnet und benutzbar seien. Abstand beim Anleger, aber Enge beim Waschen? Logisch erscheint das nicht gerade. Ausserdem muss ein Zettel ausgefüllt und versichert werden, dass man in den letzten 2 Wochen weder mit einem infizierten Menschen in Kontakt war noch Erkältungssymptome hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 19 Jun 2020 13:56:54 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rückweg nach Fehmarn – zäh mit großem Finale</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/rueckweg-nach-fehmarn-zaeh-mit-grossem-finale</link>
      <description>(15-2019) Endlich sind wir in Orth auf Fehmarn. Das Finale hat es in sich! Wir erfahren, dass akadamisches Anlegen nicht funktioniert, erleben einen zuvorkommenden Segler, der deswegen ins Wasser fällt aber eine Flasche Rum spendiert, wir kapern zu Dritt ein Charterboot und am Ende taucht auch noch der Skipper ab.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich sind wir in Orth auf Fehmarn. Das Finale hat es in sich! Wir erfahren, dass akadamisches Anlegen nicht funktioniert, erleben einen zuvorkommenden Segler, der deswegen ins Wasser fällt und dafür noch eine Flasche Rum spendiert, wir kapern zu Dritt ein Charterboot und am Ende taucht auch noch der Skipper ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Idylle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Nostalgietripp durch die dänische Südsee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4 Tage Grenaa sind mehr als genug! Am letzten Tag sind sogar schon die Sanitäranlagen geschlossen. Regen hin oder her – wir fahren die 25 sm nach Ebeltoft fast die gesamte Strecke unter Motor gegen Wind, Strom und Welle. Am nächsten Morgen motoren wir ohne Wind weiter nach Aebelö, um vor dieser schönen Naturschutzinsel zu ankern. Dann geht es über Middelfart weiter in den kleinen Hafen Dyreborg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder kommen wir an uns bekannten Ankerplätzen oder Häfen vorbei. Hier in der dänischen Südsee haben wir schließlich unsere ersten Segeljahre verbracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orth mit Einhandsegler und Chartercrew
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzten 53 sm bläst uns ein kräftiger Wind in nur 9 Stunden zu unserem Heimathafen – ohne Motor, gerefftes Segeln, fast kein Regen. Mit Edgar, einem Einhandsegler, der neben uns festmacht, kommen wir angenehm ins Klönen und trinken abends ein Bier zusammen. Der Schnack wird am nächsten Abend in unserer Kuchenbude bei Rotwein fortgesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kurz vor elf Uhr, der Wind weht kräftig, läuft noch ein Charterboot in den Hafen ein und will nicht weit von uns anlegen. Aber irgend etwas ist komisch, das Boot kommt nicht in die Box. Nachdem ich meinen Skipper und Edgar das 3. Mal darauf hingewiesen habe, dass die da draussen wohl ein Problem hätten, springt Edgar auf und sagt: „Komm, wir gehen die jetzt retten.“ Gerd folgt sofort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/orth+daramatisch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Winddruck
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Charterboot wird vom starken Wind an die Pfähle von 3 freien Boxen gedrückt. Missliche Lage, so kommt man weder aus der Box heraus, noch an Land. Mein Skipper turnt auf einem Nachbarboot herum, lässt sich eine Leine zuwerfen, geht damit wieder an Land und zieht das Boot allmählich mit dem Bug zur Mole.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachtschwimmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich ruft jemand: „Mann über Bord!“ Mein erster Gedanke: „Oh nein, diese Chartercrews!“ Dann höre ich die Stimme meines Skippers: „Nö, das ist Edgar!“ Er wird aber schon von 2 Crewmitgliedern an Land gezogen, jetzt nur ohne Brille. Und alles bloß, weil er höflicherweise von Land aus der Crew eine Leine persönlich übergeben und nicht werfen wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/der+morgen+danach.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber der Mann kann über sich selbst lachen, sprintet auf sein Boot, zieht trockene Sachen an, kommt mit Reservebrille auf der Nase wieder hoch und sagt: „Ich hab das Gefühl, dieser Abend ist noch nicht zu Ende!“ Und an Gerd gewandt: „Wir gehen jetzt doch zu den Jungs einen trinken, die haben uns ja eingeladen.“ Mein Skipper ist sofort dabei. „Und was ist mit mir?“ „Du bleibst hier, das ist Männersache!“ „Der Witz ist gut!“ und schon enter ich mit den beiden das Charterboot, war ich doch diejenige, die das Malheur überhaupt bemerkt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Akademisches Anlegemanöver
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 4 Jungs sind total nett, tischen uns Bier und Chips auf, denn „ohne euch würden wir da immer noch draussen hängen! Ihr habt uns den Arsch gerettet!“ Der Erklärung des Skippers, wie er sich das Anlegemanöver vorgestellt hat, kann ich nicht so ganz folgen, es ist irgendwas mit Mittelklampe belegen und Leinen fieren. Sein Kumpel unterbricht die Erläuterung: „Ich sag mal ganz ehrlich, das Navigieren in der Nachtfahrt, das hast du alles super gemacht, totales Vertrauen, aber das Anlegemanöver war mir irgendwie zu akademisch!“ Edgar und Gerd: „Ihr hättet ganz einfach gegen den Wind in die Box reinfahren sollen, dann wärt ihr nicht so leicht herumgedrückt worden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tribut an Rasmus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Edgar steht auf und will rausgehen. Sprüche wie „Edgar, soll jemand mitkommen? Edgar, willst du nicht lieber deine Brille hierlassen?“ übergeht er souverän und kommt kurze Zeit später mit einer guten Flasche Rum wieder. Aber nicht nur deswegen ist die Stimmung an Bord sehr gut bis heiter mit angeregten Gesprächen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die Rumflasche irgendwann fast zur Neige geht, ist es nach 2 Uhr. Wir lassen die Jungs wieder allein, einer ist schon im Sitzen eingeschlafen. Wir Alten sind da wesentlich entspannter, sind ja auch nicht mehr berufstätig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/skipper+taucht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper taucht ab!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen zwängt mein Skipper sich in seinen sehr alten Neoprenanzug („Der ist irgendwie eingelaufen!“) und taucht nach Edgars Brille. Vergeblich, die bleibt eine Opfergabe für Rasmus, hatten wir ihn doch bei der Rumflasche vergessen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-c8da654a.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 15 Sep 2019 14:12:41 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Greena,Aebelö,Middelfart,Dyreborg,Ebeltoft,Orth</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ostsee hat uns wieder - Aalbaek bis Grenaa</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/die-ostsee-hat-uns-wieder</link>
      <description>(14-2019) Vor Skagen sind wir wieder von der Nord- in die Ostsee gelangt. Wir haben es gerade von Aalbaek nach Grenaa geschafft: viel zu wenig oder zu viel Wind und der auch noch von vorne. Wir begegnen dieser Tatsache mit Gelassenheit und außerdem mit einer Wasserrohrzange, einer Unmenge an Sand, Niederdruckzügen, kleinen Sünden, Papier und Elektronik.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Skagen sind wir wieder von der Nord- in die Ostsee gelangt. Diese scheint sich so über uns zu freuen, dass wir kaum vorwärtskommen. Wir haben es gerade von Aalbaek nach Grenaa geschafft: viel zu wenig oder zu viel Wind und der auch noch von vorne. Wir begegnen dieser Tatsache mit Gelassenheit und außerdem mit einer Wasserrohrzange, einer Unmenge an Sand, Niederdruckzügen, kleinen Sünden, Papier und Elektronik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aalbaek – ein Ort für die Seele
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/aalbaek.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/aalbaek+abend.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Skagen nur ein paar Seemeilen entfernt, stranden wir für sieben Tage bei überwiegend schönem Wetter in Aalbaek. Wir gehen am fast menschenleeren Sandstrand spazieren, sitzen in den Dünen, lauschen dem Meer, blicken zum endlosen Horizont, gucken zu, wie der Wind im Strandhafer spielt und lassen unsere Norwegeneindrücke nachklingen. Das tut gut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/love+and+beach.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sand, Sand und nochmal Sand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Fahrradausflug zur Raberg Mile bringt uns noch einmal richtig ins Staunen. Sie ist mit 2 Quadratkilometern die größte Wanderdüne Dänemarks, steht unter Naturschutz und wandert jährlich 15 Meter (!) nach Nordost. Wir müssen an die kurische Nehrung in Litauen und den Slowinzky Nationalpark in Polen denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wanderd%C3%BCne-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es muss nicht immer Fisch sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Hafen von Aalbaek sind noch viele kleine Fischer aktiv. Als wir einen einlaufenden Fischer fragen, ob er was zu verkaufen hätte, nickt er uns freundlich zu. Mein Skipper läuft schnell hin – und kommt mit riesigen Krebsscheren wieder. Ähhh?! Wir haben so etwas noch nie zubereitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Er hatte nichts anderes, hab mich nicht getraut, die nicht zu nehmen. Wir sollen sie 20 Minuten in Wasser köcheln!“ Eine Norwegerin gibt uns konkretere Tipps: Sie müssen gut mit Wasser bedeckt sein, viel Salz dazu und ein Schuss Bier. Das ist noch kein Problem für uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasserrohrzange für Gaumenschmaus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/krebsscheren.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als wir dann auf dem Steg am Tisch sitzen, stellt sich die Frage, wie an das Krebsfleisch ranzukommen ist. Mein Skipper holt aus seinem Werkzeugrepertoire: eine Wasserrohrzange, eine Schere und eine dünne Ahle (die ich aber gegen den Stil vom Teelöffel tausche). Dazu kommt seine Muskelkraft. Wir knacken, prokeln und puhlen das Fleisch aus seiner Rüstung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmeckt lecker, sieht aber elendig zerfleddert aus. Da kommt die Norwegerin (so um die 75 Jahre) vorbei, spricht zu Gerd: „Du bist ein starker Mann!“, nimmt ihm die Wasserrohrzange aus der Hand, legt sich die Krebsschere geschickt auf Hand und Unterarm, zwei bis drei gezielte Schläge, die Schale wird gespalten, lässt sich leicht öffnen und vor uns liegt das Krebsfleisch, unzerbröselt. Wieder was gelernt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleine Sünden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Grund für unsere entspannte Haltung in Aalbaek war auch die Wettervorhersage, in ein paar Tagen sollte Westwind kommen. Wir konnten auch zwei Schläge von je 40 sm machen: nach Hals, dann weiter nach Grenaa. Und hier hängen wir nun schon 4 Tage fest. Es weht, es stürmt, der Wind kommt aus Süden, immer wieder schüttet es wie aus Eimern. Mein Skipper tröstet sich mit dem täglichen Gang zur Hafenbäckerei und kauft dort „Sma synd“, kleine sündige Konditorenkunstwerke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Niederdruckzüge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir lesen wie die Weltmeister. Da die gedruckten Bücher durchgelesen sind und wir nur einen Tolino an Bord haben, sind wir überglücklich, dass der Buchladen in Grenaa auch deutsche Literatur hat. Aber nicht nur Bücher werden von uns verschlungen, sondern zu unserer Erheiterung auch die Google-Übersetzung des dänischen Wetterberichts.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da heisst es z.B.: „In den kommenden Tagen werden mehrere Niederdruckzüge von Schottland nach Osten durch Skandinavien fahren.“ Es wird aber auch ein "einheimischer Donner" angekündigt und dass die Küsten sich „zu starken Winden hinziehen“ oder ein „Unterdruck über die Ostsee steigt.“ Die neueste Prognose für Montag: „Zuerst gelegentlich Nebel, sonst keine Sonne und nur einheimische Schauer.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Glück ist morgen erst Samstag, die Starkwindphase ist vorerst zu Ende und wir hangeln uns weiter!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kattegatwind.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kattegatwind.jpg" length="203879" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 06 Sep 2019 13:30:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/die-ostsee-hat-uns-wieder</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nachtfahrt von Grimstad nach Skagen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/nachtfahrt-von-grimstad-nach-skagen</link>
      <description>(13-2019) Hier berichten wir von unserer Nachtfahrt über das Skagerrak, vom darauffolgenden „Kultur“schock in Skagen und von einer wahren Augenweide: den Europameisterschaften der Zwölfer, den majestätischen alten Holzrennyachten .</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier berichten wir von unserer Nachtfahrt über das Skagerrak, vom darauffolgenden „Kultur“schock in Skagen und von einer wahren Augenweide. Zwei Anläufe brauchten wir, um von der norwegischen Südküste zur dänischen Nordspitze Skagen zu gelangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wellen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anlauf 1 von Kristiansand aus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem der Wind das Skagerrak ein paar Tage kräftig aufgemischt hatte, glaubten wir ein Wetterfenster nutzen zu können. Morgens um 6 Uhr sollte es losgehen. Um 5 Uhr überprüften wir, noch in die Koje gekuschelt, den Seewetterbericht. Wind und Welle hatten noch eine Schippe draufgelegt: Wellen bis 2 Meter, Windstärke 6 bis 7 bei Raumschot und Regenschauern. Ich überlegte nicht lange, murmelte nur „ach nöö“, drehte mich wieder auf die Seite und wir schliefen bis 8 Uhr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kristiansand.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächsten Tage war an eine Überfahrt wieder nicht zu denken. In kleinen Schlägen hangelten wir uns in Lauerstellung an der Küste entlang. Doch über die schwedische Westküste zurück? Der Weg wäre viel weiter und auch hierfür war der Wind nicht so optimal. Aber ewig zu warten wäre auch keine Lösung. Fragen über Fragen….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anlauf 2 von Grimstad aus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Tage später hatten wir wieder ein Windfenster ausgemacht, um die gut 80 sm nach Skagen zu bewältigen. Das bedeutete aber eine Nachtfahrt in Kauf zu nehmen. Dann wäre genug Wind zum Segeln: achterliche Winde, Windstärke 5 bis 6, in Böen auch mal 7; keine allzu hohen Wellen, im Schnitt 1,5 Meter. An einer Schäre verbrachten wir unsere letzten Stunden in Norwegen, schmierten Brote, kochten Wasser und versuchten etwas vorzuschlafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/grimstad+ade.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4renabschied.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kleines Segelboot surft durch die Nacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abends um halb neun hieß es dann Leinen los. Kaum hatten wir den Schärengürtel verlassen, begann ein wilder Tanz, der die ganze Nacht anhalten sollte. Schon bald hatten wir die Genua zweifach gerefft. Am Anfang kam der Wind nicht raumschots, sondern direkt von der Seite und die entsprechenden Wellen brachten unsere Emaloca ab und an in ganz beachtliche Schräglage.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir waren natürlich angepickt! Denn es ist mehr als naiv zu glauben, wenn man mit Schwimmweste über Bord geht, dass man vom anderen im Dunkeln bei starkem Wellengang gefunden wird, dann noch das Rettungsmanöver gelingt und es ein Leichtes ist, über die Badeleiter wieder an Bord zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war zuerst am Ruder und kämpfte damit, halbwegs den Kurs zu halten. Dafür wurde ich mit einer Wellendusche belohnt, voll ins Gesicht! Salzwasser lief hinter meine Brille, mein Sitzkissen nass…. Gemein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nordsee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erhabene Beleuchtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht brach langsam herein aber Sterne und Milchstrasse leuchteten. Was war denn da zu sehen? Ein Boot mit hell beleuchteten geblähten Segeln? Nein, ein wunderschöner, kupfer-goldfarbener Halbmond stieg auch noch aus dem Meer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 3 Stunden übernahm mein Skipper das Ruder. Während mich die Zeit konzentriertes Steuern ziemlich angestrengt hatten, hielt Gerd mühelos 5 Stunden durch, obwohl Wind und Welle zwischenzeitlich noch einmal zugelegt hatten. Ich döste abrufbereit und in voller Segelmontur im Salon vor mich hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verkehrsregeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über genügend Schiffsverkehr brauchten wir uns auch nicht zu beklagen. Ein Segelboot unter Segeln hat Vorfahrt – so die Theorie. Aber wer will das praktisch schon bis zum Ende gegen so riesige Pötte ausreizen. Fischerboote die fischen haben Vorfahrt! Aber gerade ihr Kurs ist nicht einfach einzuschätzen. Dank Fishfinder folgen sie nämlich den Schwärmen und die Fische denken nicht daran Kurs zu halten, sondern haben ihre eigene, uns nicht verständliche Logik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Ostsee und Nordsee sich küssen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens gegen 8 Uhr ließ der Wind soweit nach, dass wir kurze Zeit motoren mussten. Aber dann hatten sich auch die Wellen beruhigt eine stete Brise kam auf und – welch magischer Moment – wir konnten das Groß setzen. So kann Segeln auch sein, schönes Dahingleiten ohne ständig durchgerüttelt zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hatten wir schon fast vergessen. In der Ferne war Grenen auszumachen, die Südspitze von Skagen, an der Nord- und Ostsee zusammenkommen. Auch wir spürten ihre Begegnung, wir segelten ein kurzes Stück über eine Buckelpiste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kulturschock in Skagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kulturschock+skagen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kampfangler.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittags erreichten wir Skagen. In dem kleineren Hafen, etwas abseits der Partymeile, wurden wir abgewiesen. Alles sei voll. 60 Motorboote kämen wegen einer Angeltrophy. Schon beim Anlaufen von Skagen waren uns mehrere dieser Kampfanglerboote mit Topspeed entgegengekommen. Nun gut, also im großen Yachthafen anlegen. Es ist zwar Samstag aber Nachsaison, da wird es ja wohl nicht ganz so schlimm sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/party.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weit gefehlt. Der Hafen war (für unsere Verhältnisse) rappelvoll. Wir fanden einen Platz vor Heckanker am Rande und erfuhren beim Anlegen gleich als Erstes, dass heute DAS Partywochenende in Skagen sein sollte. Das war schon Mittags weder zu überhören noch zu übersehen. Riesige Motoryachten und ziemlich große Segelyachten kämpften mit sich überbietender Wattpower um die Musikhoheit im Hafen. Es wurde getanzt, getrunken und gejohlt (freundlich ausgedrückt). Die Hafenmeile präsentierte sich uns als ein schriller Markt der Eitelkeiten, Begierden und anderer menschlicher Abgründe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind hier die Exoten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hafen lag nur noch ein Segelboot von unserer Größe, deren Crew genauso deplaziert wirkte wie wir. Wir lagen neben einer neuen Segelyacht, so um die 300.000 Euro. Der Besitzer, graue Haare, weißes Hemd, hatte Ähnlichkeit mit dem Reeder Onassis. „Hast du gesehen mit welcher Verachtung er uns beim Anlegen zugeguckt hat?“ „Nee. Aber er hat auf meine mehrfachen Versuche, ihn freundlich zu grüßen gar nicht reagiert!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ema+skagen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der fehlende Nachschlaf rettete uns ab halb neun in einen 11 stündigen Tiefschlaf. Nichts wie weg hieß die Devise am nächsten Morgen. Der Onassis neben uns hatte am Morgen danach keine verächtlichen Blicke mehr für uns übrig. Im Cockpit focht er einen einsamen Kampf gegen einen unsichtbaren dicken Kater.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Augenweide
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bald nachdem wir den Hafen verlassen hatten, gab es noch einmal Kino vom Feinsten: Startphase der Europameisterschaften der Zwölfer. Alte Holzrennyachten, von denen die ersten schon Anfang des letzten Jahrhunderts gebaut wurden. Welch majestätischer Anblick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wellen.jpg" length="51929" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 30 Aug 2019 12:55:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/nachtfahrt-von-grimstad-nach-skagen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wellen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wellen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jazz in Haugesund – Segeln nach Lindesnes Fyr</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/jazz-in-haugesund-segeln-nach-lindesnes-fyr</link>
      <description>(12-2019) Wehmütig haben wir uns vom Hardangerfjord verabschiedet. Der innere Wendepunkt unseres Törns ist erreicht. Jetzt geht es langsam – und etappenweise auch sehr schnell – Richtung Süden.  Ein Abstecher in den Haugesund und zu den Wikingern ist auch drin.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wehmütig haben wir uns vom Hardangerfjord verabschiedet. Der innere Wendepunkt unseres Törns ist erreicht. Jetzt geht es langsam – und etappenweise auch sehr schnell – Richtung Süden. Gestern haben wir Kristiansand angelaufen und wettern heftige Winde und starke Regenschauer ab. Dazwischen haben wir aber einige Stationen eingelegt, die wir auf dem Hintörn nach Bergen links liegen gelassen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/unterwegs.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haugesund im Jazzfieber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haugesund, eine bedeutende Handelsstadt, liegt ungefähr zwischen Bergen und Stavanger. Sie wird durch den Sund geteilt. In Haugesund steht auch das Nationalsdenkmal Haraldshaugen, Symbol für die Vereinigung Norwegens zu einem Königreich durch den Wikinger Harald Schönhaar im Jahr 872.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Kreuzfahrtschiffe legen in Haugesund an. Während unseres Stadtbummels wird die Stadt ganz plötzlich von Engländern überschwemmt, die dann aber nach ein paar Stunden Freigang wieder an Bord eilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht für Geld und gute Worte hätten wir Interesse an so einer Art zu reisen. Wir bewundern da eher Erik Aanderaa, dessen Segelboot in Haugesund liegt. Er unternimmt Einhand verrückte Segeltörns, am liebsten offensichtlich im Winter bei Starkwind. Da er darüber sehr gute Videos in seinem Youtube-Kanal „No bullshit – just sailing“ veröffentlicht, brauchen wir uns solche Törns nicht antun und können sie zu Hause im Warmen miterleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/haugesund.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschmäcker sind unterschiedlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Stadtkai liegend bekommen wir hautnah mit, wie sich die Stadt auf das jährlich stattfindende viertägige Silla-Jazzen-Festival vorbereitet. Lieber gleich weiter oder bleiben und mal reinhören? Wir entscheiden uns, zu bleiben und lassen uns von einer dänischen Band mit Jazzrock und exzellenten Gesangssätzen begeistern. Die Norweger, die um uns herumstehen, üben sich eher in Zurückhaltung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als dann aber ein anscheinend bekanntes norwegisches Gitarrenduo aufspielt, kommen sie aus der Reservere. Mit den poppigen Stücken können wir nun wiederum nicht viel anfangen. Für uns hört sich ein Stück wie das andere an, routiniert und gelangweilt abgespult.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück auf unserer Emaloca aber ist die ganze Nacht von der Musik kein Entkommen. Am nächsten Morgen sind wir entsprechend gerädert, legen ab und erholen uns in einer ruhigen Bucht nur ein paar Seemeilen entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/skudenshavn-einfahrt-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitten im Zentrum von Skudeneshavn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir fühlen uns fast wie in Holland, als wir das 3000 Einwohner-Städtchen Skudeneshavn auf der Insel Karmoy anlaufen, denn der kleine Hafen liegt mitten im Ort. Skudeneshavn hatte seine Hochzeit Anfang des 19. Jahrhunderts. Heringsfischerei und eine Segelschiffflotte brachten Impulse aus aller Welt mit. Die weißen Holzhäuser sind teilweise dem Empirestil nachempfunden. Ein Haus wurde per Schiff sogar aus Riga, Lettland, importiert. Der Ort beherbergt viele kleine urige Cafes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/skudeneshavn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neun Zentimeter bis zum Weltuntergang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Skudeneshavn machen wir einen Tagesausflug nach Avaldsnes zum Nordvegen Historiesenter. Hier soll im Jahr 998 der mächtigste nordische Gott Odin erschienen sein. Avaldsnes ist der älteste Königssitz Norwegens und es wird vermutet, dass hier auch das Grab von Harald Schönhaar, dem Begründer des Königreiches liegt. Das Wirken von Harald Blutaxt ergibt sich aus seinem Namen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein späterer König errichtete 1250 inmitten einer alten Kultstätte mit Bautasteinen die Olavskirche (leider gesperrt wegen Renovierungsarbeiten). Von einem Bautastein, Marias Nähnadel genannt, geht folgende Sage: Wenn dieser Stein die Kirchenwand berührt, geht die Welt unter. Demnach bleiben uns noch 9,2 cm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wind und Wetter: Alles ist relativ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir in Skudeneshavn liegen, jagt ein Tief das nächste. Das nennt man westzyklone Wetterlage erklärt mein Skipper. Ich beschwere mich per Whatsapp bei unserem Segelfreund Ralf, der zur Zeit mit seinem Boot auf den Azoren liegt. Denn bei ihm hatte ich einen starken Ausläufer des gleichnamigen Hochs bestellt, um die kritischen Seepassagen (von Jaerensreff bis Lindenes Fyr) gut passieren zu können. Diese Strecke liegt mir ein wenig im Magen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ralf will von den Azoren weiter nach Irland segeln und schreibt: „Die Dinger, die bei euch aufschlagen, sind ja in der Regel vorher auch hier im Norden der Azoren vorbeigezogen.“ Wir würden hier gerade mal die Reste abbekommen. Für ihn sähe die Sache anders aus: „Wir haben uns diesen Wetterbedingungen auf dem Weg nach Irland zu stellen… Da gibt es im Zweifel beim Wetterrouting oft nur die Wahl von ‚beschissen‘ über ’super beschissen‘ bis ‚echt gefährlich‘.“ Aber er hege keine Zweifel, dass sie und wir es schaffen. Dann liegt vor uns in Skudeneshavn auch noch ein Isländer, der auf dem Weg nach Hause ist – Schluss mit meinen hasenherzigen Gedanken!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/einfahrt+skuddeneshavn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nudeln bringen Meilen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen nur 20 sm nach Tau segeln, um auf den Preikestolen, zu wandern, eine 600 Meter hohe berühmte Felskanzel im Lysefjord. Das heisst mein Skipper wollte. Ich hatte nicht so rechte Lust auf den ausgetretenen Touristenpfaden mit zu laufen. Passend dazu brachte Spiegel online auch noch einen Bericht, nach dem allein im Juli über
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           100 000 Menschen dort waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Windvorhersage spielt mir in die Hände. Nordwind ist angesagt und wir könnten ein gutes Stück weiter nach Süden fahren. Wir peilen das rund 50 sm entfernte Egernsund an. So ein schönes Gefühl, wieder einmal ein längeres Stück zu segeln, wenn auch nur unter Genua. Zudem ist der Strom auch noch mit uns, wir fahren immer 5,5 bis 6,5 Knoten. Deswegen entscheiden wir auf der Höhe von Egernsund noch 10 sm weiter zu segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emaloca läuft und läuft. Irgendwann strahlt mich mein Skipper an: „Komm wir fahren durch nach Kirkehamn. Ich koch dir jetzt gleich Nudeln mit Pesto, Nudeln machen glücklich!“ So ein Angebot schlage ich natürlich nicht aus. Um 21:25 Uhr, pünktlich zum Sonnenuntergang, erreichen wir die Einfahrt nach Kirkehamn und haben 75 sm im Kielwasser. Hier in diesem Ort begann auf der Hinfahrt unser Fjord Norwegen-Törn. „It’s waterful!“, wie eine Broschüre treffend betitelt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sonnenuntergang-6a712e59.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großes Kino
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen scheint die Sonne, die Kirke strahlt weiß, die klare Luft lässt die begrünten Berge leuchten, Stille liegt über dem Ort. Durch die schmale Zufahrt von Kirkehamn fahren wir hinaus Richtung Lindenes Fyr. Auf dem Meer muss es geregnet haben, ein Regenbogen spannt sich über das Küstengebirge. Wir wollen wiederkommen!!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/durchfahrt+Kirkehamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/durchfahrt-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Lindesnes+fyr.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter-63f99860.jpg" length="94428" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 17 Aug 2019 09:15:59 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Skudeneshavn,Wikinger,Norwegen Historiencenter,Haugesund,Kirkehamn</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter-63f99860.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter-63f99860.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Grandioser Hardangerfjord</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/grandioser-hardangerfjord</link>
      <description>(11-2019) Nachdem wir dem städtischen Treiben in Bergen zugesehen haben und mit der Schnellfähre und 30 Knoten durch den Sognefjord gedüst sind, brauchen wir Entschleunigung. Der Hardangerfjord bietet sich dafür geradezu an. Eine gute Woche erkunden wir auf eigenem Kiel – leider fast immer unter Motor – wandernd und mit dem Fahrrad den Fjord.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir dem städtischen Treiben in Bergen zugesehen haben und mit der Schnellfähre und 30 Knoten durch den Sognefjord gedüst sind, brauchen wir Entschleunigung. Der Hardangerfjord bietet sich dafür geradezu an. Eine gute Woche erkunden wir auf eigenem Kiel – leider fast immer unter Motor – wandernd und mit dem Fahrrad den Fjord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Weg zum Fjordeingang fällt mir in der Ferne eine merkwürdige Wolkenformation auf, die auf einer hohen Felsenkette festliegt. Ich wundere mich, dass sie sich nicht auflöst oder ihre Form zumindest verändert. Auch der Blick durch das Fernglas bringt keine Klarheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/folgefonna-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Folgefonna-Gletscher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann begreife ich. Es ist keine Wolke, sondern der Folgefonna-Gletscher, der drittgrößte Festlandgletscher Norwegens. Während unserer Tage im Hardangerfjord werden wir ihn noch von mehreren Perspektiven aus sehen können und immer wieder fasziniert sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/folgefonna-4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die erste Nacht machen wir an einem Felsen in einer geschützten, ruhigen Bucht fest. So richtig stellt sich noch nicht das Gefühl ein, in einem Fjord zu sein – es sieht eher wie ein See im Alpenvorland aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ankern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosendal – muss man wollen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag laufen wir den Hafen von Rosendal an. Doch es ist noch Hochsaison, der Hafen ist rappelvoll und es herrscht eine trubelige Urlaubsstimmung vor. „Bitte, lass uns weiterfahren!“ jammere ich. „Aber das Panorma, guck doch mal das Panorama!“ Der Ort ist wirklich schön umgeben von Wiesen und eingebettet von hohen, beeindruckenden Bergen und soll gute Wandermöglichkeiten bieten. Doch ich höre und sehe nur lautes Hafengewusel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Rückweg, die Urlaubssaison neigt sich dem Ende zu, machen wir doch noch einen Stopp in Rosendal und unternehmen eine schöne Bergwanderung. Ein gutes Stück besteht diese aus Treppenstufen hoch zum Gipfel. Verwundert entnehmen wir einer Tafel, dass diese von Sherpas gebaut wurden, wovon auch die Gebetsfahnen in den Bäumen zeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No risk no fun
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Murrend gibt mein Skipper nach, wir fahren eine Seemeile weiter und gelangen in einen wirklich traurigen Vereinshafen: Ein Schlauch, der auf der einen Seite von einer Straße und von der anderen Seite von einem hohen Steinwall begrenzt wird. Wir sind fast froh, als uns beschieden wird, dass hier nur Platz für Vereinsmitglieder vorgesehen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber was nun? Es ist 16:00 Uhr, der nächste Hafen ist noch fast 3 Motorstunden entfernt und wenn der auch voll ist? „Bitte nicht nach Rosendal zurück!“ Die Stimmung an Bord könnte besser sein. Letztlich, aber laut knurrend, stimmt mein Skipper der von mir ausgegebenen Desive zu: „No risk no fun!“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traumhaftes Sundal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sie bestätigt sich schon nach kurzer Zeit, während wir weiter in den Fjord hineinfahren. Die Kulisse wird immer faszinierender. Steile Felsgebilde, Bergkämme mit Wolkentupfern, Wasserfälle, Almen, kleine Ansiedlungen… wir wissen gar nicht, wohin wir gucken sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem ganz kleinen Hafen von Sundal haben wir einen Traumplatz erreicht: Auf der einen Seite sehen wir die Gletscherzunge vom Folgefonna, auf der anderen Seite das türkise Fjordwasser und ein Alpenpanorama von Feinstem. Wir unternehmen 2 Bergwanderungen (einmal von 0 NN auf 786 NN).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sundal-hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sundal-gletschersee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/folgefonna-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sundal-folge-gewitter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neuer Text
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder nördlich auf Höhe von Bergen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 4 Tagen fahren wir nach Norheimsund und stellen fest, dass nicht Bergen, sondern hier unserer nördlichster Reisepunkt ist. Im Ort können wir unsere Lebensmittelreserven wieder auffüllen und einen Vinmonopol-Laden aufsuchen, vor dem wir fast direkt festgemacht haben. Alkoholverkauf liegt in Norwegen, wie auch in Schweden, in staatlicher Hand. Die Weine sind von sehr guter Qualität, wodurch die Preise leichter zu verschmerzen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nordheimsund-wasserfall.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fahrradtour entlang der Uferlinie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Jondal aus machen wir eine traumhafte Fahrradtour an der Uferstraße fast bis zum Fjordende nach Utne. Wir radeln teilweise durch Obstplantagen: Kirschbäume voller reifer Früchte unter einem Plastikdach, Apfelbäume als Spalierobst gezogen, Himbeerplantagen …. der Hardangerfjord ist bekannt für seinen Obstanbau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Uferstraße liegt nicht immer am Ufer, es sind dabei in paar kleinere Berge und Steigungen zu bewältigen. Einmal geht es sogar 295 anstrengende Meter hoch. Aber fantastische Blicke über den Fjord bieten mehr als Entschädigung. Manchmal vermuten wir uns eher am Gardasee oder Lago Magiore als im Hardangerfjord. Den Rückweg können wir teilweise mit einer Fähre bewältigen, haben aber dennoch 50 beeindruckende Kilometer mit etlichen Höhenmetererradelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas wehmütig verlassen wir den Hardangerfjord mit der Gewissheit, noch längst nicht alles gesehen zu haben. Der Himmel ist verhangen und der Sommer macht hoffentlich nur eine Pause, während wir im Haugesund Station machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hardangerfjord-abschied.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sundal-hafen.jpg" length="128755" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 06 Aug 2019 08:25:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/grandioser-hardangerfjord</guid>
      <g-custom:tags type="string">Folgefonnagletscher,Rosendal,Sundal,Norheimsund,Natursti Herand,Hardangerfjord,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sundal-hafen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sundal-hafen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bergen – und ein Stück weiter in den Sognefjord</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/bergen-und-ein-stueck-weiter-in-den-sognefjord</link>
      <description>(10 - 2019) Wir haben es geschafft! Wir sind in Bergen, dem Umkehrpunkt unseres Segeltörns. Naja fast, denn wir lassen uns mit einem Schnellboot noch ein Stück weiterfahren, bis hinein in den Sognefjord nach Flam, dann mit der gleichnamigen Bahn noch 866 Meter über NN nach Myrdal und mit der Bergen-Bahn zurück. Was für ein grandioses Erlebnis!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben es geschafft! Wir sind in Bergen, dem Umkehrpunkt unseres Segeltörns. Naja fast, denn wir lassen uns mit einem Schnellboot noch ein Stück weiterfahren, bis hinein in den Sognefjord nach Flam, dann mit der gleichnamigen Bahn noch 866 Meter über NN nach Myrdal und mit der Bergen-Bahn zurück. Was für ein grandioses Erlebnis!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittags kommen wir im Hafen von Hjellestad an. Als wir mit dem Bus Bergen erreichen, sehen wir, dass es die richtige Entscheidung war. Im Stadthafen ist der Teufel los. Trubel ist noch untertrieben, Massen wälzen sich am Stadtkai entlang, ein Betrieb wie beim Hamburger Hafenfest. Das Tall Ship Race ist in Bergen angekommen, die Kaimauern sind belegt mit den großen Rahseglern. Pünktlich mit uns ist auch ein Hoch eingetroffen und wird uns die nächsten Tage mit Temperaturen um die 25 Grad, Sonne und Sicht beglücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bergen+ausfahrt+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stadt Bergen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bergen ist mit knapp 300 000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt in Norwegen. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und Holzhäusern gefällt uns gut. Die Bauten aus späteren Jahren oder die Neubauten überzeugen uns nicht wirklich. Da hat Oslo eine spannendere Architektur zu bieten. Als wir ziellos durch die Stadt schlendern und irgendwann bewusst die idyllischen Holzhausviertel verlassen spricht uns ein Norweger an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir seien doch Touristen und das Zentrum wäre in der anderen Richtung. Ja, danke, das wüssten wir. Der gute Mann lässt nicht locker. Wenn ihr schon hier gehen wollt, dann geht doch besser eine Straße höher, da sind schöne Holzhäuser. Dies ist doch nicht für Touristen interessant. Bei so viel aufmerksamer Freundlichkeit bleibt uns nichts anderes übrig als wieder in eine blumengeschmückte Holzhausstraße zu gehen. Aber sobald er ausser Sichtweite ist, biegen wir wieder ab in Richtung „uninteressant für Touristen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aida und co
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Sprachen und Reisegruppen schwirren durch Bergen. Dazu tragen sicherlich nicht zuletzt die Aidas und co bei, deren tausende von Passagieren für ein paar Stunden Freigang haben. Als wir am Stadtkai auf einer Bank sitzen und in Ruhe unseren Tee trinken, hören wir folgende Dialoge:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kind nörgelt: Wann gehen wir endlich wieder auf die Aida?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mutter: Schatz, Papa kauft gerade Sushi in der Fischhalle, das ess ich doch so gerne. Da hast du doch auch die großen Krebse gesehen. … Ah hallo. Wo kommt ihr denn her? Wir waren oben auf dem Berg, sind aber nicht gelaufen, sondern gefahren. Toll dort, da sind auch viel Angebote für Kinder. Ihr wart sicher so in den Bergen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Angesprochene: Nein, wir waren schoppen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mutter: Ah, das ist auch toll! Wir waren gerade in der Fischhalle. Haben diese großen Krebse probiert. Aber es ist schon hart, wie sie die mit dem Messer zerteilen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Angesprochene: Oh, das hat den Kleinen aber sicherlich erschreckt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mutter mitfühlend: Ja, aber bis heute abend ist das wieder vergessen, nicht wahr mein Schatz?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Eine andere Person: Hat er nun Elchwurst oder Rentierwurst probiert? Da muss man doch einen Unterschied schmecken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Antwort: Ich glaube, es war was mir R.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir denken: „Bekommen die auf der Aida nicht genug zu essen?“ und freuen uns auf unsere Emaloca.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sichtblockade+Aidas.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Sognefjord
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gute Wetter muss genutzt werden, wir buchen im Touristenbüro „Norway in a nutshell!“ Ein Schnellboot bringt uns am nächsten Morgen in fünfeinhalb Stunden mit 30 Knoten (fast 60 kmh) bis nach Flam in den Sognefjord. Dieser ist insgesamt fast 200 km lang. An vielen Stellen ist das Wasser so tief, wie manche ihn umgebene Berge hoch sind: über 1000 Meter. Man hat wirkllich den Eindruck weit über NN zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sitzen am Tisch zusammen mit einem alleine reisenden Amerikaner, einer Deutschen und einem Australier. Im Laufe der nächsten Stunden eint uns das Staunen, die Begeisterung, das Nicht Fassen Können was die Augen sehen. Wir strahlen uns an, weisen den anderen auf eine besonders faszinierende Felsformation, einen Wasserfall oder Schneeflecken hin, verlassen immer wieder unsere Plätze um nach draussen in den Wind zu gehen, um zu fotografieren oder eine noch bessere Sicht zu haben. Beschreiben lässt sich dieses grandiose Erlebnis schwer, wir lassen Bilder sprechen – wahrscheinlich können diese auch nur eine Ahnung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen treffen Menschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Faszinierend ist, wie dieses überwältigende Erlebnis uns Menschen öffnet. Wir erfahren, dass der Australier im Irak geboren wurde, aufgrund von Schwierigkeiten mit Sadam Hussein vor 25 Jahren nach Australien gekommen ist und 4 Jahre in einem Flüchtlingscamp gelebt hat. Nun besitzt er eine gut gehende Firma, scheint ein ziemlich wohlhabender Mensch zu sein und reist durch die Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf seine halbe Frage, halbe Aussage, dass die Deutschen den Flüchtlingen viel helfen, holen wir erst einmal Luft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch dann sagen wir aufgrund unserer Erfahren: Ja, viele würden helfen, aber ein paar Verrückte gäbe es schon, die gegen Flüchtlinge hetzen. Dann erzählen wir von unserem Engagement (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.zweite-heimeat-warburg.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.zweite-heimat-warburg.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) und wie wir von unseren Eltern geprägt wurden, die als junge Menschen den Krieg erlebt hätten. Der Australier erzählt, dass er mit anderen eine Organistation gegründet habe, die Rollstühle finanziert für vom Terror verwundete Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Amerikaner lässt seiner Verzweiflung über Trump freien Lauf und sagt, dass nur alte weiße Männer auf dem Land den Verrückten wählen würden. Er selbst habe seinen Job hingeschmissen, die Beziehung beendet und reise jetzt durch Europa. Allein bekäme man immer ein Zimmer oder einen Platz in der Bahn, alles wäre viel einfacher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die deutsche Alleinreisende schluckt dabei etwas. Sie, Museumspädagogin in Sachen Hoffmann von Fallersleben wirkt, als ob sie sich etwas anderes wünschen würde. Der Australier findet es manchmal schwer allein zu reisen und Gerd und ich sind glücklich, dass wir solche Erlebnisse miteinander teilen können. Wir bedauern alle, dass wir uns nach fünfeinhalb Stunden voneinander verabschieden müssen. Es hätte bestimmt noch spannende Gespräche gegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Monster-Aida liegt ebenfalls in Fram. Der Ort scheint weitgehend nur aus einer Touristenshoppingmeile zu bestehen und nimmt die Sicht in den Fjord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück auf NN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd und ich steigen um in die Flam-Bahn. Auch wenn es sich während der Bootsfahrt schon angefühlt hat, als ob wir in den Bergen wären, sind wir es bald nun wirklich, in einer knappen Stunde fast 900 Meter über NN.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann geht es mit der Bergen-Bahn wieder hinunter, wo wir erschöpft aber selig in die Sitze fallen. Als wir uns einen Tee machen und unsere Teeschalen hervorholen, bringen wir eine Asiatin damit zum Kichern. Als sie mit ihrer Reisegruppe später aussteigt, sagt sie ganz freundlich bye, bye und winkt. 500 km an einem Tag, für uns die absolute Ausnahme, für Asiaten anscheinend die Regel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/bergen+ausfahrt+hafen.jpg" length="111410" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 01 Aug 2019 13:35:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/bergen-und-ein-stueck-weiter-in-den-sognefjord</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Nordwärts bis Stavanger und Bergen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/nordwaerts-bis-stavanger-und-bergen</link>
      <description>(9 - 2019) Nordwärts ging es bis Tananger und Bergen bei viel Nieselregen, wir lernten etwas  über die Bedeutung von Öl für Norwegen und dazu lieferten uns majestätische Adler lieferten uns eine echte Flugshow.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir schauen den Rahseglern zu, wie sie stolz und gemächlich den Hafen von Sirevag verlassen, um nach Bergen zu fahren. Dort ist das große Tall ship Race Treffen. Dann heisst es auch für uns Leinen los. Wir fahren hinterher, haben sie aber bald aus den Augen verloren. Das Wetter ist grau in grau, aber der Himmel hat sich am Vortag wohl abgeregnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir wollen erst einmal bis nach Stavanger. Kaum zu glauben, die 33 sm können wir überwiegend unter Segeln zurücklegen. Problemlos passieren wir das berüchtigte Jaerensreff, bekommen aber eine Ahnung, dass hier die See durch den schnell ansteigenden Meeresspiegel, Strömungen und bei ungünstigen Windverhältnissen ‚verrückt‘ spielen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Zauberhafte+Sch%C3%A4renwelt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Norwegen, Stavanger, Öl und Gas
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir machen im Hafen von Tananger fest, nur ein paar Kilometer von Stavanger entfernt und gut mit dem Bus zu ereichen. Morgens um 10:00 Uhr und bei stärker werdendem Nieselregen wirkt die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, vielen Geschäften und Lokalen wie ausgestorben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/stavanger.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tananger+%C3%B6l.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verholen uns ins Trockene und besichtigen das Erdölmuseum. Denn Stavanger ist das Zentrum der norwegischen Erdölindustrie und Vermarktung. Die Erdöl- und Gasfunde in der Nordsee, die seit Anfang der 70er Jahre erschlossen werden, haben Norwegen von einem relativ armen zu einem der wohlhabendsten Länder der Welt gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/%C3%B6lmuseum+1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/%C3%B6lmuseum+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pensionsfonds für die Zukunft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bemerkenswert ist auch, dass der Staat Mitte der 90er Jahre einen „Pensionsfonds“ eingerichtet hat, in dem die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft angelegt werden. Weit über 100 000 Euro je Einwohner sind bislang angespart worden. Das Geld soll dazu dienen, den Strukturwandel zu meistern, wenn das Geschäft mit Öl und Gas endet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Jährlich darf der Staat nur 4 % der Dividende (künftig nur 3%) in den Staatshaushalt fließen lassen. Daraus wird zum Beispiel die großzügige öffentliche Infrastruktur finanziert. Wir haben Norwegen auf unserer bisherigen Reise schon öfter um die wirklich einladenden, zentral gelegenen Bibliotheken oder den ausgebauten ÖPNV beneidet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blick+vom+%C3%96lmuseum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nebelnieselregentage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uns zieht es nach Bergen, dem Ziel unserer Reise und so geht es bei Nieselwetter und diesiger Sicht weiter. Aber wir wussten ja vorher und bekamen es auch immer wieder zu hören, dass es an der Westküste häufig regnet. „Ihr wollt nach Bergen? Vergesst den Regenschirm nicht!“ Wir ankern in einer kleinen, sehr ruhigen Bucht. Schnell die Kuchenbude aufbauen, den Petroleumofen anzünden, etwas Warmes gleich für den nächsten Tag mitkochen und die Welt ist in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nieselnebel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adlertiefflug
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon früh um kurz nach 7 Uhr machen wir uns ausgeruht auf den Weg. Ganz feiner Nieselregen hüllt die Landschaft, an der wir vorbeisegeln, in einen nebelartigen Dunst. Der Wind kommt auch noch passenderweise von hinten, so dass wir unsere Cockpitscheiben ständig von innen ‚flitschen‘ müssen. Wir können aber erahnen, dass das Fjordsystem hier (Ryfylke), nördlich von Stavanger fantastisch sein muss und wollen uns auf dem Rückweg dafür mehr Zeit lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir gegen 3 Uhr den vorab ausgesuchten Ankerplatz erreichen, hat das Wetter sich gebessert, wir gleiten langsam durch eine fantastische Schärenlandschaft und entscheiden uns, weiter zu segeln. In einer Engstelle stürzen sich plötzlich zwei Seeadler vor unserem Boot unter lautem Gezeter von Seeschwalben aufs Wasser und lassen sich anschließend auf dem Felsen neben unserem Fahrwasser nieder. Wow! Welche majestätische Kraft! So nah haben wir sie noch nie beobachten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/adler.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anglerpech
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als wir für ein kurzes Stück wieder aufs offene Wasser kommen, versuchen wir unser Anglerglück mit einem einfachen Haken und Blinker. Diese Taktik hatte uns schon Makrelen und einen Pollack (ähnlich Dorsch) beschert. Kurze Zeit später haben wir einen Hornhecht am Haken. Wir sind irritiert. „Wollen wir den?“ fragt mein Skipper unschlüssig, da er als zuständiger Fischzubereiter nicht weiß, wie er den verarbeiten soll.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ich habe schon einmal Hornhecht gegessen, kann mich an blaue Gräten und davon sehr viele erinnern. Spontan entlassen wir den Fisch in die Freiheit und versuchen unser Glück erneut. Wieder ein Hornhecht! Diesmal wollen wir ihn, aber er springt uns vom Haken. (Am nächsten Tag passiert uns so etwas noch zweimal!!) Okay, dann essen wir eben wieder vegetarisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh wie schön ist Bakkasund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich nimmt der Wind zu und die Sicht wird wieder schlechter. Wir segeln nur mit dem Groß und schießen mit 7 Knoten auf ein Schärenlabyrinth zu, das aber durch den Nieselnebel nur zu erahnen ist. Das Groß muss runter! Ich weigere mich, unter Genua durch diese weiße Masse zu segeln. Der Motor muss an! „Ich will in einen Hafen!“ jammere ich lauthals, obwohl der Wind durch die Schären gebrochen ist. Aber die Sicht ist so schlecht und es ist schon 7 Uhr, 12 Stunden sind wir unterwegs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/diesige+Wand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach 5 Seemeilen gibt es tatsächlich einen kleinen Hafen und es ist ein Platz längsseits am Steg frei. Drei junge Männer gucken uns beim Anlegen zu. Ich springe auf den glitschigen Steg. Der Wind drückt unser Boot schnell weg. Da erwachen sie aus ihrer Erstarrung und helfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ja, es gibt noch Boote ohne “Brrr Brrr“ Bugstrahlruder. Alles ist sacknass. Ich bin erschöpft. Doch der Petroleumofen, das vorgekochte Essen und ein großer Schluck Calvados helfen mir langsam wieder auf die Beine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und am nächsten Tag sind wir tatsächlich in Bergen. Doch das ist eine andere Geschichte – und was für eine! Im nächsten Blog.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ahnung+von+sch%C3%B6nheit.jpg" length="65126" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 28 Jul 2019 13:05:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/nordwaerts-bis-stavanger-und-bergen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Stavanger,Tananger</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ahnung+von+sch%C3%B6nheit.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ahnung+von+sch%C3%B6nheit.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Willkommen in Fjord Norwegen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/willkommen-in-fjord-norwegen</link>
      <description>(8-2019) An der Südküste Norwegens mit ihrem relativ flachen Hinterland lässt es sich gut entlangtingeln – Häfen, Schärenplätze gibt es reichlich. Damit ist es aber ab der Südspitze Kap Lindesnes erst einmal schlagartig vorbei. Wie eine Trutzburg steht der Leuchtturm auf kahlem Felsen. Hat man das Kap umrundet und fährt die Westküste entlang, brechen keine Schären mehr Wind und Wellen. Das Meer endet an ehrfurchtsgebietenden Klippen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (8-2019) An der Südküste Norwegens mit ihrem relativ flachen Hinterland lässt es sich gut entlangtingeln – Häfen, Schärenplätze gibt es reichlich. Damit ist es aber ab der Südspitze Kap Lindesnes erst einmal schlagartig vorbei. Wie eine Trutzburg steht der Leuchtturm auf kahlem Felsen. Hat man das Kap umrundet und fährt die Westküste entlang brechen keine Schären mehr Wind und Wellen. Das Meer endet an ehrfurchtsgebietenden Klippen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/k%C3%BCste.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ein paar Meilen ändert sich wieder das Bild – kaum zu glauben, wir sehen Sandstrände und Weiden auf denen Kühe grasen. Doch wiederum nach ein paar Meilen bilden schroffe Felsen die Grenze zum Meer. Aber sie lassen einen unscheinbaren Durchschlupf in eine kleine, ebenfalls Felsen umsäumte Bucht, ohne Karte würde man diesen aber niemals entdecken. In dieser geschützten Bucht legen wir uns an einen Felsen und verbringen eine ruhige Nacht, nur ab und zu durch die Schreie von Graureihern gestört, die damit ihr Revier abstecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kirkehamn, ein traumhaft schöner Ort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen geht es unter Motor nur um die Ecke nach Kirkehamn. Wir sind überrascht über die hohen, kabbeligen Wellen die uns manchmal auf etwas über 2 Knoten Fahrt herunterbremsen. Aber der kleine Ort auf der Insel Hidra liegt sehr geschützt und schlägt uns sofort in seinen Bann. Es gibt wahrlich schlechtere Orte um ein paar Tage Starkwind – der für uns auch noch aus Norden und damit aus der falschen Richtung kommt – abzuwettern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kirkehamn+von+oben.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ausblick auf dem 159m hohen Hagasen über Küste und Bucht nimmt uns dann vollends gefangen. Aber auch an diesem herrlichen Platz entkommt man unserer deutschen Geschichte nicht. Nazis haben hier eine Festungsanlage errichtet, die zum Atlantikwall gehörte. Wir sind verwundert über die doch sehr neutral gehaltenen Informationstafeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nazibauten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es lebe die Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welch wunderbaren Kontrast hat eine Künstlerin dazu gesetzt mit den beiden „Sma hytter“. Fotos davon haben wir schon in Norwegenprospekten gesehen. Die pinke Hütte ist offen. Eine Sitzbank, ein Tisch, ein paar Bücher und Teelichter bilden das Mobiliar. An der Wand hängt ein Plakat „Hope is a waiting dream.“ Die blaue Hütte ist ganz von einem Bett ausgefüllt und kann für eine Übernachtung gemietet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sma+hytter.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sma+ausblick.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Wanderung am nächsten Tag erlebe ich hautnah den Unterschied zwischen atemberaubenden Ausblick und beklemmender Aussicht. Unbedarft bin ich meinem Skipper hinterher gekraxelt und als ich mich kurz vor dem Gipfel umblicke, sehe ich die wirklich fantastische Aussicht, aber direkt vor mir geht es – für mein Empfinden – viel zu steil bergab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bin ich da hochgekommen, warum hab ich das bloß gemacht und vor allen Dingen: Wie komme ich da bloß wieder runter? Ich weigere mich auch nur noch einen Meter weiterzugehen. Mein Skipper merkt, dass es mir ernst ist (weder Tee noch Schokoladenplätzchen helfen) und ganz langsam mit zusammengebissenen Zähnen machen wir uns auf den Rückweg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fahrradtour am nächsten Tag ins nur 17 km entfernte Flekkefjord entpuppt sich als eine Bergtour der Tour de France, immer hoch und runter. „Wellcome to fjord norway“ kommentiert unser Bootsnachbar im Hafen lachend meine Tourbeschreibung. Flekkefjord zeigt uns ihr strahlend weißes Sommergesicht mit Streetart im holländischen Viertel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Plan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 4 Tagen nehmen wir Abschied vom uns lieb gewordenen Kirkehamn. Die Starkwindphase ist vorbei und wir können, wenn auch unter Motor, endlich weiter gen Norden fahren. Unser Plan: Nachmittags loszufahren, da sich dann die Wellen beruhigt hätten, 20 sm zu motoren und dort zu ankern um am nächsten Tag den Südwind nutzen und endlich mal unter Segeln weiterzufahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir die 20 sm hinter uns hatten kamen wir auf die Idee, doch eine Nachtfahrt bis nach Stavanger zu machen, da ab 22:00 Uhr segelbarer Wind kommen würde. Wir würden dann in etwa um 4 Uhr morgens ankommen – rechtzeitig bevor der Wind wieder unangenehm zunehmen würde. Warum nicht? Schnell etwas Warmes gekocht, gegessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Abweichung vom Plan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sicht wurde gegen 19 Uhr immer diesiger, es wurde kälter…. „Ach komm, wir fahren nach Sirevag! Da gibt es zwar keinen Yachthafen aber an der Kaimauer kann man festmachen. Dann fahren wir morgen früh um 4 Uhr weiter. So bekommen wir noch ein paar Stunden Schlaf.“ Das klang vernünftig, also abbiegen nach Sirevag. Aber als wir gegen 20 Uhr in den Hafen kamen staunten wir nicht schlecht. Die Kaimauern waren besetzt! Sie waren schön und majestätisch groß; sie lagen teilweise im Päckchen; sie kamen aus Deutschland, Norwegen, Holland, England, Russland oder Polen…: etliche Rahsegler, manche noch größer als die Gorch Fock lagen hier.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rahsegler+abends.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein wenig hatten wir das Gefühl in eine vergangene Seefahrerepoche geraten zu sein. Aber es war nur das „Tall ship race.“ Die Boote mac
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hten hier einen Zwischenstopp zu ihrem nächsten Ziel Bergen und am nächsten Tag war „open ship!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/statsrats-glocke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So klingelte unser Wecker nicht Nachts um 3 um uns zum Weitersegeln zu bewegen. Stattdessen haben wir die deutsche Alexander von Humboldt 2 (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.alex-2.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.alex-2.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) und das norwegische Schulschiff Geheimrat Lehmkuhl besichtigt. Bei unserem Rundgang durch den Hafen stellten wir verwundert fest, dass die meisten dieser Rahsegler, relative „Neubauten“ waren und unsere Emaloca mit ihren 41 Jahren eine der ältesten Damen im Hafenbecken war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rah.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/humboldt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Infos zur Alexander von Humboldt 2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2011 gebaut für 15 Mio Euro. Jährliche Unterhaltskosten 2 Mio Euro. Finanzierung erfolgt über eine Stiftung. Alle – vom Kapitän bis zum Leichtmatrosen – arbeiten ehrenamtlich, Hand gegen Koje ist die Devise. Zum ehrenamtlichen Stammpersonal kann aufsteigen, wer mindestens 60 Tage auf dem Schiff verbracht und die Ausbildung dort mitgemacht hat. Wer nicht zum Stammpersonal gehört, muss für Ausbildung und Törn zahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/god+sommer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kyrkehamn.jpg" length="238233" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 19 Jul 2019 09:15:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/willkommen-in-fjord-norwegen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kyrkehamn.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kyrkehamn.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Risör bis Lindesnes - weiter oder nicht?</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/von-risoer-bis-lindesnes-weiter-oder-nicht</link>
      <description>(7 -2019) Wir tingeln weiter entlang der Südküste Schwedens nach Risör, Mandal, in kleine Buchten. Erinnerungen an die Westküste Schwedens werden wach. Dann müssen wir uns entscheiden:  sollen wir den Törn um Lindesnes Fur wagen um nach Fjord Norwegen zu kommen? Es geht hin und her.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Schalter ist umgelegt, die Saison in Norwegen hat begonnen. Dennoch findet man – nur ein klein wenig abseits der gängigen Routen – auch an der Südküste Norwegens ruhige Ankerbuchten. Sie sind ideal um die Seele baumeln zu lassen oder auch mal einen Regentag abzuwettern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wobei Regen hatten wir in diesem Sommer bislang selten. Genauso selten war für uns segelbarer Wind. Wir motoren also viel oder lassen uns, sobald es geht, von der Genua durch die Idylle ziehen. Wie unser Großsegel aussieht, wissen wir schon gar nicht mehr. Ab und zu laufen wir ein kleines Städtchen an. Die Südküste Norwegens ruft in uns Erinnerungen an die Westküste Schwedens, die wir vor 2 Jahren besegelt haben, wach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wetter-fe8694d2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugeparkt in Lillesand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 5 hafenlosen Ankerbuchten müssen wir dringend Lebensmittel und Wasser bunkern. Lillesand, eine weitere Stadt mit vielen weißen Holzhäusern liegt auf dem Weg. Es ist später Vormittag, überraschenderweise finden wir sofort einen Platz im Hafen, nicht ahnend, dass noch eine ganze Armarda von Motorbooten und Segelbooten den Hafen und uns „zuparken“ würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/zugeparkt+lillesand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun ist unser Boot ein Langkieler und verfügt über kein Bugstrahlruder. Rückwärtsfahren bedeutet daher sich nach dem Willen des Bootes zu richten. Entsprechend kniffelig gestaltet sich unsere Ausfahrt am nächsten Morgen durch das vollgeparkte Hafenbecken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hätte uns leicht für angetrunken oder unfähig halten können – aber die Norweger sind im Gegensatz zu uns alle Spätaufsteher. So können wir auch die Durchfahrt durch Blindleia genießen, ein enger, gewundener 6 sm langer Sund mit lauschigen Buchten und schönen Ferienhäusern. Für die Nacht findet sich ein traumhaft schöner Ruheplatz längsseits an einer Schäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mandal, Umkehrpunkt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anderentags liegen wir im Hafen von Mandal, der südlichsten Stadt Norwegens. 6 Wochen lang gibt es hier jeden Mittwoch ein kostenloses Lifekonzert mitten in der Stadt. Lauthals und feuchtfröhlich feiern die Norweger ihre langersehnte Somartide, die Sommerzeit. Eine schöne Stimmung, aber Bierpreise von 10 Euro wirken auf uns ernüchternd. Hinzu kommt, dass wir letztendlich entscheiden müssen, ob dies unser Wendepunkt der Reise sein soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn die Windvorhersagen bereiten uns zunehmend Kopfschmerzen. Seit Wochen bläst der Wind stark aus Nordwest und das Seegebiet um Lindenes Fur ist berüchtigt. Der Meeresspiegel steigt dort schnell an, dazu kommen Strömungen. Bei starken Winden um West und Nordwest können sich gefährliche, unberechenbare Wellen aufbauen. Nun aber ist für 2 Tage Flaute angesagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwedische Bootsnachbarn die noch über Schottland ins Mittelmeer wollen, entscheiden sich, das Zeitfenster zu nutzen. Sie werden 24 Stunden nach Stavanger (125 sm entfernt) durchmotoren. Das ist für uns undenkbar. Hinzu kommt, dass nach der Flaute wieder heftige norwestliche Winde angesagt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lillehamn, Umkehrpunkt vom Umkehrpunkt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollen Lindenes Fur zumindest von Land aus erkunden. Ausgangspunkt ist Lillehamn, eine kleine Ansiedlung von Ferienhäusern mit einer Gästebrücke. Nach 4 km Fußweg stehen wir auf der Leuchtturmklippe und blicken auf das endlose, spiegelglatte Meer. Dabei haben wir gerade auf einer Schautafel gelesen, dass hier die Wellen bis 25 Meter hochschlagen können. Wehmut breitet sich aus, wollen wir wirklich nicht weiter? Jetzt sind wir doch schon so weit gekommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Lillehamn-7d3aea95.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen, Freitag d. 12. Juli beim Frühstück checkt der Skipper wie üblich die Windvorhersage. „Ich glaube, da geht was ab Mitte nächster Woche ist voraussichtlich segelbarer Wind Richtung Norden. Wollen wir nicht doch…“ Es ist keine weitere Diskussion nötig! Sofort beenden wir das Frühstück, umrunden Lindenes Fur und sind in einer anderen Welt gelandet: Fjord Norwegen. Wow! Doch davon das nächste Mal mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Kyrkehamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-b9cc92e3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jul 2019 08:30:41 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schärenkontrastprogramm Stockholm</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (9-2018) Es ist unmöglich, nach 3 Tagen eine große Stadt wie Stockholm mit fast 2 Millionen Einwohnern objektiv zu beschreiben. Fasziniert hat sie uns, die Menschen wirken entspannt, genießen jeden Sonnenstrahl und die Möglichkeit sich draußen aufzuhalten. Hier unsere Eindrücke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/altstadt-nobel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Eindruck von Emaloca aus – im Cockpit unter der Brücke sitzend: auf dem Wasser ist viel los, alles wuselt durcheinander aber alle kommen miteinander klar. Der zweite Eindruck am nächsten Morgen, kaum dass wir ein paar Minuten mit dem Fahrrad unterwegs sind: ein Gedränge aus hauptsächlich asiatischen Touristen, die soeben Bussen entstiegen sind - als Gegensatz dazu vor einer Mauer 4 meditierende Menschen. Sie werden von den Touristen mit keinem Blick gewürdigt, denn es gilt schnell das Stadthuset (hier findet das Festbankett anlässlich der Nobelpreisverleihung statt) zu fotografieren, bevor das nächste Highlight angefahren wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/meditation.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/stadtansich-wasser.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir lassen uns mit unseren Fahrrädern treiben und landen – dann zu Fuß – in der Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm. Hier scheint alles auf Touristen zugeschnitten, Souvenirläden ohne Ende, Boutiquen und 'Fresstempeln'. Wir sind überfordert, schwingen uns auf die Fahrräder und weiter geht’s.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/altstadtgasse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Saluthalle, in der es verschiedene Essensangebote und Leckereien gibt, kommt uns gerade recht, denn es ist inzwischen Mittagszeit. Wir laufen dort so lange die Stände ab, bis alle Plätze besetzt sind – nur bei der Edelgastronomie mit Hummer, Champagner usw. ist noch was frei - nicht so ganz unsere Vorstellung von einem einfachen Mittagsimbiss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir fahren weiter, kommen durch ein Edelviertel - könnten hier z.B. Taschen von Louis Vuitton kaufen, aber auch das wollen wir nicht. Uns wird wieder bewusst: Wir leben in einer Kleinstadt von nicht mal 20.000 Einwohnern, da ist es wirklich nicht so einfach, plötzlich auf Großstadt umzuschalten – schon gar nicht, wenn man zuvor wochenlang durch die ruhige Schärenwelt getingelt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Platten+mit+Stadthuset.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Segelschiff Vasa – wenn Großmannsucht über Sachverstand siegt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor dem Vasa-Museum können wir durchatmen. In einem modernen Glaspavillon finden wir Infomaterial über Stockholm und es gibt bezahlbares und dazu noch ein schmeckendes 'Tagesretter'-Angebot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/6-vasa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1628 ließ König Gustav Adolf die Vasa bauen. Es sollte das größte Kriegsschiff der schwedischen Flotte sein, alle Welt und alle Feinde beeindrucken. 1000 Eichen wurden verbaut, nicht nur pompöse Schnitzereien und Verzierungen angebracht, nein, es musste auch noch ein zweites Kanonendeck her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/4-vasa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wurde aus der Vasa ein prächtiges, sehr, sehr hohes Schiff, das auf seiner Jungfernfahrt schon nach 1500 Metern vor Stockholm und vor etlichen Menschen, die sich dieses große Ereignis nicht entgehen lassen wollten, sank. Ein Windstoß hatte das Schiff auf die Seite gelegt, die Kanonendecks waren offen, das Schiff lief voll Wasser und konnte sich nicht mehr aufrichten, denn Proportionen und Ballastverteilung passten überhaupt nicht zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/5-vasa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           333 Jahre lag die Vasa in 32 Meter Wassertiefe, bis eine jahrzehntelang dauernde Bergung und Restaurierung begann. Nun ist das imposante Schiff im Museum zu besichtigen. Wir finden, ein Besuch lohnt sich, weil neben der Vasa auch viele Informationen über den Bau, die gesellschaftlichen Zustände der damaligen Zeit und die Restaurierung anschaulich und spannend aufgearbeitet sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1-Vasa-Heck.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sinne verwirren lassen im Fotografiemuseum – Fotografiska 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Museum war für uns eine echte Entdeckung. Ausstellungen von 7 verschiedenen Künstlern zeigten sehr unterschiedliche Arten fotografisch zu arbeiten. Angefangen von malerischen und scheinbar aus dem vorletzten Jahrhundert stammenden Modeaufnahmen (Cathleen Naundorf), über Tierfotografien, die durch computertechnische Veränderungen ins Irreale gerückt wurden (Simen Johan) bis hin zu Aufnahmen mit gestellten, surrealen Situationen (Evelyn Benicova).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fotogtaf-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fotogrfiskam.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ausstellung von Linda und Mary McCartney hat uns vom Fotografieansatz nicht so in den Bann gezogen, sehr wohl aber von den Motiven. Zu sehen sind Fotos vom jungen Mick Jagger, Jimmy Hendricks, Paul McCartney oder Familienaufnahmen von den McCartneys.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fotogr-paul.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Nobel-Museum 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinem Skipper hat das Museum über den Stifter des gleichnamigen Preises und über die Preisträger ganz gut gefallen. Mir war es etwas zu glatt gebügelt. Immerhin hat der gute Herr Nobel das Dynamit entwickelt. Bei den in der Ausstellung hervorgehobenen Preisträgern sind ausgesprochen viele Frauen, das ist anzuzweifeln. Wikipedia gibt mir recht: Bis einschließlich 2011 erhielten 784 Männer, 20 Organisationen und 43 Frauen den Preis. Ein neues Museum ist in Bau, vielleicht hat das ja ein paar mehr Ecken und Kanten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nobelmuseum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Djurvikenpark 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir radelten auch noch durch den Djurvikenpark, eine grüne Oase in der Metropole. Hier finden sich uralte Eichenwälder mit eingesprengselten Schlossanlagen, Ausstellungspalais und kleinen Cafes. Eine Gegend zum Durchatmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Segelboot durch Stockholm 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 4. Tag fuhren wir weiter. Auf dem Wasserweg Stockholm querend bekamen wir noch einmal Einblicke vom großstädtischen Leben am Wasser. Durch Kanäle und eine Schleuse gelangten wir wieder zurück in die Ostsee. Jetzt sind wir auf den finnischen Ǻlandinseln, dem nördlichsten Punkt unserer Reise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/br%C3%BCcvke+nach+Schleuse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fotogrfiskam.jpg" length="281492" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 05 Jul 2019 09:54:24 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tingeln von Oslo nach Risör</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/tingeln-von-oslo-nach-risoer</link>
      <description>(6-2019) Jetzt ist es schon über eine Woche her, dass wir Oslo verlassen haben. In kurzen Etappen haben wir uns an einem Drittel der Südküste Norwegens entlang gehangelt. Bei Sommerwetter muss man sich daran gewöhnen früh loszusegeln, um eine ablandige Brise zu nutzen. Mittags hingegen kippt der Wind und kommt direkt von vorne.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt ist es schon über eine Woche her, dass wir Oslo verlassen haben. In kurzen Etappen haben wir uns an einem Drittel der Südküste Norwegens entlang gehangelt. Bei Sommerwetter muss man sich daran gewöhnen früh loszusegeln, um eine ablandige Brise zu nutzen. Mittags hingegen kippt der Wind und kommt direkt von vorne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtig eilig haben wir es nicht. Zum einen kachelt es im Skagerak zur Zeit recht ordentlich und um die Westküste Norwegens zu erreichen müssen wir den geschützten Schärengarten für einen Tagesschlag verlassen. Zum anderen klingen die Temperaturen in Bergen mit 10 bis 12 Grad noch nicht wirklich verlockend für uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Leuchtturm+svennar.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Norwegen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man durch den Oslofjord und weiter entlang der Südküste fährt, entsteht leicht der Eindruck, dass Norwegen ein dicht besiedeltes Land ist. An vielen Stellen sieht man Siedlungen, Wohnblocks, einzelne Gebäude oder Ferienhäuser. Dabei hat Norwegen gerade einmal 5,5 Mio Einwohner. Rund 650.000 leben davon in Oslo (in Bergen knapp 300.000). Das Land ist fast 400 Quadratkilometer groß und hat eine beachtliche Küstenlänge (Festland, Fjorde und Inseln mitgerechnet) von nahezu 60.000 Kilometern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paradiesbucht als italienische Plaza
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein bemerkenswertes Erlebnis haben wir in der Jordbukta, von den Einheimischen Paradiesbucht genannt. Langsam tasten wir uns vor, kommen an einem kleinen Anleger vorbei, noch um die nächste Steilwand – dann machen wir an einem Felsen fest und sind allein bis zum späten Nachmittag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Allmählich füllt sich das kleine Paradies: kleine Motorboote ankern in der Mitte, rechts und links von uns legen größere Motoryachten an, mehrere Schlauchboote mit Jugendlichen suchen sich ihren Platz, begleitet von lauter Musik. Die unterschiedlichen Gruppen kennen sich und wir sind als fremde Beobachter mittendrin zwischen sonnensüchtigen Menschen während wir den Schatten suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absolutes Highlight für alle Buchtbesucher sind eine Gruppe testestorongesteuerter Jungen. Sie stehen auf einem über 10 Meter hohen steilen Felsen und wollen springen – oder auch nicht. Aus den Schlauchbooten der anderen Jugendlichen dröhnt laute Musik, Anfeuerungsrufe schallen durch die Bucht. In den Booten mit „älterer“ Besatzung sind die Handys gezückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was machen die Jungs? Sie ziehen immer wieder ihre Badehose hoch, klatschen sich gegenseitig ab, scharren mit den Füßen auf dem Felsen, gehen einen Schritt Richtung Sprungkante, blicken hinunter, gehen einen Schritt zurück, ziehen ihre Badehose noch fester hoch… Die Rituale wiederholen sich mehrfach, die Arme der Handyfotografen erlahmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gruppendruck
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann plötzlich tut sich etwas. Unbemerkt hat ein blondes Mädel im Bikini den Felsen erklommen, sagt ein paar Sätze zu den zögernden Jungs, stößt einen kurzen Schrei aus und springt. Was bleibt den armen Helden da noch übrig, als es ihr irgendwann nach zu tun. Ein Jugendlicher zeigt am Ende sogar noch einen formvollendeten Salto. Großer Applaus brandet auf, die Musik wird lauter. Der Grill wird ausgepackt, ein dicker Lautsprecher den Fels hochgeschleppt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Mutsprung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir stellen uns auf eine lange Nacht ein. Doch irgendwann, als die Sonne ihre Kraft verliert und nicht mehr die ganze Bucht bescheint, fahren die ersten Boote wieder ab und abends um neun haben wir die Paradiesbucht wieder für uns alleine. Herrliche Nachtruhe!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Risör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ris%C3%B6r+oben.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allmählich gehen unsere Vorräte zur Neige und wir müssen wieder Lebensmittel bunkern. Wir legen im Stadthafen von Risör an. Die Stadt mit ihren 7.000 Einwohnern ist bekannt für ihre weißen Holzhäuser und gilt als Holzbootmekka Norwegens. Ihr wird im Sommer ein Flair von St. Tropez nachgesagt. Naja, die Menschen und die Boote sehen nicht unbedingt danach aus. Das Städtchen gefällt uns mit den gepflegten Häusern, von denen manche von üppigen Rosenbüschen gerahmt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erleben zudem noch die Vorbereitungen für ein Worldcuprennen, das in Risör stattfindet. Unter anderem gehen die sog. 49er an den Start und foilende Katamarane. Ihre Geschwindigkeiten haben mit gemächlichem Fahrtensegeln gar nichts zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/weltmeisterschaft49ig.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/weltmeisterschaft49ig-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rings%C3%B6r-1.jpg" length="170239" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Jul 2019 08:31:30 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Norwegen,Risör,Oslo</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Oslo fasziniert</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/oslo-fasziniert</link>
      <description>(5-2019) Dieses Mal geht es nur um Oslo. Denn eine Woche hat uns die Stadt festgehalten, mit ihrer modernen Architektur im Hafenviertel, mit spannenden Stadtquartieren, fantastischen Museen, Kunstwerken in Parks und und und ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Mal geht es nur um Oslo. Denn eine Woche hat uns die Stadt festgehalten, mit ihrer modernen Architektur im Hafenviertel, mit spannenden Stadtquartieren, fantastischen Museen, Kunstwerken in Parks und und und...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oslo boomt, an vielen Stellen wird gebaut. Dennoch wirken Stadt und ihre Bewohner tiefenentspannt. Die Autos (unglaublich viele E-Autos) fahren umsichtig, Fussgänger, Fahrradfahrer und E-Roller geben sich Platz. Die größte Hektik verursachen noch Reisegruppen, die offensichtlich in kürzester Zeit alles Mögliche abarbeiten müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/oslo-oper-segel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haben wir es gut, uns treibt niemand. Dann haben wir auch noch lange Stunden mit Markus geklönt, einem Deutschen, der schon seit Jahren in Oslo lebt und arbeitet. Von ihm haben wir viele Tipps und Informationen bekommen. Besser kann es nicht laufen, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben so viel gesehen, da können wir nur einen kleinen Auszug zeigen, z.B. zwei Parks mit Kunstwerken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vigelandpark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gustav Vigeland (1869-1943) wird als der bedeutenste norwegische Bildhauer angesehen. Viele seiner Werke sind im gleichnamigen Park zu bewundern. Lange hat der Künstler selbst Menschen im Park beobachtet und diese als Vorlage für sein Werk genommen: Junge und alte Menschen, glückliche, zornige, traurige, verzweifelte, übermütige, liebende oder streitende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/vigeland-0.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ekebergpark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier finden sich Skulpturen von verschiedenen Künstlern inmitten eines Bergparks. Der Park bietet zudem noch herrliche Panoramablicke über den Fjord und Oslo.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ekeberg-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns gegen einen Hafen direkt in der Stadt entschieden und liegen im königlichen Yachtclub Dronningen. Dafür haben wir es nicht weit zu drei spannenden, wirklich lohnenswerten Museen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wikinger-Museum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit riesigen Schiffen in schlichter Eleganz befuhren sie schon vor 1000 Jahren den Nordatlantik bis Neufundland, das Mittelmeer, das schwarze und kaspische Meer. Zu sehen sind u.a. die Boote, kostbare Grabbeigaben und filigrane Schnitzereien. Veranschaulicht wird die Kultur der Wikinger durch eine beeindruckende Videoprojektion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wikingmuseum-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wikingmuseum-3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fram-Museum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fram ist wohl das bekannteste Polarschiff, mit dem der Norweger Roald Amundsen (1872 – 1928) als erster die Nordwestpassage nördlich um den amerikanischen Kontikent durchquerte. Die Fahrt dauerte 3 Jahre, weil das Schiff im Eis eingeschlossenb driftete. Amundsen erreichte später auch als erster den geografischen Südpol. Die Fram ist untrennbar verbunden mit dem norwegischen Polarforscher Fridjof Nansen (1861-1930), der ihren Bau bei Colin Archer in Auftrag gab und selbst u.a. wichtige Forschungsergebnisse zum polaren Magnetismus erzielte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kon-Tiki Museum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thor Heyerdahl (1914-2002) überquerte mit dem Floß Kon-Tiki 1947 von Peru aus den Pazifik. Er wollte belegen, dass die polynesischen Inseln ursprünglich von Südamerika aus besiedelt sein könnten. Das Floß war mit traditionallen Techniken und Materialien (Balsaholz) gebaut. Trotz aller Unkenrufen von Wissenschaftlern hielt das Floß 4000 Seemeilen über den Pazifik Wind und Wellen statt. Heyerdahl war damit der Begründer der maritimen experimentellen Archäologie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/stadt-von+ekeberg-2.jpg" length="223787" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 23 Jun 2019 13:17:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/oslo-fasziniert</guid>
      <g-custom:tags type="string">Vigelandpark,Ekkelandpark</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/stadt-von+ekeberg-2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ablaufen ist kein Umweg!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/ablaufen-ist-kein-umweg</link>
      <description>(4 - 2019) Hier erzählen wir, wie uns Segler-Leiden und Segler-Freuden letztlich ziemlich schnell von Anholt zur schwedischen Grenzstadt Strömstad und nach Oslo gebracht haben, ein kleiner Umweg inclusive.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier erzählen wir, wie uns Segler-Leiden und Segler-Freuden letztlich ziemlich schnell von Anholt zur schwedischen Grenzstadt Strömstad und nach Oslo gebracht haben, ein kleiner Umweg inclusive.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anholt hat uns ein paar Tage festgehalten – Tage zum Genießen und Seele baumeln lassen. Aber dann juckte uns das Reisefieber. „Wenn wir so weiterbummeln kommen wir nie nach Norwegen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf nach Saeby
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Plan war zum rund 40 Seemeilen entfernten Hafen Saeby im nördlichen Jütland zu segeln, von da Richtung Skagen und weiter zur norwegischen Südküste. Die Windvorhersage war günstig: Nordost, Windstärke 3, später bis 6, in Böen 7. Das wäre ein moderater Amwindkurs. Wir tauschten die 32,5 qm große Genua gegen unsere 19 qm große Arbeitsfock aus und freuten uns auf einen schnellen Ritt. Morgens um halb 7 hieß es Leinen los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach und nach nahmen Wind und Wellen zu, der Wind drehte leider nördlich und wir fuhren einen 60 Grad Amwindkurs. Mein Skipper band ein Reff ins Groß. Ich war konzentriert am Ruder und fuhr das Boot bei heftigen Böen zum Reffen in den Wind, bloß keinen Fehler machen! Der Wind nahm weiter zu, wir refften die eh schon kleine Arbeitsfock. „Doch lieber nach Hals ablaufen? Aber wir sind schon so weit.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bei der Windvorhersage als Böen angekündigt war, entpuppte sich nun als der „normale“ Wind. Die Wellen hatten mitlerweile auf 1,5 Meter zugenommen und Emaloca wurde bei jedem Eintauchen komplett gewaschen. „Wir bergen das Groß!“ Wieder ein Manöver, bei dem mein Skipper auf dem Vordeck herumturnen muss. Mir zitterten am Ruder die Knie, aber alles klappt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittags um halb eins waren wir nur noch 12 sm von Saeby entfernt, aber schwere Böen fielen über uns her. Wind und Wellen würden direkt auf der Hafeneinfahrt stehen, der Kurs lies sich immer schwerer halten. Dazu kam, dass die Wassertiefe vorm Hafen schnell abnahm. Mussten wir auch noch mit gefährlichen Grundseen rechnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lieber doch nach Hals
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da fiel die Entscheidung vom Skipper: „Wir laufen nach Hals ab!“ Mit gereffter Arbeitsfock und achterlichem Wind kein Vergnügen, aber im Verhältnis „easy sailing“. Das Boot schoss wie wild durch die See. Mir war schon vorher nicht nach Essen zumute, aber jetzt gar nicht mehr. Ich konnte kaum hinsehen, wie mein Skipper ungerührt die geschmierten Stullen vertilgte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/frust-Hals.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frust schieben in Hals
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach ja, die Schauerböen, die uns unterwegs immer mal wieder trafen, sollten auch noch erwähnt werden. Aber immerhin, nach 62 sm anstelle von 42 sm lagen wir um 17 Uhr sicher im Hafen von Hals am Eingang vom Limfjord. Sobald wir das Boot festgemacht hatten, fingen meine Knie und Hände an zu zittern. Jetzt machte sich bemerkbar, dass ich den ganzen Tag nichts gegessen und kaum etwas getrunken hatte. Mit Einsatz unser gut bestückten Bordküche wurde mein Flattern schnell behoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf keinen Fall Limfjord
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag leckten wir zunächst unsere Wunden. Waren wir nun hasenfüßig oder vernünftig? Nein, wir waren vernünftig gewesen! Dennoch nagte etwas in uns. Wie sollte es jetzt weiter gehen? Weiter durch den Limfjord segeln, dann bei Thyborön in die Nordsee und weiter nordwärts zur norwegischen Küste? Da waren wir schon vor 2 Jahren gescheitert, weil die Wetterbedingungen einfach nicht stimmten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittags stand fest: Morgen segeln wir 130 sm direkt nach Strömstad, eine schwedische Stadt fast an der norwegischen Grenze. Von dort dann weiter in den Oslofjord. Eigentlich wollten wir Oslo erst auf dem Rückweg anlaufen, aber die langfristige Wetterprognose für Oslo hörte sich gut an. Bergen bekäme damit eine Chance, sich etwas weiter zu erwärmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/str%C3%B6mstad.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strömstad wir kommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moderater achterlicher Wind war vorhergesagt, ideale Bedingungen für eine Nachtfahrt. Tja, und dieser Schlag war dann wirklich das Gegenteil vom vorherigen. Hier hätten wir manchmal gern etwas mehr Wind gehabt. Aber von den 26 Stunden, die wir unterwegs waren, mussten wir nur 4 Stunden motoren. So haben wir das Großschifffahrtsfahrwasser nördlich von Skagen im Slalom genommen, um den dicken Pötten auszuweichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/zu+nah.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nachtfahrt, war nicht wirklich eine, denn es wurde nie richtig dunkel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um halb Zwölf liefen wir in Strömstad ein, hielten einen ausgiebigen Mittagsschlaf, belohnten uns in einem Cafe mit Kuchen vom Feinsten und bunkerten noch einmal ordentlich Lebensmittel für das Hochpreisland Norwegen. Ein kurzer Schlag mit Sonnenschein brachte uns am nächsten Tag über die Grenze in eine ruhige Ankerbucht im Schärengürtel. Von dort ging es weiter in den Oslofjord zum Hafen Son, ca. 25 sm von Oslo entfernt. Nebel und Nieselregen schränkten die Sicht leider ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Abends+um+10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/morgens+halb+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/morgens+20+nach+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hallo Oslo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute dafür haben wir uns von der Genua bei klarer Sicht und Sonnenschein weiter durch den Fjord bis nach Oslo ziehen lassen. Wir liegen im königlichen norwegischen Yachthafen Dronningen, nichts nagt mehr in uns, wir sind glücklich und zufrieden – ab morgen erkunden wir Oslo.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/f%C3%A4hre.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nur+Regen.jpg" length="53624" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 17 Jun 2019 15:19:36 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Hals,Strömstad,</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>So schön, Anhold und Samsö</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/so-schoen-anhold-und-samsoe</link>
      <description>(3-2019) In diesem Blog beschreiben wir, warum wir bislang nur langsam vorankommen – und dass Wind und Wetter dabei nicht die Hauptrolle spielen, sondern in diesem Fall die Schönheit der beiden Inseln Samsö und Anholt im Kattegat.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Blog beschreiben wir, warum wir bislang nur langsam vorankommen – und dass Wind und Wetter dabei nicht die Hauptrolle spielen, sondern in diesem Fall die Schönheit der beiden Inseln Samsö und Anholt im Kattegat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war Zeit Kerteminde zu verlassen. Wir hatten den Start der Rund Fünen Regatta erlebt und nun kamen die ersten Boote wieder an. Also auf nach Samsö.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samsö
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samsö, wir waren schon mehrmals dort – vor Anker oder im Hafen von Langör – und immer wieder zieht uns die Insel in ihren Bann. Der ruhige Hafen von Langör liegt mitten in einem Naturreservat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hätten am nächstenTag weitersegeln können, Wind und Wetter hätten gut gepasst, um uns ein Stück weiter gen Norwegen zu bringen. Aber nun sind wir schon auf Samsö und dann gleich weiter, ohne unsere Lieblingsorte zu besuchen? Geht gar nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sams%C3%B6-radeln.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Langör sind es 10 Kilometer mit dem Fahrrad zur Nordspitze. Von den von der Eiszeit geformten Hügeln kann man weit hinaus über das Meer blicken. Doch zuvor gilt es die kleine Kirche von Langör zu besuchen, bzw. den Ort an dem sie steht. Er strahlt so unglaublich viel Ruhe und Frieden aus, dass wir hier immer einen Augenblick verweilen. Anfang Juni sind die Farben der Insel: Blau durch das Meer, Grün durch die Hecken und Wiesen und Weiß, durch die vielen blühenden Weissdornbüsche und den weißen Sandstrand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wären am übernächsten Tag bei wenig Wind zumindest ein Stück weit bis nach Greena auf dem dänischen Festland gekommen. Doch das schloss mein Skipper definitiv aus: „Greena, auf keinen Fall. Ich fahre nicht in diesen Hafen, da kommen schlechte Erinnerungen hoch. Wir warten bis wir den richtigen Wind für Anholt haben!“ (Stimmt, wir hingen vor ein paar Jahren einmal in Greena fest, weil ich eine Blasenentzündung hatte). Anholt liegt jetzt auch nicht unbedingt auf der direktesten Route nach Norwegen, ist aber eine so schöne Insel, da kann man einfach nicht dran vorbeisegeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also machten wir eine Wanderung durch die Dünen, scheuchten am Strand leider einen jungen Seehund auf, den wir wegen seiner guten Tarnung viel zu spät bemerkten. Er guckte uns empört an, robbte ins Wasser und schwamm lässig davon. Als wir ein wenig später die Badesaison eröffneten, war es bei 15 Grad Wassertemperatur mit unserer Lässigkeit nicht weit her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Samsö nach Anholt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach vier wundervollen, entschleunigten Tagen kam der richtige Wind für Anholt. Die Sonne lachte und zwei Drittel der Strecke zeigte unsere Logge immer über 6 Knoten (für die Landratten: ca 12 km/h). Eine herrliche Rauschefahrt bei frischem bis starkem Wind und einem Amwindkurs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-8a7f80d0.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurde es beschaulich, Wind und Welle ließen immer mehr nach und wir entschleunigten auf maximal 3 Knoten. Motor anmachen? Auf keinen Fall! Hinhören, wie sich die Wassergeräusche ändern. Aus dem Rauschen wird ein Plätschern und Glucksen, manchmal kommt ein leisen Zischen dazu, das an das Öffnen einer Mineralwasserflasche erinnert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/anholt-voraus.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langsam taucht Anholt aus dem Dunst auf. Die Farbe des Wassers ändert sich. Aus dem metallischen Stahlblaugrau wird langsam ein Dunkelgrün-Türkis. Je weniger Wasser unter dem Kiel, desto mehr changiert die Farbe ins Hellblau-Türkise. Ich sehe, wie ein silbriger Fisch über das Wasser ditscht, wie ein flacher Kieselstein, den man vom Ufer ins Wasser wirft. Wer mag wohl sein Jäger sein, der ihn zu solch einer Akrobatik veranlasst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenig später können wir ahnen, wer da jagt. Hinter unserem Boot machen sich 3 Schweinswale durch ihren Blas bemerkbar. Ich habe zwar zufällig die Kamera in der Hand, aber erst spät komme ich auf die Idee, ein Foto zu machen. Ich bin zu sehr mit Staunen beschäftigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schweinswal-f2bd2416.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir müssten eigentlich am nächsten Tag weitersegeln, denn der darauffolgende Tag bringt Sturm mit sich, wo es besser ist im Hafen zu bleiben. Aber wir sind doch erst einen Tag auf Anholt. Ein starker Regen am frühen Morgen nimmt uns die Entscheidung ab, Wind von hinten und das mit Regen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/strand-anholt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blau.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blauer.jpg" alt="Das Meer um Anholt: blauer geht es nicht"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So eilig haben wir es doch auch nicht. Wir bleiben, es wird schon noch der richtige Wind kommen und dann machen wir eben einen größeren Schlag. Gerd hat beim Fischer Jungfruhummer ergattert, die Ostseevariante von Langustinos. Der Rosewein ist kaltgestellt, der Einhandsegler Hans heute Abend zum Essen eingeladen und jetzt gucken wir mal, was die Tage auf Anholt noch so für uns bereithalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/leuchtturm+anholt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesehen auf Anholt, hat uns gefreut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/IMG_20190607_114219293.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blau.jpg" length="27127" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 08 Jun 2019 12:48:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/so-schoen-anhold-und-samsoe</guid>
      <g-custom:tags type="string">Anholt,Samsö,Kattegat,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blau.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blau.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wasserwelten</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/wasserwelten</link>
      <description>(2 - 2019) Marstal, Nyborg, Kerteminde. Alles kleine Stationen auf dem Weg nach Norwegen. Zeit für philosophische Gedanken über geduldige Pfähle und unterschiedliche Lebenswelten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Blog können wir nicht über Segelabenteuer berichten. Das Wetter ist bislang bescheiden, zu wenig oder zu viel Wind, meistens zu kalt und Regen durchsetzt. Bleibt also Zeit im Hafen über unterschiedliche Lebenswelten und stoische Gelassenheit zu philosophieren. Seehunde und Schweinswale gibt es am Ende gratis dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab: Wir sind bislang von Fehmarn, Bagenkop auf Langeland in einem kurzen Schlag nach Marstal auf Aerö, dann weiter nach Nyborg gesegelt und sind jetzt in Kerteminde auf Fünen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/warten.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterschiedliche Lebenswelten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohnen am Hafen ist seit einigen Jahren Trend. Überall werden solche Anlagen gebaut. Nyborg, die kleine Stadt auf Fünen bildet da keine Ausnahme. Im Hafen liegen nicht nur Freizeitboote als wichtige Kulisse für das Wohnambiente am Wasser. Es gibt auch noch Fischer. Sie haben ordentliche, in Form und Farbe einheitlich gestaltete, kleine Fischerhütten erhalten und liegen mit ihren Booten direkt vor den hypermodernen, lichtdurchfluteten Wohnblocks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mögen wohl die Bewohner denken, wenn sie vom Balkon herab auf die Fischer schauen? „Welche Ursprünglichkeit, noch richtige Fischer! Aber müssen sie morgens so früh ablegen? Und die Fischkisten riechen manchmal doch auch ein wenig zu intensiv!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was mag umgekehrt in den Köpfen der Fischer vorgehen? „Sind ja eventuell meine Kunden, aber müssen die mir so auf den Kopf gucken? Und so richtig frei in meiner Hütte werkeln kann ich auch nicht mehr!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß natürlich nicht, was in den Köpfen von Bewohnern und Fischern vor sich geht. Wir fühlen uns jedenfalls immer leicht unwohl und beobachtet, wenn wir in einem Hafen direkt vor Wohn- oder Ferienhäusern liegen und meiden solche Stege so gut es geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fischerkulisse-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stoische Gelassenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wetter gegerbt, an der Wasserkante oft mit Schlick oder Algen bewachsen, von Möwen manchmal als Ruheplatz genutzt, stehen sie stoisch in den Häfen: Pfähle, dick oder dünn, lang oder kurz, gerade oder etwas schief, an der Wasserkante mit Algen oder Schlick bewachsen. Pfähle sind alles Individuen, kein Pfahl gleicht dem anderen. Sie geben Orientierung, markieren die Boxen für die Schiffe, dienen zum Leinen festmachen. Man kann sich an ihnen abstoßen, um dem Boot beim An- oder Ablegen zu helfen, die richtige Richtung einzuschlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/marstal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mich verwundert es immer wieder, mit welch stoischer Gelassenheit sie es in der Regel hinnehmen, wenn ein Boot sich in eine Box hineinzwängt, obwohl es offensichtlich zu breit dafür ist. Sie biegen sich einfach zur Seite, bis der dickste Bootsteil durch ist und begeben sich danach wieder in ihre ursprüngliche Position.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Skipper es allerdings arg übertreibt, nehmen sie das Boot mit lautem Knarzen in einen Klammergriff und halten es einfach fest. Um sich daraus zu befreien, müssen Crew und/oder Skipper sich nun im Armdrücken mit dem Pfahl messen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weh tut es mir, wenn Skipper die Pfähle nicht in ihrer Eigenschaft als Orientierungsmarke anerkennen. Sie verwandeln ihre Boote in regelrechte Rammböcke. Wieder und wieder, mit voller Kraft voraus bzw. zurück geht es gegen die Pfähle, die in solchen Fällen zu Prellböcken werden. Doch auch dem halten die Pfähle stand. Bewundernswert, wie sie einfach leicht zurückfedern, um dem Schlag die größte Kraft zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch darüber, ob Seehunde und Schweinswale in einem begrenzten Areal gehalten werden sollten, lässt sich trefflich philosophieren. Aber das wäre eine gesonderte Baustelle. Wir zeigen hier nur Fotos, die wir im Fjord&amp;amp;Belt Museum in Kerteminde gemacht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seehunde-2.jpg" length="111643" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 31 May 2019 14:37:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.emaloca-segelt.de/wasserwelten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kerteminde,Nyborg</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seehunde-2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seehunde-2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Endlich wieder wasser unterm Kiel!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/endlich-wieder-wasser-unterm-kiel</link>
      <description>(1 - 2019) In unserem ersten Blog der Saison erzählen wir, was wir mit hölzernen Seekarten (Norwegen) zu tun gedenken; wir listen auf, wieso manche Sponsoren den Wasserpass in Bedrängnis bringen können und staunen, was das Anlaufen von unerotischen Häfen so mit sich bringen kann.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unserem ersten Blog der Saison erzählen wir, was wir mit hölzernen Seekarten zu tun gedenken; wir listen auf, wieso manche Sponsoren den Wasserpass in Bedrängnis bringen können und staunen, was das Anlaufen von unerotischen Häfen so mit sich bringen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst einmal unser Plan für die nächsten Monate: Wir wollen nach Norwegen und peilen an bis Bergen zu segeln. Die genauere Reiseroute steht nicht fest. Wetter, Lust und Laune sollen entscheiden. Das fängt schon gleich am 1. Segeltag an.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welchen Hafen hätten wir denn gerne?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es begann gaanz gemächlich. Erst unter Motor, da der wenige Wind auch noch von vorne kam, dann endlich unter Segeln – in Schrittgeschwindigkeit, da immer noch nur ein laues Lüftchen wehte. Langsam briste der Wind auf, brachte unsere Emaloca in Fahrt und lies mit über 5 Knoten bei herrlichem Sonnenschein und wenig Welle unser Seglerherz höher schlagen. Das Ziel hieß Spotsbjerg auf Langeland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper fixierte den Horizont und verkündete plötzlich: „Spotsbjerg ist ein unerotischer Hafen, das ist nichts für unseren ersten Schlag. Lass uns nach Bagenkop segeln!“ Auf meine Nachfrage, ob er Bagenkop erotischer fände, kam die neue Devise: „Wir segeln nach Marstal!“ Ja, das wäre ein angemessener erster Stop, denn wie viele Boote wurden in der Blütezeit der Segelschifffahrt dort gebaut und haben alle Weltmeere besegelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Traditionssegler+vor+Bagenkop.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wind nahm stetig zu, 1. Reff, 2. Reff und dennoch an die 6 Knoten. Die Wanten waren noch nicht optimal eingetrimmt und schlackerten in Lee. ‚Fest angeknallt‘ geht anders. Wir wollten nicht austesten, ob so viel Spiel der Maststabilität schadet. Also fiel die Entscheidung – Erotik hin oder her – doch den Hafen von Bagenkop anzulaufen und nicht noch 10 Seemeilen weiter hart am Wind nach Marstal zu segeln. Nun sitzen wir hier unter unserer Kuchenbude, die Wanten sind nachgespannt, der Wind bläst ordentlich und schon fängt ein Hafenkino vom Feinsten an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/M%C3%A4nnerspielzeug.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rettungsboot für Hunde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine riesige, neue Yacht (fast doppelt so lang und doppelt so breit wie unser Boot und mindestens 500.000 Euro schwer), passt natürlich in keine Box und will sich in einen freien Platz am Kai einfädeln. Ein Mann am Ruder, einer joggt auf dem weitläufigen Boot hin und her um Leinen aufzuklarieren und Fender anzubringen. Eine Frau steht starr unter der eher an ein Zelt erinnernden, riesigen Sprayhood. Der erste Anlegeversuch misslingt. Jogger und Steuermann wechseln die Plätze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Wind vertrieben, reissen sie sich an einem Pfahl eine Plastikkbox ab, die an der Reling befestigt ist, ins Wasser fällt und sich mit lautem Knall öffnet. Es bläst sich ein grellgrüngelbes Etwas auf und treibt munter durch den Hafen. Ein Teil einer Rettungsinsel? Nicht zuletzt durch den Knall stehen inzwischen so an die 8 Männer auf dem Kai und wollen helfen. Nach langen Mühen gelingt es ihnen, das Boot mit wahrer Manneskraft langsam in die ‚Parklücke‘ zu ziehen. Die Frau hat ihren Beobachtungsposten verlassen und joggt nun auf der Yacht mit einem Fender in der Hand hin- und her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Währenddessen ist das grellgrüngelbe Etwas zu uns an den Steg getrieben. Hier liegen die kleinen, gebrauchten Segelboote, die in jede Box passen und von den Crews gut zu händeln sind. Wir bergen das merkwürdige Teil. Richtig hingestellt erinnert es an eine Luftmatratze, an der auch eine Plastikpalme aufzublasen ist. Nur diese Palme hat keine Palmblätter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           „Ist das eine Rettungsinsel für Hunde?“ „Da kann ja gerade ein Mensch zusammengehockt drauf kauern. Pech für die Restcrew.“ „Na ja, die Yacht war ja schon teuer genug, irgendwo muss man doch anfangen zu sparen.“ Böse Kommentare, dabei haben wir garantiert alle auch schon einmal zum Hafenkino beigetragen. Aber hier hält sich das Mitleid in Grenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewichtige Sponsoren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manche Crews werden für längere Törns ja von Firmen gesponsert mit Segel-, Foto- oder anderen Ausrüstungsgegenständen. Wir nicht, wir haben unsere Freunde. Ihre Sponsorenartikel bringen unseren Wasserpass allerdings in Bedrängnis. Hier die Auflistung! Von Monika: 9 Gläser eingekochtes Hack, 8 Rindercurry und ein Glas Kräuter der Provence zum Nachwürzen aus dem eigenen Garten. Dabei sind wir an Land 95 prozentige Vegetarier, aber auf See ist alles anders. Von Jürgen und Brigitte: 2 riesige Stücke Peccorino und Parmesan, eine Fenchelsalami, alles direkt aus Italien importiert (die Flasche Wein hat es leider nicht mehr an Bord geschafft). Von Sabah und Ahed: leckere Dattelkekse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Bernadette: selbst gebackene Cantucchini und 2 Flaschen Tomatensugo aus eigener Ernte. Von Agnes: ein Glas Hausmachermet und eine Lammsalami. Von Friedhelm: einen schön glatt bearbeiteten Holzknüppel zum Betäuben der Fische, die wir in den norwegischen Gewässern garantiert fangen werden – bislang als Polsterklopfer genutzt. Einige Bücher von Jürgen und Erika, dazu ein Glas Marmelade aus Gartenfrüchten und eine Flasche Wein (auch schon leer).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von Dorit: Hustenbonbons und ein weiterer Gewitterstein, den wir an einem besonderen Ort aufstellen und so ihr Kunstwerk vergrößern werden. Drei Gläser extra für uns gekochte Marmelade haben es nicht geschafft an Bord zu kommen, Doha hat wieder einmal Freitag und Samstag verwechselt und schickte uns nur weinende Emojis hinterher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/holzseekarte-klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schweren Herzens haben wir uns entschieden, das Geschenk unseres segelnden Schreinerfreundes Jochen nicht mitzunehmen: eine hölzerne Seekarte von der Küste Norwegens. Wir verlassen uns dann doch lieber auf unsere Papier- und elektronischen Karten, denn die haben keine Wurmlöcher, in denen unsere Emaloca sich verirren kann. Aber zu Hause als Frühstücksbrettchen werden die hölzernen Seekarten zum Einsatz kommen und uns über die segelfreie Zeiten hinweghelfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Traditionssegler+vor+Bagenkop.jpg" length="65562" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 25 May 2019 14:22:50 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gelandet!?</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/gelandet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (20-2018) Wir haben unsere 'kleine' Ostseerunde nach viereinhalb Monaten beendet. Flaggen von acht Ländern wehen an der Backbordsaling als wir in unseren Heimathafen Orth auf Fehmarn einlaufen. Inzwischen sind wir wieder zu Hause. Aber sind wir wirklich schon angekommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur langsam näherten wir uns unserem Heimathafen Orth auf Fehmarn nur langsam und machten einen Stopp in Burgstaaken. Dort feierten wir noch einmal mit Marie Claire und Tom, die wir unterwegs immer wieder getroffen hatten, diesen großartigen Segelsommer. Erst dann ging es weiter nach Orth. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rundtoern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir blieben noch ein paar Tage, wetterten im Hafen das Sturmtief Fabienne ab und waren froh, nicht auf See zu sein. Schon im Hafen wehte Windstärke Acht, in Spitzen Neun. Wie mochte es da erst auf See gewesen sein? Der Wind drückte das Wasser aus der Bucht, wir sahen Land, wo ansonsten die Kiter und Surfer herumsausen. Glück gehabt, in der Villa gab es eine Fullmoonparty mit Livemusik, ein schöner Empfang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wasser+weg.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/trockengefallen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir putzten unsere Emaloca, die wieder einmal gezeigt hatte, wie zuverlässig sie auch bei etwas stärkeren Winden und hackeligen Wellen ist. Mein Skipper bereitete den Motor auf seinen Winterschlaf vor: Ölwechsel, Glykol in den Wasserkreislauf füllen... Dann hieß es Auskranen, Boot abspritzen und in der Halle abdecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/%C3%B6lwechsel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gefährlichste Teil unserer langen Reise lag vor uns: die Autobahn. Hier machte sich unsere lange Auszeit unter Segeln positiv bemerkbar. Der Stress, den andere Autofahrer verbreiteten ließ uns kalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Gelassenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sind wir seit einer Woche zu Hause, aber immer noch nicht richtig gelandet. Nachdem wir fast fünf Monate auf unserem knapp 10 Meter langem Boot gelebt haben und nichts, aber auch wirklich nichts vermisst haben, erscheint unser Haus riesig. Und was wir nicht alles dort angesammelt haben! Brauchen wir das wirklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Garten ruft nach einer pflegenden Hand. Wir sind froh, dass der Sommer zu trocken war, sonst wären wir wahrscheinlich in einen Dschungel zurückgekehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist schön, die Freunde wiederzusehen, schön zu merken, dass sie sich über unser Wiederkommen freuen. Manche kommen uns plötzlich etwas hektisch vor. Das war uns vorher nicht aufgefallen, wir waren wohl genauso drauf. Die Reise und das Meer haben uns gelassener gemacht, hoffentlich können wir uns davon etwas bewahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/flaggen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Gedanken immer noch unterwegs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrlich gesagt, so richtig sind wir immer noch nicht wieder da. Mein Skipper blättert im Logbuch und guckt Seekarten an. Ich träume mich an Orte zurück, die wir besucht haben, rufe mir Begegnungen mit Menschen in Erinnerung, die wir unterwegs getroffen haben. Wir sind wirklich randvoll mit Eindrücken, die wir in diesem endlosen Sommer 2018 sammeln durften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir lesen, dass 2003 auch so ein Sommer gewesen ist, fällt uns etwas ein: 2003 sind wir das erste Mal gesegelt, auf einer von privat gecharterten Bandholm 24. Es waren für Anfänger ideale Segelbedingungen, wir wurden segelsüchtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fahnen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf diesem Boot haben wir über 10 Jahre unsere Urlaube verbracht, unsere Segelkreise und -erfahrungen langsam erweitert und uns irgendwann auch aus der dänischen Südsee herausgetraut. Der Bootsbesitzer wurde ein Segelfreund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor vier Jahren waren wir dann bereit für unser eigenes Boot. Wer weiß, vielleicht haben wir in diesem Sommer 2018 den Segelsommer unseres Lebens erlebt. Auf jeden Fall geht es nächstes Jahr Mitte Mai wieder los, so viel haben wir noch nicht gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Reisestatistik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           135 Tage auf Emaloca. Davon 93 Hafentage (Hafengebühr im Schnitt 18 EUR/Tag). 42 Tage vor Anker, an Schären oder Stegen. Wir waren 1892 Seemeilen unterwegs und haben 183 Stunden den Motor genutzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 20 Sep 2018 07:35:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/flaggen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Polens Küste ist schön, lang und laut</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/polens-kueste-ist-schoen-lang-und-laut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (19-2018) Noch ist unsere kleine Ostseerunde nicht vollendet. Wir klagen hier etwas über zu laute 'Musik' und achterlichen Wind entlang der polnischen Küste, beschreiben eine vergebliche Suche im Stettiner Haff und möchten unsere Begeisterung für Greifswald und Stralsund mitteilen.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muss Demokratie so laut sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach den Hafen-, Strand- und Dünentagen in Leba segelten wir zügiger weiter. Nirgendwo blieben wir länger als eine Nacht, nachdem wir in Wladyslawowo drei Horrornächte neben einer Techno-Disco ausharren mussten. Direkt neben dem Anlegersteg dröhnten und wummerten aus einem großen Zelt Bässe so laut, dass selbst die Ohropax nichts nützten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wellen-8ae7660f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Partys gingen übrigens erst um Mitternacht so richtig los und dauerten bis zum Morgengrauen. Unser polnischer Bootsnachbar zur Rechten meinte nur „makabre!“ Der zur Linken versuchte es mit einer Erklärung: „Polen ist eine junge Demokratie, da meinen manche, sie dürften alles machen.“ Beide segelten los Richtung Danzig, wir aber wollten in die andere Richtung und mussten weitere 2 Nächte ausharren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Luftholen in Leba wurden wir in Ustka wieder mit Live-Musik empfangen. Bloß weg! Wir segelten nach Kolobczek, Dzinow und weiter nach Swinemünde. Energie für gründlicher Stadtbesichtigungen oder gar für das Eintauchen in die verzwickte polnische Geschichte fehlte uns die Energie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ostsee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast immer hatten wir achterlichen Wind. Infolgedessen geigten, rollten, stampften und surften wir bei sommerlichen Temperaturen die polnische Küste entlang, Segelschlagen und Sorge vor einer unfreiwilligen Halse inclusive. Trotzdem blieb Zeit, die grandiose Küste mit ihren Dünen und endlosen Sandstränden zu bewundern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Suche, aber nach was?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dreieinhalb Monaten kamen wir in Deutschland an. Vergeblich versuchten wir im Stettiner Haff und auf Usedom den Reiz unserer bisherigen Reise mit dem herrlichen Spätsommerwetter weiter zu leben. Bei einer Fahrradtour auf Usedom lagen wir am Strand, badeten in der Ostsee und gestanden uns ein, dass wir eigentlich nicht wussten, wonach wir noch suchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Womit wollten wir unsere bisherigen, fantastischen Reiseerlebnisse noch weiter toppen? Hier, zwischen den Strandkörben würde es jedenfalls nicht gelingen. Die Entscheidung fiel: Keine Umwege mehr, sondern auf dem direkten Weg, den Wind und Wetter zulassen, nach Fehmarn zu segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fischer+haff.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Greifswald, sympathische kleine Unistadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So gelangten wir nach Greifswald – nichts mehr suchend und erwartend konnten wir uns wieder begeistern. Wir nahmen in Wiek, kurz vor Greifswald, eine freie Box und landeten beim akademischen Segelverein. Wir führten nette Gespräche mit einem Bootsnachbarn und dem ehrenamtlichen Hafenmeister und genossen ein hervorragendes Essen am Ufer der Wiek beim Italiener. Am nächsten Morgen hörten wir ein Orgelkonzert, streiften anschließend durch die Stadt und bestaunten im pommerschen Landesmuseum die große Gemäldesammlung dänischer Maler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/grenzboje.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stralsund mit lohnenswerten Museen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach zwei Tagen ging es weiter nach Stralsund. Im Vereinshafen des Segelyachtclubs Stralsund auf der kleinen Insel Dänholm zwischen Stralsund und Rügen fühlten wir uns einfach nur wohl. Das Ozeanum ließ uns in Aquarien die vielfältige Fauna und Flora von Ost- und Nordsee bestaunen und Fakten über die Überfischung erfahren. Im Nautineum kletterten wir in ein ehemaliges Unterwasserlabor, das vor Helgoland im Einsatz war. Das Meeresmuseum bot einen klassischen Mix aus bunten Südseefischaquarien und huldigte den Schiffsbau- und Fischereitechnikleistungen der DDR.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/stralsund.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem fanden wir eine hervorragende Buchhandlung mit einer Buchhändlerin, die auch jedes Buch gelesen hatte und einen Teeladen mit einem Besitzer, für den Tee eine Lebensphilosophie war. Es gelang also wieder, dieses sich Treiben lassen, was uns wunderbare oder wundersame Erlebnisse beschert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seehund+anke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das muss man den Polen schon lassen, sie haben ein großes Improvisationstalent. Wir sahen eigenwillig selbstkonstruierte Aufbauten auf ihren Segelschiffen, oder – wie hier -eben auch eine Bootsverlängerung, denn irgendwo muss die Gasflasche ja Platz finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/polnische+kreativit%C3%A4t.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 09 Sep 2018 08:44:38 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ostsee.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ostsee.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Urlaub von unserer Ostseerunde in Leba, Polen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/urlaub-von-unserer-ostseerunde-in-leba-polen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (18-2018) Der Speicher ist voll von Eindrücken und Erlebnissen, die wir bislang während unserer kleinen Ostseerunde gesammelt haben. Wir machen Urlaub vom Reisen am Strand von Leba, während andere dort arbeiten, hören Details von einer gar nicht glücklichen Überfahrt von Litauen nach Polen und wundern uns über merkwürdige Crewmitglieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Slowinsky Nationalpark mit Eiswaffeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir eine Düne des Slowinsky Nationalsparks erklommen haben und wieder einmal vom Sandmeer beeindruckt sind, laufen wir durch den feinsten Sand, den man sich vorstellen kann, zum Strand. Wir liegen dösend in der Sonne und werden Zeuge, wie andere arbeiten müssen – Werbung für Eiscreme heisst das Drehbuch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/icegirl.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/skateboard.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/melting.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel Kreativität spornt uns auch an, wir bauen ein kleines Kunstwerk aus Strandgut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/eigene+Kunst.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was alles auf See passieren kann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück im Hafen, kommen auch Marie Claire und Tom mit ihrem Segelboot an. Wir haben die beiden Niederländer nun schon seit Estland immer wieder in irgendeinem Hafen getroffen, aber dieses Mal freuen wir uns besonders. Denn sie waren einen Tag vor uns von Litauen nach Polen gesegelt und hatten echte Probleme mit der Überfahrt. Obwohl nun schon eine Woche zwischen dem Geschehen lag, war ihnen der Schreck immer noch anzumerken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/d%C3%BCnenblick.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hatten die ersten Stunden mit sehr hohem Wellengang zu kämpfen. Infolge ihres nicht ganz dichten Ankerkastens bemerkten sie nach drei Stunden Fahrt Wasser im Boot. Das beunruhigte sie zunächst nicht allzu sehr. Sie entschieden nicht umzudrehen, sondern weiterzusegeln, denn Wind und Welle sollten nachlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich waren es dann aber doch so an die 300 Liter, die sie abpumpen mussten. Auch waren die Matratzen ihrer Koje, Teppich und auch die Wände durchnässt. Zudem hatte das Wasser einen Kurzschluss in der elektrischen Schaltung für die Ankerwinsch mit starker Hitzeentwicklung verursacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/drachen-3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seenotrettung nötig 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Nacht, ungefähr 10 Seemeilen vor der Halbinsel Hel, die zu Polen gehört, gerieten sie in eine Flaute und wollten mit dem Motor in den Hafen fahren. Dieser sprang auch an, aber das Boot war infolge eines Propellerwellenschadens manövrierunfähig und sie befanden sich in der Einfahrt zum Hauptfahrwasser. Ihnen blieb nichts anderes übrig als die Seenotrettung zu alarmieren und sich in den Hafen schleppen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/drachen-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort warteten nachts um 2 Uhr bereits 10 Leute am Kai um ihnen zu helfen, ihr Schiff ohne weitere Schäden festzumachen. Es war die Crew eines polnischen Traditionsseglers, die ihren Funkverkehr mitverfolgt hatten. Am nächsten Morgen verlegten sie sich nach einer provisorischen Reparatur nach Danzig. Dort wurden alle Schäden fachkundig, schnell und günstig repariert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die beiden waren wie wir drei Jahre zuvor bei unserem Motorschaden, von der großen Hilfsbereitschaft und dem handwerklichen Können der Polen beeindruckt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/drachen-7.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ein paar Tagen konnten sie wieder weiterfahren, zunächst in kleinen Etappen, denn: „Wir müssen erst einmal wieder Vertrauen zu Boot und Motor finden. Was wäre gewesen, wenn es uns vor der russischen Küste passiert wäre? Da wären doch alle möglichen Komplikationen auf uns zugekommen!“ erzählten sie immer wieder. Mehrmals stießen wir auf ihr heil überstandenes 'Abenteuer', auf das sie liebend gerne verzichtet hätten, an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur am Strand gibt es immer was zu sehen, auch im Hafen kann man sich über eigenartige Crewmitglieder wundern. Hier zwei zur Auswahl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Schwanencrew.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Hundecrew.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/drachen-1.jpg" length="100991" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 07 Sep 2018 08:21:27 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schneller Törn von der kurischen Nehrung nach Polen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/schneller-toern-von-der-kurischen-nehrung-nach-polen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (17-2018) Eigentlich wollten wir in Nida auf der kurischen Nehrung ein paar Tage Urlaub von unserer Reise machen. Denn wir haben so viele Eindrücken in den baltischen Staaten gesammelt, die wollen erst einmal verarbeitet werden. Vor drei Jahren waren wir schon einmal auf der Nehrung, denn hier liegen die Wurzeln meines Vaters.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen+nida-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch nach zwei wunderbaren Tagen hatte mein Skipper ein günstiges Wetterfenster entdeckt. Von Nida nach Klaipeda sind es rund 30 Seemeilen und von dort noch rund 110 Seemeilen nach Polen. Denn die russische Enklave Kaliningrad will außerhalb der 12 Meilen-Zone passiert werden. Schweren Herzens legten wir ab, denn wann würde so eine günstige Gelegenheit wiederkommen?! Es war Ende August und unbeständigeres Wetter zu erwarten. Wir ließen uns von der Genua langsam an den Dünen vorbei durch das Haff ziehen - mit dem festen Vorsatz wiederzukommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/d%C3%BCnen-haff.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Leuchtturm+haff.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemächlich fängt es an....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen 17:00 Uhr hatte uns die Ostsee wieder. Wie vorhergesagt mussten wir am Anfang motoren, aber der Wind kam, drehte gegen 20 Uhr planmäßig und wir kamen gut voran. Bald war das 1. Reff in der Genua fällig. Die Sonne war noch nicht richtig im Meer versunken, da hieß es Groß reffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich übernahm um 22:00 Uhr die erste Wache, eine sternenklare Nach mit einem fast vollen Mond, dazu ein moderater Amwindkurs mit 6 Knoten Fahrt, wunderschöne Bedingungen. Noch vor Mitternacht rief mein Skipper aus dem Salon: „Müssen wir die Genua noch weiter reffen?“ „Besser ist es!“ Wind und Welle hatten wie vorhergesagt allmählich immer mehr zugenommen und wir schoben beachtliche Lage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wasser-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wind und Welle steigern sich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd übernahm die Wache, ich versuchte im Salon zu schlafen. Es gelang nur bedingt. Drei (!) Wetterdienste - Windfinder, Seaman und der schwedische – hatten diese Stärke von 5 bis in Böen 6 bft. nicht vorhergesagt und der Wind flaute auch nicht wie versprochen nach 3 Stunden wieder etwas ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch vor Sonnenaufgang saß ich wieder im Cockpit, denn im Salon war weniger das Rauschen der Wellen zu hören als vielmehr das mir unangenehme Fauchen im Rigg und das Poltern der Wellen am Rumpf - Buckelpistengefühle. Mein Skipper sah müde aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Obwohl Emaloca den Amwindkurs wie mit einer Selbststeueranlage fuhr, musste man doch achtgeben, dass nicht eine hohe Welle oder eine besondere Windböe sie aus der Bahn warf. Nach Sonnenaufgang übernahm ich wieder die Wache. Gerd döste sitzend im Cockpit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sonnenuntergang-77d04657.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Monduntergang, Sternenhimmel - Seedusche inclusive
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Versuche, Wind und Meer mental zu beruhigen mit der Erklärung 4 bft. würden doch wirklich genügen, waren nicht erfolgreich. Beständig zeigte der Windmesser 5 bis 6 bft. an - und das seit nachts um 3 Uhr auf einem harten Amwindkurs. Ab und zu klatschte eine Welle über unsere nun wirklich hohe Sprayhood ins Cockpit. Noch nie sind wir so nass gesegelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch ist es ein unvergleichliches Naturerlebnis: Zuerst ein endlos langer Monduntergang und dann gegen zwei Uhr ein 360 Grad Sternenhimmel bis zum Horizont, unsere Mastspitze pflügt mit Südwestkurs durch eine brilliant leuchtende Milchstraße.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tracklinie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann im Laufe des Vormittags refften wir die Genua noch ein Stück weiter. Wind und Welle ließen erst im Landschutz von der Halbinsel Hel, Polen nach. Gegen Mittag erreichten wir nach 28 Stunden und 140 Seemeilen den polnischen Hafen Wladyslawowo. Ein ordentliches Stück Segelarbeit liegt hinter uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen+wladiyslawowo.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie unterschiedlich können doch die Bedingungen sein. Vor 3 Jahren haben wir für dieselbe Strecke 2 Tage gebraucht, Flaute inbegriffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/track-2015.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 02 Sep 2018 08:01:28 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lettland im Aufbruch</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/lettland-im-aufbruch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (16-2018) Von Estland nach Lettland gesegelt, können wir nun über unsere lettischen Eindrücke berichten, die wir in den Hafenstädten Ventspils und Liepaja gewonnen haben. In Liepaja haben wir die lettische Geschichte komprimiert erfahren und mich Smutje gerade noch vor der Spießbürgerlichkeit bewahrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser lettischer Einstieg - Ventspils 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ventspils ist eine kleine Hafenstadt mit rund 40.000 Einwohnern. Neben dem Yachthafen, der aus einer Handvoll Mooringbojen besteht, liegen Fabrikgebäude, die auch schon bessere Tage gesehen haben. Wir malen uns aus, dass hier in der Zukunft 'Wohnen am Hafen' begehrt sein wird – aber noch ist es lange nicht so weit. Die Mole wird gerade zu einer Promenade ausgebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/20180813_180141.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir radeln durch einen großen, aufwändig angelegten Park. Viele Skulpturen, Blumenkunstwerke, das alles sieht nach einer reichen Kommune aus. Ventspils bezeichnet sich auch als 'Hauptstadt der Blumen.' Beeindruckend ist, dass die Stadt viel Kunst im öffentlichen Raum fördert. Die Kuhparade ist dafür nur ein Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blumenventspils.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/matrosenkuh.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir dann in die Randbereiche der Stadt kommen, sehen wir zwar noch viele, öffentlich angelegte Blumenbeete aber ansonsten eher trostlose Plattenbauten in unterschiedlichem Zustand. In mir steigt die Frage auf, ob die dortigen Bewohner sich an den Blumen erfreuen können oder ob sie die Beete zynisch finden angesichts der Zustände ihrer Wohnblocks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ventspils-blocks.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Altstadt können wir nicht so richtig fassen, sie wirkt ein wenig verlassen. Denn leider ist der Marktplatz nicht mehr belebt, wir sind zu spät gekommen. Man sieht an vielen Stellen auch Renovierungs- und Bauarbeiten, um die alte historisch gewachsene Stadt mit schöner Bausubstanz zu erhalten. Wir sind mit einem Tag, der auch noch im Regen endete, sicherlich zu kurz dort um einen runderen Eindruck zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liepaja -Stadt im Aufbruch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spätestens vor der Küste Liepajas mit den Bunkeranlagen, den golden Zwiebeltürmen einer russisch orthodoxen Kirche und den Gasspeichern gestehen wir uns ein, dass unsere Speicher so voll von Eindrücken unserer bislang zweieinhalb monatigen Reise sind, dass wir Lettland gar nicht mehr richtig aufnehmen können. Bloß schnell weiter fahren nach Nida zu kurischen Nehrung und uns da einfach nur erholen, bei einem nächsten Törn fangen wir mit den baltischen Staaten an – so unser Plan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/yachthafen-+liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der Wind hat anderes mit uns vor, hält uns 3 Tage in Liepaja fest. Neugier treibt uns natürlich doch hinaus in die mit knapp 80.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Lettlands. Hier wird gebaut, vieles ist im Umbruch. Man findet alte Jugendstilhäuser, Holzhäuser, prachtvolle Gebäudekomplexe neben nüchternen, funktionalen Bauwerken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1-liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier, wie in Ventspils, scheinen zwei Welten aufeinander zu stoßen bzw. nebeneinander zu existieren. Wir kaufen zum Beispiel bei einer alten Marktfrau ein Kilo Kartoffeln, ein Kilo Möhren und vier kleine Gurken für 96 Cent und denken, wir hätten uns verhört. Abends trinken wir dann ein Bier für 3,20 Euro in der westlich anmutenden „Partylocation“ am Hafen - so etwas wird sich die Marktfrau nicht leisten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2-bernstein-liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein einzigartiger Ort, der keinen gleichgültig lässt“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So steht es in der Infobroschüre über Karosta, einem gesonderten Teil von Liepaja und es stimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karosta wurde 1890 geplant als eine komplette völlig autonome Militärstadt mit Festung des russischen Zarenreiches. Während der Sowjetzeit war Karosta für die Zivilbevölkerung tabu. Noch einmal die Infobroschüre: „Im heutigen Karosta stehen die militärische Eleganz des Zarenrusslands und die Robustheit des sowjetischen Militarismus in einer eigenartigen Wechselwirkung.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1-gef%C3%A4ngnisflurlkargosta.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir mit dem Fahrrad dorthin fahren, sehen wir hier wie in Ventspils, trostlose Plattenbauten. Zum Teil ist die Fassade renoviert, isoliert und mit neuen Fenstern versehen, teilweise sind die Gebäude äußerlich in einem katastrophalen Zustand, manche sind vernagelt. Von Eleganz sehen wir wenig. Die orthodoxe russische Kirche wurde von den Sowjets für ihre dort stationierten Matrosen als Sporthalle und Kino genutzt, Altar und Kreuze abgerissen. Sie ist heute wieder ein Gotteshaus und wird renoviert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2-unrenovierter+Block+Karosta.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir nehmen an einer Führung im ehemaligen Militärgefängnis des Sowjets teil, vom Zaren eigentlich als Krankenhaus geplant. Auch die Nazis nutzten während ihrer Lettlandbesetzung von 1941 bis 1945 dieses Gefängnis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/2-zelle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach radeln wir zu den verfallen Bunkeranlagen am Strand und weiter zu dem Holocaustdenkmal in den Dünen von Skĕde. Hier wurden während der Besetzung durch die Nazis über 7000 Menschen kaltblütig ermordet: vor allem Juden aber auch sowjetische Kriegsgefangene und Menschen aus dem lettischen Widerstand. Während des kalten Krieges waren hier auf Flensburg ausgerichtete Atomsprengköpfe stationiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/3-+bunkeranlagen+liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Tag voll beklemmender Eindrücke. Dann bekommen wir auch noch die Nachricht, dass der 18jährige Neffe unserer syrischen Freundin an diesem Tag durch eine Bombe getötet wurde. Wir, die wir uns auf einem wunderbaren Segeltörn um die Ostsee befinden, sind sehr demütig darüber, in welch einer privilegierten Zeit und in welch einem privilegiertem Teil der Welt wir leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/memorial+liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Startup gegen Spießbürgerlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 Nächte liegen wir im Stadthafen, der aus Stegen, die unterhalb der Kaimauer befestigt sind, besteht. Pläne von einem Hafen mit richtigen, ins Wasser gehenden Stegen, hängen am Kontor. Laut ist es, weil direkt neben uns eine Bar mit Disco, Aussenlautsprecher und ein Fastfood-Imbiss einen 24-Stunden-Betrieb haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kommen auch noch ungefähr 10 junge Menschen auf unseren Steg, unseren kleinen Puffer vom Tag- und Nachttrubel. Sie bauen einen Grill auf, es qualmt fürchterlich. Ich bin entsetzt, weil ich denke, jetzt wollen sie auch noch hier Party machen und fangen schon am Nachmittag an. Mein Skipper bezeichnet mich als spießbürgerlich, dabei weiß ich, auch er braucht seinen Schlaf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/grill-liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine junge Frau hat wohl mein skeptisches Gesicht gesehen, kommt ans Boot und erklärt in geschliffenem Englisch: „Sorry, dass wir hier stören. Wir machen auch ganz schnell. Die Jungs da sind ein start up Unternehmen für einen transportablen Grill. Wir machen nur ein paar Fotos. Sie bekommen auch gleich einen gegrillten Burger von uns!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schäme mich und nehme sogleich die Socken ab, die zum Auslüften an der Reling hängen. Mein Skipper meint feixend, ich müsse umgehend zu der Truppe gehen und mich entschuldigen. Mache ich doch gerne!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1-uni+liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespräche auf dem Steg über das heutige Lettland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Startups haben inzwischen ihre Fotos geschossen, und wir kommen ins Gespräch über ihr Land. „Ja, es sei nicht so einfach in Lettland, aber wir versuchen den Aufbruch.“ erzählen sie voller Optimismus und geben sich als überzeugte Europäer zu erkennen. Haben sie Angst vor Russland, dass sie wieder ihre Unabhängigkeit verlieren können? „Man weiß nie, was in der Politik passiert, aber wir sind doch in der Nato!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Zusammenleben zwischen Russen und Letten sei nicht unbedingt einfach. „In fast jeder lettischen Familie ist jemand deportiert worden und umgekommen. Das sind Wunden, die sitzen tief. Es braucht Zeit, bis alles verheilt ist,“ erklärt mir ein junger Mann mit ernstem Gesicht und weiter: „manche Russen verhalten sich so, als ob die Sowjets hier noch die Macht haben. Sie wollen nicht einsehen, dass sich die Zeiten geändert haben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/estland+schicksal+auf+einer+Blechtasse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein anderer ergänzt noch: „Estland hat es einfacher, es ist näher an Finnland. Hier sind viel mehr Russen.“ Eine junge Frau blockt das Thema ab und sagt ganz freundlich „Wir sind jedenfalls nett zu allen, und manche können zusammenleben und manche eben nicht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erzählen mir noch, dass es von der EU viele Zuschüsse für Häuserrenovierungen gäbe. Die Wohnungen in den Plattenbauten würden oft den jeweiligen Bewohnern gehören und wenn diese die Renovierung beschließen, müssten sie einen geringen monatlichen Abtrag zahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kommt mein Skipper hinzu und lässt sich den wirklich ausgefeilten Grill erklären. Wenn wir nicht schon Grillbesitzer wären (den wir kaum benutzen), wir hätten ihnen sofort einen abgekauft. Ich hätte mich noch viel länger mit diesen sympathischen Menschen unterhalten können, aber es sind eben Startups und die haben immer was zu tun. Die Grillburger schmeckten übrigens köstlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 27 Aug 2018 07:38:05 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Baltische Segeltage</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/baltische-segeltage</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (15-2018) Wir wissen, die Zeit in Estland war zu kurz, aber bis Fehmarn ist es auch noch ein Stück, so entscheiden wir uns, nach Lettland weiter zu segeln. Unser Absprunghafen ist Mõntu. Als wir in der nagelneuen Anlage ankommen, sind wir das einzige Boot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es folgt noch ein niederländisches Boot mit Marie Claire, Tom und Paul, die wir nun schon zum 3. Mal treffen und ein lettisches Segelboot, das unter schwedischer Flagge fährt. Sturm ist für den nächsten Morgen und den darauffolgenden Abend angekündigt, je nach Wetterbericht in einer Windstärke von 8 bis 10 bft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/montu.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle 3 Boote liegen hintereinander am Kai. Morgens um 7 Uhr nimmt der Wind zu, drei Nationen überprüfen jeweils ihre Leinen und Fender. Der Wind dreht wie vorhergesagt, wird aber kein Sturm, sondern ein starker Wind in einer Stärke von 6 bis 7 bft. Der Sturm muss weiter draußen auf dem Meer sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachzügler kommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am späten Nachmittag zwischen einigen Regenschauern kommt noch ein kleines Segelboot in den Hafen gewankt und wird vom Hafenmeister, von meinem Skipper, mir und von Marie Claire in Empfang genommen. Woher kommt ihr denn? Wir staunen nicht schlecht, sie sind schon am Vortag um 6 Uhr morgens von Stockholm losgefahren. „First we had no wind, but in the night it was very scary!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/stummung+montu.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fock sieht zerfleddert aus, die Crew wirkt leicht verstört, packt dann aber in Windeseile ihre Sachen zusammen, verlässt dann fluchtartig das Boot und macht sich in strömendem Regen und Schauerböen von dannen. Wir trinken Rotwein mit den Holländern und verstehen uns auf Anhieb gut in deutsch-, englisch-, niederländischem Pidgin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter nach Ventspil
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen machen wir uns unter Motor auf nach Ventspil, Lettland. Wieder stimmt die Windvorhersage nicht. Kaum Wind, hohe Dünung, chaotische Wellen durch Strom und Untiefen in der Irbenstraße, lässt unser Boot geigen, dass das Geschirr in den Schapps poltert wie selten. Wir setzen das Groß als Stützsegeln, bergen es wieder, weil es zu sehr schlägt. Miese Stimmung an Bord. Nach drei Stunden kommt endlich der angekündigte Wind und damit Segelruhe ins Schiff und uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/k%C3%BCste-7fe6e5dc.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir zwei Tage später von Ventspils weitersegeln, hält der Wind die Wettervorhersage wieder nicht ein. Demnach hätten wir eigentlich einen gemütlichen Raumschotkurs segeln können, es wird aber ein Starkwindtag mit segeltechnischen Herausforderungen. Bei einem Wellengang von 1,5 Metern in kurzer Frequenz dreht der Wind auch noch ständig um bis zu 30 Grad und schwankt noch in seiner Stärke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte lächeln -nicht immer einfach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Salz in der Suppe ist dann noch ein Gegenstrom von über einem Knoten. Stark gerefft erreichen wir oft unsere Rumpfgeschwindigkeit von etwas über 7 Knoten. Beim Rudergehen steuere ich mit voller Konzentration. Anstatt mich zu loben sagt mein Skipper zu mir: „Jetzt guck doch nicht so verkniffen!“ Als ich ihn daraufhin anlächle und ihn daraufhinweise, kommt nur: „Du lächelst nicht, du beisst die Zähne zusammen!“ Stimmt! Aber irgendwann bekomme ich ein Gefühl für diese Richtungs- und Windstärkeschwankungen und werde entspannter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/einfahrt-1-65dd0d75.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weiter geht es
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unseren angepeilten Hafen Pavilosta können wir bei dem starken Seegang nicht anlaufen. Die Hafeneinfahrt ist eng und der Meeresgrund steigt davor schnell auf drei Meter an. In der Folge bilden sich bei starkem, auflandigem Wind gefährliche Grundseen. So werden aus den angepeilten 32 Seemeilen 61, weil wir nach Liepaja, einem großen Handelshafen, weitersegeln müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/einfahrt+liepaja.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem uns die Küste fast die ganze Zeit Sandstrände, teilweise kleine Steilküsten mit dahinterliegenden Wäldern geboten hat, bietet sich kurz vor Liepaja ein anderes Bild: erst kommen lange Bunkerreihen, danach funkeln plötzlich goldende Zwiebeltürme einer russisch orthodoxen Kirche in der Abendsonne, dann kommen große Gasspeicher. Wir bekommen dieses Bild nicht richtig zusammen, müssen uns aber auf die Einfahrt in die befestigte Flussmündung konzentrieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Flussmündung von Ventspils kommt uns kein Elch, sondern ein Wildschweinkadaver entgegen. Und was es mit den Bunkeranlagen und den Zwiebeltürmen bei Liepaja auf sich hat und wie wir Lettland insgesamt erlebt haben, erfahrt ihr im nächsten Blog.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wildschwein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/k%C3%BCste-4616d5eb.jpg" length="69542" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 17:54:47 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/k%C3%BCste-4616d5eb.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Estlands Unabhängigkeit</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/estlands-unabhaengigkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (14-2018) Estland empfängt uns mit einem Blues der so gar nicht traurig ist und mit freundlichen, offenen Menschen, Geschichtsbewusstsein in Bezug auf die mehrfache Besatzung des Landes, Stolz auf seine Unabhängigkeit aber auch Sorge um die Zukunft.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/strasse-stadt-6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Elch zum Blues
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor der Küste Estlands entschieden wir uns spontan, Haapsalu als ersten Ort anzulaufen. Denn dort fand gerade ein Bluesfestival statt, wie Google uns erzählte. Nach den ruhigen Turkuschären für uns genau das richtige Kontrastprogramm. Nachdem wir nach 80 Seemeilen müde in die Koje fielen, fuhren wir am nächsten Morgen mit dem Rad durch die kleine Stadt mit ihren 13.000 Einwohnern und waren von Anfang an begeistert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kursaal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebendiges Haapsalu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Architektur lassen sich die verschiedenen Einflüsse ablesen: alte Holzhäuser in Obstgärten erinnern an Schweden, feudale Gebäude aus den alten Seebadtagen zur Zeiten der Zaren, eine Strandpromenade zum Flanieren, nüchterne Bauten aus der Sowjetzeit, Neubauten, schöne renovierte, herausgeputzte Häuser, verfallene Gebäude, alles neben- und durcheinander. Während die kleinen Städte in Schweden eher an ein liebevoll eingerichtetes Museum erinnern, das in der Sommerzeit bewohnt ist, scheint hier ein normales Leben stattzufinden, mit allen Schönheiten aber eben auch Brüchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/holzhaus-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/holzhaus-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Augusti Bluus“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor 28 Jahren erlangte Estland seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion und seit 25 Jahren gibt es den Augusti Bluus in Haapsalu. Wir hörten zum Beispiel die lettische Band „Cement“, die auf russisch sang. Verstehen konnten wir nichts, aber die Musik gefiel uns sehr. Das Publikum lachte viel, klatschte, kommunizierte mit der Band - für die Menschen hier ist russisch eine vertraute Sprache. Der Sänger verabschiedete sich mit 2 Worten 'Spasibo' (russisch Danke) und 'Freedom'. Danach kamen die Tomahawck Brothers aus Estland, eine ziemlich abgedrehte, gute Laune Brassband. Sie waren gerade durch die USA getourt mit dem Motto: „Let's make music great again!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tomahawk.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespräche über Estland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Rande des Auftritts eines amerikanischen Bluessängers kam ich mit einer Estin ins Gespräch. Ich hatte etwas über die wechselvolle Geschichte Estlands gelesen und war neugierig, was sie mir erzählen würde. Ich fragte ob es Probleme im Zusammenleben zwischen Esten und der russischstämmigen Bevölkerung gäbe. Denn in 1940er Jahren sind viele Esten von der sowjetischen Besatzungsmacht deportiert worden und nicht wenige sind in den Lagern umgekommen. Stattdessen wurden nichtestnische Bewohner, auch viele Russen, angesiedelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tschaikovksy-bank.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie winkte ab und sagte nur: „Ja früher, früher war es schwierig! Aber heute ist es anders. Man kann nicht mehr hören, welcher Abstammung jemand ist. Ich komme aus Tallin und ich erlebe, dass die jungen Menschen heute genauso gut russisch wie estnisch sprechen. Sie sprechen beide Sprachen perfekt. Man kann keinen Unterschied mehr erkennen, ist das nicht fantastisch?!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in Bezug auf die Abwanderung junger und qualifizerter Einwohner und den Bevölkerungsrückgang sah sie eine Trendwende. „Bis vor kurzem war es so. Jetzt kommen Esten wieder zurück, aber auch Menschen aus anderen Ländern wollen hier bei uns leben.“ Sie war voller Optimus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/desginerf%C3%A4hren.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel verhaltener war die Frau, mit der wir lange im Museum von Haapsalu sprachen. Ihre Tochter lebt seit 20 Jahren in Amerika. Mit ihren Kindern käme diese jedes Jahr nach Estland, aber hier leben möchte sie nicht mehr. Hoffnungsvoll erzählte sie dann: „Aber meine Enkelin, die mag Estland sehr, die könnte sich vorstellen, hier zu leben! Die will kommen!“ Ihre Enkelin war 10 Jahre alt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei unserer Frage, wie sie die Unabhängigkeit und den Beitritt in die EU sehe, zögerte sie mit einer Antwort, erklärte dann zunächst: „Ich kann nur für mich sprechen, wie andere das sehen weiß ich nicht!“ Sie selbst sei viel gereist, nach Afrika und in andere Länder. „Das war schön. Frei reisen können ist ganz wichtig. Aber heute denke ich darüber nach, wie es ist, wenn ich noch älter bin. Habe ich genug zum Leben? Die Unsicherheit ist groß! Früher habe ich nie Menschen im Müll nach Lebensmitteln suchen sehen, heute sehe ich es.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/letzter+BM.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurde sie noch ernster: „Wir sind ein kleines Land, wir dürfen keine Fehler machen, das wäre eine Katastrophe! Und wir müssen mit unseren Nachbarn auskommen – und die sind wie sie sind!“ Dabei blickte sie uns bedeutungsvoll an und es war klar, auf wen sie anspielte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber 1991 hätten ja 78% der Bevölkerung für eine staatliche Unabhängigkeit gestimmt, meinten wir. „Natürlich, kein Land mag es, wenn es besetzt ist. Wir wollten friedlich unsere Freiheit zurückbekommen. Unsere Revolution nennt man die 'singende Revolution'. Es war bei Strafe verboten, Lieder über unsere Heimat zu singen, erst recht nicht die estnische Nationalhymne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/haus-strasse-4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber 1988 haben bei einem Sängerfest 300.000 Menschen (Estland hat rd. 1,3 Mio Einwohner!) das erste Mal wieder unsere Hymne gesungen. Dann gab es auch noch eine Menschenkette durch die drei baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen, um für die Unabhängigkeit zu demonstrieren!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr als ein Päckchen Brot
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beeindruckt von dem kleinen Estland segelten wir weiter und waren im nüchternen Hafen Kuivastu zusammen mit einem lettischen Seglerpaar die einzigen Gastlieger. Sie fragten uns, ob wir auch noch nach Lettland wollten. Auf unser „Ja!“ schoss die Faust der Frau in die Höhe begleitet von einem freudigen „Yeah!“ Wir bedauerten, dass wir es dieses Mal leider nicht mehr nach Riga schaffen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/alter+Bahnhof.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz nach unserem Steggespräch klopfte sie an unser Boot. „Da ihr dieses Jahr nicht nach Riga kommt, möchten wir euch etwas schenken. Das Brot aus Riga ist sehr berühmt und eine Spezialität von dort, es ist mit Sauerteig gebacken!“ Dann übergab sie uns mit einem warmen, strahlenden Lächeln ein Päckchen Schwarzbrot als Einladung einmal nach Riga zu kommen. Was für eine Geste!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/goldener+hafen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 07:43:18 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abschied von den Turkuschären – Estland wir kommen</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/abschied-von-den-turkuschaeren-estland-wir-kommen</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (13-2018) In diesem Blog schwelgen wir noch ein wenig in unserer Turkuschären-Euphorie, veröffentlichen unsere Feldforschungsergebnisse zum Thema „Finnen und Sauna“, baden wie in Samt und Seide und trauen unseren Augen nicht richtig.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir, nachdem Jochen und Peter von Bord gegangen sind, baldmöglichst nach Estland weitersegeln. Aber die Turkuschären haben uns nicht losgelassen und der Wind hatte ein Einsehen und sagte: „Na gut, dann bringe ich euch erst in einer Woche mit meinem Western auf eine Insel nach Estland.“ Wir waren dankbar, nicht nur weil wir unsere Feldforschung zur Frage „Warum gehen Finnen auch bei 30 Grad Sommerhitze in die Sauna“ weiter betreiben konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4re-43be3723.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Erkenntnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir befragten mehrere Finnen und Finninnen. Leider erhielten wir auf die doch klar formulierte Frage nicht so klare Antworten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Hier sind sie:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wenn es im Sommer 30 Grad ist, dann schwitzt man doch und klebt. Dann geht man in die Sauna und schwitzt richtig, danach ist man schön sauber.“ Auf unser zögerliches „Ach, so!“ wurde hinterher geschoben. „Wenn es im Sommer 25 Grad ist, dann sagt der Finne, 'es ist viel zu heiss'. Wenn die Sauna 80 Grad hat, sagt der Finne, 'es ist viel zu kalt.'“ Diese Erklärung bekamen wir mehrfach zu hören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/dorit.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Seglerin sagte schlicht aber sehr enthusiastisch: „Weil es so schön ist. Ich gehe gern in die Sauna und schwimme ja auch gern im Winter im Eiswasser.“ Ihr Ehemann hob während ihrer Schwärmerei schüchtern den Zeigefinger und flüsterte fast: „Me not!“ Er würde weder bei der Hitze in die Sauna gehen, noch im Winter im Eis schwimmen. Wir lächelten ihn verständnisvoll an. Woraufhin seine Frau mit den Achseln zuckte und betonte, ihr Mann sei da eben eine Ausnahme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/saunatent.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein finnischer Segler antwortete prompt: „Because it is possible.“ Dann erzählte er uns, er habe eine „Tent-Sauna“ dabei und wir seien herzlich eingeladen. Tent-Sauna? Wir lächelten höflich und waren sicher, mit unserem mäßigen Englisch etwas nicht richtig verstanden zu haben. Doch als wir abends vom Sonnenuntergangskino zurück zu unserem Boot kamen, staunten wir nicht schlecht. Auf der Schäre war tatsächlich ein kleines grünes Zelt zu sehen, aus dem es herausqualmte. Ein Paar verließ gerade das Etablissement.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sauna-innen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schon kam der Ruf „Hey german boat people, the tent-sauna has openend.“ Wir gingen lieber lachend weiter, da schien uns doch schon etwas zu viel Dosenbier im Spiel zu sein. Aber am nächsten Morgen um kurz vor Sieben Uhr, als alle Finnen, wohl nicht nur vom Saunabesuch ermattet, noch schliefen, schlichen wir uns mit der Kamera zur Tent-Sauna. Von Nahem betrachtet gleicht das Prinzip einer indianischen Schwitzhütte, nur eben aus Plastik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sauna-detail-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sauna-detail-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baden in Samt und Seide
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach unserem Fotoshooting gingen wir in dem Süßwassersee baden, den wir so früh am Morgen ebenfalls für uns allein hatten. Auf der Schäre Björkö, die ebenfalls zum Nationalpark „Schärenmeer“ gehört gibt es diesen herrlichen See, dessen Wasserspiegel höher gelegen ist als die Ostsee und dessen tiefte Stelle 18 Meter beträgt. 15 Jahre dauert es, bis sich das Wasser erneuert hat und es ist unglaublich weich – ein Gefühl, als ob man von Seide umspült würde. Man macht auf Björkö zwar auch an einem Stein fest, aber so viel Schönheit gibt es nicht allein, wir lagen mit rund 20 Booten zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/s%C3%BCsswassersee+baden.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was schwimmt denn da?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den nächsten Tag suchten wir uns deshalb noch einmal eine Schäre nur für uns – wie wir dachten. Abends, wir sitzen entspannt bei einem Glas Wein im Cockpit, die Sonne ist vor einiger Zeit untergegangen und gestehen uns, wie schwer uns der Abschied vom Turko-Schärenmeer fällt, als Gerd plötzlich sagt: „Was kommt da denn, das ist ja ganz verdreht?!“ Wirklich, es sieht aus wie ein großer Wasservogel, der seine Flügel extrem nach hinten verbogen hat. „Das ist was Ferngesteuertes“ bin ich überzeugt, weil auch noch Etwas hin und herwackelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/elch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Fernglas belehrt mich eines Besseren: Es ist ein Elch, der von unserer Schäre zur Gegenüberliegenden schwimmt. Die verdrehten Flügel sind seine Schaufeln, das Gewackele sind seine großen Ohren. Wir können es gar nicht glauben. Als wir uns später mit Hilfe von Google elchkundig machen, erfahren wir, dass es in Finnland über 100.000 Elche gibt (bei unter 6 Mio Einwohnern) und jedes Jahr bis zu 50.000 geschossen werden. Autounfälle mit Elchen gibt es 1.500 im Jahr. Okay, wir werden unsere Faszination, einen schwimmenden Elch gesehen zu haben, keinem Finnen mitteilen. Wahrscheinlich kann er diese genauso wenig verstehen, wie wir seine Saunaleidenschaft im Sommer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Aufschub mehr – es geht nach Estland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kleiner, ruhigen 'Hafen' ist unser Absprungsort nach Estland. Wir liegen hier zusammen mit 10 anderen Booten und sind wieder die einzigen Deutschen, nicht einmal mehr Schweden haben wir in der letzten Zeit getroffen. Morgens um 5:00 Uhr heisst es Leinen los, den Wunsch in uns, noch einmal wieder zu kommen. Warum wir erst um 21:00 in Haapsalu (was für ein Name) Leinen fest machten, erzählen wir das nächste Mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gewitterstein.jpg" length="203497" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 07 Aug 2018 07:17:08 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Turkuschären – einzigartige Wasserlandschaft</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/die-turkuschaeren-einzigartige-wasserlandschaft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (12-2018) Dieses Mal wollen wir nur von der Schönheit der finnischen Turkuschären berichten – und wie sich 30 Grad Lufttemperatur gut abwettern lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweieinhalb Monate sind wir nun unterwegs, davon haben wir die meiste Zeit in den Schären verbracht. Angefangen bei den Karlskronaschären, über den Schärengarten um Stockholm, hinüber zu den finnischen Ȧlandinseln. Jedes Mal waren wir begeistert. Doch dann kamen wir zu den finnischen Turkuschären - und aus dem Staunen nicht mehr heraus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4ren-berghamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der äußere südliche Schärenarchipel ist von fast unwirklicher Schönheit. Wasser und Granitfelsen scheinen wie im goldenen Schnitt aufgeteilt zu sein. Die von weißen oder rosafarbigen Adern durchzogenen Granitfelsen, dazu noch mit gelben Flechten gezeichnet, ragen zum Teil steil und hoch aus dem Wasser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/steinmaserungen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schären sind zudem auf der Kuppe und manchmal noch an den Hängen harmonisch mit Kiefern, Birken und anderen Bäumen bewachsen. Manche sind nur von den Eiszeitgletschern glattgeschliffene Walbuckel. Durch dieses Zusammenspiel erhält man den Eindruck, hier sei ein ideales Landschaftsbild in unendlichen Variationen gemalt worden – ein Arkadien zur See.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4re+detail+-+4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Schärenmeer gehört zu den größten Archipelen der Welt und wir dürfen es im Jahrhundertsommer 2018 ersegeln. Wir ankern, legen an einer Schäre an oder gehen in einen der kleinen „Häfen“, die nur für eine Handvoll Boote Platz bieten - immer wunderschöne Orte. Auf vielen Schären gibt es einen Naturstieg, der zu schönen Aussichtspunkten, durch Kiefernwälder oder bunten Blumenwiesen führt. Die Flugkünste von See- und Fischadler können auch des Öfteren bewundert werden. Ein paar Häuser sind auf solchen Schären verteilt – überall grüßt „Bullerbü“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/berhamn-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emalcoa-anker-abend.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Woche war unser Freund Jochen mit seinem Sohn Peter dabei. Wir glauben, dass diese Schäreneindrücke ihre lange An- und Abreise gerechtfertigt haben. Der Wind hat sich in der Zeit, während sie da waren, rar gemacht, dafür war der Badespaß umso größer. Denn was gibt es Schöneres, als sich bei 30 Grad Luft- und 23 Grad Wassertemperatur an einer Leine durch das Wasser ziehen zu lassen. Emaloca nahm mit der Genua gerade genügend Fahrt dafür auf. Es war zuletzt in meiner Kindheit, dass ich so viel und so lange gebadet habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/baden-b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quallen gibt es hier keine, wir vermuten, weil das Wasser hier einen geringen Salzgehalt aufweist. An der schleswig-holsteinischen Küste beträgt dieser noch 15 bis 18 Promille, hier ist es nur noch ein Drittel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/alle-a.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein völliger Kontrast zu dieser ruhigen Idylle bot da der Stadthafen von Turku. Hier gingen Jochen und Peter von Bord. Wir zahlten 34 Euro Hafengebühr, dafür erhielten wir südländischen Küstencharme: Flaniermeile an Land und zu Wasser, Schwell ohne Ende von Speedbooten, größeren und kleineren Motorbooten und Ausflugsdampfern. Der Schwell wurde begleitet von mehr oder minder lauter und schöner Musik. Wenn wir noch einmal in die frühere Hauptstadt Finnlands kommen, würden wir allerdings einen ruhigeren Hafen etwas ausserhalb suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/1-turku+hafenausfahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „You can leave your hat on“ sang schon vor vielen Jahren Joe Cocker. In der Tat, der Hut ist in diesem Sommer das wichtigste Kleidungsstück geworden. Sogar unser Tablett trägt einen, sonst beschwert es sich mit „Achtung, das Gerät ist überhitzt!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/tablett+sommerhut.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 27 Jul 2018 06:56:46 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Alands - immer eine Reise wert</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (11-2018) Dieses Mal findet unsere Topwirbelgeschichte ein Ende allerdings erst mit Zugabe, wir erleben Mittelmeerfeeling auf den Alandinsel, wettern die windlose Hitze auf schönen Anker- und Anlegerplätzen ab und holen für eine Woche 2 liebe Gäste an Bord, begleitet von Speedbooten, Oldtimern und Seeräubern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/johanna-gerd-hans.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spezialistin für Mastarbeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Freitag den 13. kamen Hans und Johanna, die Eigentümer der Finn Flyer Werft, abends mit dem neuen, gebrauchten Topwirbel zu uns an den Steg. Was für ein Glück, dass die beiden so ein „antiquarisches“ Ersatzteil in ihrer Werft aufbewahrt hatten. Der Austausch sollte am Samstag mit Hilfe eines Krans vonstatten gehen. Wir hätten Johanna, Spezialistin für Mastarbeiten, zwar auch so am Mast hochziehen können, aber mit dem Kran würde alles schneller gehen, es gäbe also bei den Kosten kein Unterschied. Also: safety first.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/johanna-mast.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächsten Mittag kamen: der Kran, Hans und Johanna mitsamt Familie. Jetzt schnell noch den Topwirbel austauschen, dann wollten sie ins Wochenende fahren, einmal frei machen. Wir verstanden uns alle auf Anhieb und quatschten und quatschten. Die Sonne brannte. Der Kran zog Johanna in den Mast. Wir unterhielten uns weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanna montiert das Vorstag ab, es wird mit einem Seil vorsichtig heruntergelassen, nun kann der Topwirbel ausgetauscht werden. Kurzer Blick von Hans zu Gerd: „So okay?“ Kurzer Blick von Gerd: „I think so!“ derweil Johanna oben am Mast wartet und ihre Kinder die Mama von unten bewundern. Das Vorstag wird wieder hochgezogen, festmontiert, der Kran lässt sie wieder hinunter. Applaus für Johanna. Alle sind glücklich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/johanna-mast-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann dürfen wir noch einen Finn Flyer besichtigen, den Hans und Johanna vor 8 Jahren gebaut haben. Ein schönes, schnelles Boot mit dem man wohl auch Rennen fahren kann, das aber innen trotzdem Fahrtensegleransprüchen genügt. Dann verabschieden wir uns herzlich. Die Familie wünscht uns eine gute Weiterreise, wir ihnen ein erholsames Wochenende. Als die „Finn Flyers“ davonfahren winken wir ihnen hinterher. Dann ziehen wir die Genua hoch und wollen sie wieder einrollen – es funktioniert wieder nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/genuss.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achterbahn der Gefühle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sind verzweifelt, müssen das Segel wieder bergen und wursteln es irgendwie zusammen. Die Sonne sticht, wir sitzen wie betäubt im Cockpit. Irgendwann geht mein Skipper dann noch einmal nach vorn und guckt sich den Topwirbel an. Ein Aufschrei: „Das kann doch nicht wahr sein. Wir haben ihn falsch herum aufmontiert, oben und unten verwechselt.!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wir rufen Hans an. Tiefes Durchatmen am Telefon, dann „Nobody is perfect. I'll send you a message!“ Wir wissen, dass er Montag nach Göteborg fahren muss um ein neu gebautes Boot aufzuriggen. Aber es ist sowieso nur windlos heiß, also fahren wir über das Wochenende in eine Ankerbucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/vor+anker.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Montags morgens (wir sind zum Glück Frühaufsteher) eine Nachricht von Hans: Um 9:00 Uhr kommt der Kran. Nichts wie los, damit wir rechtzeitig da sind. Dieses Mal muss Gerd in den Mast. Der armen Johanna ist die Sonne am Wochenende nicht bekommen. Hans sagt zu Gerd: „Als du Samstag gesagt hast, es ist richtig herum, hab ich zwar noch gestutzt, aber leider nicht reagiert. glaub mir, ich war auch so kaputt!“ Gerd sagt zu Hans: „Hätte ich doch bloß genauer hingeguckt, ich habe mich unterhalten und war abgelenkt.“ Danach gibt es aber ein Ende mit Happy end: die Furlex rollt und refft besser denn je.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob mit oder ohne Topwirbel – die Alands sind schön!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/steilsch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun aber mal zum Alandarchipel! Dadurch, dass wir unsere Törnplanung einige Tage entlang der Topwirbeltermine planen mussten, sind wir an Stellen gekommen, wo wir sonst wahrscheinlich nicht hingefahren wären. Aber das, was wir so gesehen haben, gefällt uns ausgesprochen gut. Es müssen nicht immer nur die allseits bekannten Highlights Mariehamn oder Rödhamn sein. Von daher tut es uns nicht leid, so lange auf den Alands verweilt zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/lemstr%C3%B6mskanal.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben zudem die sympatischen „Finn Flyers“ kennengelernt und wieder eine super funktionierende Rollreffanlage. Und die Hafentage in Mariehamn wurden uns an zwei Abenden durch Kati und Hajo verkürzt. Sie haben genau wie wir eine Malö, nur ein etwas jüngeres Baujahr und ihr Boot liegt mit Emaloca zusammen in der Winterhalle auf Fehmarn. Daher kannten wir ihr Boot schon. Die beiden haben wir nun zufällig in Mariehamn getroffen. Grund genug, am Abend stundenlang Sundowner zu trinken und Seemanns- und -fraugarn zu spinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kaeringsund.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob im Sommer auf den Alands allerdings immer dieses Wetter vorherrscht, wagen wir zu bezweifeln: 30 Grad, wenig Wind, die Wassertemperatur beträgt inzwischen 23 Grad. Die Wolldecke wird zum Sonnenschutz umfunktioniert. Aber die Inseln liegen nicht im Mittelmeer, sondern auf der Höhe von Helsinki. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bisschen Wasser muss aber in den Wein gegossen werden. Durch die lang anhaltende Hitze und den fehlenden Wind ist die Algenblüte an manchen Stellen so extrem, dass wir dort nicht baden mögen. Trotz Schutzprogrammen ist die Ostsee immer noch überdüngt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/algenbl%C3%BCte-f867da77.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/speedboot.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/koba+klintar-2.jpg" length="166263" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 11 Jul 2018 13:17:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ålandinseln – unser Wendepunkt?</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/die-alandinseln-unser-wendepunkt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (10-2018) Diese Mal berichten wir vom Warten auf Hans, Denn an ihm entscheidet sich, ob wir unseren Törn von den Ålandinseln wie geplant über die baltischen Staaten zurück nach Fehmarn fortführen können oder ob wir wieder über Schweden zurücksegeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seeschwalbe-kopf.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nordwind, Nordwind, Nordwind! So hangelten wir uns von Stockholm langsam unter Motor zu den Außenschären, für eine gute Ausgangsposition zu den finnischen Ålandinseln. Dann genossen wir aber einen wunderschöner Segeltag, meistens ein Amwindkurs, der uns mit gereffter Genua und durchschnittlich 6 Knoten nach Mariehamn brachte. Mit 11.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Ålandinseln mit insgesamt rund 30.000 Einwohnern. Trotz Hauptsaison – überfüllt ist hier nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/anfahrt+Mariehamn.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rollreffanlage, die nicht mehr rollt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Nächte wollten wir im Hafen bleiben und uns Mariehamn, eine in den 20er Jahren von einem Architekten geplante Stadt angucken. Doch letztlich wurden daraus unfreiwillig 5 Nächte. Warum? In Mariehamn kamen wir auf die Idee, die Genua einmal gegen unsere Arbeitsfock auszutauschen. Letztere fahren wir nämlich schon seit 3 Jahren in der Achterkajüte spazieren. Doch unsere Rollreffanlage, eine alte Furlex für die es keine Ersatzteile mehr gibt, funktionierte nicht mehr. Gemerkt hatten wir schon vorher, dass sie sich manchmal schwertat, aber Totalausfall?!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/rollreff.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also wurde das Kugellager gefettet, umsonst. Mein Skipper rollte die Genua mit der Hand auf, wir legten das Segel zusammen, zogen die Arbeitsfock auf in der naiven Hoffnung: „Die ist kleiner, vielleicht funktioniert die Furlex dann noch.“ Tat sie nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sommer ist es im Norden lange hell - Zeit zum Basteln 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da kam mein Skipper auf die Idee – es war schon abends halb Elf finnischer Zeit – das Kugellager aufzuschrauben. Ich kniete auf dem Bugspriet, formte in demütiger Haltung meine Hände zu einer Schale und hielt diese unter das Kugellager, denn selbiges hat 27 (!) Kugeln und keine davon darf ins Wasser fallen. Aber alles war in Ordnung, die Kugeln badeten förmlich in Fett, im Gegensatz zu meinen Knien, die knirschten durch die lang andauernde devote Gebetshaltung. Die Rollreffanlage ließ sich nicht rollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kein+vorsegel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Skipper bestand darauf, noch einmal die Genua hochzuziehen. „Mit der ging es doch wenigstens etwas...“ Erst Nachts um halb 12 schaffte ich es ihn, schwer angeschlagen, in die Koje zu buxieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen bekamen wir im Hafenbüro die Auskunft, dass der Mann, den sie in solchen Fällen rufen, in Urlaub sei. Dann erhielten wir aber die Telefonnummer der Werft von Hans und Johanna Johannson, die beide auch prompt an unseren Steg kamen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans – unser Hans im Glück?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/m%C3%A4nnersauna.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans sagt kaum was, guckt die Furlex rauf und runter, rüttelt ein bisschen an der Rollreffanlage und meint auch, dass die Lager zu viel Spiel hätten und dass da nichts mehr zu machen sei. Johanna dagegen strahlt und erzählt uns dafür umso mehr. Hans kenne jeden Bootstyp, er sei mit Booten aufgewachsen und sie hätten in der dritten Generation eine Werft. Sie bauten Finn Flyer. Sie würden uns sicher helfen können. Hier wäre es doch schön, Mariehamn eine kleine Stadt mit entspannten Menschen. Wir sollten doch einfach das Hier und Jetzt genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seeschwalbe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leichter gesagt als getan. Erst als Hans sagte, er habe in der Werft noch irgendwo ein gebrauchtes, passendes Topwirbellager für uns, müsste es aber suchen und würde sich melden, wurden wir wieder optimistischer. Denn uns war klar, ohne Rollreffanlage und das Vorsegel immer per Hand einfädeln und hochziehen würden wir nicht über die baltischen Staaten sondern wieder über Schweden zurücksegeln. Hier gibt es einfach mehr Möglichkeiten, sich bei Schietwetter zu verstecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun begann das Warten. „Ist das Handy aufgeladen? Hörst du es auch? Guck mal, ob Hans angerufen hat...“ Es war fast wie früher, zu frisch verliebten Zeiten, wenn man sehnsüchtig auf den Telefonanruf des Liebsten wartete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gender.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Suchet und ihr werdet finden – oder auch nicht! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag, Samstag morgens, kam der Anruf von Hans, das untere Teil habe er schon gefunden, aber das obere, was wir eigentlich bräuchten noch nicht. Wir machten eine Fahrradtour nach Kastelholm und besichtigten die Burg. 50 Kilometer mit dem Fahrrad lenken ab. Der Sonntag verging langsam, der Montag morgen auch. Kein Anruf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachmittags rief Gerd an. Hans hatte das fehlende Teil noch nicht gefunden, er bräuchte mehr Zeit. Wie lange wir denn noch auf den Ålands wären. Wir sagten drei oder vier Tage, dann würden wir zurück nach Schweden fahren. Wir glaubten nicht mehr so recht daran, dass es noch was mit Hans und uns werden würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ankerplatz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dienstag früh – wir wollten gerade Mariehamn verlassen - als Hans anrief. Er habe das fehlende Teil gefunden, könne uns aber erst Freitag weiterhelfen, da er ein Boot ausliefern müsse. Unsere Stimmung stieg, nur raus aus dem Hafen. Dann fanden wir auch noch zwei traumhaft schöne Ankerbuchten. Jetzt ist Donnerstag Abend, wir liegen an einem kleinen Kai der Werft und beobachten Seeschwalben, die für uns wahre Kunststücke aufführen. Und morgen, morgen kommt Hans. Wir sind optimistisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ankerbucht-587afaa5.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 12:50:13 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schäre auf Schäre</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/schaere-auf-schaere</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (7-2018) Schwerelose Tage auf Öland wurden abgelöst von losgelösten Tagen an wunderschönen Schärenplätzen. Baden, träumen, lesen, kochen, abends einen Wein genießen. Jetzt, zu Midsommer, wettern wir im Hafen von Nyköpping echtes Schietwetter ab. Doch bis hierin haben wir wieder unvergessliche Eindrücke gesammelt, z.B. Hammerböen und unergründliches Fischverhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/anke-sch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Västervik sind wir mit meinem Cousin Ernst und dessen Frau Ingrid zusammengtroffen. Sie kennen die Schärenlandschaft Ostschwedens seit vielen Jahren und damit auch besonders schöne, geschützte oder urige Stellen. Häufig werden Erinnerungen an die alte Fernsehsendung „Die Kinder von Bullerbü“ wach. Mit den beiden kam das hochsommerliche Wetter allmählich auf Normaltemperatur, doch die uralten Felsen speichern die Sonne und schaffen auch abends noch ein angenehmes Mikroklima.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seemannsschuh-blumen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/seerosen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emaloca-abendsch%C3%A4re.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber seit gestern ist absolutes Schietwetter, uns nur zu gut bekannt von unserem Törn entlang der schwedischen Westküste im letzten Jahr. Wir sind daher rund 40 Seemeilen nach Nyköpping gesegelt – dabei ist permanente Konzentration gefragt. Denn die Fahrwasser zwischen den Schären verlaufen natürlich nicht gradlinig, sondern schlängeln sich vorbei an den zahlreichen kleinen Inseln oder Über- und Unterwasserfelsen. So kommt der Wind ständig aus einer anderen Richtung, die Segelstellung muss entsprechend immer angepasst werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/abwettern.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch damit nicht genug, mal schirmt eine Schäre den Wind völlig ab, das Boot liegt plötzlich in der Flaute und die Segel schlackern vor sich hin, bis es aus der Abdeckung heraus ist. Dann wiederum können zwischen den einzelnen Schären Düseneffekte entstehen, die aus einer normalen Windgeschwindigkeit plötzliche Böenhämmer machen – nicht unbedingt vorhersehbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben so eine unangenehme Erfahrung machen müssen. Der Wind war grundsätzlich weniger geworden, das Wasser absolut ruhig und wir wollten das Reff aus unserem Groß herausbinden. Mein Skipper geht nach vorn, ich steuere das Boot in den Wind. Wir haben uns für dieses Manöver eine kleine Ausbuchtung mit ausreichender Tiefe ausgesucht. Viel Platz ist nicht, wir sind ja in einem Schärengarten. Das Reff ist herausgebunden, mein Skipper schießt die Leine auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Plötzlich kommt, ich weiß nicht woher, eine heftige Windböe und greift in das gerade ausgereffte Segel. Emaloca legt sich sofort auf die Seite, trotz ihrer 6,5 Tonnen. Ich sehe erleichtert, dass die alten Surferinstinkte meines Skippers funktionieren, er behält die Balance. Uff! Aber das Boot rast auf die nächste Schäre zu. Leider sind meine Segelinstinkte nicht so ausgeprägt. Noch ehe ich darüber nachdenken kann, was zu tun ist, brüllt Gerd mir den Befehl zu: „Mach die Schot los!“ (Damit wird der Druck aus dem Segel genommen, denn der Wind hat weniger Angriffsfläche.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/anke-gerd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich hört die Krängung sofort auf und das Boot verliert an Fahrt. Nochmals uff! Alles gut gegangen. Anders als in den Schären sieht man in der freien Ostsee in der Regel solche Böen kommen und kann sich darauf einstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiere in den Schären 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Schären sind als Vogelschutzgebiete ausgewiesen und dürfen in der Brutzeit oder ganzjährig nicht betreten werden. Doch Tiere sind eigenwillig: Wir sahen wie Austernfischer lässig über eine Wohnstraße spazierten, eigentlich scheue Kanadagänse ihre Jungen direkt vorm Hafenkontor spazieren führten, Haubentaucher direkt vor einen alten Fischerkai ihre Nester behocken und Schwalben, die ihre Jungen in alten Treckerreifen am Kai füttern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schwalben.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wir sahen noch etwas anderes und konnten es kaum glauben. Mein Skipper und Cousin Ernst hatten eine neue Bordtoilette eingebaut. Sie funktionierte einwandfrei, zwei Tage lang. Dann sog die Pumpe, die Meerwasser für die Spülung zieht, kein Meerwasser mehr ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die Ursache kam nach sorgfältigem Auseinandernehmen der Mechanik zu Tage: zwei kleine Fische waren angesaugt worden und hatten alles blockiert! Was hatte sie bloß dazu bewogen, sich ansaugen zu lassen? Wollten sie vor einem Hecht fliehen um nicht gefressen zu werden? Haben sie freiwillig den Tod gewählt, weil sie wie Romeo und Julia nicht zusammen sein durften? Wir wissen es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/lachs.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach so viel beschaulicher Insel- und Schärentingelei sind wir bereit für die Stadt. Stockholm, wir kommen! Auch wenn es noch ein paar Tage bis dahin dauern wird, denn die Windprognosen sind eher mau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/routenkarte.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 30 Jun 2018 07:43:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Umweg nach Stockholm</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/umweg-nach-stockholm</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (8-2018) Auf unserem Weg nach Stockholm baden wir uns und Emaloca im Süsswasser des Mälarensees, bewundern Schloss Gripsholm in Marienfred, haben eine berührende Begegnung am Grab von Tucholsky, schlafen schließlich in Stockholm unter einer Brücke und sprechen nicht mehr über Fussball!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mälarensee 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach etlichen Tagen in der Schärenwelt mit Ernst und Ingrid segeln wir nach Trosa, einer kleinen Stadt mit Puppenstubenromantik, wie geschaffen für eine Lindström-Filmkulisse. Dort verabschieden wir uns von den beiden. Denn uns zieht es so langsam mal in eine richtige Stadt. Der kürzeste Seeweg nach Stockholm führt über den Mälarensee. Der Wasserstandsunterschied zwischen See und Ostsee beträgt nur 50 Zentimeter und wird mit Hilfe einer Schleuse überwunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/trosa.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wenn wir schon einmal im See sind.... es sind 30 Grad angesagt … bei solchen Temperaturen eine Großstadt ansehen …. wir entscheiden uns für einen Abstecher nach Marienfred.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider müssen wir motoren. Denn es weht nur ein ganz laues Lüftchen, kein Wind, den unsere Schwedenlady Emaloca mit ihren 6,5 Tonnen als segelbar akzeptieren würde. Sogar die schönen, schlanken Schärenkreuzer tun sich schwer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marienfred mit Schloss Gripsholm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gripsholm-emaloca.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu sehen ist diese Nähe zu Stockholm allerdings nicht. Meistens zieht sich Wald bis an die Ufer des Mälarensees. Erst als wir so 10 Seemeilen (20 Kilometer) von Stockholm entfernt sind, sieht man eine stärkere Bebauung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/ufer+m%C3%A4larensee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tucholsky und die alte Dame 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Marienfred liegt auch das Grab von Kurt Tucholsky. Dieser ist 1929 aus Deutschland nach Schweden ausgewandert. Schon früh wurden seine Werke von den Nazis verboten und ihm wurde die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Dreimal versuchte Tucholsky erfolglos, die schwedische Staatsbürgerschaft zu erlangen. 1935 nahm er sich das Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An seinem Grab lassen wir uns per Handy von Harry Rowohlt das Gedicht „Das Ideal“ vortragen. Er ironisiert auf herrliche Weise die Begier des Menschen, alles gleichzeitig haben zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während wir uns die Grabinschrift durchlesen nähert sich eine alte, zerbrechlich wirkende Dame. Mit leuchtenden Augen spricht sie uns an: „Wenn man schon hier ist, muss man doch zu seinem Grab gehen. Seine Waffe waren die Worte. Er hat damit gegen die Nazis gekämpft.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/grabspruch-tucholsky.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sei 1936 geboren und so froh, dass ihr Vater kein Nazi war. „Er hat nicht direkt im Widerstand gekämpft, ihn aber unterstützt. Seine Arbeit als Beamter hat er aufgegeben und ist weit weg gezogen. Ich bin so glücklich darüber, dass er so gehandelt hat!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welch eine andere Begegnung als vor ein paar Wochen auf einer Schäre mit einem Holocaust-Relativierer. Etwas entfernt beobachten uns leicht skeptisch ihre zwei Begleiter, ihr Mann und sein Bruder, wie sie uns erklärt. Sie schafft es, die beiden zu uns zu locken und Gerd fragt spontan, ob er ihnen ein Gedicht von Tucholsky vorlesen soll. Die alte Dame strahlt, die beiden Herren schweigen, setzen sich aber auf die Bank vor dem Grab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/nachts+halb+eins.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerd liest nun (fast so gut wie Harry Rowolt) das Gedicht von 1927 vor. Manchmal lachen die drei auf, nicken oder schütteln die Köpfe. Dann wünschen wir ihnen noch eine gute Reise und verabschieden uns. Schmunzelnd hören wir noch, wie die alte Dame ihre Begleiter über uns aufklärt: „Das sind Segler, die sind mit dem Segelboot hierhergekommen.“ Wir gehen in die Buchhandlung und erstehen dort auf deutsch den kleinen Roman „Schloss Gripsholm“ von Tucholsky und machen uns dann auf, um in einer herrlichen Badebucht zu ankern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste Eindrücke von der Großstadt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag geht es nach Stockholm, eine weite Strecke unter Segeln. Und nun liegen wir im Västerbrohamn direkt unter einer Autobrücke. Vor uns das Panorama der Stadt mit dem Stadshuset, in dem die Nobelpreise vergeben werden und der Altstadt. Neben uns ein Fahrwasser. Hier wuseln Motor- und Segelboote aller Art, Stehpaddler, Kanuten, Ruderer, Jetskys oder kleine, historische Ausflugsdampfer mit dicker Qualmwolke durcheinander. Vom anderen Ufer erschallt Diskomusik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schwimmen-stockholm.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über uns verläuft nicht nur die Brücke, sondern auch die Einflugschneise eines Regionalflughafens. Wir sitzen im Cockpit und staunen über so viel Leben und Geschäftigkeit und nähern uns so langsam der Stadt. Dazu gehört auch ein Bad im Hafen, denn in Stockholm ist das Wasser so sauber, dass man überall schwimmen gehen kann, was auch ausgiebig getan wird. Ist das nicht fantastisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Fussball wird nach der Niederlage von Deutschland nicht mehr geredet - meint eine Hamburger Crew!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fussball+tabu.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 29 Jun 2018 09:26:01 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Öland -Vom langen Jan bis zum Langen Erik</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/oeland-vom-langen-jan-bis-zum-langen-erik</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (6 – 2018) Öland, die 137 Kilometer lange, aber an der breitesten Stelle gerade mal 16 Kilometer schmale Insel vor der schwedischen Ostküste hat uns so fasziniert, dass wir eine Woche geblieben sind. Fast 200 Kilometer haben wir von unterschiedlichen Häfen aus kreuz und quer die die Insel für uns entdeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/langer+Erik.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der lange Jan an der Südspitze ist mit 41 Metern der höchste Leuchtturm Schwedens, am anderen Ende, an der Nordspitze steht der lange Erik, nicht ganz so imposant, aber auch noch 32 Meter hoch. Und zwischen den beiden gibt es ganz viel zu entdecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/langer+Jan.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/karte-588f830d.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unübersehbar sind die Alvaretflächen, eine Landschaftsform, die in der Eiszeit entstanden ist. Diese Gebiete machen immerhin 25 % von Öland aus. Sie sind nur von einer dünnen Humusschicht bedeckt, darunter ist harter Kalkuntergrund. Damit sind sie ein ideales Lebensumfeld für seltene Pflanzen- und Vogelarten. Orchideen findet man fast auf der ganzen Insel, auf artenreichen Wiesen, die nur extensiv bewirtschaftet werden, auf Kuhweiden oder einfach im Straßengraben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/orchidee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenso wie die Orchideen sind die alten Windmühlen unübersehbar, rund 400 davon sind über die Insel verteilt - mit freiem Zugang. Eine Besonderheit ist eine Steinschleifmühle, direkt am Meer gelegen. Mit ihr wurden die Kalksteinplatten plan geschliffen. Denn die Insel Öland besteht – anders als das Festland - aus Kalkstein, lange Zeit eine bedeutende Einnahmequelle für die Bevölkerung. Noch heute wird das Gestein abgebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/steinschleifm%C3%BChle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Große Teile der Küste besteht aus Kalksteinplatten, die in Schichten abbröseln, Badestellen sind daher selten. Der Kalkstein ist auf der ganzen Insel sichtbar: alte Feldbegrenzungen, Fischerhütten, Gebäude, Grundstücksumrandungen – überall wurden die Platten verbaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/steinhaus-grasdach.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An vielen Stellen trifft man auf alte Steingräber aus der Bronze- oder Eisenzeit. 16 alte Burgen und Burgruinen gibt es auch noch zu entdecken. Sie dienten in unruhigen Zeiten als Schutz für die lokale Bevölkerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Last but not least für royale Fans: auf Öland befindet sich die Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/steingr%C3%A4ber-eisenzeit.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Diashow vermittelt nur einen kleinen Eindruck, denn den Geruch der Alvaretflächen, den Geschmack des Ölandhonigs oder den Ruf der Kiebitze muss man selbst erlebt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blumenmeer.jpg" length="207456" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 21 Jun 2018 07:18:16 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/blumenmeer.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schärensprung bei Karlskrona und Hafenrodeo auf Öland</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/schaerensprung-bei-karlskrona-und-hafenrodeo-auf-oeland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (5-2018) Tage wie sie unterschiedlicher nicht sein können! Ein Traumplatz an einer Schäre, sonnig, windstill, zum Baden einladende Ostsee. Nur einen Tag später im Hafen Grönhögen auf Öland so stürmisch, unruhig, ungeschützt und fehlkonstruiert, dass wir uns nicht trauen, das Boot zu verlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Militäranleger für Freizeitschiffer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schären um Karlskrona sind bekannt für ihre alte und jüngere Militärgeschichte. Ein russisches U-Boot der Whiskey-Klasse ist hier schon mal auf einer Schäre gestrandet (Whiskey on the rocks, hören die Schweden daher gar nicht gerne). Auf den Schären gibt es viele ehemalige Militäranleger der Kriegsmarine, die heute gerne von Freizeitschiffern genutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/libelle.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schärensprung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollen heute mal „richtig“ an einer Schäre anlegen, keinen Steg benutzen, sondern auf einen Felsen springen, das Boot an einem großen Stein oder Baum festmachen, eventuell einen Schärennagel einschlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Platz den wir anvisieren ist von der Wassertiefe her ideal. Hier wurden früher sicherlich U-Boote vertäut. Der Felsen fällt sofort steil ab, an alten, großen Eisenringen wäre gut festmachen.... wenn, ja wenn hier zwischen den Schären nicht so ein Düseneffekt wäre, der unser Boot immer an den Felsen drücken würde. Nach einem kleinen internen Hickhack entscheiden wir uns gegen diesen Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/wassertiefe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir verlassen das Hauptfahrwasser, schleichen uns ganz langsam in eine kleine Bucht. Dahinten sieht es ideal aus. Unser Tiefenmesser ist anderer Meinung. Er piept unaufhörlich, 0,3, 0,2 Meter unter dem Kiel. Ich sehe vom Bugspriet aus, dass es noch flacher wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Halt, stopp, sofort zurück! Wir versuchen eine andere Stelle mehr am Rande der Bucht. Vorsichtig drehen wir eine Runde, alles sieht gut aus. Mein Skipper schmeisst den Heckanker und prüft, ob dieser hält, indem er kurz die Ankerleine belegt und den Anker einfährt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/sch%C3%A4rennagel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stehe mit der Vorderleine sprungbereit auf dem Bugspriet und warte angespannt auf die richtige Sprungentfernung. Kommando aufstoppen! Jetzt! Schnell lege ich die Leine um einen Felsen. Mein Skipper hat die Ankerleine belegt, dann noch eine zweite Vorleine um einen kleinen Baum. Da der Wind drehen soll schlagen wir zudem einen Schärenanker für eine dritte Leine ein. Danach ist ausgiebig schwimmen angesagt. Ein perfekter Platz, ein perfekter Tag, eine perfekte Nacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am späten Morgen machen wir uns auf nach Öland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/emaloca-baum.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschützter Platz im Hafen gesucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vorhergesagte Wind lässt auf sich warten. Es ist so heiß im Cockpit, dass wir uns treiben lassen und mitten auf der Ostsee baden gehen. Der Wind erinnert sich dann doch, dass er wehen wollte und wir segeln nur unter Genua Grönhögen, dem südlichsten Hafen Ölands entgegen. Der Wind will sein verspätestes Kommen ausgleichen und brist allmählich auf bis Windstärke 6. In der Hafeneinfahrt und im Hafen steht eine beachtliche Welle. Wir legen an und bunkern erst einmal Wasser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gr%C3%B6nh%C3%B6gen-wind.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da merken wir, dass die Wellen im nach drei Seiten geschlossenen Hafenbecken Billiard über die Bande spielen - gute Voraussetzungen für Rodeoritt am Kai. Wir verholen uns an eine andere Stelle, in der Hoffnung, dort etwas ruhiger zu liegen. Ein Irrtum! Dann kommt auch noch der Hafenmeister und empfiehlt uns dringend, lieber auf der anderen Seite des Hafenbeckens anzulegen. Dort hätten wir eine wundervoll ruhige Nacht und unser Boot wäre sicher. Denn der Wasserspiegel würde sinken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch das könnte in der Tat ein Problem werden, denn die Kaimauer ist im oberen Teil zwar mit Holz verschalt, aber für unser Boot ein zu kurzes Stück. Bei sinkendem Wasserspiegel würden unsere Fender unter die Verschalung geraten. Also dritter Anleger im Hafen, hier ist die Verschalung etwas tiefer, aber nur etwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fendersocke.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Rodeoritt geht hier erst so richtig los. Alle Fender sind im Einsatz, Emaloca geigt hin und her, wir haben Angst, dass sie an die Steine der Kaimauer schlägt. Innerhalb kürzester Zeit sind zwei Fendersocken zerissen. Von Bord gehen ist undenkbar. Der Hafenmeister hat aber insofern recht, dass der Wind irgendwann nachlässt und wir eine ruhige Nacht haben. Bis das Theater am nächsten Morgen noch heftiger wieder anfängt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fischerkai.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vierte Anleger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hafenmeister kommt und empfiehlt uns dringend für die Sicherheit unseres Bootes doch im Fischerhafen anzulegen und zeigt einen Platz, den wir nehmen könnten. Hätte er uns das nur einen Tag früher gesagt. Beim Ablegen klemmt sich doch noch ein Fender unter die Verschalung ein und demoliert fast unserer Reling. Durch schnelles Aufstoppen hält sich der Schaden in Grenzen. Im Fischerhafen liegen wir dann wirklich ruhiger und machen uns mit den Fahrrädern auf, den Süden Ölands zu erkunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 13 Jun 2018 06:59:38 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sich treiben lassen im Schärengarten von Blekinge</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/sich-treiben-lassen-im-schaerengarten-von-blekinge</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (4-2018) Im Schärengarten von Blekinge flanieren wir durch einen englischen Landschaftspark, treffen auf einen traurigen Schweden, einen deutschen Graugänsehüter und Verschwörungstheoretiker, auf viel Müßiggang und den falschen Wind um nach Öland zu segeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der traurige Schwede
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schärengarten ist ein schöner Ort, um auf den Wind nach Osten Richtung Öland zu warten, vor allen Dingen bei diesen sommerlichen Temperaturen. Wir liegen am Steg einer Schäre vom Naturreservat Listerby. Ein Schwede, der mit einem kleinen Motorboot ebenfalls angelegt hat, sitzt, sich bräunend, auf dem Steg und erzählt uns, dieser Mai sei der schönste seit 50 Jahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/m%C3%BC%C3%9Figgang.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann fügt er fassungslos hinzu: „Und morgen fahre ich mit meiner Familie nach Griechenland in Urlaub. Ich weiß auch nicht, warum ich das mache!“ Bald darauf fährt er ab, wohl um Koffer zu packen. Wir nehmen ein erfrischendes Bad.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/abschied.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der idyllische Landschaftspark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bewuchs dieser Schären erinnert an einen englischen Landschaftspark, viel Grasland, das locker mit Bäumen und Büschen bestanden ist. Entstanden ist diese Kulturlandschaft durch traditionelle Beweidung, die heute mit Kühen, Schafen und Pferden aufrechterhalten wird. Zahlreiche Wacholderbüsche wachsen hier, es dominieren aber Eichen, die teilweise schon Jahrhunderte alt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/alte+eiche.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sitzen im lichten Schatten eines solchen knorrigen Zeitriesen, auf halber Höhe eines rundgeschliffenen Felsenbuckels und halten unsere Teestunde. Eigentlich ein idealer Platz um zu lesen. Doch ich schaffe es nicht, zu viel passiert. Der Wind säuselt unterschiedliche Muster aufs Wasser; leuchtend blaue oder grasgrüne Libellen surren vorbei; ein Kanadaganspaar leitet seine Jungen sicher ans Ufer; Seeschwalben zeigen ihre Flugkünste; ein Blesshuhn gibt durch Klicklaute seinen Standort an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/landschaftspark.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann fliegt auch noch direkt über mir ein Kuckuck, lauthals nach einem Weibchen rufend, zur gegenüberliegenden Schäre. Und dort sehen wir dann auch noch einen Seeadler mit seinen eindrucksvollen Schwingen in die Lüfte steigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Grauganshüter - ein Konrad Lorenz der Schäre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich genug für einen Tag. Doch als es Abend wird, kommt noch ein Mann vorbei, dem neun junge Graugänse im wortwörtlichen Gänsemarsch folgen. Seit sie vor 5 Wochen geschlüpft sind, ist er ihre Leitfigur. Wir erfahren viel über Gänse und statten ihm und seinen kaum noch flaumigen Gefährten am nächsten Tag einen Besuch ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/anke-gans.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Verschwörungstheoretiker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Abend dann ein eher beklemmendes Erlebnis. Wir kommen ins Gespräch mit einem sehr freundlichen, höflichen Deutschen. Doch nach einer Weile friedlichen Dahinplauderns bringt dieser das Gespräch auf eine politische Ebene und macht für uns mehr als befremdliche Äußerungen zur Verharmlosung des Nationalsozialismus und des Holocaust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gans-verfolgung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als „Beleg“, dass „alles doch gar nicht so schlimm gewesen sei“ beruft er sich auf einen jüdischen, neuseeländischen Wissenschaftler, der vor 20 Jahren alles wissenschaftlich aufgearbeitet habe. Die Arbeit sei, da so brisant, aber im Giftschrank gelandet. Er selbst habe sich diese Arbeit in Neuseeland aber unter großen Mühen beschaffen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir atmen schwer durch. Vergeblich versuchen wir durch Sachargumente und Nachfragen auf eine rationale Basis zu kommen. Zum Abschied schenken wir ihm das Buch „Der begrabene Riese“ von Ishiguro, dem letzten Literaturnobelpreisträger. Dieses Buch handelt von archetypischen Grundfragen der Menschheit wie Macht und Mythen, Rache und Vergebung, Hass und Liebe – ein Roman von tief berührender Humanität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/abend+mit+g%C3%A4nsen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Jun 2018 16:06:06 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hochsommer im Mai an der schwedischen Ostküste</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/hochsommer-im-mai-an-der-schwedischen-ostkueste</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf unserer Strecke von Møn zur kleinen Insel Hanö sind wir ver(w)irrten Holländern begegnet, haben Nachtigallenwettbewerben gelauscht, Rasmus für guten Segelwind mit Rum bestochen, sind in einem verwunschenen Trollwald gewandert und haben die Badesaison eröffnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das andauernde schöne Wetter mit dem Hoch über Mittelschweden - hier gibt ein Hoch dem anderen die Hand – hat einen Nachteil: es fehlt der Wind und wenn ein Wind weht, kommt er direkt von dort, wo wir hinwollen. Die Brise ist dann allerdings auch so schwach, dass wir nicht kreuzen können, Emaloca ist eben kein Leichtgewicht. So müssen wir von Møn nach Ystad wieder motoren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Rauschefahrt.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ystad ist eine gemütliche, alte Hansestadt, die sich in der Innenstadt noch ihren mittelalterlichen Charakter erhalten hat. Sehenswert ist auch die Anlage eines alten Franziskanerkloster. Aber wir sind noch nicht reif für eine Stadt und landen nach einem kleinen Rundgang wieder im Hafen. Das Hafenkino fasziniert uns auch nicht mehr, nachdem wir 3 großen Yachten in der Preisklasse von um die 500.000 EUR zugesehen haben, wie sie trotz Hightech gnadenlos die Bootsstege rammten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir entscheiden uns für den kleinen Ort Skillinge als nächstes Ziel, teilweise können wir sogar segeln. Dort sind wir neben einem holländischen Boot die einzigen Gastlieger. Mit unseren Fahrrädern erkunden wir die Umgebung. An einem langen weißen Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser gibt es für mich kein Halten mehr, die Badesaison wird eröffnet. Die Wassertemperatur dürfte bei 16 Grad liegen, aber das Ambiente lässt an Mittelmeer denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Schwedenstrand.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Desorientierte Holländer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends läuft in den kleinen Hafen eine moderne holländische Motoryacht ein. Die Frau, mit Headset bestückt um besser mit ihrem Ehemann im verglasten Steuerstand kommunizieren zu können, fragt nach dem Hafenmeister, da sie tanken wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir erklären, dass es noch keinen Hafenmeister gibt und dass sie zum Tanken nur ein paar Seemeilen weiter nach Simmrishamn fahren müssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aber wir sind doch hier in Simrishamn!“ „Nein, das hier ist das Dorf Skillinge! Simmrishamn ist doch eine Stadt, nur rund 6 Seemeilen von hier.“ „Wir dachten, wir sind hier in Simrishamn!“ wiederholt die Frau mehrfach ungläubig. Auch wir sind mehr als ungläubig und schütteln noch Stunden später verwundert unsere Köpfe. Wie kann es sein, dass ein Motorboot mit modernster Technik orientierungslos durch die Gegend fährt?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafen-han%C3%B6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Friedliches Hanö
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am übernächsten Tag geht es weiter zur knapp 40 Seemeilen entfernten kleinen Insel Hanö an der Südküste Schwedens nahe Karlskrona . Wir wissen, dass wir dafür wieder einmal unter Maschine fahren müssen. Der Wind sollte aber gegen Mittag drehen und dann würden wir die meiste Zeit segeln können – so der Plan. Das Motoren stimmte, der Wind drehte auch, blies aber so schwach, dass wir uns unter Segeln kaum fortbewegten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Steppe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was war faul? Uns fiel ein, wir hatten vergessen Rasmus um den richtigen Wind zu bitten. „Sollen wir?“ „Ja, hol die Rumflasche!“ Gesagt getan. Ein Schluck in die Ostsee für ihn als Entschuldigung, ein Schluck für die Bitte um guten Wind. Ob ihr es glaubt oder nicht, es klappte. Eine wunderschöne Rauschefahrt am Wind. Irgendwann war das erste Reff in der Genua angesagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anscheinend hatte der 2. Schluck Rum Rasmus übermütig gemacht, kurze Zeit später war das 2. Reff fällig. Trotzdem fuhren wir noch über 7 Knoten. „Rasmus, jetzt ist aber genug! Der Hafen ist nicht mehr weit und du willst doch nicht, dass wir auch noch das Groß reffen müssen.“ Rasmus hätte gewollt, aber Hanö nahm uns in ihren Windschatten. Spiegelglattes Wasser vor dem Hafen und ein wunderschöner Platz an der Mole für uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/Steine.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Dusche des Hafens hängt das Schild: „Don't count the days, let the days count!“ Woanders mag der Spruch abgedroschen klingen, aber für die bezaubernde kleine Insel stimmt er. Wir waren schon einmal vor ein paar Jahren hier und die Insel hat nichts von ihrem Zauber verloren. Nur eine Ansammlung von ein paar schmucken Häusern am Hafen, der ein paar Mal am Tag von einer kleinen Fähre angelaufen wird. Und wenn ein Fahrgast sich leicht verspätet, dann stoppt die Fähre eben noch einmal auf und lässt den Menschen aufspringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/trollwald.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt hier keine Autos, aber noch Fischer, bei denen wir einen fangfrischen Dorsch erstehen konnten. Es gibt verwunschene Trollwälder; Weissdorngebüsche, in denen die Nachtigallen um die Wette schmettern, pfeifen, flöten und trillern; Felsengebilde auf einer Lichtung und eine steppenartige Ebene, auf der das Dammwild friedlich daherspaziert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt, Ende Mai, ist im Hafen alles liebevoll hergerichtet, die Blumenkästen sind bepflanzt, die Autoreifenfender frisch geweisselt, die Boote können kommen. Zwei Tage genießen wir die friedliche Stimmung, dann zieht es uns langsam in die Schärenwelt von Blekinge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/trollwald-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Hanö gibt es keinen Hafenmeisterautomaten, sondern noch eine freundliche Hafenmeisterin, die alles im Blick hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/hafenmeisterin+han%C3%B6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fr%C3%BChling-meeresblick.jpg" length="193306" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 29 May 2018 15:44:28 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fr%C3%BChling-meeresblick.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Møner Kreidezeiten mit wenig Wind</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/mner-kreidezeiten-mit-wenig-wind</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2-2018 Seit vier Tagen sind wir unterwegs: ein Tag mit Wind zum Segeln, 2 Tage zum Motoren, ein Tag für das Fahrrad. Unser rund viermonatiger Segeltörn 'Die kleine Ostseerunde' lässt sich untypisch an. Aber wir sehen fantastische Kreidefelsen auf Møn, Katena Nui und den 'Pier to Heaven'.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bisher nur aus der Ferne bewundert, machen wir dieses Mal einen Stopp auf Møn. Von Gedser aus ging es leider nur unter Motor – dafür war es geradzu eine Blauwasserfahrt, denn die dänische Insel kam und kam nicht in Sicht. Auch dann nicht, als wir laut Plotter in 20 Minuten da sein sollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kasper+david+friedrich.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts zu sehen, Seenebel kurz vor der Küste verwehrte uns nicht nur den Blick auf die Küste, sondern vor allem auch auf die Hafeneinfahrt. „In 3 Minuten müssten wir da sein“ rief mir mein Skipper zu. Ich saß vorn am Bug und stierte mir die Augen aus dem Kopf. Nichts! Oder doch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich kam aus dem Nebel eine große, wie mir schien hohe, rostige Wand. Leichte Panik, ein großes Schiff. Mein Skipper tippte auf die Kreidefelsen. 30 Meter davor endlich die Entwarnung: es war die riesige Mole. (Diese entpuppte sich später bei klarer Sicht als eine ganz normale Hafenmole, der Nebel hatte wohl unsere Fantasie angeregt). Wir fuhren direkt auf die Hafeneinfahrt zu. Im Hafen: Sonne.Dies ist Absatztext. Klicken Sie darauf oder klicken Sie auf die Button Text verwalten, um Schriftart, Farbe, Größe, Format und mehr zu ändern. Um Website-weite Absatz- und Titelstile einzurichten, gehen Sie zu Website-Design.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meisterleistung eines Menschen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kathena+nui.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war nicht gerade Pfingstverkehr, nur ein paar Boote mit Silberhaarigen besetzt - wie unser einer. „Aber wir sind fitter, oder?!!!“ grenzten wir uns ab. Das gelang auch ganz gut, bis uns am nächsten Tag Demut gelehrt wurde. Zurück von unserem Fahrradausflug zu den Klippen kam uns am Steg Wilfried Erdmann mit seiner Frau entgegen. Wir erstarrten in ungläubiger Ehrfurcht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort lag auch seine Kathena Nui. Das Aluminiumboot ist nicht größer als unseres und in diesem Boot hat Wilfried Erdmann im Jahr 2000 Einhand und nonstopp die Welt umsegelt – gegen die vorherrschende Windrichtung. Eine Meisterleistung, zudem er da er zu dem Zeitpunkt fast genauso alt war wie wir jetzt. Und wir finden so ein bisschen Seenebel schon aufregend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meisterleistung der Natur
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/klippe+meer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die bis zu 128 Meter hohen weißen Kreideklippen von Møn sind wirklich gigantisch. Im Kontrast dazu wächst auf ihrer Krone ein sattgrüner Buchenwald, durch den es fantastische Blicke auf die Felsen und das türkisfarbene Meer gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/klippenausblick-1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über hunderte von Treppenstufen gelangt man an den Fuß der Klippen (und später wieder zurück....), die vor 100.000 Jahren von Gletschern aus dem Meer geschoben wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/treppe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Millionen von Jahren hat sich die Kreideschicht von Schalentieren auf dem Meeresboden gebildet. Am nächsten Morgen bewundern wir die Klippen vom Meer aus, bevor es leider wieder unter Motor nach Ystad in Schweden geht. Diese Mal können wir noch stundenlang hinter uns die weißen Klippen in der Sonne sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/klippen+meer-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           P.S.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den 'Pier to heaven' wollen wir euch nicht vorenthalten. Leider war er geschlossen und wir konnten den Gin mit Møner Kräutern nicht testen, deshalb haben wir auch kein 'Grab to go' mitgenommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/pier-to-heaven.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist das Leben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/grab+and+go.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/header.jpg" length="325475" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 22 May 2018 13:37:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/header.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Verhungern werden wir nicht!</title>
      <link>https://www.emaloca-segelt.de/verhungern-werden-wir-nicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (1-2018) Eigentlich wollen wir nur rund 4 Monate auf der Ostsee unterwegs sein. Aber einige unserer Freunde müssen im Kopf haben, dass wir eine Weltumsegelung planen – und die auch nonstopp. Da braucht man genügend Proviant! Dabei brechen wir in der Woche vor Pfingsten nur auf zu einer „kleinen Ostseerunde rechts herum“: Gotland und Öland, Stockholmer Schärengarten, Alandinseln und Finnland (Helsinki) und zurück über die baltischen Staaten Estland (Tallinn), Lettland (Riga), Littauen (Memel), Polen (Danzig) nach Fehmarn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/kartenauswahl.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere syrischen Freunde waren die ersten, die fragten, ob uns denn drei (!) Kilogramm selbst gebackene Dattelkekse reichen würden. Den großen Balkonblumenkasten, extra für unseren Törn mit Steckzwiebeln bestückt, haben wir freundlich, aber bestimmt abgelehnt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine andere Freundin hat für uns Hackfleisch eingekocht und noch einige Gläser Rindercurry. Ihre Erklärung dazu lautete: „Nee, so kalt wie es auf dem Wasser ist und dann nichts Warmes zu essen, das geht gar nicht!“ Zu dieser Überzeugung ist sie nach einer Fahrradtour in Hamburg Anfang Mai gekommen, zu der auch eine kurze Fahrt mit einem 'Wasserbus' gehörte. Eine weitere Freundin brachte uns zwei große Lammmettwürste vorbei, eine andere eine Blechkiste mit selbst gebackenen Cantuccini.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/fleisch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir selbst nicht geahnt haben, so großzügg beschenkt zu werden, hatten wir auch schon vorgesorgt: Gulasch in Gläser eingekocht, ebenso leckeres Paprika-Zwiebeln-Zuchini-Tomaten-Kräutercurry-Gemüse, Bärlauchpesto hergestellt, von der eigenen Rhabarbergrütze, Bitterorangen- und Quittenmarmelade gar nicht zu reden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/gem%C3%BCse.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hätten bei unserer winterlichen Bootsschrauberei wahrscheinlich besser auch den Wasserpass von Emaloca höher legen sollen, zu spät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür haben wir fleißig an anderen Stellen am Boot gewerkelt. Das Badfenster aus- und wieder eingebaut und hoffentlich besser abgedichtet; den Teppichboden gegen einen pflegeleichteren Korkfussboden ausgetauscht; den Salontisch etwas verkleinert, um etwas mehr Platz beim Kochen und im Durchgang zu haben; Lampen mit LED-Technik angebracht. Dazu kamen natürlich noch die üblichen Winterarbeiten wie Motor einmotten, Boot polieren, kleine Schadstellen ausbessern und und und....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/schutzanzug.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … und nun kann es losgehen. Rund vier herrliche Monate liegen vor uns! Mal sehen, ob am Ende unsere Törnplanung mit unserem realen Törn übereinstimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir werden davon regelmäßig in unserem Blog berichten – und wenn dieses Mal nicht die Kamera ins Wasser fällt auch ein Video machen. AHOI!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/0009fe61/dms3rep/multi/segelkeks.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 17 May 2018 13:12:59 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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